9:00 -10:30 1. Seminarphase

Evidenzbasiertes Wissen

Ultraschallkurs Abdomen
mit Dr. Thomas Flamm

In einer Gruppe von sechs Ärzt:innen mit Erfahrung in der Abdomen-Sonographie (mindestens 50 eigene Untersuchungen) wird unter Anleitung eines DEGUM-II-Seminarleiters Allgemeinmedizin an einem gesunden Modell geübt. Die Fragestellungen bzw. Themen kommen aus der Gruppe. Der Workshop bietet die Gelegenheit, die eigene Untersuchungstechnik zu verbessern. Teilnehmende sollten selbst üben wollen (Hands-on) und keinen Vortrag erwarten.

Evidenzbasiertes medizinisches Wissen

Palliativmedizin
mit Dr. Frank Stüven

Anhand von Fallbeispielen besprechen wir zentrale Symptome, die palliative Patient:innen und ihre Angehörigen belasten, sowie wichtige Medikamente und praktische Maßnahmen zur Symptomlinderung.

Praktische Fertigkeiten

Behandlung chronischer Wunden - Teil 1
mit Werner Sellmer und Nicole Schulze

Warum heilen Wunden nicht, wie werden chronische Wunden zeitgemäß versorgt, welche Wundauflagen gibt es, welche Bedeutung hat die Ursachentherapie, wie wickelt man richtig?

Evidenbasiertes medizinisches Wissen

Werkzeugkasten Modul 15 Play the game -Teil 1
mit Dr. Patrick Trotz und Dr. Carolin Patschowski

Sozialmedizinische Fragestellungen gehören zum hausärztlichen Alltag, sei es bei der Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, der Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen oder der Beurteilung von Pflegebedürftigkeit. In diesem Modul erfahren Sie, welche sozialrechtlichen Leistungen für Ihre Patient:innen relevant sind und wie Sie sie optimal beraten können. Wir beleuchten die wichtigsten Regelungen zu Krankengeld, Erwerbsminderung, Pflegeleistungen und medizinischer Rehabilitation. Zudem erhalten Sie praxisnahe Tipps, um Anträge und Bescheinigungen korrekt auszustellen und häufige Fehler zu vermeiden. Ziel ist es, Ihnen Sicherheit im Umgang mit sozialmedizinischen Fragestellungen zu geben und Ihre Patient:innen bestmöglich zu unterstützen.

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Klinische Rechtsmedizin
mit Dr. Tobias Huter

Hausärztinnen und Hausärzte sind häufig erste Ansprechpersonen für Betroffene von Gewaltdelikten und sexualisierter Gewalt. Der Workshop bietet Hilfestellungen zum Erkennen von Gewaltfolgen, zum Umgang mit Betroffenen, zur Spurensicherung und Dokumentation sowie zur weiteren Versorgung.

Praktische Fertigkeiten

Klinisch-neurologische Untersuchung von LWS, Hüfte, Knie - Teil 1
mit Dr. Mathias Rosenbaum

Stellen sich Betroffene mit Beinschmerzen vor, wird häufig vorschnell an einen „eingeklemmten Nerv“ oder „Ischias“ gedacht. Dabei gibt es eine Reihe nicht seltener Differenzialdiagnosen, die Beinschmerzen auslösen und deren Differenzierung einen relevanten Einfluss auf Diagnostik, Vorgehen und Beratung der Betroffenen hat. Im Kurs werden Pathophysiologie und Diagnostik dargestellt sowie Anamnese und klinische Differenzialdiagnostik häufiger Ursachen von Beinschmerzen in der Hausarztpraxis praktisch geübt.

Praktische Fertigkeiten

Früherkennungsuntersuchungen
mit Dr. Dominik Ahlquist

Der Workshop „Früherkennungsuntersuchungen in der hausärztlichen Praxis“ richtet sich an ambulant Tätige und bietet eine praxisnahe Orientierung zu aktuellen Anforderungen, alters- und risikoadaptierten Vorsorgeleistungen sowie deren Abrechnung. Er vermittelt, wie Standard-Check-ups, Krebs- und Organscreenings sinnvoll in den Praxisalltag integriert werden können. Neben der Theorie gibt es praktische Elemente, Hinweise zur Dokumentation und Patientenkommunikation. Ziel ist es, die Qualität der Prävention in der hausärztlichen Praxis zu steigern und Versorgungsdefizite zu vermeiden.

