Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung
Kontakt: Dagmar Lühmann
Aktuelle Projekte
IMPRO - Innovatives Management für Patientinnen und Patienten mit erstmals aufgetretenen stabilen Thoraxschmerzen
Die Diagnostik einer koronaren Herzkrankheit (KHK) bei vorliegendem Brustschmerz ist herausfordernd und von großer Bedeutung für die weitere Behandlung. Die IMPRO-Studie hat zum Ziel, einen neuen Weg zur KHK-Diagnostik und -Weiterversorgung zu untersuchen. Die Studie bietet hausärztlichen Praxen eine einmalige Gelegenheit, aktiv zur Verbesserung der KHK-Versorgung in Deutschland beizutragen
Wir laden Sie herzlich ein, an der Studie teilzunehmen
Erarbeitung von Gesundheitsinformationen für die Stiftung Gesundheitswissen
Die Stiftung Gesundheitswissen entwickelt laienverständliche Gesundheitsinformationen zu ausgewählten Krankheiten und Präventionsmaßnahmen auf Basis evidenzbasierter Medizin. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin erarbeitet die Stiftung systematisch Evidenzsynthesen und multimediale Materialien, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aktuell werden Gesundheitsinformationen zu Themen wie Kreuzschmerzen, Schlafstörungen und dementiellen Erkrankungen erstellt.
ThemenCheck Medizin
Im Programm „ThemenCheck Medizin“ des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) können Bürger und Bürgerinnen Vorschläge für wissenschaftliche Begutachtungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen.
Grundsätzlich sind dafür alle Themen geeignet, die die Gesundheitsversorgung betreffen: von Vorsorgemaßnahmen und Früherkennung über die Diagnostik, die medizinische Behandlung bis hin zur Rehabilitation. Nur Fragen zu Medikamenten werden in diesem Programm nicht bearbeitet.
Das IQWIG sichtet die Vorschläge und vergibt Aufträge für die wissenschaftliche Begutachtung an externe Arbeitsgruppen. Diese recherchieren, bewerten und fassen die wissenschaftliche Literatur zu der jeweiligen Fragestellung zusammen. Am Ende des Prozesses steht ein ThemenCheck-Bericht, der Ausführungen zu
• medizinischem Nutzen und Schaden,
• Kosten und Kosten-Nutzen-Verhältnis,
• ethischen, sozialen, organisatorischen und rechtlichen Aspekten
einer gesundheitsrelevanten Technologie enthält. Die Berichte und weitere Dokumente zu den Projekten sind auf den Internetseiten des IQWIG abrufbar.
Zu den Studien
Expertise „Ambulante Akut- und Notfallversorgung – zwei Seiten einer Medaille“
Die neue Expertise „Ambulante Akut- und Notfallversorgung – zwei Seiten einer Medaille“ zeigt, warum trotz hoher Ressourcen weiterhin Defizite in der Notfallversorgung bestehen – und wie andere europäische Länder mit ähnlichen Herausforderungen umgehen. Anhand von Einblicken aus den Niederlanden, Dänemark und England untersucht die Studie, welche Organisationsmodelle der „out-of-hours care“ auch in Deutschland tragfähig sein könnten. Fundiert durch Literaturanalysen, Expert:inneninterviews und einen strukturierten Konsensusprozess liefert sie praxisnahe Impulse für eine effizientere Patient:innensteuerung und bessere Vernetzung im System.
Zur Studienwebsite
Kürzlich abgeschlossene Projekte
Förderung des Selbstmanagements zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DECADE)
Die DECADE-Studie untersucht eine Intervention zur Förderung des Selbstmanagements bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um die Gesundheitskompetenz von Patient*innen zu steigern und eine patientenorientierte Kommunikation zu fördern. Ziel ist es, langfristige Lebensstilanpassungen zu unterstützen und die Risikoberatung in der hausärztlichen Praxis zu optimieren. Die Studie wird an mehreren Standorten durchgeführt und soll die Wirksamkeit der Intervention messen, um deren Integration in die Praxis zu ermöglichen.
Muss neu angelegt werden:
Expertise GKV Stationäre Versorgung
Expertise Evidence Mapping Telemonitoring
CLIAMTE SCOping Review hier verlinken
Frühere Projekte
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Leitliniensynopsen für die DMP chronische Herzinsuffizienz, chronische Rückenschmerzen, Rheumatoide Arthritis