TdA Banner
14.11.2026
14. TdA Lageplan
14. TdA Lageplan

Workshopprogramm für den Tag der Allgemeinmedizin 2026

In 28 Workshops können wir Ihnen dank zahlreicher engagierter Referent:innen ein interessantes und reichhaltiges Programm präsentieren.

Download Programm 14. TdA mit Inhaltsbeschreibungenbeschreibungen

Online-Anmeldung für den 14. Tag der Allgemeinmedizin

Vormittagsworkshops (v) | 11:15-13:15 Uhr

  • P = für das gesamte Praxisteam
  • Ä = für Ärzt:innen
  • M = für Medizinische Fachangestellte

(unten finden Sie die Workshops am Nachmittag )

Praxisteam

  • vP01

    Das Einmaleins der Heilmittelverordnung – Einblick in die Systematik und die Heilmittel der Physio- und Ergotherapie

    mit Marlies Katt & Nadja Beer

    Therapeut:innen und Hausärzt:innen verfolgen dasselbe Ziel: Ihre Patient:innen sinnvoll unter therapeutischen Aspekten mit Heilmitteln zu versorgen. Heilmittelverordnungen werden durch den Heilmittelkatalog definiert. Die Verordnung wirft immer wieder Fragen vor allem aufseiten des Praxisteams auf. In diesen Workshop laden wir Sie ein, Ihre Fragen zu klären. Wir stellen Ihnen anhand von vorbereiteten Fallbeispielen die Systematik der Heilmittelverordnungen vor. Außerdem geben wir Ihnen einen Einblick in unterschiedliche Heilmittel der Physio- und Ergotherapie, z.B. KG ZNS (Bobath), MT, sensomotorisch-perzeptive Behandlung. Ziel ist es, im interprofessionellen Austausch gemeinsam Ihre mitgebrachten Fragen zu klären.

  • vP02

    Reanimationstraining für das Praxisteam

    mit Dr. Stefanie Beck

    Der Tod ist hartnäckig. Wir auch. Was tun, wenn ein Mensch plötzlich kollabiert, nicht mehr reagiert oder nicht mehr normal atmet? Wann drücken, wann schocken, wann beatmen? Nach einer kurzen Auffrischung der aktuellen Empfehlungen trainieren wir die wichtigen Maßnahmen der Reanimation praktisch und realitätsnah. Gemeinsam üben wir Basic Life Support, den Einsatz der Defis und die Zusammenarbeit im Team anhand typischer Notfallsituationen aus dem Praxisalltag. Ziel ist es, Hemmungen abzubauen, Sicherheit zu gewinnen und im Ernstfall schnell und richtig zu handeln.

  • vP03

    Gebrechlich, alt oder körperlich eingeschränkt - wie fühlt sich das an?

    mit Katharina Dahl

    Instant Aging bzw. Instant Frailty
    Nach einer kurzen Einführung probieren alle mit Hilfe der verschiedenen Komponenten des Alterssimulationsanzugs GERT aus, wie sich unterschiedliche Einschränkungen anfühlen (z.B. Halbseitenlähmung, Muskelschwäche, Tremor, Kyphose, COPD, Augenerkrankungen, Höreinschränkung, Tinnitus). Dabei werden insbesondere solche Aktivitäten durchgeführt, die im Rahmen der medizinischen Versorgung relevant sind – vom Ausfüllen eines Fragebogens bis zum Abzählen der „Herz-Tropfen“.

  • vP04

    Nicht erst am Lebensende: Palliative Bedarfe in der Hausarztpraxis erkennen und gemeinsam besprechen

    mit Dr. Tina Mallon & Dr. Gabriella Marx

    Wie lassen sich palliative Versorgungsbedarfe in der Hausarztpraxis frühzeitig erkennen – und wie sprechen wir sie sensibel an? In diesem interaktiven Workshop für Ärzt:innen und Medizinische Fachangestellte stehen die Identifikation palliativer Bedarfe und die Kommunikation mit Patient:innen im Mittelpunkt. Anhand des KOPAL-Gesprächsleitfadens üben wir, körperliche, psychische, soziale und spirituelle Dimensionen palliativer Versorgung strukturiert zu erfassen. In Kleingruppen werden Gesprächssituationen mit Patient:innen mit fortgeschrittenen nicht-onkologischen Erkrankungen praktisch erprobt und anschließend in der Gruppe reflektiert.

