Scoring - Leistungsorientierte Mittelvergabe

Die leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) basiert auf einem im Jahre 2000 im Rahmen eines kollegialen Diskussionsprozesses erarbeiteten und kontinuierlich weiterentwickelten System der Bewertung von Forschungsleistungen. Dabei werden sowohl Drittmittelförderungen als auch Publikationsleistungen nach definierten Kennwerten in Punktwerte umgerechnet. Diese Punktwerte wiederum bilden die Grundlage für die LOM. Durch eine entsprechende Budgetierung wird sichergestellt, dass sowohl Drittmittel- als auch Publikationsleistungen gleichwertig Berücksichtigung finden. Grundlage der LOM-Berechnungen sind für die Forschung die Ergebnisse der drei vorhergehenden Jahre (für 2011 die Jahre 2008 bis 2010), in der Lehre das vorhergehende Studienjahr.

  • Für die Bewertung der Drittmittelleistungen werden die verausgabten Mittel eines Jahres herangezogen. Die Bewertung orientiert sich an der Höhe der verausgabten Mittel und an der Art des Fördermittelgebers. Die Fördermittelgeber werden drei Kategorien zugeordnet. In Kategorie I finden sich die wichtigsten Drittmittelgeber (z. B. DFG, EU, BMBF, Deutsche Krebshilfe), in Kategorie II u. a. alle Bundesministerien außer dem BMBF und den Stiftungen, in Kategorie III die sonstigen Forschungsförderer.

    Eine Übersicht der Bewertungskriterien steht im Intranetbereich als Download zur Verfügung.

    Ansprechpartner für die Drittmittelbewertung im Rahmen des Scorings:

    Dipl.-Biol.
    Christian Tolasch
    • Prodekanat für Lehre / Kapazitätsrechnung
    Standort

    Campus Lehre N55 , 5. Etage, Raumnummer 05.27.01
  • Bei der Bewertung der Publikationstätigkeit finden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichte Originalarbeiten und Übersichtsartikel Berücksichtigung. Darüber hinaus werden auch Beiträge in Lehr- und Handbüchern sowie Monographien (Erstauflagen) zur Bewertung herangezogen, soweit diese in anerkannten wissenschaftlichen Verlagen erschienen sind. Dabei werden die Empfehlungen der Kommission Leistungsevaluation in Forschung und Lehre der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) zugrunde gelegt, für die Publikationsorgane also ein fachspezifisch gewichteter Bewertungsfaktor (Referenzwert) gebildet und Buchbeiträge in einer definierten Staffelung nach Druckseiten gewertet.

    Berücksichtigt wird auch, in welcher Funktion Forschende am UKE an den Publikationen beteiligt waren. Erst- und Letztautorenschaften werden dabei stärker gewichtet als intermediäre Autorenschaften. Den systematischen Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Bildung kumulativer Impactwerte weitgehend folgend, wird den Erst- und Letztautoren einer Publikation jeweils ein Drittel des Referenzwertes zugerechnet, das verbleibende Drittel gleichmäßig auf die beteiligten Ko-Autoren verteilt.

    Weiterführende Informationen zu den Bewertungskriterien für das Scoring sind im Intranet-Bereich zu finden.

    Ansprechpartner für die Publikationsbewertung im Rahmen des Scorings:

    Rainer Floigl
    Dipl.-VerwW (FH)
    Rainer Floigl
    • Forschungsreferent
    • Stellvertretende Teamleitung
    Standort

    Campus Lehre N55 , 5. Etage, Raumnummer 05.026.2