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    Katrin Preuß

    Mit Studium zur Diplompflegewirtin, über zehn Jahren Führungserfahrung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und einem „UKE-Führungsschein“ kam die gelernte Gesundheits - und Krankenpflegerin im Herbst 2017 ins UKE.


    Katrin Preuß sagt, sie möchte gestalten und Dinge voranbringen. Dabei merkt jeder der 55-Jährigen mit den kurzen Haaren und der tiefen Stimme ihren Schneid sofort an. Diese Energie setzt die Teamleiterin aus der Personalbetreuung für gesteckte Ziele ein. Bei einem ehemaligen Arbeitgeber engagiert sich die Gesundheits- und Krankenpflegerin im Personalrat. Im Zuge ihres nebenberuflichen Studiums zur Diplompflegewirtin wechselt Preuß in den administrativen Bereich eines Klinikums, arbeitet später als Personalleiterin einer Krankenkasse und eines Wohlfahrtsverbandes. Bevor sie im UKE einsteigt, absolviert sie eine Fortbildung, in der sie sich mit dem Leitbild und Führungsverständnis vertraut macht und den sogenannten UKE-Führungsschein erwirbt. Mit ihrem Team aus 17 Kolleginnen und Kollegen gestaltet sie heute die Personalarbeit im UKE aktiv mit und stellt zum Beispiel sicher, dass alle Mitarbeiter regelmäßig ihr Gehalt bekommen.


    Das Arbeiten auf Augenhöhe ist mir auch als Führungskraft besonders wichtig.


    „Wir haben in unserem Team sehr unterschiedliche Talente, so dass wir uns prima ergänzen“, sagt Katrin Preuß. Wie in der Pflege sei ihr auch als Führungskraft im Personalbereich das Arbeiten auf Augenhöhe besonders wichtig. Dass das UKE dabei wie ein komprimierter Kosmos funktioniert, empfindet sie als Segen und Fluch zugleich. „Manchmal möchte ich einfach gern machen“, schmunzelt sie. Sich abzustimmen, Kompromisse zu finden, koste Zeit – und Energie. Aber davon hat Preuß genug. Noch pendelt die Kulturbegeisterte zwischen ihrem ehemaligen Wohnort Braunschweig und Hamburg hin und her. In Braunschweig wirkt sie bei einem Laientheater mit. Im Herzen ist Katrin Preuß aber ganz Hanseatin: Aufgewachsen in Harburg, möchte der glückliche Single im Süden der Hansestadt bald einen neuen Lebensmittelpunkt finden.

  • Tschüss (und bis bald)
  • Tschüss (und bis bald)

    Dr. Ina Stelzer

    Cincinnati statt Hamburg: Seit einem Jahr forscht Dr. Ina Stelzer am Children’s Hospital Medical Center im US-Bundesstaat Ohio. Ein paar Jahre will sie noch bleiben und dann ans UKE zurückkehren – mit einem Rucksack voller Ideen.

    Das Zusammenspiel von Schwangerschaft, Immunsystem und kindlicher Entwicklung beschäftigt die Wissenschaftlerin seit einigen Jahren; im UKE hat sie bei Prof. Dr. Petra Arck, die sich diesen komplexen Mechanismen widmet, ihre Doktorarbeit geschrieben. „Wie wirken sich Stress oder Infektionen bei der werdenden Mutter auf die Entwicklung und spätere Gesundheit des Kindes aus? Welche Anpassungen im Immunsystem, die dafür sorgen, dass ein gesundes Kind heranwächst, geschehen während der Schwangerschaft? Ein faszinierendes Forschungsfeld, das Schwangerschafts- und immunologische Grundlagenforschung verbindet“, erläutert Stelzer.

    Im UKE wurde sie mit einem Promotionspreis ausgezeichnet, ein zweijähriges Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglicht nun das eigenständige Projekt in Cincinnati. „Es hat mich in die USA gezogen, um Forschungslandschaft und -kultur besser zu verstehen. Die Wahl fiel auf Cincinnati; hier forscht Prof. Sing Sing Way an ähnlichen Themen wie wir.“ Er untersucht die Funktion von fetalen Zellen im mütterlichen Organismus und von mütterlichen Zellen im Kind – das zentrale Thema, um das sich Dr. Stelzers Promotion drehte.


    Was mir in Cincinnati fehlt? Die frische Hamburger Brise und ab und an ein Fischbrötchen.


    „Mein erstes Jahr in Cincinnati ist gerade rum. Ich habe mich an Football und Muffins zum Frühstück gewöhnt“, lacht Ina Stelzer. Ans UKE will sie dennoch zurück und viele Ideen mitbringen. Der Forschungsschwerpunkt „Feto-Maternal Immune Cross-Talk” unter Leitung von Prof. Arck sei einmalig in Deutschland und biete ein ausgezeichnetes wissenschaftliches Umfeld. Natürlich fehlt ihr auch Hamburg: „Die frische Brise, ab und an ein Fischbrötchen – am meisten aber der norddeutsche Sturkopf.“

Fotos: Eva Hecht, privat