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Unsere Simulationspatient:innen und das Team

Wichtige Informationen

Wir suchen wieder fortlaufend Interessent:innen an einer Tätigkeit als Simulationspatient:in und freuen uns über Ihre Bewerbung!

Sie möchten SimPat werden?

Sie sind 18 Jahre alt und möchten die Ausbildung von Medizinstudierenden unterstützen?

Sie haben Spaß an der Schauspielerei,
verfügen über kommunikative Fähigkeiten,
sind absolut zuverlässig und zeitlich flexibel,
besitzen eine wertschätzende Grundhaltung sowie
die Bereitschaft zur Selbstreflexion?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an simpat@uke.de .

Im unten aufgeführten Handbuch für Simulationspatient:innen finden Sie viele weitere interessante Informationen zur Tätigkeit in unserem Projekt.

Häufig gestellte Fragen

  • Nein. Für Ihre Einsätze als SimPat erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung. Eine Festanstellung oder ein regelmäßiges Einkommen können wir Ihnen leider nicht anbieten.

  • Nein. Simulationspatient:innen sind Menschen aus allen Berufsgruppen, besondere Vorerfahrungen benötigen Sie nicht.

  • Neben den bereits im Bereich Bewerbung als SimPat genannten Punkten, müssen Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie in der Ausbildung von Medizinstudierenden eine verantwortungsvolle und herausfordernde Rolle übernehmen.

    Sie sollten bereit sein, als SimPat auch schwierige oder peinliche Gesprächssituationen zu simulieren. Außerdem ist eine respektvolle und reflektierte Grundhaltung, insbesondere gegenüber den Studierenden, von besonderer Wichtigkeit: Sie müssen sowohl empathisch als auch konstruktiv-kritisch zugleich sein.

    Bitte beachten Sie: Da die Ausbildung von SimPats eine zeitaufwändige Investition ist, möchten wir Sie grundsätzlich bitten, sich nur zu bewerben, wenn Sie dem Programm auch mindestens für die nächsten zwei Jahre als SimPat zur Verfügung stehen können.

  • Wenn Sie sich als SimPat am Universitätsklinikum Eppendorf bewerben möchten, füllen Sie einfach das entsprechende Formular aus und senden es an uns zurück. Nach Eingang Ihrer Unterlagen setzen wir uns zeitnah mit Ihnen in Kontakt.

  • Nein. Um entscheiden zu können, welche Rollen für Sie in Frage kommen, brauchen wir im Vorfeld einige persönliche Krankheitsinformationen von Ihnen. So bitten wir Sie im Bewerbungsformular um Informationen zu Ihren bisherigen Erfahrungen mit bestimmten Erkrankungen, sowohl Ihrer eigenen als auch die nahestehender Bezugspersonen. Diese werden selbstverständlich vertraulich und mit höchster Diskretion behandelt.

    Wir müssen dabei sicherstellen, dass Sie keinerlei eigene Befangenheiten oder Interpretationen in Bezug auf die zu spielende Rolle mit einbringen. So werden wir Sie nicht in Patient:innenrollen einsetzen, die von Krankheitsbildern handeln, mit denen Sie in Ihrem Leben bereits einschlägige Erfahrungen gemacht haben.

  • Besonders gern werden SimPats für reine Gesprächssituationen, zum Beispiel für Anamnese- oder Beratungsgespräche sowie für das Üben einer Diagnoseüberbringung eingesetzt. Neben solchen Einzeleinsätzen bieten wir auch Rollenspiele mit mehreren SimPats gleichzeitig an. Dazu gehören zum Beispiel Patient:innen mit Angehörigen oder auch Elternteile mit erwachsenem Kind. Mit einer stetig wachsenden Anzahl von derzeit knapp 140 Rollen, deckt das Simulationspatient:innenprogramm eine große Bandbreite unterschiedlichster Krankheitsbilder und Patient:innentypen ab.

    Die Rollen stammen dabei u.a. aus den folgenden Bereichen:

    • Allgemeinmedizin
    • Geriatrie
    • Kinder- und Jugendpsychiatrie
    • Psychosomatik

    Welche Rolle(n) Sie als SimPat spielen werden, können wir Ihnen im Vorfeld leider nicht mitteilen.

