22.01.2019        AUSZEICHNUNG

UKE verleiht Curschmann-Medaille an Marlies Paschen und Michael Stich

Der ehemalige Tennisprofi Michael Stich, Gründer der Michael Stich Stiftung, und Marlies Paschen, Gründerin und Vorsitzende des Vereins Freunde der Kinderklinik des UK Eppendorf, sind heute auf dem Neujahrsempfang des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit der Curschmann-Medaille ausgezeichnet worden. Mit der nach dem ersten Ärztlichen Direktor des UKE benannten Medaille ehrt das UKE Personen, die besondere Verdienste für das Klinikum erworben haben.

„Heute ist unsere Kinderklinik mit ihren NCL- und Leukodystrophie-Sprechstunden europaweit eine der ersten Anlaufstellen für betroffene Patientinnen und Patienten. Dazu hat Marlies Paschen mit dem Verein Freunde der Kinderklinik maßgeblich beigetragen. Seit über 25 Jahren macht sie sich für das Thema Kinderdemenz stark und wirbt mit zahlreichen Aktivitäten unermüdlich um Spenden und Sponsoren“, sagt Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und Vorstandsmitglied des UKE in seiner Laudatio. Marlies Paschen ist Vorsitzende des Vereins Freunde der Kinderklinik des UK Eppendorf e.V., der junge Patientinnen und Patienten mit Abbauerkrankungen des Gehirns, umgangssprachlich als Kinderdemenz bezeichnet, sowie die Erforschung dieser Erkrankungen unterstützt.

„Michael Stich zählt zu den erfolgreichsten Tennisspielern in der Geschichte des deutschen Tennissports. Ebenso beeindruckend und vorbildlich ist sein soziales Engagement. Die Michael Stich-Stiftung fördert seit 2006 mit erheblichen Mitteln die Betreuung von Kindern mit HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen innerhalb der Immundefektambulanz des Kinder-UKE. Mit den von ihm unterstützten Präventions- und Aufklärungskampagnen hat er substantiell zu einem angemessenen Umgang mit AIDS und HIV in der Öffentlichkeit beigetragen“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan und Vorstandsmitglied des UKE, in seiner Laudatio. Der ehemalige Tennisprofi ist der Gründer der Michael Stich Stiftung, mit der er sich für HIV-infizierte, von HIV betroffene und an AIDS erkrankte Kinder einsetzt.

Die Curschmann-Medaille wurde benannt nach Heinrich Curschmann (*1846 in Gießen, †1910 in Leipzig). Der Mediziner wurde 1879 in Hamburg zum Ärztlichen Direktor und Leiter der Staatskrankenhäuser berufen. Er war für die Planung und Gründung des Neuen Allgemeinen Krankenhauses, des heutigen UKE, verantwortlich, dessen Bau 1884 begann.

Im Jahr 2016 hat Prof. Dr. Hartwig Huland, Gründer und leitender Arzt der Martini-Klinik und von 1991 bis 2008 Ärztlicher Leiter der Klinik für Urologie des UKE, die Curschmann-Medaille erhalten. Im Jahr davor wurde Dr. Dorothee Stapelfeldt, frühere Wissenschafts- und heutige Stadtentwicklungssenatorin, mit der Medaille geehrt.

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