Ärzt:innen

  • vÄ01

    Proktologie in der hausärztlichen Praxis

    mit Dr. Maren Ehrhardt

    Symptome, Diagnostik, Therapie und Kommunikation der häufigsten proktologischen Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis

  • vÄ02

    Bad news. Gut gesagt.

    mit Dr. Nadine Pohontsch

    Dieser interaktive Workshop vermittelt zentrale Kommunikationsstrategien für das empathische und professionelle Überbringen schlechter Nachrichten. Sie lernen bewährte Techniken kennen, um Patienten und Angehörige einfühlsam, transparent und respektvoll zu informieren. Durch Austausch, Reflektion und Feedback trainieren Sie Ihre Gesprächsführung in sensiblen Situationen. Ziel ist es, Unsicherheiten zu reduzieren, die Verständlichkeit zu verbessern und das Vertrauen zu stärken – im Sinne einer patient:innenzentrierten Medizin. Der Workshop bietet Raum für Erfahrungsaustausch und Praktisches, um Ihre Kommunikation in stressgeladenen Momenten zu optimieren. Damit sind Sie bestens vorbereitet, um auch in schwierigen Situationen empathisch und professionell zu handeln.

  • vÄ03

    Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Depression in der hausärztlichen Praxis

    mit Dr. Egina Puschmann

    Diagnostik, Versorgungsangebote, Übungen zur Gesprächsführung mit Simulationspatient:innen.

  • vÄ04

    Leitliniengerechte Behandlung von Schwindel

    mit Dr. Frederike Lutz & Dr. Jan Köster

    Schwindel in der Hausarztpraxis- praxisnah behandeln. Praxisnahe Aufbereitung wichtiger Kernpunkte der DEGAM Leitlinie Schwindel in der Hausarztpraxis

  • vÄ05

    DEGAM-S3-Leitlinie: Beratung zur Vitamin-D-Supplementierung (Deep Dive)

    mit Dr. Jan Oltrogge-Abiry & Dr. Katharina Schmalstieg-Bahr

    Die federführenden Autoren der DEGAM-S3-Leitlinie berichten über die Ergebnisse des Konsensusprozesses mit finalen Empfehlungen zur Vitamin-D-Supplementierung aus Sicht der Primärmedizin. Darüber hinaus werden Einblicke in den Erstellungsprozess der 2026 fertiggestellten S3-Leitlinie gegeben.

Medizinische Fachangestellte

  • vM01

    Das Immunsystem

    mit Iris Schluckebier

    Entdecken wir die faszinierende Abwehrzentrale unseres Körpers! Erfahren, wie Immunzellen, Antikörper und Gedächtniszellen uns schützen. Verstehen, wie unser Immunsystem ausgebildet wird, kommuniziert, reagiert und für uns 24/7 kämpft und schützt.

  • vM02

    Begleitung der Angehörigen von Palliativ- und Demenzpatienten

    mit Hella Deckert

    Hier geht es inhaltlich um Unterstützung von Angehörigen in einer Ausnahmesituation. Was bedeutet die Erkrankung, wo bekomme ich Hilfe, wie kann ich mich selbst vor Überforderung schützen. Der Pat. ist gut versorgt, aber diese Erkrankungen betrifft ja die Angehörigen genauso. Zwischen Überforderung, Angst etwas Falsches zu machen und schlechtem Gewissen, weil man auch mal weglaufen will, finden Angehörige oft nicht ausreichend Unterstützung.

