TdA Banner
05.11.2022
10. TdA Lageplan
Lupe zum Vergrößern des Bildes
10. TdA Lageplan

Workshopprogramm für den Tag der Allgemeinmedizin 2022

In über 50 Workshops können wir Ihnen dank zahlreicher engagierter Referentinnen und Referente ein sehr reichhaltiges Programm bieten.

Download Programm Tag der Allgemeinmedizin:

Zur Anmeldung für den 10. TdA 2022

Viele Workshops sind leider nicht mehr verfügbar. Bitte entnehmen Sie der Anmeldung, in welchen Workshops noch Plätze verfügbar sind.

Vormittagsworkshops (v) | 09:45-11:45 Uhr

  • P= für das gesamte Praxisteam
  • Ä= für Ärztinnen und Ärzte
  • M= für Medizinische Fachangestellte

(unten finden Sie die Workshops am Nachmittag )

Praxisteam

  • vP01

    Gewaltbetroffene Patientinnen und Patienten in der Hausärztlichen Praxis

    [identisch mit nP01]

    Iris Hannig

    Basiswissen Trauma und Gewalt; Handlungsempfehlungen bei Verdacht auf Stalking, häusliche oder sexualisierte Gewalt, Handout mit Schutz- und Beratungsangeboten in Hamburg und Bundesweit.

    Didaktische Umsetzung: Impulsvortrag und Diskussion

  • vP02

    Reanimationstraining für das gesamte Praxisteam [identisch mit nP04]

    Dr. med. Franziska Pollok, Dr. med. Phillip Sasu

    Theoretische Einführung und Auffrischung in den leitliniengerechten Basic Life Support (BLS) und
    Advanced Cardiac Life Support (ACLS) nach den aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council (ERC).

    Im Anschluss werden Beispiele aus dem Alltag mit dem Schwerpunkt BLS praktisch geübt.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferate und praktische Übungen in Kleingruppen

  • vP03

    Ambulante Nachsorge nach Schlaganfall – Wie kann die Versorgung verbessert werden?

    Jürgen Langemeyer und Sonja Kruse

    Film zum Thema „Bezugstherapie“ (Länge: ca. 15 min.) als Einstieg und zur Vermittlung grundlegender Informationen. Darauf aufbauend Erklärung der Schlaganfall-Ring-Box durch die Referenten. Die Ring-Box bietet die Grundlage für die anschließende Gruppenarbeit zum Thema: Ermittlung von Teilhabezielen. Nach der Gruppenarbeitsphase (ca. 30 min) Auswertung der Ergebnisse, Diskussion und Ergänzungen durch die Referenten.

    Didaktische Umsetzung: Filmvorführung, Kurzvortrag der Referenten, Gruppenarbeit, Auswertung der Gruppenarbeit mittels unterstützender Informationen durch die Referenten

  • vP04

    Arm, einsam, arbeitslos – Verbindung von hausärztlicher Praxis und sozialem Hilfesystem

    Dr. med. Claudia Mews und Dr. rer. biol. hum. Thomas Kloppe

    Patientinnen und Patienten in der hausärztlichen Versorgung sind häufig von sozialen Problemen betroffen. Insbesondere die Problembereiche finanzielle Schwierigkeiten, Probleme mit Arbeit- und Arbeitslosigkeit sowie Einsamkeit können den Gesundheitszustand in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Das soziale Hilfesystem bietet für unterschiedlichste soziale Problemlagen umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Eine Verbindung zwischen den Systemen der medizinischen Versorgung und des sozialen Hilfesystems findet jedoch nur in Ausnahmefällen statt.
    Ziel: Die Teilnehmenden wissen, in welchen Fällen und in welcher Form Einrichtungen des sozialen Hilfesystems Unterstützung für Patientinnen und Patienten leisten und wie hausärztliche Praxen mit dem sozialen Hilfesystem kooperieren können. Sie kennen konkrete Institutionen vor Ort, zu denen Betroffene vermittelt werden können.

    Didaktische Umsetzung: Nach einem Impulsvortrag über soziale Probleme in der hausärztlichen Praxis tauschen sich die Teilnehmenden über eigene Erfahrungen und bisherige Umsetzungsmodelle aus. Fallbeispiele von Patientinnen und Patienten, die im sozialen Hilfesystem Unterstützung finden können, sowie dessen mögliche Hilfsangebote werden skizziert. Zweiter Schwerpunkt des Workshops ist es, eine Übersicht mit sozialen Beratungsstellen an den individuellen Arbeitsorten der Teilnehmenden zu erstellen. Da im Workshop online gearbeitet werden soll, ist nach Möglichkeit ein internetfähiges Notebook, Tablet oder Smartphone mitzubringen

  • vP05

    Fehler- und Risikomanagement in der allgemeinmedizinischen Praxis

    Annika Dohse

    Schon Dietrich Bonhoeffer wusste: „Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“ Ein in der allgemeinmedizinischen Praxis etabliertes Fehler- und Risikomanagement ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, es bietet auch enorme Vorteile. Dieser Workshop behandelt die rechtlichen Grundlagen eines erfolgreichen Fehler- und Risikomanagements sowie die praktische Umsetzung am Beispiel ausgewählter Risikomanagement-Tools. Ziel ist die Schaffung einer offenen Fehlerkultur mit dem Effekt der Steigerung der Patienten- und Mitarbeitersicherheit.

