Promovieren und Habilitieren

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Ziel unserer Universitären Klinik. Dies gilt in gleicher Weise für akademische Mitarbeiter des Institutes und der
Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg
Eppendorf (UKE) wie auch für akademische Mitarbeiter der Universitären Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Schön Klinik Hamburg Eilbek.

Hier haben Sie die Möglichkeit Informationen zur Promotion und Habilitation herunterzuladen:

Promovieren und Habilitieren am Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Kontakt

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Bernd Löwe
Mail (Sekretariat): an.strauss@uke.de

Nachwuchsförderung

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an einer medizinschen Doktorarbeit, Abschlussarbeiten sowie medizinschen und psychologischen Studienarbeiten mit Ihrem Vorhaben und Lebenslauf an Herrn Dr. Christian Brünahl.
Mail: c.bruenahl@uke.de

Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit in einer unserer Forschungsprojekte als studentische Hilfskraft haben, wenden Sie sich bitte an Frau Birte Sörensen.
Mail: b.soerensen@uke.de

Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung

Das Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung wird gemeinsam von den Abteilungen für Psychosomatische Medizin der Universitätskliniken in Hamburg, Heidelberg, München, Tübingen und Berlin für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes durchgeführt.

Es handelt sich um ein systematisches berufsbegleitendes Curriculum zum Erwerb klinischer Forschungskompetenzen. Das Programm wurde 2005 in Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Löwe erstmalig durchgeführt und wird seither kontinuierlich wissenschaftlich evaluiert und weiter entwickelt.

Das Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung wendet sich an wissenschaftlich und klinisch tätige Ärzte/innen und Psychologen/innen, die sich weiter qualifizieren wollen und eine universitäre Karriere anstreben. Für das Programm können sich Nachwuchswissenschaftler aus allen dem Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) angeschlossenen Kliniken bewerben.

Das Programm dient zur Verbreitung der in der Psychosomatischen Medizin eingesetzten wissenschaftlichen Methoden, zur Vertiefung und Weiterentwicklung bereits vorhandener Kenntnisse und zur Unterstützung von erfolgreichen Forschungskarrieren. Es trägt zu einer intensiven Vernetzung unter den Teilnehmer/innen aus den verschiedenen Standorten bei und unterstützt die Initiierung standortübergreifender Projekte.

Die Teilnehmer erlernen state-of-the-art Methoden klinischer Forschung und Statistik und profitieren von der intensiven Vernetzung mit den anderen Projektteilnehmern. Die bisherige Begleitevaluation des Seminars belegte den Wissenszuwachs der Teilnehmer und ihre Erfolge im Hinblick auf Forschungsaktivitäten (Kongresse, Forschungsanträge, Publikationen).

Alle Veranstaltungen werden von erfahrenen Dozenten mit eigener praktischer Forschungstätigkeit durchgeführt. Das Programm umfasst Theorie-Seminare mit Abschlussklausur sowie die Bearbeitung eines eigenen Forschungsprojektes mit regelmäßigem Austausch mit einem Mentor.

Das Curriculum umfasst fünf Kurseinheiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich an insgesamt fünf verlängerten Wochenenden für drei Tage an fünf Orten: Hamburg, Berlin, Tübingen, München und Heidelberg.

Lokale Programmleiterin

Prof. Dr. Antje Gumz

Publikationen

Hartmann M, Wild B, Herzog W, Nikendei C, Zipfel S, Henningsen P, Löwe B. Der klinische Forscher in der psychosozialen Medizin: Status, Kompetenzen und Leistungen. Psychother Psychosom Med Psychol 2008;58:230-237.
Löwe B, Hartmann M, Wild B, Nikendei C, Kroenke K, Niehoff D, Henningsen P, Zipfel S, Herzog W. Effectiveness of a 1-year resident training program in clinical research: a controlled before-and-after study. J Gen Intern Med 2008;23:122-128.
Löwe B, Wild B, Herzog W, Niehoff D, Hartmann M. Intensivkurs „Klinische Forschung in der Psychosozialen Medizin": Veränderungen von Forschungswissen und subjektiver Forschungskompetenz. Psychother Psychosom Med Psychol 2007;57:405-408.

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Flyer zum Qualifizierungsprogramm

Veranstaltungsmaterial Gesamtprogramm

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Kontakt

Prof. Dr. Antje Gumz
Mail: a.gumz@uke.de

Abgeschlossene Abschlussarbeiten

JahrNameTitel der ArbeitArt der Arbeit
2016Christina JebensSomatoforme Störungen bei hausärztlichen Patienten: Zusammenhang zwischen dem Vorliegen eines traumatischen Erlebnisses und der Schwere der somatoformen Symptomatik sowie der Komorbiditätsstruktur mit Angsterkrankungen und DepressionenMedizinische Dissertation
2016Angelika WeigelWege zu einer Optimierten Frühbehandlung der Anorexia nervosaPsychologische Dissertation
2015Nathalie UhlenbuschDer Zusammenhang von Sportverhalten und Essstörungspathologie bei JugendlichenPsychologische Masterarbeit
2015Antje GumzKrisen und diskontinuierliche Veränderungen in psychodynamischen TherapieprozessenHabilitation
2014Alina DudekScreening for Eating Disorders in a School-based Sample: Comparison of SCOFF and ChEDE-QPsychologische Bachelorarbeit
2014Rouven LöcklinSomatoforme und funktionelle Syndrome: Zugang und Inanspruchnahme psychotherapeutischer VersorgungMedizinische Dissertation
2014Sonja ParsaiVersorgung von Patienten mit somatoformen Syndromen- Vergleichende Evaluation nach Etablierung eines GesundheitsnetzesMedizinische Dissertation
2014Dorothee Giseler[Sofu-Net]Medizinische Dissertation
2014Nina WeinmannDer Körper als Übersetzer und Sprachrohr der Psyche? - Emotionale und interpersonale Aspekte von Patienten mit somatoformen Störungen sowie Zusammenhänge mit körperlichen Beschwerden und gesundheitsbezogener LebensqualitätMedizinische Dissertation
2013Katharina VoigtDie Neuklassifikation somatoformer Störungen in DSM-5 - Wird die Validität der Diagnosekriterien gesteigert?Psychologische Dissertation
2013Inka WahlVom Instrument zum Konstrukt: quantitative Erfassung des Symptomerlebens in der MedizinPsychologische Dissertation
2012Anja KuffelDie Auswirkungen pharmakologischer noradrenerger Stimulation (mittels Yohimbin) auf die Gedächtniskonsolidierung und den -abruf bei Patienten mit Major DepressionMedizinische Dissertation
2012Kirsten TerfehrDer Effekt von Cortisol auf die Gedächtnisleistung bei Patienten mit Major DepressionPsychologische Dissertation