An dieser Stelle möchten wir Sie umfassend über Neuigkeiten aus dem IVDP informieren.

Bitte beachten Sie auch folgende Informationsseiten:

Aktuelle Veranstaltungen

Stipendien

Aktuelle klinische Studien

November 2017

Beitrag vom 20. November 2017

Eine erfolgreiche Therapie der Hidradenitis suppurativa geht nur im Team

Informationsveranstaltung Acne inversa

Die Informationsveranstaltung fand am 15. November im Dorint-Hotel statt.
Schneider & Augustin

Prof. Dr. Stefan W. Schneider und Prof. Dr. Matthias Augustin
Referenten

PD Dr. K. Herberger, Dr. W. Kimmig, Prof. Dr. S. Schneider, Prof. Dr. M. Augustin
Dr. Blessmann

Prof. Dr. Dr. Marco Blessmann
Auditorium

Viele interessierte Ärzte aus verschiedensten Disziplinen nahmen an der Veranstaltung teil.
Auditorium

Viele interessierte Ärzte aus verschiedensten Disziplinen nahmen an der Veranstaltung teil.
Austausch

Im Anschluss fand in lockerer Atmosphäre ein weiterer Austausch mit den Referenten statt.

Mehr als 50 Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Wundexperten informierten sich bei der Veranstaltung des universitären Wundzentrums (CWC) über die Therapie der Hidradenitis suppurativa (HS). Das besondere Anliegen der Referenten war, den Blick auf die Erkrankung zu schärfen und zu einer frühen leitliniengerechten Versorgung der Patienten beizutragen, zumal es im Schnitt noch immer sechs Jahre dauert, bis eine sachgerechte Diagnose gestellt ist. Nach einleitenden Worten von Herrn Professor Matthias Augustin und Herrn Professor Stefan W. Schneider erläuterten Herr Professor Blessmann, Herr Dr. Wolfgang Kimmig und Frau Dr. Natalia Kirsten die Versorgung der HS aus Sicht der Fachdisziplinen. Im Anschluss daran stellte Frau Dr. Katharina Herberger die Versorgungsstruktur am UKE dar. Bei einem gemeinsamen Imbiss tauschten sich die Teilnehmer noch angeregt mit den Referenten aus und betonten, wie wichtig die Aufklärungsarbeit bei dieser Erkrankung sei.

Informationen für zuweisende Ärzte finden Sie hier .

Beitrag vom 5. November 2017

Virtuelle Entdecker und Hautdetektive bei der Nacht des Wissens

Ein Highlight der Nacht des Wissens: Die täuschend echt aussehende Kopfplastik.

Ein Highlight der Nacht des Wissens: Die täuschend echt aussehende Kopfplastik.
Nacht des Wissens 1

Ganz neue Perspektive: Über ein Virtual-Reality-System konnten die Besucher durch die menschliche Haut reisen.
Nacht des Wissens 2

Auch die eigene Haut erstrahlte bei der Nacht des Wissens in neuem Licht.
Nacht des Wissens 3

Es ist immer gut, wenn man einen Experten zur Hand hat: Prof. Dr. Augustin hilft bei der Beantwortung der Quiz-Fragen.
Nacht des Wissens 5

Unsere Ärztinnen geben Tipps und Tricks rund um das Thema Pflege und Schutz der Haut.
Nacht des Wissens 6

Besonders auf die ganz Kleinen machte der Riesen-Kopf mächtig Eindruck.
Nacht des Wissens 7

Ob groß oder klein: alle Fragen werden umfassend beantwortet.
Nacht des Wissens 8

Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr! - Das Team des IVDP

Hamburg. Die Nacht des Wissens lockte am 4. November 32.000 Besucher in die Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Hansestadt. Auch das UKE öffnete seine Pforten für junge und junggebliebene Wissbegierige. Der gemeinsamen Stand des IVDP und der Hautklinik wurde durch die vielen Mitmachaktionen bald zum Publikumsmagneten im Hauptgebäude. So hieß es beispielsweise „Anschnallen und mitfahren – eine virtuelle Reise durch die Haut!“ Besonders die jungen Forscher gingen hier auf Entdeckungsfahrt. Die Hautdetektive suchten die überdimensionale und täuschend echt aussehende Kopfplastik nach Hautveränderungen ab und konnten sich von den Ärzten die Folgen von zu intensiver Sonnenbestrahlung erläutern lassen.

Ein gelungenes Programm fand auch der NDR, dessen Radiobeitrag Sie hier hören können:

Eis-Experimente und Arztsimulationen | NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell | 05.11.2017 10:20 Uhr | Autor/in: Marques, Danny

Oktober 2017

Beitrag vom 30. Oktober 2017

Rund 200 Teilnehmer informieren sich am Welt-Psoriasistag im UKE

WPT2

Welt-Psoriasistag 2017: Der Hörsaal der Frauenklinik ist bis auf den letzten Platz belegt.
WPT3

Prof. Augustin und Prof. Schneider beantworten die Fragen des Auditoriums
WPT4

Auch nach der Veranstaltung werden noch Fragen der Besucher beantwortet.
WPT5

Auch nach der Veranstaltung werden noch Fragen der Besucher beantwortet.
WPT6

Auch nach der Veranstaltung werden noch Fragen der Besucher beantwortet.
WPT7

Auch an zahlreichen Info-Ständen konnten sich die Besucher umfassend informieren.