    Didaktische Umsetzung: Vortrag, Gruppenarbeit und Diskussion

  • vP06

    Basics und Red Flags in der Pädiatrie

    PD Dr. med. Martin Blohm

    Darstellung typischer, für die Pädiatrie relevanter Aspekte und Krankheiten. Gruppierung der für das Kindesalter besonderen Krankheiten und Symptome nach Alter der Kinder und Organsystem. Anhand von Fallbeispielen sollen einige Basics und Red Flags bei der Behandlung von Kindern erarbeitet werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Fallbeispiele in Kleingruppen

  • vP07

    Das Einmaleins der Heilmittelverordnung – Einblick in die Systematik und die Heilmittel der Physio- und Ergotherapie

    Marlies Kratt und Dr. Britta Tetzlaff

    Therapeut:innen und Hausärzt:innen verfolgen dasselbe Ziel: Ihre Patient:innen sinnvoll unter therapeutischen Aspekten mit Heilmitteln zu versorgen. Heilmittelverordnungen werden durch den Heilmittelkatalog definiert. Die Verordnung wirft immer wieder Fragen vor allem aufseiten des Praxisteams auf. In diesen Workshop laden wir Sie ein, Ihre Fragen zu klären. Wir stellen Ihnen anhand von vorbereiteten Fallbeispielen die Systematik der Heilmittelverordnungen vor. Außerdem geben wir Ihnen einen Einblick in unterschiedliche Heilmittel der Physio- und Ergotherapie, z.B. KG ZNS (Bobath), MT, sensomotorisch-perzeptive Behandlung. Ziel ist es, im interprofessionellen Austausch gemeinsam Ihre mitgebrachten Fragen zu klären.

    Didaktische Umsetzung: Gruppenarbeit, Vortrag und Diskussion

  • vP08

    Symptom Schwindel: Probleme mit dem Gleichgewicht und der Gangsicherheit – Nützliche Systematik & Strategien zum Management anstatt selbst zu „schwindeln“

    Gesche Ketels, Yvonne Gewert und Dr. med. Joystone Gbadamosi

    Schwindel ist eine multisensorische komplexe Wahrnehmungsstörung, die ein sehr häufiges in der Hausarztpraxis geschildertes Symptom darstellt. Patient:innen klagen über Gleichgewichtsstörungen und Gangunsicherheit. Ohne Systematik wird bei der oft sehr unscharfen Schilderung durch die Patient:innen, selbst den Behandelnden „schwindelig“, und sie flüchten sich in eine hilflose „Schrotschuss“- oder „Ausschlussdiagnostik“ wie HWS-Röntgen oder Schädel-MRT. Die Folge könnten unzusammenhängende oder negative Befunde sein, die weitere Verunsicherung verursachen. In diesem Kurs erarbeiten wir zunächst gemeinsam wesentliche Einflussfaktoren, die zu dem Symptom Schwindel führen können. Daraus werden sich nachfolgend die strukturierte Anamnese und der neuro-vestibuläre Befund als Basis und Goldstandard der Diagnostik ergeben. Zusätzlich entwickeln wir Strategien zum Umgang mit dem Schwindel, die sich aus der Anamnese, den körperlichen Assessments und der Schilderung durch die Patient:innen ergeben. Dieser physiotherapeutisch-neurologisch interprofessionell ausgerichtete Workshop richtet sich an alle Hausärzt:innen, MFA und Physiotherapeut:innen, die Interesse an Schwindeldiagnostik & -therapie haben.

    Didaktische Umsetzung: Interaktiver Ansatz, zunächst offene Fragen & Sammeln von Anregungen, Bedürfnisse der Teilnehmenden aufnehmen. Neurologisches Grundlagenreferat (Pathophysiologie, strukturierte Diagnostik), anschließend praktische diagnostische Übungen zum BPLS, Eigenerfahrung mit Assessments zu Gleichgewicht, Kraftausdauer, Beweglichkeit und Ausdauer

Ärztinnen und Ärzte

  • vÄ01

    Der Knieschmerz – mögliche Ursache, einfache Behandlungsstrategien

    Dr. med. Stephan Schütz

    Anatomische Grundlagen; Krankheitsbilder; korrekte Untersuchung des Kniegelenkes; Erlernen von Behandlungsstrategien

    Didaktische Umsetzung: Kurze Impulsreferate im Wechsel mit Untersuchungsgängen; Konservative Behandlungsvorschläge

  • vÄ02

    Schulterschmerz – mit gezielter Untersuchungstechnik zur richtigen Diagnose

    [identisch mit nÄ02]

    Dr. med. Wolfgang Schillings

    Patienten mit Schulterbeschwerden sind ein häufiges Klientel in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde. Wer einen klaren Untersuchungsalgorithmus hat, kann schnell feststellen, ob es sich um eine strukturelle oder funktionelle Problematik handelt. Wichtig für den Allgemeinmediziner ist insbesondere zu erkennen, ob eine Bildgebung oder eine Überweisung zum Orthopäden erforderlich ist. Dieses Seminar mit hohem Praxisanteil vermittelt zahlreiche Hands-on-Techniken in der Untersuchung des Schultergelenks sowie der Halswirbelsäule. Außerdem thematisiert, wird der Einfluss einer schlechten Körperhaltung auf die Funktion der Schulter.

    Didaktische Umsetzung: Theoretische Einführung, Demo Untersuchungstechniken, Gruppenarbeit, Diskussion

  • vÄ03

    Was passiert im Todesfall? Leichenschau, Todesbescheinigung, Angehörigenbetreuung und postmortale Gewebespende im ambulanten Bereich

    PD Dr. med. Ann Sophie Schröder und PD Dr. med. Birgit Wulff

    In diesem Workshop werden die Basiskompetenzen zur Todesfeststellung, einer sorgfältigen äußeren Leichenschau und das Ausfüllen der Todesbescheinigung demonstriert und gemeinsam geübt. Weiterhin werden Hilfestellungen zur Kommunikation mit Angehörigen von Verstorbenen im häuslichen Umfeld gegeben.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferate, Demonstration (am Leichnam, Diskussion)

  • vÄ04 (DMP Asthma, DMP COPD)

    Ich habe Luftnot, ich bin ein Notfall!

    Dr. med. Antony Kanappilly

    Dyspnoe ist auf der einen Seite ein häufiges Symptom und auf der anderen Seite, sehr schwierig zu objektivieren. Anhand von Fallbeispielen werden häufige, aber auch seltene Konstellationen vorgestellt und gemeinsam ein strukturiertes Vorgehen erarbeitet. Besonderer Schwerpunkt auf Fallstricke und Limitierungen von technischer Diagnostik.

