Unsere Behandlungsschwerpunkte

Die I. Medizinische Klinik und Poliklinik betreut Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen sowie Erkrankungen der Verdauungsorgane. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Abklärung und Behandlung von infektiologischen und tropenmedizinischen Krankheitsbildern. Darüber hinaus betreuuen wir eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten mit allgmeininternistischen Erkrankungen.

Lebererkrankungen

  • Autoimmune Hepatitis

    Die Autoimmune Hepatitis ist eine chronische autoimmune Entzündung des Lebergewebes, die unbehandelt zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zur Zirrhose führen kann. Die Erkrankung kann in der Regel sehr gut mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden. Diese Medikamente „bremsen“ das körpereigene Immunsystem, welches zur Abwehr von Infektionen benötigt wird. Sollte die Standardtherapie nicht ausreichend wirksam sein oder nicht vertragen werden, stehen eine Reihe von anderen Medikamente (als sogenannte „off-label“ Therapien) für die Behandlung nach individueller Beratung zur Verfügung.

  • Primär sklerosierende Cholangitis (PSC)

    Die Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC) ist gekennzeichnet durch eine chronische, vernarbende Entzündung der Gallengänge innerhalb und außerhalb der Leber. Die Sklerose führt zu typischen Stenosen der Gallengänge, sowie im Lauf der Jahre bei vielen Patienten zur Leberzirrhose. Die PSC geht mit einem erhöhten Risiko für bösartige Neubildungen in der Leber einher. Die Erkrankung wird häufig mit Ursodesoxycholsäure (UDCA), einer schützend wirkenden Gallensäure, behandelt (sogenannte „off-label“ Behandlung). Bei ausgeprägter Entzündung der Leber kann eine zusätzliche immunsuppressive Therapie erforderlich werden.

  • Primär biliäre Cholangitis (PBC)

    Die Primär Biliäre Cholangitis (PBC) ist gekennzeichnet durch eine autoimmune Entzündung der kleinen und mittelgroßen Gallengänge in der Leber. Die Erkrankung spricht in der Regel sehr gut auf eine dauerhafte Therapie mit Ursodesoxycholsäure (UDCA), einer schützend wirkenden Gallensäure, an. Bei ausgeprägter Entzündung der Leber, fehlendem Ansprechen auf die Therapie mit UDCA oder Vorliegen einer Überlappungsform mit der autoimmunen Hepatitis kann eine zusätzliche immunsuppressive Therapie erforderlich werden. Bei fortgeschrittener Erkrankung führt eine Lebertransplantation zu ausgezeichneten Langzeitergebnissen.

  • Hepatitis A & E

    Bei der Hepatitis A handelt es sich um eine Entzündung der Leber ausgelöst durch das Hepatitis A Virus (HAV). Der klinische Schweregrad einer HAV-Infektion zeigt eine große Bandbreite: einerseits gibt es asymptomatische, undiagnostizierte Infektionen (ca. 30%), andererseits kann auch eine schwere Hepatitis A bis zum akuten Leberversagen eintreten. Typische Symptome sind Abgeschlagenheit und Gelbverfärbung von Haut und Bindehaut (Augen), sowie eine Entfärbung des Stuhls. Eine Besonderheit der Hepatitis A sind die sogenannten „biphasischen Verläufe“: in circa 10% der Fälle folgt auf eine 4-wöchige Krankheitsphase eine circa 5-wöchige Phase der Besserung, bevor es erneut zu einem Anstieg der Leberwerte kommt; sogenannte zweite Phase.

    zum Krankheitsbild

    Die Hepatitis E ist eine infektiöse Leberentzündung, ausgelöst durch das Hepatitis E Virus (HEV). Man unterscheidet zwischen tropischen und in Europa erworbenen Hepatitis E Infektionen.Die importierten Infektionen verlaufen in der Regel schwerwiegender. Während die Hepatitis E bei ansonsten gesunden Patienten meistens harmlos verläuft, kann es bei Immungeschwächten zu chronischen Verläufen mit lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.

    zum Krankheitsbild

  • Hepatitis C

    Die Hepatitis C ist eine Viruserkrankung der Leber hervorgerufen durch ein RNA-Virus der Gruppe der Flaviviren. Das Ziel der HCV-Behandlung ist die anhaltende Heilung des Patienten, die in nahezu allen Fällen erreicht wird. Die Behandlung erfolgt ambulant nach Beschluss in einem Hepatitis C-Behandlungsboard, in dem mehrere Spezialisten die bestmögliche Therapie auswählen.

