Führung: Lenins Tod. Eine Sektion
MDHH–6058 | Lenins Tod. Eine Sektion - Führung
Dauer: 60 Minuten
1924 starb der Gründer der Sowjetunion Wladimir Iljitsch Lenin in Gorki bei Moskau. Unter den Ärzten, die von der Regierung an sein Krankenbett gerufen worden waren, befand sich auch der Hamburger Neurologe Max Nonne.
Nonnes Aufzeichnungen stehen im Zentrum der Führung durch die Sonderausstellung "Lenins Tod. Eine Sektion". Sie sind Ausgangspunkt einer vielschichtigen wissenschafts- und kulturhistorischen Spurensuche: Wer war Lenins Arzt Max Nonne? Was machte seine Hypnose- und Stromtherapie mit den Traumatisierten des Ersten Weltkriegs, und welche Rolle spielte er bei den Krankenmorden in der NS-Zeit?
Auch das Nachleben des toten Lenin wird beleuchtet: Welches Menschenbild steckt hinter der Forschung an Lenins Hirn? Wie entstand sein Totenkult? Und warum interessierte sich der Hamburger Kunsthistoriker Aby Warburg für eine sowjetische Trauerbriefmarke? In der Führung werden die Themen der Ausstellung vorgestellt.
Hamburger Bildungsempfehlungen:
Medizingeschichte
Maximale Teilnehmeranzahl: 25
Zielgruppeninformation:
Jugendliche ab 16 Jahren
Preis: 40,00 Euro Schüler:innen, 90 Euro Erwachsene