Dr. Katharina Osterhage, 35, ist Assistenzärztin in der Klinik für Neurochirurgie des UKE. Sie lebt in Hamburg Alsterdorf.

Lupe zum Vergrößern des Bildes
Dr. Katharina Osterhage
Assistenzärztin in der Neurochirurgie

„Eigentlich wollte ich Journalistin werden. Dass ich dann doch Medizin studiert habe, war eher ein glücklicher Zufall. Heute bin ich froh, dass ich damals das richtige Gefühl hatte und Ärztin geworden bin. Ich möchte keinen anderen Beruf ausüben. Es ist schön, mit Menschen zu tun zu haben und ihnen zu helfen, wieder gesund zu werden.


Ich bin seit Anfang 2016 im UKE und jetzt im vorletzten Jahr meiner Facharztausbildung. Zuvor habe ich zwei Jahre an einer anderen Klinik in der Wirbelsäulenchirurgie gearbeitet. Währenddessen wurde mir schnell klar, dass ich eine neurochirurgische Weiterbildung machen möchte. Und die wollte ich gern im UKE machen, weil die Ausbildung hier das gesamte Spektrum neurochirurgischer Krankheitsbilder abdeckt und man einfach sehr viel lernen kann. Eine derart umfassende Ausbildung bietet in dieser Form keine andere Klinik in Hamburg und Umgebung.

Ich sehe, was andere nicht sehen. Das macht meinen Job aus. Hier kann ich Veränderungen voranbringen.
Lupe zum Vergrößern des Bildes

Ich sehe, was andere nicht sehen. Das macht meinen Job aus. Hier kann ich Veränderungen voranbringen.

Es ist schon etwas Besonderes, in einem so großen Krankenhaus zu arbeiten. Hier weht ein ganz anderer Wind als in einer kleinen Klinik am Stadtrand – im positiven Sinne. Man ist Teil eines großen Gefüges und arbeitet eng mit vielen anderen Abteilungen zusammen. Wir versorgen hier sehr viele neurochirurgische Patienten, entsprechend hoch ist natürlich die Expertise der erfahrenen Kollegen. Auch darüber hinaus bietet das UKE seinen Mitarbeitern viele Angebote. Ich nutze beispielsweise regelmäßig die Fahrradwerkstatt Dr. Bike, besuche Fortbildungen und Kongresse und trainiere zu vergünstigten Konditionen in einem Fitnessstudio. Dass ich mich hier wohl fühle, liegt auch an meinen Kollegen und der tollen Stimmung in der Abteilung. Wir begegnen uns menschlich auf Augenhöhe, der Umgang ist immer freundlich und wertschätzend und ich kann meine Kompetenzen und Ideen jederzeit einbringen.

Als Ärztin lege ich großen Wert darauf, Patienten in ihrer Ganzheitlichkeit zu sehen. Das heißt, mein Blick ist geweitet und nicht nur auf das Fachliche fokussiert. Besonders das handwerkliche Arbeiten hat es mir angetan. Wenn ich im OP bin, tauche ich in meiner Tätigkeit vollkommen ab. Das fühlt sich für mich wie ein schwereloser Zustand an. Es ist ein schönes Gefühl, mehr und mehr selbst operieren zu können und dabei zu bemerken, dass Fertigkeiten sich verbessern. Auch ist es befriedigend, wenn sich die Beschwerden der Patienten durch einen Eingriff bessern, oder man in der oft langen Behandlung einer Erkrankung durch eine Operation einen Schritt weitergekommen ist.

Das UKE ist meine tägliche Anlaufstelle und der Ort, an dem ich mich beruflich entfalten kann. Ich muss nie auf die Uhr gucken und mich fragen, wie lange ich noch Dienst habe. Ich arbeite wirklich gerne hier und bin froh, ein Teil des neurochirurgischen Teams zu sein.“

Mein Lieblingsplatz


„Mein Lieblingsplatz in Hamburg ist die Alsterperle. Ich sitze häufig dort und genieße den Blick über die gesamte Alster auf die Hamburger Innenstadt. Es ist so urban und gleichzeitig ruhig und zurückgezogen. Für mich ist die Alsterperle Ausgangs- und Endpunkt von schönen Spaziergängen und ich verbinde damit viele angenehme Gespräche mit Freunden.
Hamburg hat mit der Alster einfach einen wahnsinnig hohen Freizeitwert. Bei schönem Wetter ist sie der Anziehungspunkt für viele Menschen, die um sie herum joggen, spazieren gehen, auf ihr paddeln oder segeln. Für mich ich die Alster der Inbegriff dafür, es sich in der Freizeit gut gehen zu lassen. Es ist einfach zu jeder Jahreszeit schön dort.“