  • vM03

    Infos ohne Nebenwirkungen - Verlässliche Gesundheitsinformationen erkennen

    mit Anne Stark & Dr. Martina Albrecht

    "Das war jetzt ganz schön viel. Können Sie mir noch Informationsmaterial empfehlen?“ Wer kennt es nicht? Bei der Suche nach Gesundheitsinformationen sind nicht nur Patient:innen, sondern auch Medizinische Fachangestellte und andere Gesundheitsprofessionen mit einer großen Anzahl an Broschüren und Webseiten konfrontiert. Daraus die „guten“ Angebote auszuwählen, kann sehr herausfordernd sein. Dieser Workshop bietet einen Einblick zum Thema „Verlässliche Gesundheitsinformationen“. Wir vermitteln Ihnen, welche Themen und Aspekte berücksichtig sein sollten und wie diese idealerweise dargestellt werden, damit Patient:innen informierte Entscheidungen zu Maßnahmen der Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie treffen können. An Fallbeispielen probieren wir Checklisten zur Qualitätsbewertung aus und geben Ihnen eine Übersicht zu verschiedenen vertrauenswürdigen Informationsanbietern.

  • vM04

    Glashaus-Team statt Steinchenwerfen - Keine Schuldigen suchen, sondern Lösungen: Gemeinsam Fehlerquellen finden, Risiken reduzieren und organisatorische Abläufe optimieren.

    mit Dr. Marion Eisele

    Im medizinischen Bereich gilt oft: „Fehler dürfen nicht passieren.“ Spoiler: Den Fehlern ist das egal – sie passieren trotzdem. Nur wer gar nichts tut, macht keine Fehler. Und im hektischen Praxisalltag sind Fehler Teil des Programms. Statt nach dem Schuldigen zu suchen, lohnt sich der Blick auf die Ursachen und auf alles, was Abläufe beeinflusst: von Kommunikation bis Organisation. Also ran an die Fehler – und an die Stellschrauben, mit denen wir typische Situationen entschärfen: Jeder Fehler zählt! Wir verändern die Perspektive auf Fehler, holen ihr Lernpotenzial raus und machen daraus konkrete Verbesserungen für euren Praxisalltag. An eigenen Fallbeispielen und Diskussionen erarbeitet ihr individuelle Lösungsstrategien – und ihr tauscht euch mit anderen Praxen darüber aus, wie gelebte Fehlerkultur ganz praktisch aussehen kann.

  • vM05

    EKG auswerten - Insbesondere für VERAHs und NäPas (interessierte MFA sind auch herzlich willkommen):

    mit Catharina Czech, Dr. Katarina Krüger, Evelin Schatzki, Daria Peil & Sahsenem Bozkurt

    Das Elektrokardiogramm weist auf vielfältige Erkrankungen und Eigenschaften des Herzens hin. Ein sicherer Umgang sowie das Erkennen von akuten Ereignissen am Herzen soll an praktischen Beispielen in dem Workshop vermittelt werden.

  • vM06 - Kommunikation in Not und Krisenfällen. Was ist wichtig?

    mit Prof. Dr. Martin Scherer und Dipl. Psych. Dietrich Grübner

    Der Beschreibungstext für diesen Workshop folgt

Nachmittagsseminare (n) | 14:15 - 16:15 Uhr

  • P = für das gesamte Praxisteam
  • Ä = für Ärzt:innen
  • M = für Medizinische Fachangestellte

Praxisteam

  • nP01

    Reanimationstraining für das Praxisteam

    mit Dr. Stefanie Beck

    Der Tod ist hartnäckig. Wir auch. Was tun, wenn ein Mensch plötzlich kollabiert, nicht mehr reagiert oder nicht mehr normal atmet? Wann drücken, wann schocken, wann beatmen? Nach einer kurzen Auffrischung der aktuellen Empfehlungen trainieren wir die wichtigen Maßnahmen der Reanimation praktisch und realitätsnah. Gemeinsam üben wir Basic Life Support, den Einsatz der Defis und die Zusammenarbeit im Team anhand typischer Notfallsituationen aus dem Praxisalltag. Ziel ist es, Hemmungen abzubauen, Sicherheit zu gewinnen und im Ernstfall schnell und richtig zu handeln.