Die IVDP-Hochschulambulanz und die Hautklinik des UKE luden in Kooperation mit dem Deutschen Psoriasis Bund e.V. und dem PsoNet Hamburg alle Patienten, Angehörigen und Interessierten zur traditionellen Informationsveranstaltung im Rahmen des alljährlich stattfindenden Welt-Psoriasistages ein. Im Fokus der Vorträge standen neben den Aufgaben und Chancen der Versorgung auch das Krankheitsbild an sich und die Therapie der Psoriasis zwischen Innovation und Bewährtem. Im Anschluss hatten die Teilnehmer Zeit zum persönlichen Austausch mit den Referenten bei einem Imbiss und konnten sich in der begleitenden Industrieausstellung informieren.

WPT PK
Pressekonferenz zum Welt-Psoriasistag 2017

Beitrag vom 30. Oktober 2017

Pressekonferenz : „Haut bekennen“ - Welt-Psoriasistag 2017

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), die Regionalen Psoriasisnetze Deutschland (PsoNet) und der Deutsche Psoriasis Bund e.V. luden Medienvertreter zu einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich des Welt-Psoriasistages 2017 unter dem Motto „Haut bekennen!“ ein. Hauptanliegen waren das gemeinsame Vorgehen für die leitliniengerechte Versorgung aller Patienten, die Umsetzung der WHO-Resolution und den Abbau von Stigmatisierung. Die Vortragsfolien der Referenten finden Sie hier zum Download.

Medienvertretern senden wir auf Anfrage gern eine Pressemappe zu.

Kontakt:

Silja Zeidler, Projektmanagement
E-Mail: s.zeidler@uke.de
Tel.: 040/7410 52410

August 2017

BGWforum 2017
BGWforum 2017

Beitrag vom 25. August 2017

BGW forum 2017 – Gesundheitsschutz in der Behindertenhilfe

Wo Menschen mit Behinderungen begleitet, unterstützt und gefördert werden, geht es um vieles: Barrieren abbauen, Lebensqualität schaffen, Inklusion ermöglichen. Vom 4. bis 6. September 2017 beleuchtet die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), wie wichtig dazu ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für alle Beteiligten ist. Die Veranstaltung richtet sich an alle Personen, die in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen tätig sind – insbesondere Leitungen, Fach- und Führungskräfte – sowie an Beteiligte aus den Bereichen Arbeitsschutz, betriebliche Interessenvertretung, Verbände und Politik.

Zu den Referenten gehört in diesem Jahr auch Dr. Anja Schablon vom CVcare, die aktuelle Studienergebnisse zu Gewalt und Aggression in Einrichtungen der Behindertenhilfe vorstellen wird. Dieser (06.09.17, 9:00 Uhr-10:30 Uhr) und andere Beitrage können in einem Livestream verfolgt oder zu einem späteren Zeitpunkt auf der BGW Webseite angeschaut werden. Es werden außerdem im Rahmen eines Workshops erste Ergebnisse einer von Dr. Claudia Peters (CVcare) in Kooperation mit der BGW durchgeführten Studie zu Schadstoffbelastungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vorgestellt.

Mit der Reihe "BGW forum" bietet die BGW seit 2001 alle zwei Jahre eine Plattform zum Gesundheitsschutz im Betrieb - mit vielen Möglichkeiten zum Austausch von Meinungen und Informationen, zum Lernen mit- und voneinander. Im Vordergrund stehen Lösungsansätze und Methoden, die sich direkt in die Praxis umsetzen lassen. Das Ziel: den Berufsalltag ein Stück gesünder, sicherer und effizienter zu gestalten.

Vortragsfolien Prof. Dr. Matthias Augustin
Vortragsfolien Prof. Dr. Matthias Augustin

Beitrag vom 14. August 2017

Pressekonferenz LEO Pharma GmbH - Download der Vortragsfolien

Am 14. August 2017 fand in Hamburg eine Pressekonferenz der LEO Pharma GmbH statt.

Folgende Vortragsfolien der Veranstaltung bieten wir Ihnen als PDF zum Download an:

Lebensqualität, Versorgungsrealität und das PsoBest-Register: Kyntheum® eine neue Option für die Praxis (Prof. Dr. Matthias Augustin, Direktor IVDP, UKE)

Juli 2017

Poster Atopie
Posterbeitrag zur Tagung der DDG 2017

Assoziation von atopischen Erkrankungen und Hautkrebs -
Ergebnisse dermatologischer Screenings in Betrieben

Ines Schäfer, Nicole Zander, Peter Mohr, Matthias Augustin

Assoziation von atopischen Erkrankungen und Hautkrebs - Ergebnisse dermatologischer Screenings in Betrieben (PDF | 0.5 MB)

Juni 2017

Auditorium
Viele Interessierte beim Informationsabend

Beitrag vom 21. Juni 2017

Mehr als 100 Teilnehmer beim Informationsabend
„Neues aus der Neurodermitis-Therapie“

Hamburg: Mehr als 100 Patienten, Angehörige und Interessierte nahmen am Informationsabend des Neurodermitis-Zentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf teil, der am 15.06.2017 zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Deutschen Neurodermitis Bund und sowie der Stiftung Bundesvereinigung Haut durchgeführt wurde.

Trotz strahlenden Sonnenscheins wurden bereits am frühen Abend die zahlreichen Informationsstände von den Teilnehmern in Augenschein genommen, bevor die Veranstaltung dann mit einem Grußwort und einer kurzen Übersicht zu den Aktivitäten der Stiftung Bundesvereinigung Haut, vorgetragen von Frau Christine Schüller, eröffnet wurde.