    Didaktische Umsetzung: Vorstellung und gemeinsame Bearbeitung von Fallbeispielen.

  • vÄ05

    Was Sie schon immer beim Ultraschall des Abdomens können wollten, ...üben Sie jetzt in der Sonohöhle!

    Dr. med. Tom Straessle, Dr. med. Christiane Wiegard

    In 2 Gruppen von 6 Ärzt:innen, die in ihrer Praxis bereits die Abdomen-Sonographie durchführen, wird unter Anleitung einer Tutorin bzw. eines Tutors an gesunden Modellen geübt. Die Fragestellungen bzw. Themen kommen aus der Gruppe. Der Workshop ist eine Gelegenheit, die eigene Untersuchungstechnik zu verbessern. Teilnehmer:innen sollten selbst üben wollen (hands on!) und keinen Vortrag erwarten. Der Workshop ist nicht für Anfänger in der Sonographie gedacht.

    Didaktische Umsetzung: Hands on: Sonographie des Abdomens unter Anleitung.

  • vÄ06

    Was Sie schon immer beim Ultraschall des Abdomens können wollten, ...üben Sie jetzt in der Sonohöhle! II

    Dr. med. Thomas Flamm

    In einer Gruppe von 6 Ärzt:innen, die in ihrer Praxis bereits die Abdomen-Sonographie durchführen, wird unter Anleitung einer Tutorin bzw. eines Tutors an gesunden Modellen geübt. Die Fragestellungen bzw. Themen kommen aus der Gruppe. Der Workshop ist eine Gelegenheit, die eigene Untersuchungstechnik zu verbessern. Teilnehmer:innen sollten selbst üben wollen (hands on!) und keinen Vortrag erwarten. Der Workshop ist nicht für Anfänger in der Sonographie gedacht.

    Didaktische Umsetzung: Sonographie des Abdomens unter Anleitung.

  • vÄ07

    Das schmerzende Gelenk – Rheuma in der Hausarztpraxis

    Dr. med. Dominik Ahlquist

    Das schmerzende Gelenk – was tun? Was haben rheumatologische Krankheitsbilder gemeinsam? Was unterscheidet diese? Nach diesem Kurs sind Sie sicherer in der Führung rheumatologischer Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis.

    Didaktische Umsetzung: Interaktiver Vortrag/Impulsreferat und Diskussion

  • vÄ08

    Blick hinter die Kulissen: Leitlinien für die hausärztliche Versorgung

    Dr. med. Dagmar Lühmann und Dr. hum. biol. Cathleen Muche-Borowski

    Leitlinien geben handlungsleitende Empfehlungen. Wie entstehen Leitlinien? Welche Leitlinien sind relevant für die hausärztliche Versorgung? Sind Leitlinien verbindlich und welche Konsequenzen erwarten mich, wenn ich mich nicht an Leitlinien halte?

    Auf diese und andere relevante Fragen bekommen Sie eine Antwort. In diesem Workshop werden konkrete Leitlinienempfehlungen, Ausführungen zur Methodik und Grenzen thematisiert. Daher wollen wir einige der folgenden Aspekte mit Ihnen diskutieren:

    • Wer erstellt Leitlinien und wie sind die Interessen der Autor:innen zu bewerten?
    • Was ist ein Sondervotum?
    • Wie werden Klimaaspekte in Leitlinien berücksichtigt?
    • Was wünschen Sie sich von Leitlinien? Oder halten Sie Leitlinien für entbehrlich? Welche Alternativen gäbe es?

    Didaktische Umsetzung: Einführung, praktische Übungen, Diskussion

  • vÄ09

    Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit – das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

    Dipl.-Psych. Donata Wilutzki und Dipl.-Psych. Jana Biemelt

    Die heutige Arbeitswelt ist mit vielfältigen und zunehmend psychischen Belastungen verbunden, die krankmachen können. Betroffene stehen vor der Frage, was sie tun können, um ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Im Workshop werden Grundlagen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) vermittelt. Dieses Instrument bietet gute Möglichkeiten, Beschäftigte, die längerfristig arbeitsunfähig sind oder waren, behutsam wieder in die Arbeit einzubinden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat mit Diskussion

  • vÄ10

    Schulter, Hüfte und Knie – die Untersuchung der großen Gelenke

    Dr. med. Nicolai Borkokski

    Die klinische Untersuchung von Schulter, Hüften und Knie wird demonstriert und dann in Kleingruppen geübt. Die Teilnahme erfordert die Bereitschaft, sich gegenseitig zu untersuchen. Wenn der zeitliche Rahmen es zulässt, werden zusätzlich einfache Behandlungstechniken und Übungen demonstriert und trainiert.

    Didaktische Umsetzung: Gruppenarbeit

  • vÄ11 (DM KHK)

    Der gefäßkranke Patient – ein zunehmendes Klientel

    Dr. med. Holger Diener

    Grundlagen Gefäßmedizin – Darstellung der wichtigsten Krankheitsbilder der Gefäßmedizin von supraaortal bis zum Fuß. Diagnostische Methoden und therapeutische Behandlungsoptionen der Carotiden, der thorakalen und abdominellen Aorta sowie der Becken- und Beinarterien unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien werden anschaulich anhand vieler Bilder erklärt und geben Ihnen Einblick in das Fach. Einfache Untersuchungstechniken und klinische Hinweise sollen dem Allgemeinmediziner nähergebracht werden, um wichtige Krankheitsbilder und Therapieindikationen zu erkennen und die Interaktion mit dem gefäßmedizinischen Facharzt zu erleichtern.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat

