"Ich hatte Lust mich weiter zu entwickeln und andere Seiten des Gesundheitswesens kennen zu lernen."

Marc Frese, Qualitätsmanager im Geschäftsbereich Qualitätsmanagement und klinisches Prozessmanagement, seit 1994 im UKE

"Gestartet bin ich im UKE vor 22 Jahren als Krankenpfleger in der Klinik für Urologie. Heute arbeite ich als Qualitätsmanager im Geschäftsbereich Qualitätsmanagement und klinisches Prozessmanagement. Warum diese berufliche Wende? Weil ich Lust hatte, mich weiter zu entwickeln und andere Seiten des Gesundheitswesens kennen zu lernen.

Nach zwei Dienstjahren in der Pflege holte ich mein Abitur nach und studierte an der Universität Hamburg Soziologie. Um mich weiter zu spezialisieren, absolvierte ich später noch ein MBA-Studium. Nebenbei arbeitete ich weiter als Pfleger – zunächst als Springer, später im Bereich Gastroenterologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE – um mein Studium zu finanzieren. Das klappte hervorragend. Zum einen dank der flexiblen Teilzeitmodelle, zum anderen, weil die Stationsleitung immer bemüht war, meine Dienste so zu legen, dass ich ungehindert meinem Studium nachgehen konnte. Als dann die Stelle im Qualitätsmanagement ausgeschrieben wurde, bewarb ich mich und konnte 2011 direkt anfangen.

Jetzt arbeite ich an unterschiedlichen Projekten, unter anderem im Bereich Ergebnisqualitätsmessung oder Transplantationsmedizin. Ich leite Befragungsprojekte, wie die konzernweite Mitarbeiterbefragung oder Patientenbefragungen. Dabei stelle ich den Arbeitsbereichen Auswertungen zur Verfügung und helfe ihnen dabei Lösungen zu finden. Darüber hinaus betreue ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen das Qualitätsmanagementsystem des UKE. Wir führen systematische interne Audits durch und organisieren Projekte zur Prozessoptimierung, deren Notwendigkeit wir aus den Meldesystemen unseres klinischen Risikomanagements ableiten. Das nötige Rüstzeug für meine Arbeit erhielt ich durch spezielle Fachfortbildungen im Projektmanagement und Qualitätsmanagement. Das UKE und mein Vorgesetzter haben mich dabei sehr unterstützt und gefördert. Der Austausch mit verschiedenen Fachbereichen des UKE sowie das Vermitteln zwischen den einzelnen Interessen ist eine spannende Herausforderung und macht für mich den Reiz meiner Arbeit hier aus.“