Während der drei folgenden Beiträge wurden alle Aspekte zur Ausprägung, den Therapieformen und der Versorgung der Neurodermitis in Deutschland beleuchtet sowie bewährte und innovative Behandlungsansätze vorgestellt. Frau Dr. Nora Kressel (Assistenzärztin am Neurodermitis-Zentrum) erläuterte die klinischen Ausprägungsformen und zeigte, dass auch Minimalformen von besonderer Bedeutung für die Betroffenen sein können. Es wurde deutlich, dass jeder Patient seine „eigene“ Neurodermitis entwickelt und diese sowohl in der Schwere als auch im Vorhandensein von Begleiterkrankungen, wie dem Asthma bronchiale und der Allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) sehr unterschiedlich sein kann.

Im Anschluss daran erläuterte Frau Dr. Ute Siemann-Harms (Oberärztin der Hautklinik des UKE) die unterschiedlichen Therapieformen mit Schwerpunkten in der äußerlichen Therapie. Wertvolle Hinweise zur Hautreinigung, zu den unterschiedlichen Grundlagen und Pflegestoffen sowie zur Hautpflege wurden gegeben. Sie machte hierbei immer wieder deutlich, dass eine Hautpflege nur so gut ist, wie sie auch tatsächlich angewendet wird und dass hier insbesondere auch die Bedürfnisse des Patienten sowie die Nachhaltigkeit in der Anwendung eine besondere Rolle spielen. Im dritten Teil zeigte PD Dr. Marc Radtke, leitender Oberarzt am Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie (UKE) welche zukünftigen Neuentwicklungen in der Versorgung der Neurodermitis zu erwarten sind und hob besonders eine neue Generation von Therapien, die Biologics, hervor. Es handelt sich hierbei um Antikörper, die die Wirkung entzündungsfördernder Botenstoffe drosseln und damit die Krankheitsaktivität bedeutend reduzieren. Ein Präparat steht kurz vor der Zulassung und die Ergebnisse der klinischen Studie sind vielversprechend. Weiterhin wurden alle innerlichen Therapieformen vorgestellt und den Besuchern an klinischen Beispielen erläutert, worauf der Patient in seinem unmittelbaren Umfeld noch zusätzlich achten kann, um die Krankheitsaktivität der Neurodermitis günstig zu beeinflussen.

Im Anschluss an die Beiträge hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, bei einem Imbiss persönliche Fragen an die Referenten zu stellen und sich auch miteinander auszutauschen. Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv, so dass sich die Veranstalter entschlossen haben, bereits im kommenden Jahr einen erneuten Informationsabend anzubieten.

Gruppenbild PARL
Parlamentarisches Treffen mit Abgeordneten

Beitrag vom 6. Juni 2017

Parlamentarisches Treffen mit Abgeordneten des Gesundheitsausschusses im Bundestag

Große Unterstützung für die Versorgung der Schuppenflechte

BERLIN: Zum dritten Mal trafen sich am 31. Mai 2017 Abgeordnete verschiedener Parteien des Deutschen Bundestages auf Einladung der CDU/CSU-Abgeordneten Erich Irlstorfer, Reiner Meier und Thomas Stritzel mit Prof. Dr. Matthias Augustin und Dr. Klaus Strömer für die deutschen Dermatologen. Traditionell waren mit Hans-Detlev Kunz und Marius Grosser für den Deutschen Psoriasis Bund wiederum auch Patientenvertreter am Tisch.
Nach einem Eröffnungsvortrag von Prof. Augustin standen die aktuelle Versorgungsituation in Deutschland sowie die Umsetzung der WHO-Resolution zur Psoriasis im Mittelpunkt der Diskussion.

Positiv hervorzuheben ist der große Zuwachs an Versorgungsqualität für Patienten, die in qualifizierter dermatologischer Versorgung sind. Das zehnjährige Versorgungsprogramm der deutschen Dermatologen in Kooperation mit den Patientenverbänden zeigt hier große Erfolge.

Ein Minuspunkt sind die großen Unterschiede in der Versorgungsqualität mit weitaus höheren Anteilen gut versorgter Patienten in den nördlichen und östlichen Bundesländern. Im Gegensatz dazu weist Baden-Württemberg als Schlusslicht eine um den Faktor 5 geringere Quote an leitliniengerechter systemischer Arzneimittelversorgung mit Biologika auf.

Die Abgeordneten zeigten sich äußerst beeindruckt von der hohen Eigeninitiative und den Erfolgen der Dermatologen, die von der WHO in ihrem Global Report zur Psoriasis als “Best-Practice“ hervorgehoben wurden. Sie bekräftigen ihr Vorhaben, sich jetzt und auch in der nächsten Legislaturperiode für eine verbesserte Versorgung und Entstigmatisierung dieser weit verbreiteten Hauterkrankung in der Gesellschaft aktiv einzusetzen.
Wichtige Ziele noch in diesem Jahr sind eine gemeinsame Aktion mit Unterstützung des Ministeriums gegen Stigmatisierung sowie eine aktuelle Intervention beim Gemeinsamen Bundesausschuss für Patienten mit Arthritis, denen nach den neuen Festbetragsregelungen für MTX der Verlust von Anwendungshilfen (PENs) droht.

Lesen Sie hier den Beitrag von Erich Irlstorfer MdB

Mai 2017

Politischer Talk Gruppenbild
Lupe zum Vergrößern des Bildes
Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Quelle: ALK, mhp-Verlag, Wiesbaden

Beitrag vom 11. Mai 2017

Bericht über den politischen Talk „Wunden vor den Wahlen“ vom Deutschen Wundrat und ICW

Der deutsche Wundkongress in Bremen ist mit über 4500 Teilnehmern der größte Kongress seiner Art weltweit. Anlass genug, im Wahljahr genau dort eine gesundheitspolitische Veranstaltung mit renommierten Politikern abzuhalten.

