Arbeitsgruppe E-Mental-Health

Leitung der Arbeitsgruppe und Kontakt

Thema, Forschungsart und Ziele

Ein Großteil der Personen, die an psychischen Erkrankungen leiden oder klinisch relevante psychische Symptome aufweisen, befindet sich nicht in Behandlung. Psychotherapie ist wirksam, doch konventionelle Behandlungsmethoden reichen nicht aus, die bestehende Behandlungslücke zu schließen. Internetbasierte Interventionen stellen eine vielversprechende Alternative dar, die es ermöglicht, eine Vielzahl an Betroffenen flexibel, ressourcenschonend, effektiv und ohne Wartezeiten zu behandeln.

Der Schwerpunkt unserer Projektarbeitsgruppe „E-Mental-Health“ liegt auf der Entwicklung, Implementierung und Evaluierung internet- und mobilbasierter Interventionen zur Behandlung psychischer Probleme. In diesem Zusammenhang führen wir zum einen Studien durch, die bereits bestehende Programme (z.B. deprexis®, Selfapy®, Novego®) überprüfen. Außerdem entwickeln wir eigene Programme (z.B. Neustart , MKT & Mehr ) und evaluieren diese hinsichtlich Effektivität und Akzeptanz.

Aktuelle Studien

  • MKT & Mehr: Transdiagnostische Smartphone-App als Nachsorge-Tool bei (teil-)stationären PatientInnen mit depressiver Symptomatik
  • Neustart: Weiterentwicklung eines Online-Programms für Menschen mit problematischem und pathologischem Glücksspielverhalten
  • Entwicklung einer Smartphone-App in leichter Sprache für Menschen mit geistigen / Lernbehinderungen und emotionalen Problemen
  • Entwicklung und Evaluation eines Online-Programms für Menschen mit chronischen Schmerzen

Beteiligte

  • M.Sc. Anna Baumeister
  • M.Sc. Mira Berthold
  • M.Sc. Swantje Borsutzky
  • M.Sc. Alina Bruhns
  • M.Sc. Josefine Gehlenborg
  • Dipl. psych. Brigit Hottenrott
  • Prof. Dr. Lena Jelinek
  • M.Sc. Thies Lüdtke
  • Dr. Franziska Miegel
  • Prof. Dr. Steffen Moritz
  • M.Sc. Arne Sibilis

Verantwortlich für den Inhalt
Autoren: Dr. med. Kai Schumacher
Erstellung: 02.12.2020
Letzte Änderung: 02.12.2020