  • nP02

    Arm, einsam, arbeitslos - Verbindung von hausärztlicher Praxis und sozialem Hilfesystem

    mit Dr. Thomas Kloppe und Dr. Claudia Mews

    Soziale Problemlagen können nachweislich den Gesundheitszustand von Menschen verschlechtern und Erkrankungen können zu sozialen Notlagen führen. Gesundheitliche und soziale Probleme gehen also häufig miteinander einher oder bedingen sich sogar gegenseitig. Insbesondere finanzielle Sorgen, Probleme am Arbeitsplatz und Arbeitslosigkeit sowie Einsamkeit können den Gesundheitszustand in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Das soziale Hilfesystem bietet für unterschiedlichste soziale Problemlagen umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote an. Eine Verbindung zwischen den Systemen der medizinischen Versorgung und des sozialen Hilfesystems findet jedoch nur in Ausnahmefällen statt.

    Ziel: Die Teilnehmenden wissen, in welchen Fällen und in welcher Form Einrichtungen des sozialen Hilfesystems Unterstützung für Patientinnen und Patienten leisten und wie hausärztliche Praxen mit dem sozialen Hilfesystem zusammenarbeiten können. Sie kennen konkrete Institutionen vor Ort, zu denen sie Betroffene vermitteln können.

  • nP03

    Delegation in der Hausarztpraxis – Chancen und Möglichkeiten

    mit Iris Schluckebier

    Wer kann/darf welche Aufgaben übernehmen? Erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von VERAH, NäPA und PCM. Erfahren Sie, welche Tätigkeiten rechtssicher delegiert werden können und wie Sie Kompetenzen gezielt einsetzen – für mehr Entlastung, effiziente Abläufe und eine starke Teamarbeit.

  • nP04

    Multimorbide Personen in der hausärztlichen Versorgung

    mit Dr. Dagmar Lühmann & Dr. Cathleen Muche-Borowski

    In einer Hausarztpraxis Tätige erleben die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Multimorbidität oftmals Herausforderung. Das Krankheitsgeschehen ist komplex und hat körperliche, psychische und soziale Auswirkungen. Außerdem erlebt jede Patientin, jeder Patient ihr Kranksein anders und bringt ganz eigene Vorstellungen und Zielsetzungen mit. Zu abgestimmten Entscheidungen zu kommen, ist oft nicht einfach. Aus der Versorgerperspektive sind Personen mit mehreren chronischen Erkrankungen aber unkomplizierten Verläufen von den Personen zu unterscheiden, bei denen das ärztlich-medizinische Handeln und die Entscheidungen so komplex sind, dass im Grunde nur am Einzelfall zu entscheiden ist, ob eine Behandlungsbedürftige Situation vorliegt. Daher ist es wichtig, Konsultationen zu strukturieren, Probleme zu priorisieren und im Team zusammenzuarbeiten, um der Komplexität und Vielfalt der Problemlagen entgegen zu wirken. Die Leitlinie „Multimorbidität“ versucht diese Komplexität und Herausforderung aufzufangen. Wir möchten mit Ihnen einzelne Inhalte diskutieren; hinsichtlich notwendiger Prioritätensetzung, nötigen Kontrolluntersuchungen, Einbezug von Angehörigen, Medikamentenkonstellationen aber auch klimatischer Aspekte oder wie Verantwortlichkeiten innerhalb des Praxisteams verteilt werden können.

  • nP05

    Zwischen Hitzewellen, Allergien und Sorgen: Klimasensible Gesundheitsberatung in der Hausarztpraxis

    mit Dr. Heike Hansen

    In Deutschland gibt es bereits jetzt sichtbare Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit, z.B. vermehrte Krankheits- und Todesfälle durch häufigere, länger andauernde und ausgeprägte Hitzeperioden. Hausärzt:innen sind zunehmend gefragt, sich mit Anliegen ihrer Patient:innen zu diesem Thema auseinanderzusetzen und sich über Hintergründe und mögliche Lösungsansätze im Praxisalltag zu informieren. In diesem Workshop werden Ansätze zur klimasensiblen Gesundheitsberatung für die hausärztliche Praxis vorgestellt und gemeinsam erarbeitet. Hierbei werden u.a. Beratungsanlässe, Inhalte, Gesprächstechniken und Grenzen thematisiert.