Unter dem Motto „Wunden vor den Wahlen“ trafen sich unter Moderation von Prof. Dr. Augustin, Dr. Christian Münter und Björn Jäger die Sozial- und Gesundheitspolitikerin Sarah Ryglewsky ( SPD), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Die Grünen) und Rainer Bensch (CDU) sowie als Vertreter der Krankenkassen Gabriele Kostka (DAK) und der Herstellerunternehmen Raimund Koch (BVMed).

In einer äußerst lebhaften Debatte stellten die Politiker ihre persönlichen Ansichten wie auch die Positionen ihrer Parteien heraus und bekräftigten unisono, dass die Versorgung von kranken Menschen in Deutschland einen hohen Stellenwert haben müsse. Auch die Notwendigkeit, Spezialisten aus Ärzteschaft und Pflege, die sich im Bereich der chronischen Wunden engagieren, besser zu unterstützen, fand eine breite Mehrheit.

Unter dem kräftigen Applaus der über 200 Zuhörern und Mitdiskutanten nahmen alle Politiker wichtige Hinweise für Ihre Arbeit mit und versprachen die Übernahme und Weiterleitung in ihren Bereichen.

Aufgrund der großen Resonanz soll die Veranstaltung bei einem der nächsten deutschen Wundkongresse in ähnlichem Format wiederholt werden.

April 2017

PEP
Teilnehmer des Posrias Excellence Programs

Beitrag vom 12. April 2017

Psoriasis Excellence Program 2017

Mehr Qualität in der Psoriasisversorgung - europaweit

Hamburg, vom 12. bis zum 14. Februar trafen sich 39 Dermatologen aus 14 europäischen Ländern in der Hansestadt zu einem intensiven Austausch und waren begeistert.

Das diesjährige Psoriasis Excellence Program (PEP) bot unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Matthias Augustin und PD Dr. Marc Radtke den teilnehmenden Psoriasisexperten ein umfangreiches Programm über das Management der Erkrankung und die vielen Facetten der komplexen Therapie. Fragen zu Gesundheitsökonomie und E-Health rundeten als weitere Schwerpunktthemen die Veranstaltung ab.

Das europaweit einmalige Programm wird seit 2016 in Kooperation des PsoNet Hamburg mit dem Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) in Hamburg organisiert. Auch in diesem Jahr gelang es den Veranstaltern wieder, mit den internationalen Experten Prof. Dr. Mrowietz, Prof. Dr. Reich, Prof. Dr. Thaci und Prof. Christophers eine extrem hohe Dichte an Informationen zu geben. Aufgrund des Workshop-Charakters und der begrenzten Teilnehmerzahl wurden auch die praktischen Anliegen der teilnehmenden Experten im Dialog aufgegriffen und erörtert.

Die ausnahmslos positiven Bewertungen durch die Teilnehmer reflektieren das hohe Qualitätsniveau der Veranstaltung. Die große Nachfrage im Vorfeld zeigt auch das hohe Interesse an Psoriasisveranstaltungen, die über die rein klinischen Themen hinausgehen und die Versorgungsumgebung sowie die praktischen Belange der Versorgung in den Vordergrund stellen.

Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Veranstalter weitere Kurse im Herbst 2017 sowie im Frühjahr 2018 durchführen. Interessierte werden gebeten, sich rechtzeitig beim IVDP, Silja Zeidler, zu melden: s.zeidler@uke.de

März 2017

57. DGAUM Jahrestagung 2017
57. DGAUM Jahrestagung 2017

Beitrag vom 24. März 2017

57. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

Vom 15.-17. März 2017 fand in den Räumlichkeiten der Universität Hamburg unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Andrea Nahles und in Kooperation mit ICOH, BGW, VBG und BG-Verkehr die 57. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGAUM statt.

Arbeits- und Umweltmediziner fanden hier ein ideales Umfeld, Fragestellungen zu zentralen Themen der Gesundheitsförderung und Prävention zu diskutieren. Themenschwerpunkte der diesjährigen Jahrestagung waren der Gesundheitsschutz in der Transport- und Logistikbranche, beruflich bedingte Infektionen sowie das neue Präventionsgesetz in der Praxis. Das CVcare wurde durch die Referenten Prof. Dr. Albert Nienhaus, Dr. Anja Schablon, Claudia Westermann und Susanne Steinke mit Vorträgen zu Ergebnissen aktueller Forschung und durch Claudia Peters, Tanja Wirth und Jan Felix Kersten mit Postervorträgen aus dem Gebiet der Arbeits- und Umweltmedizin vertreten.

Danke
Jetzt 6000 Patienten in PsoBest

Beitrag vom 2. März 2017

Jetzt 6000 Patienten in PsoBest!

Am 27.02.2017 wurde der 6000. Patient an das Deutsche Psoriasis-Register PsoBest gemeldet. Mittlerweile beteiligen sich über 750 Kliniken und Praxen an dem größten Registerprojekt der Dermatologie in Deutschland. Mit 76% wird ein Großteil der Patienten aus dem niedergelassenen Bereich gemeldet, so auch der 6000. Patient. Er wurde von Praxis Saure-Salheiser aus Arnsberg eingeschlossen. Das Praxisteam erhielt als Dankeschön für den Jubiläumseinschluss einen Frühlingstrauß.