  • Hepatitis B

    Infektion der Leberzellen mit dem Hepatitis-B-Virus. Das Ziel der Therapie ist es, das Voranschreiten der Lebererkrankung zu einer Leberzirrhose und die Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms zu verhindern. Grundsätzlich stehen hier zwei therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Therapie mit pegyliertem Interferon-alpha ist zeitlich begrenzt und kann eine Ausheilung der Infektion in einem Teil der Patienten erzielen. Bei bestimmten Kontraindikationen wie zum Beispiel einer fortgeschrittenen Leberzirrhose oder schweren Blutbildveränderungen kann dieses Medikament jedoch nicht verabreicht werden. Die zweite Therapiemöglichkeit beinhaltet die Einnahme von Tabletten (Nukleotid- beziehungsweise Nukleosidanaloga), die in der Regel gut vertragen werden, aber häufig über einen längeren Zeitraum verabreicht werden als Interferon-alpha.

  • Nicht-alkoholische Steatohepatitis

    Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist die häufigste chronische Lebererkrankung in Industrienationen. In Abwesenheit eines chronisch gesteigerten Alkoholkonsums kommt es meist in Gegenwart der Risikofaktoren Übergewicht und Insulinresistenz bzw. Diabetes mellitus Typ 2 es zu einer Fetteinlagerung in das Lebergewebe (Fettleber). Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung spricht sehr gut auf schrittweise Gewichtsreduktion an, die durch eine Änderung des Lebensstils mit Aufnahme einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßigem körperlichen Training erzielt werden kann.

  • alkohohlische Steatohepatitis

    Regelmäßiger, gesteigerter Alkoholkonsum führt zur chronischen alkoholische Steatohepatitis mit Verfettung und chronischer Entzündung der Leber. Bei längerer Krankheitsdauer kann dies zur Entstehung einer Leberzirrhose führen.

    Als krisenhafte Verschlechterung einer chronischen alkoholischen Fettlebererkrankung kann das gefährliche Krankheitsbild einer akuten Alkoholischen Steatohepatitis (ASH) auftreten, das durch neu aufgetretenen Ikterus (Gelbsucht) und rasche Verschlechterung von Allgemeinzustand und Leberfunktion gekennzeichnet ist.

  • Akutes Leberversagen

    Mit Akutem Leberversagen ist eine rasche Entwicklung einer schweren Leberdysfunktion, insbesondere der Lebersyntheseleistung und des mentalen Status (hepatische Enzephalopathie) bei Patientinnen und Patienten ohne vorbestehende Lebererkrankung gemeint. Zunächst wird die auslösende Ursache beseitigt und gegebenenfalls medikamentös behandelt. Meistens werden die Patienten wegen des lebensbedrohlichen Verlaufes auf der Intensivstation überwacht, da ein Kreislauf- und Nierenversagen sowie eine hepatische Enzephalopathie drohen. Sollte es nicht zu einer Regeneration/Erholung der Leber kommen, kommt in geeigneten Fällen eine Lebertransplantation in Betracht.

  • Dekompensierte Leberzirrhose (inkl. TIPS)

    Bei der Leberzirrhose wird normales Lebergewebe durch narbiges Bindegewebe ersetzt und das Organ verhärtet. Die Zirrhose ist die Folge verschiedener Lebererkrankungen (z.B. chronische Virushepatitis, Alkoholkrankheit, Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen der Leber). Die Zirrhose geht häufig mit einer Funktionseinschränkung der Leber einher und kann sogar im Leberversagen münden. Außerdem kommt es durch Veränderung der Leberdurchblutung zu einem Blutrückstau im Pfortadersystem, was in Bauchwasser (Aszites) und Ausbildung von Umgehungskreisläufen (insbes. Krampfadern in der Speiseröhre; sog. Ösophagusvarizen) mit Blutungsgefahr münden kann.

  • Der FibroScan ein nicht invasives Verfahren, das den Bindegewebsgrad in der Leber bei chronischen Lebererkrankungen misst. Viele Erkrankungen der Leber können zu einer Leberfibrose (Bindegewebsvermehrung) bis hin zu einer Leberzirrhose (Narbenleber) führen. In den frühen Krankheitsstadien sind meist keine Symptome erkennbar.

    Die nicht invasive Messung durch FibroScan ermöglicht die frühzeitige Abschätzung des Ausmaßes der Leberfibrose und erlaubt es rechtzeitige weitere Maßnahmen zu ergreifen. Sinnvoll kann diese Methode also zur Erstdiagnostik, vor allem aber auch zur Verlaufskontrolle einer chronischen Lebererkrankung eingesetzt werden. Hier ermöglichen die ermittelten Werte ein besseres „Follow up“ für die weitere Behandlung und die Ausrichtung der Therapie, und kann damit häufig Biopsien der Leber ersetzen.