    Das Simulationspatient:innenprogramm ist Bestandteil eines dynamischen Prozesses.
    Bis eine Rolle entwickelt und vollständig zum Einsatz bereit ist, werden mehrere Feedback-Schleifen durchlaufen. Unterrichtseinheiten und Prüfungen werden ständig neu- und weiterentwickelt. Dadurch weitet sich der Einsatz von SimPats in der Lehre immer mehr aus. Manche „überholte“ Rollenkonzepte werden dabei jedoch im Laufe der Zeit nicht mehr eingesetzt und aus dem Programm genommen.

  • Nein. In bestimmten Rollen sind kleinere körperliche Untersuchungen möglich (zum Beispiel Abtasten, Abhören, Blutdruck messen). Dabei handelt es sich jedoch ausschließlich um Untersuchungen ohne körperliche Eingriffe (Blutabnahmen o.ä. sind dabei nicht vorgesehen). Ob Sie eine solche Rolle spielen möchten, dürfen Sie im Vorfeld selbstverständlich frei entscheiden!

  • Nachdem Sie in das Simulationsprogramm aufgenommen wurden, bemühen wir uns Sie zeitnah auf Ihren ersten Einsatz vorzubereiten. Dies geschieht in den entsprechenden Rollenschulungen. Diese finden in Gruppen von ca. drei bis acht SimPats, unter der Leitung unserer psychologisch und medizinisch ausgebildeten SimPat-Teammitgliedern statt.
    Mit der Einladung zur Schulung erhalten Sie ein Rollenskript, welches Sie im Vorfeld sorgfältig lesen und bitte darauf prüfen sollen, ob Sie sich mit den Anforderungen oder Inhalten der Rolle wohlfühlen. Sollte dies nicht der Fall sein und Sie die Rolle nicht spielen wollen bzw. können, besteht für Sie immer die Möglichkeit, die Schulung nach Sichtung des Rollenskriptes abzusagen.
    Für ausführlichere Informationen über den genauen Ablauf der Schulungen und Rollenspiele, werfen Sie gern einen Blick in unser Handbuch .

  • Als SimPat müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein, Beschränkungen nach oben gibt es keine.

  • Nein. Als SimPat unterrichten Sie nicht. Je nach Art Ihres Einsatzes sind Sie Teil eines Unterrichts oder einer Prüfung, unter der Leitung einer Dozent:in.

    Aber: Im Rahmen von Unterrichtseinsätzen geben Sie den Studierenden im Anschluss an Ihr Rollenspiel ein Feedback. Dies wird durch den Dozierenden moderiert und stellt einen wichtigen Bestandteil Ihres Einsatzes dar. Ihr Gegenüber, meist ein Studierender in der Rolle einer Ärztin bzw. eines Arztes, soll durch Selbstreflektion und die Rückmeldung durch Sie und die Zuhörer zusätzlich die Gesprächssituation reflektieren und Vorschläge zu möglichen Korrekturen erhalten.

    Weitere Informationen zum Thema Feedback finden Sie in unserem Handbuch.

  • Ihre Einsätze finden überwiegend wochentags zwischen 08:00 und 19:30 Uhr statt.

    Bitte beachten Sie: Da das Programm in den Semesterverlauf eingebettet ist, können wir Ihnen keine geregelten Einsatzzeiten anbieten. So kann es Wochen bzw. Monate geben, in denen Sie häufig zum Einsatz kommen und wiederum andere, in denen nur wenige oder keine Einsätze geplant sind.

  • Die meisten Ihrer Einsätze finden auf dem Gelände des UKE statt. Der genaue Einsatzort wird Ihnen vor einem Einsatz rechtzeitig mitgeteilt.

  • Dann werfen Sie doch einen Blick in unser Handbuch , dort finden Sie viele weitere und ausführlichere Informationen zu unserem Simulationspatientenprogramm am Universitätsklinikum Eppendorf.

    Selbstverständlich können Sie sich auch gern direkt an uns wenden. Schicken Sie Ihre Frage entweder per Mail an simpat@uke.de oder rufen Sie uns vormittags unter (040) 7410 - 52067 an.

Wichtige Formulare