Projektteam
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr Oana R. Gröne ist Leiterin des Projekts Diversität in der Medizin. Sie ist eine Gesundheitswissenschaftlerin mit Spezialisierung auf Widening Participation und Gesundheits-kompetenzforschung. Derzeit entwickelt sie am UKE Konzepte zur Erhöhung von Diversität im Medizinstudium.
Vor Ihrer Anstellung am UKE hat sie Interventionen für die Erhöhung von Patientenaktivierung und Gesundheitskompetenz in benachteiligten Stadteilen (Hamburg Billstedt/Horn) entwickelt und umgesetzt. Sie hat den Hintergrundbericht zum Forschungsstand für den Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz erstellt, Medizinstudenten in England und Spanien in Kommunikationstechniken unterrichtet und als Leiterin der Arbeitsgruppe “Gesundheitskompetenz” im Rahmen des WHO Netzwerks Gesundheitsfördernder Krankenhäuser Methodenpapiere und Leitfäden verfasst.
In ihrer Doktorarbeit hat sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten von angehenden Hausärzten bewertet; die Ergebnisse der Arbeit resultierten in einer Modifikation des nationalen Curriculums. Sie ist gleichermaßen in systematischen Literaturrecherchen, qualitativen und quantitativen Methoden versiert und setzt sich für praxisnahe Veränderungsprozesse ein, von denen besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen profitieren sollen
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Publikationen
Vielfalt und Fairness fördern.
Groene OR, Knorr M, Diemert A, Zyriax BC, Vogel D
(2024) Deutsche Hebamme Zeitschrift. 1-2024.Mehr Vielfalt in der Ärzteschaft.
Groene OR, Emami P, Huelmann T, Hampe W
(2023) Ärzteblatt.120(42): A-1726 / B-1473.German Physicians and Medical Students Do Not Represent the Population They Serve.
Groene OR, Huelmann T, Hampe W, Emami P
(2023) Healthcare. 11(12).Fairness in health professions selection: learning from organizational justice theory and a pandemic.
Leduc JM, Razack S, Dennis A, Gröne O, Knorr M.
Canadian Medical. Education Journal. 2024 Aug. 19 [cited 2025 Jan. 14];15(6):91-2.Becoming a midwife: a qualitative study on factors influencing the decision to study midwifery.
Groene OR, Mielke I, Vogel D, Knorr M
(2024) Zeitschrift für Hebammenwissenschaft Journal of Midwifery Science 12 (1).Measuring personal characteristics in applicants to German medical schools: Piloting an online Situational Judgement Test with an open-ended response format.
Knorr M, Mielke I, Amelung D, Safari M, Groene OR, Breil S, MacIntosh A (2024)
GMS Journal of Medical Education. 2024(41).The effects of language proficiency and awareness of time limit in animated vs. text-based situational judgment tests.
Rabe M, Groene OR, von Bernstorff C, Knorr M
(2024) BMC Medical Education. 24(1):540.How good are medical students at communicating risk? An implementation study at three German medical schools.
Groene OR, Bergelt C, Ehrhardt M.
(2022) Patient Educ Couns. 105(1):128-135.Associations between communication OSCE performance and admission interviews in medical education.
Groene OR, Mielke I, Knorr M, Ehrhardt M, Bergelt C.
(2022) Patient Educ Couns. 105 (7): 2270-2275.Reliability and validity of new online selection tests for midwifery students.
Groene OR, Knorr M, Vogel D, Hild C, Hampe W.
(2022) Midwifery. 106:103245.Attitude and communication skills of German medical students.
Groene OR, Ehrhardt M, Bergelt C.
(2022) BMC Res Notes. 15(1):11.Chapter 39 Health literacy: an update.
Rudd RE, Groene OR, Navarro MD, Reid S. (2018)
Public Health and Preventive Medicine 16th Ed. The McGraw-Hill Companies Inc.Die Rolle des Patienten in der vernetzten Gesundheitsversorgung.
Groene OR, Groene O. (2017)
In: Vernetzte Versorgung – Lösung für Qualitäts- und Effizienzprobleme in der Gesundheitswirtschaft? S. 109-127.The health literacy dyad: the contribution of future GPs in England.
Groene OR, Wills J, Crighton N, Rudd RE
(2017) Education in Primary Care. 28(5):274-281On health literacy and health outcomes: background, impact, and future directions.
Rudd RE, Groene OR & Navarro-Rubio MD
(2013) Revista Calidad Asistencial, 28(3), pp. 188-92."It's like two worlds apart": an analysis of vulnerable patient handover practices at discharge from hospital.
Groene OR et al.
(2012) British Medical Journal Quality and Safety, 21 Suppl 1, i67-75.Impact, barriers and facilitators of the Ask me 3 patient communication intervention in a primary care center in Barcelona, Spain – a mixed-methods analysis.
Groene OR, Bolibar I, and Brotons, C (2012)
International Journal of Patient-centered Medicine, 2(4), pp. 845-852.Results of a feasibility study to assess the health literacy environment: navigation, written and oral communication in ten hospitals in Catalonia,
Groene OR & Rudd R.