  • vÄ12

    Reisemedizin – Beratung und Untersuchung vor und nach Fernreisen

    Dr. med. Sabine Jordan

    Die COVID-Pandemie hat durch erhebliche Reiserestriktionen zu einem deutlichen Rückgang der reiseassoziierten Erkrankungen in Deutschland geführt. In den letzten Monaten sieht man jedoch bereits wieder einen deutlichen Anstieg der Fernreisen, so dass wir auch wieder zunehmend mit Reise-assoziierten Erkrankungen rechnen müssen.
    Dieser Workshop soll einen Überblick über die aktuell empfohlenen medikamentösen, nicht medikamentösen und Impfprophylaxen für die Beratung vor einer Fernreise geben. Anhand von typischen Fallbeispielen sollen konkrete Empfehlungen erarbeitet werden. Im zweiten Teil des Workshops soll, ebenfalls anhand von aktuellen Fallbeispielen, das Management von erkrankten Reiserückkehrern diskutiert werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat

  • vÄ13

    Seltene Erkrankungen bei Erwachsenen – oder finden Sie das Zebra unter den Pferden

    Dr. med. Christina Weiler-Normann, Dr. med. Hans-Otto Wagner

    Der Weg zur Diagnose ist für viele Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen lang und beschwerlich. Wie oft haben Sie schon ein M. Addison, eine Porphyrie, Amyloidose oder eine Metallintoxikation entdeckt? Dabei hat jede Hausarztpraxis derartige seltene Erkrankungen unter ihren Patient:innen. Oft ordnet man solche Patient:innen vorschnell als „somatoform“ ein. Lassen Sie uns gemeinsam „Dr. House“ spielen und anhand von Büchern und webbasierten Tools üben, wie man der Diagnose auf die Spur kommen kann. Bringen Sie Ihren (anonymisierten) Fall mit, bei dem sie das Gefühl haben, da könnte „was dahinterstecken“. Ziel ist es, ihren Patientinnen und Patienten mit nicht erklärbaren Beschwerden eine verbesserte Versorgung zu bieten, durch systematische hausärztliche Diagnostik, Betreuung und eine zielgerichtete Zusammenarbeit mit den Zentren für Seltene Erkrankungen.

    Im Workshop stellt sich das Martin Zeitz Centrum für seltene und undiagnostizierte Erkrankungen vor und erklärt, wie Patient:innen in einem interdisziplinären Team aus primär somatisch und psychosomatisch tätigen Ärzt:innen sowie Humangenetiker:innen betreut werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Gruppenarbeit/TED, Fallvorstellungen, Diskussion

Medizinische Fachangestellte

  • vM01

    Häufige Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis – wie man sie erkennt

    Dr. med. Brigitte Stephan

    MFA sind in einer Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle für Patient:innen und gerne werden ihnen Hautbefunde direkt gezeigt. Dieser Workshop soll helfen, die häufigsten Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis zu erkennen und sie nach Dringlichkeit zu werten.

    Didaktische Umsetzung: Präsentation mit Diskussion und Erfahrungsaustausch, Quiz

  • vM02

    INR-Einstellung, das kann auch die MFA erledigen!

    Sabina Bülders

    In einigen europäischen Ländern ist es normal, dass die INR-Einstellung von medizinischem Hilfspersonal übernommen wird. In Deutschland ist man noch weit davon entfernt. Wenn die MFA über ausreichende Fachkenntnisse verfügt und sich die Einstellung zutraut, kann das auch gut die MFA erledigen. In diesem Workshop werden die grundlegenden Kenntnisse über die INR-Einstellung erlernt und Hilfen für den Einbau in der Sprechstunde gegeben. Der praktische Teil kommt nicht zu kurz!

    Didaktische Umsetzung: Referat, Gruppenarbeit

  • vM03

    Sich selbst managen und führen – Widerstandskraft steigern!

    Sabine Bendig

    Mit Stress, Unsicherheit und Rückschlägen umgehen, ohne das Selbstvertrauen zu verlieren, die Fäden in der Hand zu behalten und sich nicht klein machen zu lassen. Das ist die immer wiederkehrende Situation bei Disputen mit den Vorgesetzten, bei schwierigen Patient:innen und in der Auseinandersetzung mit Kolleg:innen. Der Alltag bringt uns an Grenzen. Widerstandskraft stärken heißt, Probleme, Krisen und Rückschläge unbeschadet zu überstehen und sogar persönlich zu wachsen. Inhalt dieses Workshops für MFA soll die Identifizierung der Anforderungen und Belastungen im Beruf sein. Die eigene Widerstandskraft soll ermittelt werden, und wir wollen uns über Ressourcen austauschen, die stärker machen für die Anforderungen im Berufsalltag.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat mit Diskussion

  • vM04

    MFA-Schulung zu den HZV-Vollversorgungsverträgen in Hamburg

    Claudia Schmitz

    Liebes Praxisteam,

    Sie arbeiten in einer Hausarztpraxis und alles hat sich gut eingespielt? Okay, auch sie merken, dass es für ihre Ärzteschaft immer schwieriger wird, den bürokratischen Anforderungen gerecht zu werden und das die ständige Angst vor Regressen das Leben auch nicht einfacher macht. Aber jetzt sollen sie sich auch noch mit der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) auseinandersetzen? Das geht nun wirklich zu weit! Kennen sie diese Situation? Ja? Dann werden wir sie jetzt unterstützen. Denn der Hausärzteverband hat nicht nur die HZV-Verträge mit den Krankenkassen für die Ärzteschaft und ihre Patienten ausgehandelt, sondern bietet ihnen auch Hilfe bei der Umsetzung der HZV in ihren Praxen an. Daher möchten wir sie herzlich zu unserer Schulungsveranstaltung einladen. In diesem Rahmen stellen wir ihnen die attraktiven HZV-Vollversorgungsverträge in Hamburg vor und geben ihnen Tipps, diese einfach in der Praxis umzusetzen.

    Didaktische Umsetzung: Vortrag

  • vM05

    Fachlich führen ohne Vorgesetztenfunktion – ein interaktiver Workshop

    Phelina Mielke

    „Wie gelingt es mir, dass Menschen in meinem Team etwas tun, ohne dass ich es anordnen kann?“ In diesem interaktiven Workshop geht es um laterales Führen, also um fachliche Führung ohne Vorgesetztenfunktion. Dazu werden die Unterschiede zur hierarchischen Führung verdeutlicht, wichtige Instrumente fachlicher Führung erarbeitet sowie in einem Rollenspiel gemeinsam Lösungsansätze für herausfordernde Situationen gefunden.

