Säuglingsschreien

Alternative Bezeichnung:

exzessives Schreien, Säuglingskoliken

  • Kurzdefinition
  • Diagnostik
  • Behandlung
  • Studien
  • Kontakt
  • Kliniken
  • Kurzdefinition

    Das Säuglingsschreien (auch exzessives Schreien, Säuglingskoliken) eines Kindes in den ersten Lebenswochen oder -monaten zeigt sich in anhaltenden Unruhe- und Schreiphasen, die meist besonders ausgeprägt in den Nachmittags- oder Abendstunden auftreten und oft mit unruhigem Verhalten in der Nacht einhergehen. Die Ursachen des Schreiens sind trotz vielfältiger Studien zum Thema unklar. Meist klingt die kindliche Unruhe bis zum Ende des dritten Lebensmonats ohne Folgen für die Entwicklung ab. Trotz dieser guten Prognose geht das exzessive Schreien mit einer erheblichen Verunsicherung und Belastung der Eltern einher. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das erhöhte Mißhandlungsrisiko für das betroffene Kind.

  • Diagnostik

    Erste Anlaufstelle bei ausgeprägter frühkindlicher Unruhe ist der Kinderarzt, der den Gesundheits- und Ernährungszustand des Kindes überprüft und bei unauffälligen Befunden ein diagnostisches Gespräch mit einem spezifisch geschulten Arzt oder Psychologen empfiehlt.

  • Behandlung

    Die Behandlung der Wahl ist eine ausführliche Beratung der Eltern und ggf. eine Anleitung zum konkreten Umgang mit dem unruhigen Säugling, die in der Regel ambulant erfolgen kann. Bei begleitenden weiteren Auffälligkeiten des Kindes (z.B. Still- oder Fütterproblemen, Schlafproblemen) und erheblicher Erschöpfung und psychischer Belastung der Eltern kann auch eine tagesklinische Eltern-Kind-Behandlung indiziert sein.

  • Studien
  • Kontakt

    Einen Termin in der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik können Sie unter der Telefonnummer 040-7410-52230 .

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