(2011) Spain. Journal of Communication in Healthcare, 4, pp. 227-237.Barriers and Facilitators in the Admission of Underrepresented Groups to Medical School: A Scoping Review. Gröne OR, Stemmann ML, Hill JN, Hissbach J. Perspect Med Educ. 2025 Oct 30;14(1):673-684.
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Josephine Nana Hill (MSc) ist Gesundheitswissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt Diversität in der Medizin. Zuvor hatte sie die Position der Beauftragten für Migration, Integration und Anti-Rassismus am UKE in Vertretung inne. Dort hat sie unter anderem Strategien und Maßnahmen zum Thema Anti-Diskriminierung entwickelt und umgesetzt. Zudem hat Frau Hill Mitarbeitende und Studierende des UKE zu rassismuskritischen Anliegen beraten.
In der Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit am Institut für Medizinische Soziologie des UKE, hat Frau Hill als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin unter anderem Medizinstudierende unterrichtet. Die Themen waren dabei „Deutsch als Zweitsprache für ausländische Medizinstudierende (DaZmed)“, „Krankheit und Kranksein aus Patientenperspektive“, „Berufsfelderkundung“ und „Medizinsoziologische Aspekte der kardiologischen Versorgung“. Zudem hat sie in verschiedenen Projekten des Instituts geforscht.
Vor ihrer Tätigkeit am UKE hat Frau Hill als Projektmanagerin in der Arbeitsgruppe Infektionsepidemiologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin gearbeitet. Parallel dazu, war sie einige Jahre Lehrbeauftragte des Fachprojektes „Interkulturelles GW-Studierenden-Mentoring". Hier hat sie ein Mentor:innenprogramm für Studierende der Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) konzipiert, eingeführt und umgesetzt.
Frau Hill promoviert zu dem Thema „Motivation zu der Teilnahme an klinischen Studien“ wobei sie auch die ethnische Diversität unter Studienteilnehmer:innen beleuchtet.
Josephine Nana Hill hat Gesundheitswissenschaften (B.Sc.) und Health Sciences (M.Sc.) in Hamburg studiert.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Akan (ghanaischer Dialekt)
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Publikationen
Patient-centredness in primary care walk-in clinics for refugees in Hamburg
Hill J, Krüger K, Boczor S, Kloppe T, von dem Knesebeck O, Scherer M
BMC PRIM CARE. 2023;24(1):112.Empowerment in cancer patients: does peer support make a difference? A systematic review
Ziegler E, Hill J, Lieske B, Klein J, von dem Knesebeck O, Kofahl C
PSYCHO-ONCOLOGY. 2022;31(5):683-704.Die Bekämpfung von Malaria in Ghana und die Relevanz für die HIV-Prävention
Hill J
2018. Sexuelle Gesundheit von Frauen und Männern aus afrikanisch-deutscher Perpektive. Färber C (Hrsg.). 1. Aufl. Verlag Barbara Budrich, 195-204.Disease-associated QT-shortage versus quinine associated QT-Prolongation: age dependent ECG-effects in Ghanaian children with severe malaria
Roggelin L, Pelletier D, Hill J, Feldt T, Hoffmann S, Ansong D, Sylverken J, Burhenne J, Fischer-Herr J, Mehrfar P, Thiel C, Burchard G, Nguah S, Cramer J
MALARIA J. 2014;13:219.Barriers and Facilitators in the Admission of Underrepresented Groups to Medical School: A Scoping Review. Gröne OR, Stemmann ML, Hill JN, Hissbach J. Perspect Med Educ. 2025 Oct 30;14(1):673-684.
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mira Lou Stemmann (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Diversität in der Medizin“ und arbeitet dort als Widening Participation Researcher in der Arbeitsgruppe Auswahlverfahren. Das Projekt ist ihre erste wissenschaftliche Tätigkeit, nachdem sie über zehn Jahre Berufserfahrung im frühpädagogischen Bereich, insbesondere in der Arbeit in Kindertagesstätten, gesammelt hat. Sie hat einen Bachelor of Arts in Ethnologie und einen Master of Arts in Erziehungs- und Bildungswissenschaften abgeschlossen sowie eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin absolviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Diversitätssensibilisierung und Chancengerechtigkeit, mit besonderem Fokus auf Klassismus. Zudem beschäftigte sie sich mit der Digitalisierung in pädagogischen Berufsfeldern für ihre Masterarbeit.
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Publikationen
Der Gram.
Stemmann, Mira Lou (2022)
Springer & Kohlmeyer (Hrsg.). Gib Hass keine Chance. Lektora Verlag. 2022. S. 54-56.Barriers and Facilitators in the Admission of Underrepresented Groups to Medical School: A Scoping Review. Gröne OR, Stemmann ML, Hill JN, Hissbach J. Perspect Med Educ. 2025 Oct 30;14(1):673-684.