Modulübergreifende Prüfungen

Im Modellstudiengang iMED DENT werden modulübergreifende Prüfungen eingesetzt, um zum einen nach dem ersten Studienjahr im Rahmen der Forschrittsprüfung manuell-zahnärztlicher Fertigkeiten die feinmotorischen Fertigkeiten der Studierenden zu überprüfen. Zum anderen werden im weiteren Studienverlauf im fünften Semester mit der strukturierten mündlich-praktischen Prüfung "zahnmedizinische Behandlungsreife und Kommunikationskompetenz" Bereiche wie Hygiene, Ethik, Behandlungsplanung, Instrumentenkunde etc. geprüft.

  • Der Modellstudiengang iMED DENT verfolgt das Ziel, die frühe Ausbildung manueller Fertigkeiten noch weiter zu vertiefen. In den Modulen A, B1, B2 und B3 des Studienabschnittes „Normalfunktion“ im ersten Studienjahr erfolgt eine reformierte und intensivierte Ausbildung in feinmotorischen Fertigkeiten. Diese umfasst neben der Handhabung von Werkstoffen und der Anfertigung von Werkstücken auch simulierte Übungen mit klinischem Bezug. Insbesondere die feinmotorischen Fertigkeiten sind für den weiteren Studienerfolg unabdingbar.

    Um sicherzustellen, dass der Prüfungszeitpunkt einen engen Bezug zu den gelehrten Inhalten und deren Übung aufweist, findet die Fortschrittsprüfung manuell-zahnärztlicher Fertigkeiten (MFP) bereits nach dem ersten Studienjahr statt. Sie beinhaltet eine summative Beurteilung der erworbenen Fertigkeiten. Für den Erfolg der nachfolgenden Module sind feinmotorische Fertigkeiten von zentraler Bedeutung. Studierende erhalten durch das Prüfungsergebnis frühzeitig ein formalisiertes Feedback und können dieses für ein gezieltes Selbsttraining (Skills Lab, Dentallabor) nutzen. Ein knappes oder nicht bestandenes Ergebnis kann darüber hinaus eine frühzeitige Reflexion der eigenen Entscheidung für das Studium der Zahnmedizin ermöglichen.

  • Die strukturierte mündlich-praktische Prüfung „zahnmedizinische Behandlungsreife und Kommunikationskompetenz“ wird in Form eines Objective Structured Clinical/Practical Examination (OSCE/OSPE) durchgeführt.

    Es handelt sich dabei um eine Stationenprüfung, in der die Studierenden anhand standardisierter vorgegebener Aufgabenstellungen zeigen sollen, dass sie über die erforderlichen klinischen und/oder praktischen Fähig- und Fertigkeiten und/oder psychosozialen Kompetenzen des zahnärztlichen Berufs verfügen sowie theoretische Kenntnisse reflektiert anwenden können.