    Didaktische Umsetzung: Input, Gruppenarbeit, Rollenspiel

Nachmittagsseminare (n) | 14:15 - 16:15 Uhr

  • P= für das gesamte Praxisteam
  • Ä= für Ärztinnen und Ärzte
  • M= für Medizinische Fachangestellte

Praxisteam

  • nP01

    Lachen ist gesund – Humor im Praxisalltag

    Jan-Rüdiger Vogler

    Humor hilft die Widrigkeiten des Lebens zu bewältigen. Im Praxisalltag kann er dem Team die Kommunikation erleichtern. Und er kann den Umgang mit belastenden Situationen erträglicher gestalten. Sie erfahren, wozu Humor gut ist und wie man ihn üben kann. Außerdem erhalten sie Anregungen, wie sie Humor zum Wohle von Patienten und des Teams in der Praxis einsetzen können – und in welchen Situationen sie besser darauf verzichten.

    Didaktische Umsetzung: Referat, Gruppenaktivierung und Diskussion

  • nP02

    Depression und Suizidalität, Basiswissen und Interventionschancen in der hausärztlichen Praxis

    Iris Hannig

    Vermittlung von Basiswissen zu Depression und Suizidalität. Informationen zu Symptomatik, Entstehungsbedingungen, Risiko- und Schutzfaktoren und psychotherapeutischen Behandlungsansätzen. Antworten auf Fragen wie: Ab wann ist eine Depression behandlungsbedürftig? Woran erkenne ich Suizidalität? Wie spreche ich Suizidalität an? Wohin verweise ich betroffene Patient:innen?

    Didaktische Umsetzung: Impulsvortrag und Diskussion

  • nP03

    Tatort Beziehung, Häusliche Gewalt und Traumafolgen in der Praxis erkennen, Betroffene ansprechen und gezielt weiterverweisen

    Martina Stubenvoll

    Einführung in das Thema häusliche Gewalt, Dynamik destruktiver Beziehungen und gesundheitliche Folgen für Betroffene inkl. Traumafolgestörungen. Informationen zu Gesprächsführung in der hausärztlichen Praxis, zur Gesetzeslage sowie zum Beratungs- und Hilfenetzwerk in Hamburg.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, beispielhafte Therapien der Manualtherapie

  • nP04

    Reanimationstraining für das gesamte Praxisteam

    [identisch mit vP04]

    Dr. med. Anne Kamphausen, Dr. med. Phillip Sasu

    Theoretische Einführung und Auffrischung in den leitliniengerechten Basic Life Support (BLS) und Advanced Cardiac Life Support (ACLS) nach den aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council (ERC).

    Im Anschluss werden Beispiele aus dem Alltag mit dem Schwerpunkt BLS praktisch geübt.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferate und praktische Übungen in Kleingruppen

  • nP05

    Let’s talk about Sex – Förderung der sexuellen Gesundheit und Prävention in der ärztlichen Praxis

    Hartmut Evermann und Dr. Thomas Buhk

    Wie rede ich mit meinen Patientinnen und Patienten über Sexualität? Wie berate ich angemessen zu HIV/STI-Risiken und Schutzmöglichkeiten? Nach einer kurzen Einführung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) fokussieren die Referent:innen auf den Aufbau von Gesprächen über Sexualität im Setting einer Arztpraxis. Den Teilnehmenden wird ermöglicht, Erfahrungen aus ihrem beruflichen Alltag einzubringen und passende Kommunikationsstrategien kennenzulernen. Weitere Themen: Umgang mit Grenzen und Tabus, Coming-Out beim Arzt: Was macht es leicht, was schwer? Bedeutung der eigenen Haltung zu Sexualität und ihr Einfluss auf das Beratungsgeschehen.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferate, Fallbeispiele, Rollenspiele

  • nP06

    Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) – Wie kann ein psychologisches Modell beim Coping in Bezug auf somatische Krankheiten helfen?

    Dr. med. Benjamin Siemann

    Ernsthafte körperliche Erkrankungen zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen, fällt vielen Patienten schwer. Insbesondere wenn sie schmerzen und einschränken, führen sie bei Betroffenen zu erheblichem Leid und vermindern die psychische Flexibilität. Dies wiederum führt zu ungünstigem Coping und zu möglichen psychischen Beschwerden. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie ist ein modernes Verhaltenstherapiemodell, das sechs Kernprozesse beschreibt, die als Grundlage für psychische Flexibilität gelten können. Als störungsübergreifendes Modell bietet es Menschen jenseits von psychischen Diagnosen, Ansätze und Handwerkszeug ihre psychische Flexibilität zu erhöhen. Dies eröffnet einen konstruktiven Umgang mit der Erkrankung. Im Workshop werden die Grundlagen vorgestellt und mittels erlebnisorientierter Übungen und Diskussionen lebendig gemacht.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, erlebnisorientierte Übungen, Diskussion

  • nP07 (DMP DM)

    Diabetes mellitus – was gibt es Neues?

    Dr. med. Günther Egidi

    Günther Egidi arbeitet selbst als Hausarzt – und hat die DEGAM bei der Nationalen VersorgungsLeitlinie Diabetes vertreten. Wir fragen: wie gefährlich ist ein Diabetes für die Prognose unserer Patient:innen? Ab welchem HbA1c sollten wir überhaupt Medikamente einsetzen? Und wenn ja, welche? Wie unterscheidet sich das Vorgehen bei Patient:innen, die schon einen Herzinfarkt hinter sich haben, von dem bei Herzgesunden? Welche Rolle spielen Glibenclamid, Januvia®, Jardiance® und Victoza®? Ab wann soll Insulin zum Tragen kommen? Und wenn, welches?