11:00 – 12:30 2. Seminarphase

Praktische Fertigkeiten

Ultraschallkurs Schilddrüse
mit Dr. Thomas Flamm

In einer Gruppe von sechs Ärzt:innen mit Erfahrung in der Schilddrüsen-Sonographie (mindestens 50 eigene Untersuchungen) wird unter Anleitung eines DEGUM-II-Seminarleiters Allgemeinmedizin an einem gesunden Modell geübt. Die Fragestellungen bzw. Themen kommen aus der Gruppe. Der Workshop bietet die Gelegenheit, die eigene Untersuchungstechnik zu verbessern. Teilnehmende sollten selbst üben wollen (Hands-on) und keinen Vortrag erwarten.

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Neurologische Untersuchungen
mit Dr. Frank Stüven

Hirnnerven, obere/untere Extremität, Tonus, Trophik, Kraft, Reflexe, Sensibilität, Koordination ... wie war das im Mittelteil?In diesem Untersuchungskurs reduzieren wir die neurologische Untersuchung auf praxisrelevante Kernaspekte, die im hausärztlichen Alltag gut anwendbar sind. Achtung: Vor dem Kurs sende ich einen Link zu einer vollständigen neurologischen Untersuchung, die Sie bitte vor dem Kurs ansehen. So bleibt mehr Zeit fürs Wesentliche.

Praktische Fertigkeiten

Behandlung chronischer Wunden - Teil 2
mit Werner Sellmer und Nicole Schulze

Siehe Teil 1

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Werkzeugkasten Modul 15 Play the game -Teil 2
mit Dr. Patrick Trotz und Dr. Carolin Patschowski

Siehe Teil 1

Evidenzbasiertes Wissen

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
mit Dipl. Psych. Martina Stubenvoll

Sexuelle Belästigung gibt es bei uns nicht…oder doch?! Wissenswertes zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
- Was ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?
- Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es?
- Wie können Sie reagieren, wenn Sie sexuelle Belästigung beobachten oder erleben?
Wie können Sie Betroffene unterstützen?

Evidenzbasiertes medizinisches Wissen

Schlafbezogene Atmungsstörungen in der Hausarztpraxis: Müde, schwach, unkonzentriert… Wenn der Schlaf nicht mehr erholsam ist!

mit Dr. Karen Krüger

Nicht erkannte, unbehandelte schlafbezogene Atmungsstörungen verschlechtern nicht nur die Lebensqualität; ihre Folgen reichen von einer erhöhten Unfallgefahr über psychische Erkrankungen bis zu gravierenden kardiovaskulären Konditionen. Die Abgrenzung zu Differenzialdiagnosen wie Insomnien sowie das weitere hausärztliche Vorgehen werden anhand von Fallbeispielen interaktiv besprochen.

Praktische Fertigkeiten

Klinisch-neurologische Untersuchung von LWS, Hüfte, Knie Teil 2

mit Dr. Mathias Rosenbaum

siehe Teil 1

12:30-13:30 Mittagspause

13:30 – 14:30 Mittagshighlight

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Akute Notfälle im Ärztlichen Notdienst - viel erreichen mit begrenzten Ressourcen
mit Dr. Felix König

Wie überbrücke ich – auch ohne erweiterte Ausrüstung – in einer lebensbedrohlichen Situation die Zeit, bis der Rettungsdienst eintrifft? Wie ist das aktuelle, leitliniengemäße Vorgehen bei einem hypertensiven Notfall? Was tun beim Fieberkrampf? Welche Medikamente gebe ich bei Anaphylaxie – und auf welchem Weg?
In diesem Seminar besprechen wir, wie wir als hausärztlicher Notdienst Fällen begegnen können, in denen akute Lebensgefahr besteht. Auch wenn der Ärztliche Notdienst für solche Situationen nur begrenzt ausgestattet ist, können häufig bereits einfache Maßnahmen einen entscheidenden Unterschied für Patient:innen machen.

