20.03.2026

Spende für herzkranke Kinder sorgt für willkommene Ablenkung vom Klinikalltag

Am 19. März besuchte die Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich die Kinderkardiologie des UKE und überbrachte mit zwei Tablets und einem Gaming-PC eine Spende von ihrem Verein HerzPiraten. Patient Emil probierte die Spiele direkt aus und war begeistert. Auch der Stellvertretende Klinikdirektor Prof. Dr. Tom Mir freute sich über die Spende für das Projekt „Ambient“.

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Emil schaut entspannt ein Video,
während seine Mutter mit Prof. Dr. Tom Mir spricht

„Um Kindern die Angst vor Untersuchungen wie der Blutabnahme zu nehmen oder die Zeit nach einer OP im Aufwachraum zu überbrücken, haben wir das Projekt Ambient ins Leben gerufen. Videos und Spiele sind eine willkommene Beruhigung und Ablenkung“, erklärt Prof. Mir. Die Geräte sind von einer Firma auf speziell angefertigte Rollwagen montiert worden, damit sie von Zimmer zu Zimmer geschoben und von den Kindern auch im Liegen frei bedient werden können, ohne dass diese sie festhalten müssen. Die Wifi-fähigen Tablets werden außerdem für Videoanrufe von Familie und Freund:innen genutzt. „Der Kontakt zu ihren Angehörigen ist für die Kinder unglaublich wichtig, um am Leben außerhalb der Klinik teilzuhaben. Die Geräte sind durch ihre vielfältige Verwendbarkeit eine echte Bereicherung“, so der Kinderkardiologe.

Nova Meierhenrich hat 2014 den Verein HerzPiraten gegründet. Seit Jahren arbeitet sie eng mit dem UKE zusammen. Für ihre Spenden ist ihr insbesondere wichtig, dass sie den kleinen Patient:innen direkt zugutekommen und sie von dem oft jahrelangen Krankenhausalltag ablenken. „HerzPiraten ist mein Herzensprojekt. Ich stehe mit Ärzt:innen wie mit Prof. Mir im engen Austausch, was die herzkranken Kinder brauchen. Gerade bin ich total happy, zu sehen, wie Emil mit dem speziell angefertigten Gaming-PC spielt und wie viel Freude er damit hat. Genau dafür machen wir das alles“, bekräftigt Nova Meierhenrich. Ihr nächstes Ziel: „Wir suchen Hamburger Künstler:innen, die Lust haben, die Geräte kindgerecht und bunt zu gestalten.“



Fotos: UKE/Axel Kirchhof