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Diskussion zu 3 Kasuistiken

  • nP08

    Die klinische Tätigkeit des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin mit Rundgang auf dem Campus

    Dr. med. Gerrit von Deyen und Dr. med. Bianca Geis

    Das Institut und die Poliklinik für Allgemeinmedizin ist seit acht Jahren in der Krankenversorgung engagiert:

    • Behandlung fußläufiger Patientinnen und Patienten in der Zentralen Notaufnahme (ZNA),
    • Allgemeinmedizinische Ambulanz (MVZ) mit Versorgung einer Seniorenwohn- und -pflegeeinrichtung sowie einer Demenz-WG in den Bethanien-Höfen Eppendorf,
    • Konsiliarische Tätigkeit in Facharztklinik Martinistraße.
    • Seit Oktober 2019 Behandlung in der Allgemeinmedizinischen Notfallpraxis am UKE

    Didaktische Umsetzung: Gemeinsamer informativer Rundgang, Präsentation, Diskussion

  • nP09

    Symptom Schwindel: Probleme mit dem Gleichgewicht und der Gangsicherheit – Nützliche Systematik & Strategien zum Management anstatt selbst zu „schwindeln“

    Gesche Ketels, Yvonne Gewert und Dr. med. Joystone Gbadamosi

    Schwindel ist eine multisensorische komplexe Wahrnehmungsstörung, die ein sehr häufiges in der Hausarztpraxis geschildertes Symptom darstellt. Patient:innen klagen über Gleichgewichtsstörungen und Gangunsicherheit. Ohne Systematik wird bei der oft sehr unscharfen Schilderung durch die Patient:innen selbst den Behandelnden „schwindelig“, und sie flüchten sich in eine hilflose „Schrotschuss“- oder Ausschlussdiagnostik“ wie HWS-Röntgen oder Schädel-MRT. Die Folge könnten unzusammenhängende oder negative Befunde sein, die weitere Verunsicherung verursachen. In diesem Kurs erarbeiten wir zunächst gemeinsam wesentliche Einflussfaktoren, die zu dem Symptom Schwindel führen können. Daraus werden sich nachfolgend die strukturierte Anamnese und der neuro-vestibuläre Befund als Basis und Goldstandard der Diagnostik ergeben. Zusätzlich entwickeln wir Strategien zum Umgang mit dem Schwindel, die sich aus der Anamnese, den körperlichen Assessments und der Schilderung durch die Patient:innen ergeben. Dieser physiotherapeutisch-neurologisch interprofessionell ausgerichtete Workshop richtet sich an alle Hausärzt:innen, MFA und Physiotherapeut:innen, die Interesse an Schwindeldiagnostik & -therapie haben.

    Didaktische Umsetzung: Interaktiver Ansatz, zunächst offene Fragen & Sammeln von Anregungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Neurologisches Grundlagenreferat (Pathophysiologie, strukturierte Diagnostik), anschließend praktische diagnostische Übungen zum BPLS, Eigenerfahrung mit Assessments zu Gleichgewicht, Kraftausdauer, Beweglichkeit und Ausdauer

  • nP10

    Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen hausärztlicher Versorgung und Gesundheitsamt – Erfahrungen im Rahmen der Covid-19 Pandemie

    Dr. med. Susanne Pruskil

    Der Öffentliche Gesundheitsdienst und die hausärztliche Versorgung haben im Rahmen der Pandemiebewältigung eine zentrale Rolle eingenommen. Obwohl die Aufgaben eines Gesundheitsamtes und die einer Hausärzt:in unterschiedlich sind, gehören sie gleichermaßen zur Grundversorgung des Gesundheitssystems. Im Rahmen der Pandemie zeigten sich viele Schnittstellen der gemeinsamen Betreuung von Bürgerinnen und Bürgern/Patientinnen und Patienten auf. Gleichzeigt gab es nur wenige Gelegenheiten für einen Austausch, um die unterschiedlichen Versorgungsaufgaben besser kennen zu lernen und die Bereiche der Zusammenarbeit zu beleuchten. Neben dem genaueren Kennenlernen der Tätigkeitsfelder sollen im Workshop Bereiche der Zusammenarbeit identifiziert und diskutiert werden. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten für eine Verbesserung einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen hausärztlicher Versorgung und ÖGD/Gesundheitsamt im Rahmen einer Pandemie erarbeitet werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat + Gruppenarbeit + Diskussion

  • nP11

    Konflikt oder einfach nur eine andere Sicht der Dinge – herausfordernde Kommunikationssituationen mit Empathie und Präsenz meistern

    Dr. Nadine Pohontsch

    Wir alle begegnen im Alltag immer wieder Situationen mit unseren Mitmenschen (Vorgesetzten, Kolleg:innen, Patient:innen oder Studierenden), die wir als konflikthaft und vielleicht sogar belastend empfinden. Manchmal wünschen wir uns auch nur selbst mehr Empathie zu bekommen, andere Menschen besser zu verstehen und Missverständnisse aus der Welt räumen zu können. Im Workshop werden einige Grundlagen der Mediation (Konfliktlösungsprozessbegleitung) wie Konstruktivismus und Kommunikationsstrategien (präsentes Zuhören, gewaltfreie Kommunikation) vorgestellt. Nach kurzen Impulsreferaten zu den verschiedenen Themen sollen die Strategien und Fertigkeiten in Plenumsübungen und Kleingruppen erlebt und geübt werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, praktische Übungen in Kleingruppen, Diskussion

  • NEU: np12 Das Einmaleins der Heilmittelverordnung – Einblick in die Systematik und die Heilmittel der Physio- und Ergotherapie

    Marlies Kratt und Dr. Britta Tetzlaff

    Therapeut:innen und Hausärzt:innen verfolgen dasselbe Ziel: Ihre Patient:innen sinnvoll unter therapeutischen Aspekten mit Heilmitteln zu versorgen. Heilmittelverordnungen werden durch den Heilmittelkatalog definiert. Die Verordnung wirft immer wieder Fragen vor allem aufseiten des Praxisteams auf. In diesen Workshop laden wir Sie ein, Ihre Fragen zu klären. Wir stellen Ihnen anhand von vorbereiteten Fallbeispielen die Systematik der Heilmittelverordnungen vor. Außerdem geben wir Ihnen einen Einblick in unterschiedliche Heilmittel der Physio- und Ergotherapie, z.B. KG ZNS (Bobath), MT, sensomotorisch-perzeptive Behandlung. Ziel ist es, im interprofessionellen Austausch gemeinsam Ihre mitgebrachten Fragen zu klären.