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Vorstellung des Mentoringprogramms mit Möglichkeit zur Anmeldung

mit Dr. Marion Eisele

Das Mentoringprogramm bietet die einzige Gelegenheit, Ihre Weiterbildung unabhängig von den Logbuch-Inhalten zu reflektieren. Welche Arbeitsweise strebe ich an (selbstständig oder angestellt)? Was brauche ich neben Fachinhalten dafür und welche Weiterbildungsstationen sollte ich dafür noch wählen? Welche Zusatzbezeichnungen sind dafür sinnvoll? Mit diesen und weiteren Fragen und Anliegen beschäftigen Sie sich im Mentoring. In dieser Veranstaltung erhalten Sie alle Informationen zum Gruppen- und Einzelmentoring. Eine Anmeldung zum Mentoring ist am Ende der Veranstaltung möglich. Eine Anmeldung außerhalb der Veranstaltung ist leider nicht vorgesehen.

15:00 – 16:30 3. Seminarphase

evidenzbasiertes Wissen

Basics in der Dermatologie von und für Hausärzte
mit Dr. Felix König

Bei auffälliger Haut kann man als Hausarzt eigentlich nur Cortison cremen oder überweisen? In diesem Seminar werden wir eine Handlungskompetenz erreichen, die darüber weit hinausgeht. Aus rein hausärztlicher Sicht werden wir häufige Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis, Neoplasie u.v.m. besprechen. Pragmatische Strategien und dermatologisches Grundwissen runden die Fortbildung ab.

Evidenzbasiertes medizinisches Wissen

Leitliniengerechte Behandlung von Schwindel
mit Dr. Jan Köster

Schwindel in der Hausarztpraxis – praxisnah behandeln: Praxisnahe Aufbereitung wichtiger Kernpunkte der DEGAM-Leitlinie Schwindel in der Hausarztpraxis.

Evidenzbasiertes wissen

Behandlung des krankhaften Übergewichts mit Prof. Dr. Oliver Mann

Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit erheblicher gesundheitlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Die Zahl der Betroffenen nimmt kontinuierlich zu, ebenso die Häufigkeit adipositasassoziierter Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, arterielle Hypertonie und kardiovaskuläre Erkrankungen. Das Seminar gibt einen Überblick über die aktuelle Diagnostik und leitliniengerechte Therapie der Adipositas. Neben Lebensstilinterventionen werden moderne medikamentöse Behandlungsoptionen einschließlich GLP-1-Rezeptoragonisten und Dualagonisten sowie die Indikationsstellung zur metabolisch-bariatrischen Chirurgie praxisnah vorgestellt.

Praxisorganisation
Monika Mangiapane (Ärztekammer Hamburg)
Logo der Ärztekammer

Was ist im Rahmen Ihrer
Weiterbildung Allgemeinmedizin alles zu beachten?

mit Monika Mangiapane

Gewünscht wird ein reger Austausch zu den Themen:

  • Wahlmöglichkeit Weiterbildungsordnung 05 / Weiterbildungsordnung 20 (Unterschiede einfach erklärt)
  • Warum benötige ich eine Zeitenbestätigung?
  • Brauche ich den Kurs und das
    Praktikum in Kinder- u. Jugendmedizin / Chirurgie?
  • Wann und warum Logbuch/eLogbuch?
  • Ist meine Weiterbilderin/mein Weiterbilder ausreichend befugt?

Antrag auf Zulassung zur Prüfung (easy going)!

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HNO in der Hausarztpraxis - sicher entscheiden im Praxisalltag: Häufige Beratungsanlässe erkennen und zielgerichtet versorgen mit Dr. Karen Krüger

Von Heiserkeit über Hörstörungen und rezidivierenden Infektionen: Dieses Seminar vermittelt praxisrelevantes Wissen zu häufigen HNO-Beratungsanlässen und unterstützt eine sichere klinische Entscheidungsfindung im hausärztlichen Alltag. Anhand aktueller Leitlinien und praxisnaher Fallbeispiele werden diagnostische Strategien, evidenzbasierte Therapieoptionen und relevante Warnzeichen für schwerwiegende Erkrankungen vorgestellt.

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Falsch positiv!? Richtig negativ!? Risiken und Nutzen einschätzen und im Praxisalltag kommunzieren mit Dr. Maren Ehrhardt

Täglich beraten wir Patient:innen zu Risiken und Nutzen präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Wir beschäftigen uns in diesem Workshop mit der Frage: Schätzen wir Risiken und Nutzen richtig ein? Woher bekommen wir bei der Vielzahl an Themen verlässliche Informationen? Und wie können wir Risiken und Nutzen effektiv kommunizieren?

Hier können Sie sich anmelden:
...oder unter www.uke.de/kwhh


Falls Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne per E-Mail kwhh@uke.de bei uns.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team für das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hamburg