Herzlich willkommen im Institut für Systemische Neurowissenschaften

Institut

Das Institut ist Teil des Zentrums für experimentelle Medizin und erforscht die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden in Kooperation mit klinischen Partnern zur Diagnose, Prognose und Therapie von neuropsychiatrischen Krankheiten angewandt.

Besondere Verfahren

Das Institut verfügt über einen Hochfeld-Magnetresonanztomographen mit einer Feldstärke von 3 Tesla. Damit lässt sich die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn im Millimeterbereich messen.
Die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) hat das Gerät finanziert.

Forschung

Die Forschung des Instituts gliedert sich in mehrere Arbeitsgruppen (AG). Die AG Physik entwickelt neue Pulssequenzen für das MR Gerät, so dass noch feinere Details sichtbar gemacht werden können. Die AG Lernen und Gedächtnis untersucht die Mechanismen der Gedächtnisbildung, aber auch welche abweichenden Prozesse für einen Gedächtnisverlust bei Krankheiten eine Rolle spielen. Die AG Emotionen erforscht die emotionale Verarbeitung von Reizen und fehlgeleitete Prozesse, die eine Rolle bei der Entstehung von Angst und Sucht spielen. Die AG Schmerz untersucht vor allem Prozesse die zur Chronifizierung von Schmerzen führen.

Daten und Fakten

Im Jahr 2012 wurden 1102 MR-Scans durchgeführt (Stand: 2012-09-03).

Institut in Zahlen
Am Institut arbeiten zurzeit 23 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, 9 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Universitäten und Fachbereiche, 27 medizinische Doktorandinnen und Doktoranden sowie 7 Nichtwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.