Naima Farrah, 41, arbeitet als Teamleiterin im Servicebereich der Health Kitchen Gastronomie. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Naima Farrah
Teamleiterin Servicebereich im UKE

„Ich habe 2004 als Servicekraft im UKE angefangen und habe mich hier sofort wohl gefühlt. Nach drei Jahren wurde ich zum ersten Mal schwanger und ging in Elternzeit.

Währenddessen habe ich schnell gemerkt, dass ich in meinem Leben nicht ausschließlich Haushalt und Kinder managen möchte. Also suchte ich nach einem Jahr Babypause das Gespräch mit meinem Chef und bekam direkt die Teamleitung des Cafés im damals gerade neu eröffneten Hauptgebäude angeboten.

Das war eine tolle Chance für mich! Ich habe mich natürlich sehr über diesen Vertrauensbeweis gefreut, hatte aber auch Respekt vor der neuen Herausforderung. Schließlich wollte ich in Teilzeit arbeiten. Aber ich bin schnell in die neue Aufgabe hineingewachsen und war froh, neben der Verantwortung für meine Familie auch im Job wieder gefordert zu sein.

Ich lege großen Wert darauf, miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten. Glücklicherweise verstehen wir uns alle sehr gut hier – auch, wenn es mal Engpässe gibt und Mitarbeiter krank werden. Dann ist Spontanität gefragt und jeder springt kurzfristig für einen Kollegen ein. Denn mit einem guten Team kann man auch in anstrengenden Situationen viel Spaß bei der Arbeit haben. Wir haben einfach ein tolles Arbeitsklima hier, lachen miteinander und nehmen Rücksicht aufeinander. Das sorgt für eine positive Stimmung, die auch unsere Gäste schätzen. Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass ein Gast unzufrieden ist. Doch mit etwas Fingerspitzengefühl sind die Wogen schnell wieder geglättet. Ich mag diese kleinen Herausforderungen in meinem Job. Es ist ein schönes Gefühl, wenn am Ende alle zufrieden sind.

Den Finger am Puls der Zeit. Arbeiten in einem komprimierten Kosmos. Das mag ich.
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Den Finger am Puls der Zeit. Arbeiten in einem komprimierten Kosmos. Das mag ich.

Mit den Jahren hat sich das UKE weiterentwickelt und auch die Klinikgastronomie ist enorm gewachsen. Als ich hier angefangen habe, gab es nur ein einziges Restaurant auf dem Gelände. Mittlerweile haben wir an mehreren Standorten unsere Gastronomiemarke Health Kitchen, wo sich Mitarbeiter, Patienten und Besucher leckere Snacks oder einen Kaffee kaufen können. Das ist für alle eine große Erleichterung, weil man jetzt nicht über das gesamte UKE-Gelände laufen muss, um sich etwas zu essen zu holen. Das konnte bei dem großen Campus in der Mittagspause ganz schön knapp werden. Jetzt bietet Health Kitchen vielerorts eine tolle Auswahl an, so dass garantiert für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Je größer wir werden, desto mehr Mitarbeiter benötigen wir. In der Klinikgastronomie gibt es viele Bereiche, die immer wieder Unterstützung suchen. Man kann zum Beispiel als Koch, Servicekraft und im Catering arbeiten oder die Team- oder Abteilungsleitung übernehmen. Für mich ist das UKE wie eine eigene kleine Stadt. Von der Postfiliale über den Blumenladen bis hin zur Drogerie und einem Supermarkt haben wir ja fast alles hier auf dem Gelände. So lassen sich viele Dinge direkt vor oder nach der Arbeit erledigen. Ich kann das UKE als Arbeitgeber nur empfehlen und bin wirklich sehr zufrieden hier.“

Mein Lieblingsplatz


„Ich liebe Hamburg, es gibt so viele schöne Plätze hier. Zum Beispiel die Alster, die Speicherstadt und die Hafen City mit der Elbphilharmonie. Aber wenn ich ehrlich bin, bleibt mir nicht viel Zeit für Ausflüge. Meine Freizeit verbringe ich meist gemeinsam mit meinen Söhnen auf dem Sportplatz, feuere sie bei einem Fußballturnier an oder kicke selbst ein paar Bälle mit ihnen. Mein Lieblingsplatz ist bei meiner Familie. Bei schönem Wetter gehen wir gern in einen Beachclub in der Schanze. Dort ist es so schön entspannt, es gibt keinen Schickimicki und die Leute sind nett. Das ist ein toller Ort für Familien mit Kindern – wenn wir da sind, fühlt sich das fast wie Urlaub an.“