Dr. Jan Tobias Oelmann-Avendano

Moin

Seit Sommer 2026 leitet Dr. Jan Tobias Oelmann-Avendano (47) aus Düsseldorf die Ambulante Strahlentherapie im UKE, nachdem er zuvor schon dort assistiert hatte.

„Mein Einstieg in der Ambulanz fiel mir leicht“, sagt Dr. Oelmann-Avendano. Bereits vor sei­nem Start als Ärztlicher Leiter hatte er die Brachytherapie im UKE zeitweilig unterstützt. „In Vollzeit kann ich nun das Team mit ganzer Kraft führen und unsere Projekte wie Digitali­sierung und Modernisierung weiter voranbrin­gen“, so Oelmann-Avendano.

Vor seiner Zeit im UKE war er geschäftsfüh­render Oberarzt im Universitätsklinikum Göt­tingen sowie Oberarzt für den Bereich Brachy-und Partikeltherapie in der Universitätsklinik Heidelberg. Geboren in Düsseldorf, ist er ein „typischer Rheinländer“, wie er sagt: gut ge­launt und immer ein ehrliches Wort übrig.

„Ich habe mich von dort weiter nach oben orientiert“, erklärt Oelmann-Avendano mit einem Augenzwinkern, „sowohl geografisch als auch bei meinen beruflichen Entscheidun­gen.“ In den letzten 15 Jahren habe er umfang­reiches Spezialwissen auf dem Gebiet des Gebärmutterhalskrebses erworben.

Genau dieses möchte er dazu nutzen, mög­lichst vielen Menschen mit Krebs zu helfen: sei es über Kooperationen mit hiesigen onko­logischen Zentren oder über eine offene Kom­munikationskultur. Natürlich sei der Umgang mit schwerkranken Menschen oft nicht leicht – die Kraft hierfür zieht der Single aus Eppen­dorf jedoch aus dem Kontakt zu Freunden und Familie, in den Bergen oder am Meer, beim Klettern, Fahrradfahren oder Snowboarden. Dr. Oelmann-Avendano findet, seine neue Hei­mat habe viel zu bieten, wenngleich er noch kein neues Lieblingsviertel habe. Zudem könne er die alljährlichen Familientreffen im schles­wig-holsteinischen Kappeln von Hamburg aus nun deutlich schneller erreichen.

Text: Kathrin Thomsen; Fotos: Eva Hecht