Januar 2017

NVK
Psoriasis – Die Dynamik hält an

Beitrag vom 30. Januar 2017

9. Nationale Konferenz zur Versorgung der Psoriasis am 31.03.2017 in Hamburg

Psoriasis – Die Dynamik hält an

Seit der 1. Nationalen Konferenz zur Versorgung der Psoriasis (NVK) ist nunmehr fast 1 Dekade vergangen - Eine äußerst dynamische und aus Sicht der Versorgung erfolgreiche Zeit, die jedoch nicht über noch bestehende Versorgungslücken hinwegtäuschen sollte. Anliegen des vorliegenden 9. NVK zur Psoriasis ist es erneut, die wichtigsten Erkenntnisse zur Versorgung der Psoriasis aus verschiedenen Blickwinkeln zu bündeln und eine erneute Standortbestimmung vorzunehmen. Nur die exakte und kritische Beschreibung der Versorgung bringt uns im Interesse der betroffenen Patienten mit Psoriasis auf dem Wege zur Optimierung voran. Die deutschen Dermatologen und viele der kooperierenden Akteure sind bereit, diesen Weg weiter zu gehen, Versorgungsziele umzusetzen und Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die zu einer Verbesserung der Versorgung Psoriasiskranker führen sowie Entscheidungsträger in Politik und alle beteiligten Akteure miteinbezieht – die Dynamik hält an.

11.30 bis 16.00 Uhr

Hamburg Center for Health Economics (HCHE)
Esplanade 36
20354 Hamburg
Großer Hörsaal 4011

(Teilnahme nur nach vorheriger Akkreditierung)

Anmeldung über www.versorgungsziele.de

Psoriasis: Zytokine und Psyche im Alltag
Psoriasis: Zytokine und Psyche im Alltag

Beitrag vom 30. Januar 2017

Psoriasis: Zytokine und Psyche im Alltag

Veranstaltung für Haut- und Hausärzte am 19.04.2017

Mit ihrer großen Häufigkeit in der Bevölkerung, dem oftmals hohen Leidensdruck der Betroffenen und einem beträchtlichen Aufkommen an Komorbidität ist die Psoriasis vulgaris eine der wichtigsten Hautkrankheiten in der Versorgung. Sie erfordert eine bedarfsgerechte, abgestufte Behandlung nach S3-Leitlinie und eine möglichst frühzeitige Intervention zur Abwendung von Progression und Folgeschäden an und unter der Haut. Versorgungsnetze dienen dem systematischen Zusammenwirken mehrerer Praxen oder Kliniken mit dem Ziel einer verbesserten Versorgung. Diese Netze können informativer Art sein und dem Austausch von Wissen und Erfahrungen dienen. Für die zukünftige Ausrichtung der regionalen Psoriasisnetze gilt es, die Kooperation mit anderen Fachrichtungen, insbesondere den über die Komorbidität der Psoriasis verbundenen Disziplinen auszubauen.

Dorint-Hotel Hamburg-Eppendorf
Martinistrasse 72
20251 Hamburg

17:00 Uhr - Die Versorgung der Psoriasis 2017: Was ist in Zukunft wichtig ?
Prof. Dr. Matthias Augustin

17:20 Uhr - Zwischen Innovationen und Bewährtem – Biologikatherapie 2.0
PD Dr. Marc Alexander Radtke.

18:00 Uhr - Haut, Psyche und Immunsystem: Wechselwirkungen und Relevanz für die Praxis Prof. Dr. Kai G. Kahl

18:45 Uhr - Abschlussdiskussion
Prof. Dr. Matthias Augustin

Psoriasis – Meine Medikamente verstehen
Psoriasis – Meine Medikamente verstehen

Beitrag vom 30. Januar 2017

Psoriasis – Meine Medikamente verstehen

PsoNet-Patientenveranstaltung am 21.06.2017

Nur wer seine Medikamente versteht, kann sie auch richtig anwenden. So wird das gemeinsam erarbeitete Therapieziel schneller erreicht. In diesem Vortrag werden die unterschiedlichen Therapieoptionen und deren Wirksamkeit patientengerecht erklärt.

18:00 Uhr - Begrüßung und get together

18:30 Uhr - Meine Medikamente verstehen
PD Dr. Marc Alexander Radtke

20:00 Uhr - Frage und Antwort, gemeinsamer Imbiss

Anthares Apotheke
Struensee-Haus
Konferenzraum 5.OG
Mörkenstr. 47
22767 Hamburg

Dezember 2016

CWC Wundsiegel
Das Team des CWC mit den Auditoren

Beitrag vom 27. Dezember 2016

Rezertifizierung: Comprehensive Wound Center erhält Wundsiegel (ICW)

Im Dezember wurde das Comprehensive Wound Center (CWC) für das Wundsiegel der Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW) rezertifiziert. Die interdisziplinäre Wundambulanz, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Versorgungsforschung, der Gefäßmedizin, der Dermatologie und der Plastischen Chirurgie, ist seit 2013 als erste interdisziplinäre Hochschulambulanz Deutschlands mit dem Wundsiegel ausgezeichnet. Die Auditoren lobten insbesondere die hervorragende interdisziplinäre Kooperation innerhalb des CWC sowie die vielfältige Vernetzung mit externen Partnern. Bei der Rezertifizierung konnten durch das CWC 515 von 548 Punkten (entspricht 94 Prozent) erreicht werden. Darüber hinaus wurden die sehr gute räumliche und personelle Ausstattung, die gute Patientendokumentation sowie das vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebot herausgestellt.

Weiterführende Informationen finden Interessierte hier .