Ärzt:innen

  • nÄ01

    Hausärzt:innen für Haus:ärztinnen in Aus-, Weiter- und Fortbildung

    mit Dr. Maren Ehrhardt

    Um eine gute Ausbildung der Medizinstudent:innen, eine gute Weiterbildung der Ärzt:innen i.W. und eine gute Fortbildungen der fachärztlichen Kolleg:innen zu gewährleisten brauchen wir engagierte Lehrende aus dem Kreise der hausärztlichen Kolleg:innen.

    Gemeinsam überlegen wir wie man neue Unterrichtsangebote plant bzw. etablierte verbessert. Welche Lernziele können durch welche Methoden am besten erreicht werden? Und wie können wir alles so gestalten, dass wir mit Erfolg und Freude dabei sind. Vermittelt werden Medizindiaktische Grundlagen anhand von Beispielen.

    Willkommen sind alle, die die bereits Unterrichtserfahrung haben oder noch unsicher sind ob das etwas für sie ist.

  • nÄ02

    Müde und erschöpft, Long Covid oder etwas Anderes? Post akut infektiöse Syndrome (PAIS) in der hausärztlichen Praxis

    mit Dr. Jakob Johne, Dr. Gabriella Marx & Dr. Josefine Schulze

    Persistierende Symptome nach Covid-Infektion – von Luftnot bis Brain Fog – sorgen für Unsicherheit in der hausärztlichen Praxis. Wann handelt es sich um Long Covid? Wo beginnt ME/CFS? Und wann muss auch an andere Ursachen gedacht werden? Dieses Seminar bietet Orientierung im diagnostischen Dschungel: Was ist gesichert, was ist spekulativ, und wie navigieren wir mit unseren Patient:innen zwischen diagnostischer Abklärung, bedarfsgerechter Versorgung und individueller Begleitung? Im Mittelpunkt des Workshops stehen aktuelle Handlungsempfehlungen, klinische Entscheidungswege und der Austausch mit Kolleg:innen über Erfahrungen und Grenzen im Praxisalltag.

  • nÄ03

    Urgent Care

    mit Dr. Katharina Schmalstieg-Bahr

    In dieser Session soll es zum einen um die Organisation der von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Notfallpraxen in Deutschland gehen. Hierzu werden aktuelle Modelle der Versorgung vorgestellt. Des Weiteren werden typische Fälle beleuchtet, die sich im ärztlichen Notdienst vorstellen könnten und bei denen aus hausärztlicher Sicht ein sofortiges Handeln erforderlich ist. Außerdem wird erläutert, wie die Notfallversorgung in Deutschland strukturiert ist und welche Änderungen beziehungsweise Weiterentwicklungen derzeit geplant sind.

  • nÄ04

    Update Herzinsuffizienztherapie

    mit Dr. Jan Oltrogge-Abiry

    Auf Basis der nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) chronische Herzinsuffizienz wird über die Diagnostik und medikamentöse Therapie der chronischen Herzinsuffizienz berichtet. Zusätzlich werden den Teilnehmer:innen aktuelle, zulassungsrelevanten Studien zu neuesten medikamentösen Therapieoptionen berichtet.

  • nÄ05

    Haus- und Heimbesuche

    mit Dr. Sophie Walther

    Überblick über relevante Aspekte der Versorgung von Patient:innen im Pflegeheim – Mulimorbidität und Polypharmazie bei geriatrischen Patient:innen, Besonderheiten im Umgang mit kognitiven Defiziten, Koordinierung aller Kommunikationskanäle, Abrechnungsrelevantes, Heilmittel- und Hilfsmittelversorgung, Inhalte der Hausbesuchstasche.

