SOMA.CORE.2

Koordinationsprojekt

Hintergrund

Das Koordinationsprojekt SOMA.CORE.2 (K-Projekt) der Forschungsgruppe SOMACROSS stellt das Bindeglied über alle Teilprojekte hinweg dar. Das Projekt bildet die zentrale Organisations- und Integrationsstruktur der Forschungsgruppe. Das K-Projekt stellt sicher, dass die Teilprojekte eng miteinander verzahnt sind, gemeinsame Forschungsstandards nutzen und vergleichbare Daten zu Risikofaktoren, Mechanismen und Interventionseffekten generieren. In ihm laufen die organisatorischen und inhaltlichen Fäden zusammen, um die Teilprojekte auf die gemeinsame Forschungsfrage auszurichten und zu unterstützen. SOMA.CORE besteht aus dem Sprecher der Forschungsgruppe, Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Bernd Löwe, sowie aus einem interdisziplinären Team.

Ergebnisse der 1. Förderphase

In der ersten Förderphase hat das K-Projekt maßgeblich dazu beigetragen, SOMACROSS als interdisziplinäre Forschungsgruppe aufzubauen und gemeinsame Strukturen für die Projektarbeit zu etablieren. Dazu gehörten harmonisierte Studiendesigns, gemeinsame Messzeitpunkte, ein abgestimmter Kernfragebogensatz sowie die Koordination projektübergreifender Analysen. Zudem wurden zentrale Formate zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit, zur Nachwuchsförderung und zur Einbindung von Patient:innen etabliert. Die erste Förderphase bestätigte die übergreifenden Hypothesen der Forschungsgruppe und lieferte eine tragfähige Grundlage für die Translation der Ergebnisse in mechanismenbasierte Interventionsstudien.

Ziele

Ziel des K-Projekts in SOMACROSS.2 ist es, die wissenschaftliche Kohärenz und Zusammenarbeit der Forschungsgruppe weiter zu stärken. Das Projekt koordiniert die gemeinsamen Ziele und Arbeitsprogramme der Teilprojekte, unterstützt die Harmonisierung von Studiendesigns, Erhebungsinstrumenten, Interventionsmodulen und Evaluationsstrategien und fördert die projektübergreifende Auswertung zentraler Forschungsfragen. Gemeinsam mit dem Z-Projekt sichert das K-Projekt Datenschutz, Datenmanagement und transdiagnostische Analysen. Darüber hinaus unterstützt es die Einbindung externer wissenschaftlicher Expertise, die Beteiligung von Patient:innen sowie die Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen.

Arbeitsprogramm

Das Arbeitsprogramm des K-Projekts umfasst die zentrale Koordination der Forschungsgruppe, die Organisation regelmäßiger Treffen der Projektleiter:innen, Research-Retreats und weiterer Austauschformate. Es begleitet die Abstimmung der gemeinsamen Messinstrumente, der modularen psychologischen Interventionen und der Evaluationsstrategien in den Interventionsprojekten. Zudem koordiniert es die Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat, dem Mercator Fellow und dem transdiagnostischen Patient:innenbeirat. Weitere Aufgaben sind die Unterstützung von Gleichstellung und Diversität, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Kommunikation und Dissemination der Ergebnisse innerhalb der wissenschaftlichen Community und gegenüber Patient:innen und Öffentlichkeit.

Erwartete Auswirkungen

Das K-Projekt schafft die Voraussetzungen dafür, dass SOMACROSS.2 über die einzelnen krankheitsspezifischen Projekte hinaus gemeinsame wissenschaftliche Erkenntnisse generieren kann. Durch die Koordination harmonisierter Studiendesigns, gemeinsamer Erhebungen und vergleichender Analysen trägt es dazu bei, transdiagnostische Risikofaktoren, Mechanismen und Wirkprinzipien von Interventionen bei persistierenden somatischen Symptomen zu identifizieren. Damit stärkt das K-Projekt die wissenschaftliche Aussagekraft, Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit von SOMACROSS.2 und unterstützt langfristig die Entwicklung evidenzbasierter, patient:innenorientierter Versorgungsansätze.