Bakterielle Hirnhautentzündung

Alternative Bezeichnung:

Meningitis

  • Kurzdefinition
  • Diagnostik
  • Behandlung
  • Studien
  • Kontakt
  • Kliniken
  • Kurzdefinition

    Bei der Meningitis handelt es sich um eine Entzündung der weichen Hirnhaut.

    Ursächlich sind in der Regel Infektionen durch Viren oder Bakterien die entweder über das Blut eingeschwemmt werden oder von benachbarten Entzündungen, zum Beispiel aus den Nasennebenhöhlen übergreifen.

    Typische Leitsymptome sind Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit Übelkeit und Fieber. Greift die Erkrankung auf das Gehirn über können Symptome wie Bewusstseinsverlust, epileptische Anfälle und Lähmungen auftreten.

    Speziell die bakterielle Meningitis ist eine hochakute Erkrankung die unbehandelt oft zu schwersten neurologischen Schäden oder zum Tode führt.

  • Diagnostik

    Die Diagnose ergibt sich aus der typischen Symptomatik und dem klinischen Befund einer Nackensteifigkeit.

    Gesichert wird die Diagnose durch Untersuchung des Nervenwassers (Lumbalpunktion) in dem sich typische Laborveränderungen und oft auch die auslösenden Erreger nachweisen lassen.

    Zur Ursachenklärung erfolgen in der Regel noch Untersuchungen durch den HNO-Arzt und computer- oder kernspintomographische Untersuchungen des Kopfes.

    Im Falle von Infektionen der Nasennebenhöhlen kann eine frühe HNO-Operation notwendig sein.

  • Behandlung

    Entscheidend für ein gutes Behandlungsergebnis ist, besonders bei der bakteriellen Meningitis, ist der sehr schnelle Beginn einer Antibiotikatherapie die zunächst breit angelegt und bei späterem Nachweis individuell angepasst wird.

    Während die Meningitis durch Viren in der Regel einen unkomplizierteren Verlauf nimmt, benötigen Patienten mit bakterieller Meningitis oft eine spezielle intensivmedizinische Therapie.

  • Studien

    Derzeit keine Eintragungen.

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