Abschlußveranstaltung "Neue Wege bis 67"
Prof. Göring, Prof. Schmidt-Trenz, Prof. Nienhaus

Beitrag vom 02. Dezember 2016

Praxistipps - "Neue Wege bis 67 - In der Dienstleistung bis zur Rente"

Gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius führte das CVcare eine Studie zum Umgang mit körperlichen und psychischen Belastungen in der Altenpflege durch. Im Rahmen der durch den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt initiierten Untersuchungsreihe „Neue Wege bis 67 – gesund und leistungsfähig im Beruf“ wurden Handlungsanleitungen zur Prävention von psychischen Belastungen in der Altenpflege entwickelt.

Am 30. November 2016 fand die Abschlußveranstaltung im Handelskammer InnovationsCampus (HKIC) statt. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden des Vorstands der Zeit-Stiftung, Prof. Dr. M. Göring und dem Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Prof. Dr. H.-J. Schmidt-Trenz, stellte Prof. Dr. Nienhaus (CVcare) die Ergebnisse der Studie vor und präsentierte als Resultat zwei Broschüren mit Unterstützungsangeboten und Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Mitarbeiter, die aufzeigen wie eine Beschäftigung bis zum Alter von 67 Jahren gelingen kann.

Diese Broschüren, sowie den detaillierten Projektbericht finden Sie hier zum Download:

Neue Wege bis 67 - Praxistipps für Mitarbeiter

Neue Wege bis 67 - Praxistipps für Führungskräfte

Neue Wege bis 67 - Projektbericht

(Foto: Handelskammer Hamburg/Stephan Wallocha)

Prof. Nienhaus beim Arbeitsmedizinischen Symposium in Dresden
Prof. Nienhaus beim Arbeitsmedizinischen Symposium in Dresden

Beitrag vom 02. Dezember 2016

Arbeitsmedizinisches Symposium - "Tuberkulose als Berufskrankheit"

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) führte mit der Unterstützung des Competenzzentrums Epidemiologie und Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) am 25. und 26. November 2016 in Dresden ein arbeitsmedizinisches Symposium zum Thema Tuberkulose als Berufskrankheit durch.

Referentinnen und Referenten des CVcare, der BGW, des Robert Koch-Instituts (RKI), des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, des Instituts für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie und des Forschungszentrums Borstel berichteten über die in mehr als zehn Jahren gemachten Erfahrungen mit dem Einsatz der Interferon Gamma Release Assays (IGRA) bei der Vorsorgeuntersuchung und die Auswirkungen der Novelle der ArbMedVV auf die TB-Vorsorge von Beschäftigten im Gesundheitswesen. Auch eine neue Generation der IGRA, deren Reproduzierbarkeit und Variabilität bei Studierenden aus Hochinzidenzländern getestet wurden, und Auswirkungen auf die Inzidenz der Tuberkulose in Deutschland durch den Zustrom von Flüchtlingen waren weitere Themen.

Auf den Ergebnissen dieses Symposiums wird die Erstellung der vierten Auflage der Publikation „Tuberkulose als Berufskrankheit – ein Leitfaden zur Begutachtung und Vorsorge“ basieren. Dort möchten wir die Erfahrungen der Teilnehmer umfassend einbringen.

November 2016

Symposium Selbshilfehaut e.V.
Referenten des Symposiums der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.

Beitrag vom 24. November 2016

Bundesminister Gröhe sagte Prof. Augustin Unterstützung bei der verbesserten Versorgung hautkranker Menschen in Deutschland zu

Am Rande eines dermatologischen Symposiums der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. am 30.10.2016 in Neuss bekräftigte Bundesgesundheitsminister Gröhe in einem Gespräch mit Prof. Augustin den Anspruch hautkranker Patienten in Deutschland auf eine zeitgemäße Versorgung. In seinem Grundsatzbeitrag hob er im Plenum hervor, dass Menschen mit Hautkrankheiten unter besonderem Leidensdruck, häufig auch dem Unverständnis der Gesellschaft und einer oftmals verbesserungsbedürftigen Situation stehen. Er hob die weitreichenden Aktivitäten der deutschen Dermatologen und der Selbsthilfeorganisationen im Interesse einer verbesserten Versorgung hervor und sicherte seine Unterstützung zu.

Pressekonferenz zum WPT
Prof. Dr. Augustin bei der Pressekonferenz zum WPT

Beitrag vom 20. November 2016

Pressekonferenz in Berlin zum Welt-Psoriasistag 2016

Anlässlich des Welt-Psoriasistages fand die jährliche Pressekonferenz des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD), CVderm, Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin statt. Neben dem aktuellen Sachstand zur Versorgung der Psoriasis in Deutschland wies Prof. Augustin die Öffentlichkeit und die Vertreter der Medien auf die globale und nationale Bedeutung des WHO Globalen Berichts zur Psoriasis hin.

Im Anschluss fand eine Skype-Konferenz mit niedersächsischen Landtagsabgeordneten Martin Bäumer (CDU) statt, der als Betroffener über seine Erfahrungen berichtete und sein Engagement gegen Stigmatisierung zusicherte.

Weltpsoriasistag 2016
PD Dr. Marc Radtke informiert über Behandlungsmöglichkeiten

Beitrag vom 24. November 2016

Patientenveranstaltung zum Welt-Psoriasistag:

Großer Andrang und hoher Informationsbedarf

Zum 8. Mal führte das IVDP am 26.10.2016 im Hörsaal der Augenklinik anlässlich des Welt-Psoriasistages 2016 eine Patientenveranstaltung durch. Nach den Vorträgen von PD Dr. Radtke und Prof. Dr. Augustin nutzten die über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit sich über die Behandlungsmöglichkeiten der Psoriasis zu informieren sowie mit Betroffenen und ihren Angehörigen über Erfahrungen, die im Alltag mit dieser chronischen Erkrankung einhergehen, auszutauschen.

