04.04.2019        AKTUELLES

Deutsche Krebshilfe fördert UKE seit zehn Jahren als Onkologisches Spitzenzentrum

2009 hat die Deutsche Krebshilfe das Krebszentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) erstmals als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Seitdem wurde das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) von der Krebshilfe mit mehr als acht Millionen Euro gefördert. Der runde Geburtstag „10 Jahre Onkologisches Spitzenzentrum“ wurde heute mit einer Patientenveranstaltung, einem wissenschaftlichen Symposium und einem Festakt gefeiert.

„Das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in Hamburg. Es bietet Krebspatientinnen und -patienten eine exzellente Behandlung nach höchsten internationalen Standards und verfügt über eine Vielzahl besonderer Hilfs- und Beratungsangebote. Dies unterstreicht die führende Stellung der Metropolregion Hamburg als Gesundheitsstandort in Europa“, sagt Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

„Die Auszeichnung als Onkologisches Spitzenzentrum ist Beleg für die erstklassige Arbeit des UKE und aller beteiligten Partner. Das Engagement der Deutschen Krebshilfe und die damit verbundene Förderung ermöglicht es dem UKE, diesen erfolgreichen Weg mit Projekten in der Behandlung, Ausbildung und Forschung fortzusetzen“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg.

„Wir freuen uns sehr, von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet und gefördert zu werden. Ein solches Zentrum wie das UCCH hat für die Forschungsschwerpunkte des UKE eine enorme Bedeutung. Außerdem tragen wir entscheidend zur dringend erforderlichen Nachwuchsförderung in der Krebsforschung in Deutschland bei“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan und Vorstandsmitglied des UKE.

„Mit dem Programm der Spitzenzentren hat die Deutsche Krebshilfe die onkologische Versorgungslandschaft in Deutschland entscheidend geprägt und vorangebracht. Wir freuen uns, auch in Zukunft Impulse aus dem norddeutschen Raum für die Gesamtentwicklung der Krebsmedizin in Deutschland zu geben. Die Chance, die Erkenntnisse aus der Forschung in neue und innovative Behandlungen umzusetzen, war noch nie so gut wie heute. Es ist das Ziel des UCCH, hier an vorderster Stelle zum Wohle der Patientinnen und Patienten mitzuwirken“, sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des UCCH und Ärztlicher Direktor der II. Medizinischen Klinik für Onkologie und Hämatologie.

Das Krebszentrum des UKE – Das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH)

Im UCCH sind über 40 UKE-Einrichtungen sowie 19 Kliniken und 18 niedergelassene Kooperationspartner aus der Metropolregion Hamburg vereint. Gemeinsam erfolgt eine umfassende, ganzheitliche Behandlung mit modernsten medizinischen Methoden. Darüber hinaus werden im UCCH neue Therapieverfahren erforscht und entwickelt.

2009 wurde das UCCH erstmals als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet, ebenso im Jahre 2013. Bundesweit hat die Deutsche Krebshilfe derzeit 13 solcher Zentren ernannt. Bei einer weiteren, im April 2016 durchgeführten Begutachtung konnten die Krebsmediziner des UKE das internationale Expertengremium erneut von der innovativen Kraft des UCCH überzeugen.

Die Deutsche Krebshilfe und die Onkologischen Spitzenzentren

Ziel der Förderung durch die Deutsche Krebshilfe ist es, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland grundlegend zu verbessern. Kriterien für die Auswahl der Onkologischen Spitzenzentren waren unter anderem die Einrichtung einer fachübergreifenden zentralen Anlaufstelle für alle Krebspatienten, die Behandlung von Patientinnen und Patienten in innovativen klinischen Studien und die Durchführung von interdisziplinären Konferenzen. Auch die Entwicklung und das Angebot zahlreicher unterstützender Sprechstunden und Projekte für Patienten wie Komplementärmedizin, Survivorship und Präventionsprogramme, die Entwicklung und Umsetzung von Behandlungspfaden, eine enge Verzahnung von Forschung und Klinik, eine strukturierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Umgebung sowie die Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und -selbsthilfegruppen gehören zu den wesentlichen Voraussetzungen eines Spitzenzentrums. Weitere Informationen: www.krebshilfe.de/onkologische-spitzenzentren

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