Medizinische Fachangestellte

  • nM01

    Streit raus, Empathie rein: Konflikte fair lösen

    mit Dr. Nadine Pohontsch

    Wir alle begegnen im Alltag immer wieder Situationen mit unseren Mitmenschen (Patient:innen, Vorgesetzten, Kolleg:innen), die wir als konflikthaft und vielleicht sogar belastend empfinden. Manchmal wünschen wir uns auch nur selbst mehr Empathie zu bekommen, andere Menschen besser zu verstehen und Missverständnisse aus der Welt räumen zu können. Im Workshop werden einige Grundlagen der Mediation (Konfliktlösungsprozessbegleitung) wie Konstruktivismus und Kommunikationsstrategien (präsentes Zuhören, gewaltfreie Kommunikation) vorgestellt. Nach kurzen Impulsreferaten zu den verschiedenen Themen sollen die Strategien und Fertigkeiten in Plenumsübungen und Kleingruppen erlebt und geübt werden.

  • nM02

    Frauengesundheit

    mit Hella Deckert

    Typische Frauenkrankheiten wie Wechseljahrbeschwerden, hormonelle Probleme, Endometriose und andere unangenehme Erkrankungen und Zustände sind ja eigentlich gesehen ein Fall für die Gynäkologie. Aber auch die Patientinnen mit häufiger Zystitis usw. brauchen Hilfe. Leider kommen aber auch mittlerweile Patientinnen mit hohem Leidensdruck in die Praxis, weil es kaum noch schnelle Termine bei den Fachärzten gibt.

    Ziel: Hormone kennenlernen, Beschwerden zuordnen können

  • nM03

    StaYoung, StayFit, StayHealthy – MFA-Gesundheit im Fokus

    mit Dr. Kathrin Vermehren & Julia Knuth

    Dieser Workshop ist der 2. Teil unseres Vier-Säulen-Programms für einen gesünderen und vitaleren Lebensstil und hat in diesem Jahr die großen Themen Erholsamer Schlaf und Mentale Gesundheit im Fokus. Er ist die Fortführung des schon aus dem letzten Jahr begonnenen Workshops, der Bewegung und Fitness sowie Gesunde Ernährung vermittelt hat, kann aber auch völlig unabhängig besucht werden- also jeder/jede Interessierte darf dabei sein. Wir möchten Euch kompakte Infos, Tipps und Lifehacks vermitteln, die euch den oft anstrengenden und anspruchsvollen MFA-Alltag besser meistern lassen. Wir erarbeiten gemeinsam Antworten zu: Mentale Gesundheit- wie Gutgehen wirklich gut geht… Gesunder Schlaf- schlafen lernen, statt Schäfchen zählen… Meditation- das Gedanken-WLAN auf Flugmodus, aber wo ist der Schalter? Und nicht zuletzt: Was ist eigentlich die wichtigste Zutat für ein möglichst langes, gesundes, zufriedenes Leben? Das Ziel ist, alltagskompatible Strategien für eine gesunde Langlebigkeit zu entwickeln und dies interaktiv zu er-arbeiten- Eure Fragen und Anregungen werden gehört! Bitte tragt bequeme Kleidung.

  • nM04

    Körperliche Untersuchungen - nur für VERAHs und NäPas

    mit Catharina Czech, Nora Tegeler und Parisa Seddighizadeh

    Dieser Workshop richtet sich speziell an VERAH's und NäPa's. Gemeinsam üben wir die strukturierte Untersuchung von Patientinnen und Patienten mit Infektionen (Atemwegsinfekten), dem systematischen Bodycheck nach einem Sturz sowie die Durchführung der DMP-Diabetes-Fußuntersuchung. Dabei zeigen wir praxisnah, worauf es bei den einzelnen Untersuchungen ankommt und welche Befunde besonders wichtig sind. Ziel des Kurses ist es, euch mehr Sicherheit für den Praxisalltag und bei Hausbesuchen zu vermitteln.