Weitere Informationen zum Weltpsoriasistag erhalten Sie auf:

www.weltpsoriasistag.de

WundenPlus Einladung
Einladungsflyer WundenPlus

Beitrag vom 14. November 2016

Fortbildungsreihe WundenPlus - Download der Vortragsfolien

Am 3. November fand die Veranstaltung "Best Practice chroonische Wunden - lokale Wundtherapie für Ärzte und Pflegende" im Rahmen der ICW-Rezertifizierungsfortbildung WundenPlus statt.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr Interesse, die anregenden Diskussionen und das positive Feedback.

Folgende Vortragsfolien der Veranstaltung bieten wir Ihnen als PDF zum Download an:

"Wunddiagnostik an praktischen Beispielen" (Prof. Dr. M. Augustin)

"Die gute Wahl: Wundauflagen" (K. Baade)

"Das richtige Maß: Exsudatmanagement" (PD Dr. K. Herberger)

"Der angemessene Druck: Kompression" (C. Seeger)

3. Hamburger Symposium zur Gesundheitsversorgung
3. Hamburger Symposium zur Gesundheitsversorgung

Beitrag vom 12. November 2016

3. Hamburger Symposium zur regionalen Gesundheitsversorgung: "Ist eHealth eine Lösung für regionale Disparitäten in der Gesundheitsversorgung?"

Zum dritten Mal veranstaltete das IVDP gemeinsam mit dem Center for Health Care Research (chcr) das Hamburger Symposium zur regionalen Gesundheitsversorgung . Am 10. November diskutierten in den Elbarkaden der Hafencity einen Tag lang Experten zum Thema "Ist eHealth eine Lösung für regionale Disparitäten in der Gesundheitsversorgung?“. Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs zweiter Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank regten Impulsreferate und Präsentationen zu Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Grenzen einer Digitalisierung der medizinischen Versorgung die mehr als 80 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung zum interdisziplinären Dialog an.

Oktober 2016

Beitrag vom 20. Oktober 2016


Acne inversa - Wir klären auf!

16. November 2016: Acne inversa Gespräche
mit Priv.-Doz. Dr. med Marc Radtke

Hidradenitis suppurativa / Acne inversa ist eine - eigentlich - häufige, multifaktorielle, chronische, entzündliche Erkrankung an Terminalfollikeln von Hautumschlagfalten, die zu ausgeprägten Vernarbungen und Behinderung führen kann und eine hohe Krankheitslast aufweist. Die Erkrankung nimmt ohne medizinische Behandlung einen chronischen Verlauf, so dass letztlich die gesamte Haut und das Unterhautfettgewebe der betroffenen Region durch die Erkrankung erfasst und vollständig zerstört werden kann. Es existieren keine objektiven Daten zur Versorgung betroffener Patienten Deutschland. Darüber hinaus ist nicht bekannt, welchen jeweiligen Versorgungsanteil Dermatologen, Allgemeinmediziner, Chirurgen, Gynäkologen, Gastroenterologen und koloproktologisch tätige Arzt haben. Trotz intensivierter Forschungsarbeiten der letzten Jahre ist die Pathogenese der Acne inversa noch nicht abschließend geklärt - insbesondere ist der Grund für die Chronizität der Erkrankung nach wie vor unklar bzw. umstritten. Auch der natürliche Erkrankungsverlauf in unterschiedlichen Schweregraden und die begleitenden Provokationsfaktoren sind nur teilweise bekannt. Die Behandlung ist daher oft enttäuschend und der Entzündungsverlauf hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensqualität des Patienten. Mit der Einführung neu zugelassener systemischer Therapieoptionen haben sich die Versorgungsmöglichkeiten der Acne inversa bedeutend verbessert.

Zusammen mit der Anthares-Apotheke und der Vita-Apotheke nehmen wir dies zum Anlass, um betroffene Patienten und ihre Angehörigen in einer öffentlichen Veranstaltung über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit
eines direkten Austausches mit dem Referenten und bei einem gemeinsamen Imbiss ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Termin: 16. November 2016, ab 18:00 Uhr
Ort: Seminarraum Struensee-Haus, 5. OG
Mörkenstrasse 43-47, 22767 Hamburg

Psobestlogo

Beitrag vom 18. Oktober 2016

Der 5.555 Patient!

Einmal mehr verzeichnet PsoBest, das Deutsche Psoriasis Register mit seinem Sitz am UKE in Hamburg eine anhaltend hohe Bereitschaft der deutschen Dermatologen zur Beteiligung. Auch im Jahr 2016, dem achten Jahr seit Registerbeginn, konnten eine ganze Reihe neuer Zentren gewonnen werden, die ihre Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis, die erstmalig auf ein Systemtherapeutikum oder ein Biologic / Biosimilar eingestellt werden, an das Register melden. Über 600 Praxen und Klinikambulanzen sind eingeschrieben, über 200 von Ihnen haben in diesem Jahr an PsoBest gemeldet. – Tendenz steigend.

