Terminale Niereninsuffizienz

Alternative Bezeichnungen:

Hämodialyse


Peritonealdialyse

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  • Kurzdefinition

    Bei der terminalen Niereninsuffizienz liegt ein dauerhaftes Versagen der Nierenfunktion vor, das zu einem Anstieg der harnpflichtigen Substanzen im Blut führt. Die Niereninsuffizienz wird, abhängig von der Nierenfunktion und dem Ausmaß der Albuminurie, in fünf Stadien eingeteilt.

    Aktuell werden ca. 90.000 dialysepflichtige Patienten in Deutschland betreut. Jährlich kommen etwa 2.500 neue Patienten in Deutschland mit einer terminalen Niereninsuffizienz dazu. Weltweit steigt die Zahl der Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz auch über die nächsten Jahrzehnte stark an, verbunden mit einem erheblichen sozio-ökonomischen Faktor für die Gesundheitssysteme.

    Häufige Gründe für das Auftreten einer terminalen Niereninsuffizienz sind eine diabetische Nephropathie (Typ 1 und 2 Diabetes mellitus) (ca. 30-40 %), eine Nephrosklerose bei arterieller Hypertonie (ca. 25%), primäre und sekundäre Glomerulonephritiden (15%) und seltener interstitielle Nephritiden, polyzystische Nierenerkrankungen (ADPKD), Systemerkrankungen (z.B. Amyloidose, Lupus erythematodes, Vaskulitiden, Stoffwechselstörungen) und angeboren Fehlbildungen.

    Die klinischen Folgen einer Niereninsuffizienz sind nicht auf die Nieren begrenzt, sondern betreffen den Gesamtorganismus und werden als Urämie bezeichnet. Die Urämie schädigt das Herz-, Kreislauf-System (gehäuft Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere Durchblutungsstörungen), das Nervensystem (Polyneuropathie), die Blutbildung (EPO-Mangel), das Immunsystem (gehäuft maligne Erkrankungen), den Gastrointestinal-Trakt sowie den Knochen-Stoffwechsel (Knochenfrakturen und Osteoporose als Folge von Vitamin D-Mangel und Hyperparathyreoidismus).

  • Diagnostik

    Derzeit liegen hierzu keine Angaben vor.

  • Behandlung

    Um das Fortschreiten einer Niereninsuffizienz zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen sollte früh eine nephrologische Betreuung erfolgen.

    Bei Vorliegen einer irreversiblen, terminalen Niereninsuffizienz ist eine Dialysebehandlung oder Nierentransplantation erforderlich. Die Dialysebehandlung erfolgt als Hämodialyse über eine Cimino-Fistel (Shuntanlage) oder als Peritoneal (Bauchfell-) Dialyse. Die Nierentransplantation kann im Rahmen einer Verstorbenen- oder Lebendspenden- Transplantation realisiert werden.

  • Studien

    Derzeit liegen hierzu keine Angaben vor.

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