    Didaktische Umsetzung: Gruppenarbeit, Vortrag und Diskussion

Ärztinnen und Ärzte

  • nÄ01

    Untersuchung der Wirbelsäule inklusive einfacher Behandlungstechniken

    Dr. med. Stephan Schütz

    Anatomische Grundlagen; Erlernen des kompletten Untersuchungsganges der Wirbelsäule; Erläuterung und Erlernen einfacher Behandlungen

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat; korrekte Untersuchung; beispielhafte Therapien der Manualtherapie

  • nÄ02

    Schulterschmerz – mit gezielter Untersuchungstechnik zur richtigen Diagnose

    [identisch mit vÄ02]

    Dr. med. Wolfgang Schillings

    Patienten mit Schulterbeschwerden sind ein häufiges Klientel in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde. Wer einen klaren Untersuchungsalgorithmus hat, kann schnell feststellen, ob es sich um eine strukturelle oder funktionelle Problematik handelt. Wichtig für den Allgemeinmediziner ist insbesondere zu erkennen, ob eine Bildgebung oder eine Überweisung zum Orthopäden erforderlich ist. Dieses Seminar mit hohem Praxisanteil vermittelt zahlreiche Hands-on-Techniken in der Untersuchung des Schultergelenks sowie der Halswirbelsäule. Außerdem thematisiert wird der Einfluss einer schlechten Körperhaltung auf die Funktion der Schulter.

    Didaktische Umsetzung: Theoretische Einführung, Demo Untersuchungstechniken, Gruppenarbeit, Diskussion

  • nÄ03

    Klimasensible Gesundheitsberatung für die hausärztliche Praxis

    Dr. rer. hum. biol. Heike Hansen, Dr. med. Claudia Mews

    In Deutschland gibt es bereits jetzt sichtbare Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit, z.B. vermehrte Krankheits- und Todesfälle durch häufigere, länger andauernde und ausgeprägte Hitzeperioden. Hausärzt:innen sind zunehmend gefragt, sich mit Anliegen ihrer Patient:innen zu diesem Thema auseinanderzusetzen und sich über Hintergründe und mögliche Lösungsansätze im Praxisalltag zu informieren. In diesem Workshop werden Ansätze zur klimasensiblen Gesundheitsberatung für die hausärztliche Praxis vorgestellt und gemeinsam erarbeitet. Hierbei werden u.a. Beratungsanlässe, Inhalte, Gesprächstechniken und Grenzen thematisiert.

    Didaktische Umsetzung: Impuls-Vortrag, Kleingruppenarbeit

  • nÄ04

    Typische Beratungsanlässe und strukturiertes Vorgehen im Notdienst

    Dr. med. Felix König und Dr. med. Frank Schneidler

    Wie nähere ich mich strukturiert und praxisnah Schwindel im Notdienst? Ist Nitro-Spray wirklich noch Mittel der Wahl bei hypertensiver Entgleisung? Und wie geht das nochmal mit der „Zwangseinweisung?“ Diesen und weiteren Themen aus dem Notdienst möchten wir uns gemeinsam widmen. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf dem kollegialen Austausch – dazu präsentieren wir reale Fälle zur gemeinsamen Lösung und jeweils passendes „Leitlinienwissen“.

    Didaktische Umsetzung: Vortrag, Fallvorstellungen, Diskussion

  • nÄ05

    Kommunikation mit Patient:innen - ein interaktiver Workshop

    Phelina Mielke

    In diesem Workshop geht es um grundlegende Modelle der Arzt-Patienten-Kommunikation und deren Anwendung auf Gesprächssituationen im Praxisalltag. Es werden Zuhör-, Gesprächs- sowie Fragetechniken vorgestellt und in Kleingruppen ausprobiert. Außerdem werden in einem Rollenspiel hilfreiche Interventionen für herausfordernde Gesprächssituationen gesammelt.

    Didaktische Umsetzung: Input, Gruppenarbeit, Rollenspiel

  • nÄ06

    für Studierende/ Ärzt:innen in Weiterbildung und Interessierte

    Auf dem Weg zur Fachärzt:in für Allgemeinmedizin: Tipps, Erfahrungsaustausch und Networking für Ärzt:innen in Weiterbildung

    Dr. med. Sophie Walther

    Vermittlung relevanter Weiterbildungsabschnitte, Hilfestellungen zur effizienten Planung der Weiterbildungszeit, Networking-Möglichkeiten, Diskussion und Erfahrungsaustausch.

    Didaktische Umsetzung: Interaktiver Workshop mit Präsentation

  • nÄ07 (DMP KHK)

    Update – Herzinsuffizienz

    Dr. med. Jan-Hendrik Oltrogge-Abiry

    Im Oktober 2019 ist die 3. Auflage der Nationalen Versorgungsleitlinie „chronische Herzinsuffizienz“ veröffentlicht worden. In diesem interaktiven Workshop werden die Neuigkeiten der Leitlinie zur Diagnostik und medikamentösen Therapie besprochen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auch auf den Möglichkeiten liegen, bei multimorbiden und/oder gebrechlichen Patient:innen Medikamente sinnvoll abzusetzen. Zu diesem Zweck sollen auch Fallbeispiele besprochen werden.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat mit Diskussion

