Kompetenznetz Demenzen: Ambulante Versorgung von Patienten mit Demenz - Unterschiede zwischen Hausärzten und niedergelassenen Spezialisten

Zielsetzung

In diesem Projekt wird untersucht, inwiefern sich Hausärzte und ambulant tätige Spezialisten (Neurologen und Psychiater) sich bezüglich Einstellungen und Herangehensweisen in Bezug auf die Demenzkrankheit von einander unterscheiden und welche Folgen diese Heran¬gehensweisen für die Qualität der ambulanten Versorgung von Patienten mit kognitiven Störungen und Demenz haben. Interessierende Fragestellungen sind Fragen des Bedarfs, der Inanspruchnahme und der Qualität der ambulanten Dienstleistungen.
Untersucht wird auch das Verschreibungsverhalten von Antidementiva. (Acetylcholinesterase-Hemmer, Memantine und Ginkgo). Überprüft wird auch die Frage, wie der medi¬kamentöse Versorgungsgrad von dementen Patienten zu beurteilen ist.

Methodik

Das Projekt basiert auf:

  • leitfadengestützte Interviews mit Hausärzten aus Hamburg und Düsseldorf sowie
  • postalische Befragungen von Hausärzten, Neurologen und Psychiatern in 6 deutschen Metropolregionen

Laufzeit: Ab 02/2002

Förderung: Dieses Projekt wurde im Rahmen des Kompetenznetzes Demenzen vom BMBF im Zeitraum 02/2002 - 05/2007 gefördert

Kooperationspartner: Das Projekt wird in Kooperation mit den Abteilung für Allgemeinmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. H. Abholz) durchgeführt.

Kontakt: Hendrik van den Bussche