PsoBest ist schon jetzt eine wichtige Säule der Arzneimittelversorgung in der Deutschen Dermatologie. Es ist Beleg dafür, dass die Dermatologen, geführt von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen
(BVDD), der Systemtherapie und der Patientensicherheit in der Behandlung der Psoriasis den höchsten Stellenwert zuweisen. Mit den Langzeitdaten von PsoBest werden valide Erkenntnisse zu den Langzeiteffekten, dem Patientennutzen und der Sicherheit der Systemtherapie
bei Psoriasis gewonnen. Es werden ferner bedeutende Fragestellungen etwa zu den Zeitpunkten von Therapiewechseln, zu den Modalitäten der Umstellung und zur Langzeitmedikamenten-Adhärenz untersucht. Wissenschaftlich hochwertige Register werden schon in naher Zukunft wertvolle versorgungsrelevante Erkenntnisse und heute weitgehend fehlende Langzeitdaten komplexer Patientenverläufe liefern, die den Stellenwert der modernen, effektiven und sicheren
Dermatologie aufzeigen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.psobest.de

wpt

Beitrag vom 10. Oktober 2016

Weltpsoriasistag - Infomationsveranstaltung für Patienten

Barrieren überwinden: Verstehen - Anerkennen - Einbeziehen

Am 29.10.2016 findet in den meisten Staaten der Welt der Welt-Psoriasistag 2016 statt. An diesem Tag wird auf die Bedeutung der Schuppenflechte als chronisches Leiden hingewiesen und einer stigmatisierenden Erkrankung ein Gesicht gegeben und Gehör verschafft.

Zusammen mit dem Psoriasisnetz Hamburg und dem Deutschen Psoriasis Bund als Patientenorganisation nehmen wir diesen Tagmtraditionell zum Anlass, um betroffene Patienten und ihre Angehörigen in einer öffentlichen Veranstaltung über aktuelle Entwicklungen bei Psoriasis zu informieren. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie alle ehemaligen oder aktuelle Patientinnen und Patienten, sowie deren Angehörige und alle Interessierte unserer Psoriasis-Sprechstunde herzlich ein. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit eines direkten Austauschs mit den Referenten und bei einem gemeinsamen Imbiss ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

18.00 - 20.00 Uhr

Hörsaal Augenklinik, Gebäude W40
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Der Eintritt ist frei!

Anmeldung und weitere Informationen:

www.weltpsoriasistag.de

Beitrag vom 1. Oktober 2016

Am 10. November 2016 findet das "Hamburger Symposium zur regionalen Gesundheitsversorgung" zum dritten Mal statt.

Ist eHealth eine Lösung für regionale Disparitäten in der Gesundheitsversorgung?

Unter der Schirmherrschaft von Senatorin K. Fegebank, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Stadt Hamburg, findet zum 3. Mal das Hamburger Symposium zur regionalen Gesundheitsversorgung statt.
Im Mittelpunkt steht auch in diesem Jahr wieder der interdisziplinäre Dialog zur Bedeutung von Metropolregionen für die Gesundheitsversorgung mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse mit der gesundheitspolitischen Diskussion zu verbinden, Handlungsbedarfe für Wissenschaft und Politik abzuleiten und eine bedarfsgerechte Versorgung herzustellen.

Zielgruppe:
Gesundheitspolitik, Medizinische Versorgung, Wirtschaft, Krankenkassen, Wissenschaft, Patientenorganisationen

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter:
https://www.hamburg-symposium.com/

10. November 2016
10.00 - 17.00 Uhr

Elbarkaden Lounge HafenCity
Hongkongstr. 2-4
20457 Hamburg

September 2016

Beitrag vom 29. September 2016

Startschuss für die weltweit größte Psoriasis-Datenbank

GPA-Launch
Die Referenten beim Launch:
Prof. Christopher Griffths (IPC), Prof. Harvey Lui (ILDS), Lars Etarp (IFPA) und Prof. Matthias Augustin (scientific team, UKE Hamburg).

Nach mehrjähriger intensiver Vorbereitung wurde bei der EADV-Tagung (European Academy of Dermatology) in Wien, der bedeutendste Veranstaltung für Dermatologen in Europa, der Startschuss für einen wegweisendes weltweites Projekt gegeben:

Der Global Psoriasis Atlas (GPA)

Dieses Projekt beruht auf der Zusammenarbeit zwischen drei internationalen Organisationen: dem International Psoriasis Council (IPC), dem Dachverband aller weltweit tätigen
dermatologischen Verbände – der International League of Dermatological Societies (ILDS) – und der International Federation of Psoriasis Associaitions (IFPA), einer internationalen Patientenorganisationen für Psoriasis. Unter der Leitung der akademischen Zentren in Manchester (Prof. Christopher Griffiths) und Hamburg (Prof. Matthias Augustin) wird in den kommenden drei Jahren mit einer Gesamtfinanzierung von über zwei Millionen Euro die weltweit größte Datenbank zur Versorgung der Psoriasis entstehen.

Das Projekt beruht auf einer Vielzahl von Kooperationen zwischen Ärzten, Wissenschaftlern, politischen Einrichtungen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit dem GPA wird eine neue umfangreiche Gesamtsicht auf die bereits verfügbaren Daten zur Versorgung der Psoriasis geschaffen. Insgesamt erwarten Prof. Augustin und Prof. Griffiths über 500 verschiedene nutzbare Daten-Quellen, mit denen die Meta-Datenbank des Projektes befüllt wird. Die Daten werden zum Nutzen der zukünftigen Versorgung unter Beteiligung der WHO, der Patientenorganisationen sowie der ermatologischen Gesellschaften eingesetzt. Erste Ergebnisse werden auf dem Weltkongress für Dermatologie 2019 in Mailand vorgestellt.