  • nÄ08

    Frauenheilkunde für Allgemeinmediziner:innen

    Prof. Dr. med. Kai J. Bühling

    Welche Hot-topics sind zu beachten? Von Kontrazeption über Hormonersatztherapie bis hin zu Mikronährstoffen. Der Referent führt über Fallvorstellungen in die Thematik ein und beleuchtet praxisorientiert das weitere Vorgehen. Eigene Fallvorstellungen sind erwünscht.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat mit Gruppenarbeit

  • nÄ09

    Selbstlimitierende Erkrankungen in der Praxis…. „Herr /Frau Doktor…und was passiert, wenn wir gar nicht behandeln?“

    Christopher Kraft

    In diesem Workshop geht es um selbstlimitierende Erkrankungen in der Hausarztpraxis. Was passiert eigentlich, wenn wir nicht behandeln? Wie wahrscheinlich sind Komplikationen? Häufige Erkrankungen mit selbstlimitierendem Verlauf werden vorgestellt, allgemeinmedizinische Grundprinzipien skizziert und sikutiert.

    Didaktische Umsetzung: Referat

  • nÄ10

    Long Covid – die neue Volkskrankheit?

    Dr. med. Hans-Otto Wagner

    Mitautor der interdisziplinären AWMF S1-Leitlinie Long/ Post-COVID (Stand 17.8.2022)

    • Was genau ist das? Wie ist die Datenlage?
    • Wer ist betroffen: Ältere, Jüngere, Kinder?
    • Wie ist der Spontanverlauf?
    • Diagnostik und Therapie.
    • Was bedeutet das für die Hausarztpraxen?

    Didaktische Umsetzung: Referat, Diskussionen, Fallbesprechung

  • nÄ11 - (DMP DM, DMP KHK)

    „Doktor, ab morgen fange ich an!“ - Chancen, Hindernisse und Umsetzungsmöglichkeiten von Lebensstilberatung und Prävention in der Hausarztpraxis

    Dipl. oec. troph Hanna Hardt

    Rauchstopp, gesunde Ernährung, Sport oder Stressabbau sind herausfordernde Themen für Hausärzt:innen sowie Patient:innen – vor allem in Zeiten der besonderen Belastungen und Einschränkungen wie der Corona-Pandemie. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Hindernissen und Potentialen von Lebensstilberatung in der Hausarztpraxis. Wie kann ich Lebensstilberatung strukturiert und ressourcenschonend umsetzen? Wie kann ich meine Patient:innen dazu bewegen, ihr Gesundheitsverhalten zu verbessern? Welche Rolle spiele ich hierbei als Hausarzt oder Hausärztin? Wie kommuniziere ich sinnvoll mit meinen Patient:innen?

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Diskussion

  • nÄ12

    „Aus-,Weiter- und Fortbildung aktiv mitgestalten: In der Praxis und von der Praxis auf die „Bühne“

    Dr. med. Maren Ehrhardt

    Allgemeinmediziner:innen sollten ihren Nachwuchs selbst ausbilden und aktiv die Weiter- und Fortbildung gestalten.

    Wenn sie Interesse daran haben, die Weiterbildung in ihrer Praxis weiterzuentwickeln und/oder schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, aktiv Aus-, Weiter- oder Fortbildung (mit) zu gestalten, sind sie herzlich eingeladen. Dieser Workshop bietet neben einem Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten, zusätzlich Informationen zu Rahmenbedingungen, didaktischen Methoden und die Gelegenheit zum Austausch sowie zur (Weiter-) Entwicklung eigener Ideen.
    Dieser Workshop richtet sich an alle Kolleg:innen egal ob mit und ohne Erfahrung auf dem Gebiet der Aus-, Weiter-und Fortbildung.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Diskussion

  • nÄ13

    Reizdarmsyndrom in der Hausarztpraxis

    Dr. med. Johanna Bobardt

    Abklärung, Diagnostik, Therapie und Management des Reizdarmsyndroms in der Hausarztpraxis, kompakt und alltagstauglich.

    Didaktische Umsetzung: Impulsreferat, Diskussion

Medizinische Fachangestellte

  • Zeigt Bilder der Bethanienhöfe
    Allgemeinmedizin in den Bethanienhöfen

    nM01

    Impfen – Warum funktioniert das?

    Dr. med. Katharina Schmalstieg-Bahr

    Warum sind wir nach einer Impfung oft – nicht immer – immun gegen einen Erreger? Was passiert in unserem Körper? Was ist der Unterschied zwischen einem Lebend- und Totimpfstoff, oder zwischen einer aktiven und passiven Impfung? Was ist ein RNA-Impfstoff? Und wie sehen die Erkrankungen aus, die wir durch die Impfungen verhindern wollen? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Impfen sollen in diesem Seminar beantwortet werden.

    Didaktische Umsetzung: Präsentation mit Diskussion

  • nM02

    Diabetische Füße gehen durch die Praxis

    Sabina Bülders

    Wie erkenne ich, wenn an den Füßen von Diabetes-Patienten etwas nicht in Ordnung ist? Wann ist die Durchblutung an den Füßen nicht in Ordnung, wann sind eher die Nerven das Problem?

    Was muss ich dem Patienten mitteilen? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um das Schlimmste – die Amputation – zu verhindern? In diesem Workshop können sie die Fuß-Untersuchung von Diabetes-Patienten lernen, so dass sie sie selbständig im Rahmen des DMP Diabetes durchführen können. Anhand eines Fallbeispiels wird erläutert, wohin der Diabetes an den Füßen führen kann.

    Didaktische Umsetzung: Referat, Gruppenarbeit, praktische Fußuntersuchung

  • nM03

    EKG: Basics zu Durchführung und Interpretation

    Katarina Krüger

    Das Elektrokardiogramm weist auf vielfältige Erkrankungen und Eigenschaften des Herzens hin. Ein sicherer Umgang, sowie das Erkennen von akuten Ereignissen am Herzen soll an praktischen Beispielen in dem Workshop vermittelt werden.

    Didaktische Umsetzung: Präsentation, Kleingruppenarbeit und Ergebnisdiskussion