Herzlich Willkommen in der Gefäß-Ambulanz der Neurologischen Poliklinik!

In der Gefäßambulanz unserer Poliklinik werden Patienten mit atherosklerotischen Gefäßerkrankungen ambulant individuell beraten. Hier erfolgen eine ausführliche Erhebung der Gefäßrisikofaktoren und eine Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße auf modernstem technischem und wissenschaftlichem Niveau. Daneben betreut die Gefäßambulanz Patienten mit schwierigen Fragen zum Schlaganfall und seltenen oder komplizierten Gefäßerkrankungen, sowie Patienten mit entzündlichen oder erblichen Formen der Gefäßerkrankungen.

  • Anmeldung
  • Anmeldung

    Ambulante Untersuchungen in der Gefäßambulanz können nur nach Terminvereinbarung erfolgen und erfordern einen gültigen ärztlichen Überweisungsschein. Zur Terminvereinbarung oder Fragen zur Gefäßambulanz wenden Sie sich bitte an die Neurologische Poliklinik.

    Telefon +49 (0) 40 7410 - 52780

    Telefax +49 (0) 40 7410 - 40093

    E-Mail neurosono@uke.de

    • Adresse Anfahrt
      Adresse

      Gefäß-Ambulanz

      Neurologische Poliklinik, Haus O 10 (Erdgeschoß)

      Martinistraße 52

      20246 Hamburg

  • Die Gefäßambulanz betreut Patienten bei schwierigen Fragen zum Schlaganfall und Patienten mit seltenen oder komplizierten cerebrovaskulären Krankheiten, daneben Patienten mit cerebralen Vaskulitiden mit mehreren extra- und intracraniellen Gefäßverschlüssen und mit erblichen Formen der Gefäßerkrankungen (CADASIL).

    Die Gefäßambulanz und das neurosonographische Labor sind zudem wichtige Ansprechpartner für auswärtige Ärzte zur speziellen Beratung.

  • Erkrankungen der hirnversorgenden Blutgefäße zählen zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Meist handelt es sich um atherosklerotische Gefäßveränderungen (Arterienverkalkung). Als Risikofaktoren für die Entwicklung einer Atherosklerose gelten vor allem Bluthochdruck, Diabetes (Zuckererkrankung), Fettstoffwechelsstörungen (mit zu hohen Blutfettwerten) und Zigarettenrauchen.

    Neben diesen modifizierbaren Risikofaktoren gibt es eine individuell unterschiedliche Veranlagung für Atherosklerose, die man bis heute nicht entscheidend beeinflussen kann. Eine fortgeschrittene Atherosklerose der hirnversorgenden Schlagadern kann zu Gefäßverengungen führen, sog. Gefäßstenosen. Hochgradige Gefäßstenosen stellen ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle dar. Dies gilt vor allem für Stenosen der vorderen Halsschalgader (Arteria carotis), die bereits Durchblutungsstörungen des Gehirns oder z.B. des Auges verursacht haben.

    Links zu den einzelnen Krankheitsbildern

    Schlaganfall

  • Beratung und Diagnostik

    Bei sogenannten symptomatischen Carotisstenosen besteht ein Risiko von bis zu 39%, in den nächsten 2 Jahren einen schweren Schlaganfall zu erleiden, während das Risiko bei bislang asymptomatischen Carotisstenosen deutlich geringer ist.

    Stenosen der hirnversorgenden Arterien können in unserem neurologischen Ultraschalllabor einfach und zuverlässig mit Ultraschalluntersuchungen festgestellt werden.

    Therapien

    Wenn eine Stenose der Arteria carotis festgestellt wurde, sollte überlegt werden, die Stenose zu beseitigen. Eine Operation oder Ballonaufdehnung mit Stenteinlage kann die Stenose meist beseitigen und das Schlaganfallrisiko hierdurch deutlich senken. Da diese Eingriffe jedoch mit einem individuell unterschiedlichen operationsbedingten Schlaganfallrisiko verbunden sind, sollte die Entscheidung zu einer Stenosebeseitigung stets wohlüberlegt sein und erst nach sorgfältiger Nutzen-/Risikoabwägung erfolgen.

  • Ärztliche Leitung:

    Medizinisch-technische Assistenten:

    • Marleen Thiele
    • Roy Appel

    Studienkoordinatoren:

    Studienärzte:

  • Klinische Studien

    Unsere Mitarbeiter sind selbst an mehreren internationalen klinischen Studien zur Untersuchung des Schlaganfalls beteiligt. Hier finden Sie Verlinkungen zu einigen davon:

    Aktuell laufende klinische Studien
    ACST-2 Randomisierte internationale Studie zur Carotis-Chirurgie als Schlaganfallprophylaxe
    WAKE-UP Randomisierte untersucherinitiierte multizentrische Doppelblind-Studie zu Thrombolyseindikation durch MRT-Bildgebung bei Schlaganfällen mit unbekanntem Symptombeginnzeitpunkt
    RESPECT-ESUS Studie zur Wirkung von Dabigatran als Schlaganfall-Sekundärprophylaxe bei nicht nachweisbarer Ursache
    POINT Randomisierte, multizentrische Doppelblind-Studie zur Wirkung von Clopidogrel nach kardiovaskulären Ereignissen (Schlaganfall, Herzinfarkt)
    SOCRATES Studie zur Wirkung von Ticagrelor als Sekundärprophylaxe bei Patienten mit Schlaganfall oder Transitorischer ischämischer Attacke
    MonDAFIS Randomisierte untersucherinitiierte, prospektive, multizentrische Studie zur Untersuchung eines zusätzlichen EKG-Monitorings über die Leitlinie hinaus

    Forschungsgruppe Klinische Schlaganfallbildgebung

    Wissenschaftlich beschäftigen wir uns mit dem Thema der Hirnbildgebung bei Schlaganfällen auch in der Arbeitsgruppe Klinische Schlaganfallbildgebung von Dr. Thomalla.

Patientin beim Ultraschall

Die Patientin wird für die Ultraschalluntersuchung vorbereitet.
Ultraschallgerät Neurosonographie

Wir verfügen über die neuesten Ultraschall-Geräte für beste Diagnostik.
Carotisstenose

Ultraschallbild einer verengten Hirnschlagader
Sonogerät

Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei.