Versorgung bei COVID-19 und postakute Infektionssyndrome
In diesem Arbeitsbereich widmen wir uns den aktuellen Herausforderungen im Bereich COVID-19 und Postakuter Infektionssyndrome (PAIS), wie z.B. der Versorgung von Long-/Post-Covid oder ME/CFS.
Die Versorgung im Zusammenhang mit COVID-19 und bei Postakuten Infektionssyndromen (PAIS) ist eine Herausforderung im Gesundheitssystem. Patietn:innen mit PAIS zeigen sehr heterogene Symptome, wobei eine einheitliche Standardisierung derzeit noch fehlt. Der Schwerpunkt dieses Arbeitsbereiches liegt daher auf der Erforschung von Herausforderungen in der Versorgung sowie der Entwicklung bedarfsgerechter Versorgungsmodelle, die eine hausärztlich koordinierte Betreuung sicherstellen und die Teilhabe der Betroffenen verbessern. Unser Ziel ist es, durch innovative Ansätze die Versorgungssituation zu verbessern und Betroffene bestmöglich zu unterstützen.
Kontakt: Josefine Schulze, Gabriella Marx
Aktuelle Projekte
Ein integrativer Ansatz für eine hausärztlich koordinierte bedarfsgerechte Versorgung bei postviralen Erkrankungen und ME/CFS zur Verbesserung der Teilhabe (GRACI)
Das GRACI-Projekt zielt darauf ab, Hausärzt:innen mit einer innovativen Toolbox zu unterstützen, die eine bedarfsgerechte und integrative Versorgung von Menschen mit postviralen Erkrankungen und ME/CFS ermöglicht. Durch die Berücksichtigung medizinischer sowie kontextueller Faktoren nach der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF) soll die Teilhabe der Betroffenen verbessert und eine Über- sowie Unterversorgung vermieden werden. Das Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit, wird in einem zweijährigen Modellvorhaben erprobt und evaluiert.
Kürzlich abgeschlossene Projekte
Versorgungs-, Nachsorge- und Rehabilitationsbedarfe von Long-Covid-Betroffenen in der hausärztlichen Versorgung (LoCovGP)
Die Studie „LoCovGP“ untersucht die Versorgungs-, Nachsorge- und Rehabilitationsbedarfe von Long-Covid-Betroffenen aus der Perspektive von Hausärzt:innen. Durch Interviews mit Hausärzt:innen sollen Erfahrungen, Herausforderungen und ungenutzte Unterstützungsangebote bei der Behandlung von COVID-19-Spätsymptomen erfasst werden. Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse Empfehlungen zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung und interdisziplinären Zusammenarbeit zu entwickeln.