Mentoringprogramm

Persönliche Entwicklung im beruflichen Kontext
Persönliche Entwicklung im beruflichen Kontext
Gruppenbild Mentoren 2018
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Gruppenbild Mentoren 2018
Prof. Scherer und Dr. Eisele dankt den ersten Mentor*innen
Prof. Scherer und Dr. Eisele danken den ersten Mentor*innen

Ansprechpartnerin: Dr. Marion Eisele

Im Rahmen der bundesweiten Förderung der Weiterbildung nach §75a SGBV ist Mentoring für die ÄiW als obligatorischer Bestandteil vorgesehen. Der Begriff des Mentorings ist international gebräuchlich und wurde aus Homers Werk „Odysseus“ abgeleitet. Darin geht Odysseus auf eine lange Reise. Deshalb bittet er seinen Freund Mentor, seinem Sohn in der Zeit seiner Abwesenheit zur Seite zu stehen. Die ursprüngliche Bedeutung eines Mentors ist also die eines väterlichen Freundes, Beraters und Unterstützers. Im Kern geht es bei Mentoring um eine persönliche Beziehung zwischen einer erfahrenen (Mentor/in) und einer weniger erfahrenen Person (Mentee).

Ziel des Mentoring

Ziel des Mentorings ist die Förderung der persönlichen Entwicklung der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung im beruflichen Kontext. Darüber hinaus bietet das Programm die Möglichkeit zur Vernetzung zwischen Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung untereinander und mit erfahrenen hausärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzten.

Wie läuft das Mentoring ab?

Das Mentoringprogramm beinhaltet ein kombiniertes Gruppen- und Einzelmentoring. Konkret bedeutet dies, dass alle in das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Hamburg eingeschriebenen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung einer Mentoringgruppe zugeordnet werden. Diese Gruppe wird von einer Mentorin/einem Mentor sowie einer didaktischen Leiterin/einem didaktischen Leiter betreut. Die Mentorinnen und Mentoren sind erfahrene hausärztlich tätige Ärtzinnen und Ärzte. Die die didaktischen Leiterinnen und Leiter sind psychologisch/pädagogisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin. Jede Gruppe á ca. 10 Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung (Mentees) trifft sich 4 mal jährlich mittwochnachmittags von 14-16 Uhr in der Praxis der Mentorin/des Mentors oder in den Räumlichkeiten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Neben den Gruppensitzungen gibt es die Möglichkeit, Einzelmentoring in Anspruch zu nehmen. Dabei kann der Mentee sich sowohl bei dem/der Mentor/-in als auch bei der didaktischen Leitung melden. Dies Betrifft Themen, die dem Mentee für die Gruppe als nicht geeignet erscheinen oder akuter Mentoringbedarf, der zwischen den Gruppentreffen auftritt.

Um welche Themen geht es im Mentoring?

Alle Themen, die in den Gruppentreffen bearbeitet werden, legt die Gruppe selbst fest. Es sollen Themen sein, die unmittelbar die Weiterbildung unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Themen wie „Gestaltung der eigenen Weiterbildung“, „Fortbildungen und Kurse: Was macht für mich Sinn?“, „Work-Life-Balance/Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Vorbereitung auf die Facharztprüfung“ oder „Facharzt/Fachärztin – und dann?“. Eine medizinisch-inhaltliche Fallarbeit ist nicht vorgesehen, da diese im Rahmen des Seminarprogramms abgedeckt wird.

Wie kann ich mich für eine Gruppe anmelden?

Eine separate Anmeldung für eine Gruppe ist nicht erforderlich. Die Gruppeneinteilung erfolgt jeweils zu den Tagen der Weiterbildung. Jede Ärztin in Weiterbildung/ jeder Arzt in Weiterbildung, der sich zu einem Tag der Weiterbildung anmeldet (und noch keiner Mentoringgruppe zugeordnet ist), erhält automatisch per Email eine Zuordnung zu einer Mentoringgruppe. Sollten Sie explizit keiner Mentoringgruppe zugeteilt werden möchten, geben Sie das bitte im Kommentarfeld am Ende der Anmeldung zum Tag der Weiterbildung an.

Wie kann ich als hausärztlich tätige Ärztin / hausärztlich tätiger Arzt Mentor/in werden?

Wenn Sie Interesse haben als Mentor/in im Programm mit zu wirken, schreiben Sie einfach eine Email an Marion Eisele. Wir suchen insbesondere erfahrene Weiterbilderinnen und Weiterbilder, die Fachärzte für Allgemeinmedizin sind. Sie sollten Interesse daran haben, eigene Erfahrungen weiter zu geben und sich mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung auszutauschen. Sie werden im Rahmen einer Schulung auf Ihre Tätigkeit als Mentorinnen und Mentoren vorbereitet.

Für Rückfragen zum Mentoringprogramm des Kompetenzzentrums Weiterbildung Allgemeinmedizin Hamburg können Sie sich jederzeit gerne an Marion Eisele m.eisele@uke.de wenden.