    Die Methode beruht auf Ultraschallwellen und ist vergleichbar mit einer kurzen etwa 10 Minuten dauernden, nicht schmerzhaften Ultraschalluntersuchung. Die transiente Elastographie (FibroScan) ist eine nicht invasive Technik, die auf der Messung der Leberelastizität durch Ultraschall beruht. Das System besteht aus einem Ultraschallkopf kombiniert mit einem Vibrationsmodul. Dieser wird rechts im Zwischenrippenraum aufgesetzt und sendet eine elastische Welle ins Lebergewebe. Die Geschwindigkeit dieser elastischen Welle wird dann mit Ultraschall gemessen. Dabei entspricht die
    Messtrecke einer Distanz von 2,5 bis 6,5 cm, also 4 cm im rechten Leberlappen. Je mehr Bindegewebe in der Leber vorhanden ist, desto steifer ist das Gewebe. Je steifer das Gewebe ist, desto schneller ist die gemessene elastische Welle und desto höher ist der ermittelte Wert (kPa). Außerdem wird der sogenannte CAP Wert (control attenation parameter) gemessen. Dieser drückt die Dämpfung der Ultraschallsignale im Gewebe in dB/m aus. Er wird gleichzeitig mit dem
    Elastizitätswert gemessen und bezieht sich daher auf dasselbe untersuchte Volumen. So wird der Grad der Leberverfettung gemessen. Die Untersuchung wird am nüchternen Patienten in Rückenlage durchgeführt, ist nicht schmerzhaft und dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Die Ergebnisse werden in kilopascal (kPa) angegeben. Dabei wird ein Mittelwert von 10 Messungen ermittelt.

    Für Anfragen und Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an das Call-Center der Medizinischen Poliklinik, Tel. (040) 7410-58333 oder an die Privatambulanz von Professor Lohse unter (040) 7410-50239. Für diese Untersuchung benötigen Sie eine Überweisung Ihres Hausarztes.

  • Im portalvenösen Blutgefäßsystem sammelt sich das Blut aus vielen Bauchorganen es wird dann über die Pfortader zur Leber gebracht. Bei bestimmten Erkrankungen, insbesondere bei der Leberzirrhose und der Pfortaderthrombose, kommt es durch veränderte Widerstände zu einer Erhöhung des Blutdrucks im Pfortadersystem, also zum portalen Hypertonus. Folgen können die Ausbildung von
    Umgehungskreisläufen und die Bildung von Bauchwasser (Aszites) sein; beides sind potentiell gefährliche Symptome, die eine Therapie des Pfortaderhochdrucks erforderlich machen.

    zum Krankheitsbild Portale Hypertension

Lebertransplantation

Tumorerkrankungen

  • Hepatozelluläres Karzinom

    Beim HCC handelt sich um eine bösartige Erkrankung der Leberzellen (Hepatozyten), die weltweit die häufigste in der Leber entstandene Krebserkrankung ist. Zusätzlich besteht häufig eine Leberzirrhose (Schrumpfleber). In seltenen Fällen kann sich ein HCC auch ohne Leberzirrhose bilden (zum Beispiel bei chronischer Hepatitis B, nicht-alkoholischer Fettleberhepatitis oder Leberzelladenom).

    Die Behandlung hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Bei guter Leberfunktion ohne Pfortaderhochdruck besteht häufig die Möglichkeit einer operativen Entfernung (Resektion) oder einer lokalen Tumorzerstörung mittels Mikrowellenablation (MWA) oder Radiofrequenzablation (RFA). Ergänzend oder auch alternativ kann eine Lebertransplantation in Betracht gezogen werden. Des Weiteren kommen andere lokale Therapieverfahren, wie die transarterielle Chemoembolisation (TACE) oder in Einzelfällen eine selektive interne Radiotherapie (SIRT), in Frage. Bei Fernabsiedlungen (Metastasen) oder Gefäßeinbruch ist eine systemische Therapie mit Sorafenib als tägliche Tabletteneinnahme möglich.

  • Cholangiokarzinom

    Unter einem Cholangiokarzinom versteht man eine Krebserkrankung, die von den Gallenwegen innerhalb oder außerhalb der Leber sowie der Gallenblase ausgeht. Die Therapie richtet sich einerseits nach der Lage und Ausdehnung der Tumorerkrankung, andererseits nach dem Alter und Allgemeinzustand des Patienten. Bei begrenzter Tumorausdehnung ohne Absiedlungen, kann eine Operation mit Teilentfernung der Leber erfolgen; bei Tumoren am Ende des Gallengangs ist eine Entfernung vom Zwölffingerdarm und einem Teil der Bauchspeicheldrüse erforderlich. Ist eine Operation nicht möglich, so kann ein Aufstau der Gallenwege durch einen Stent entlastet werden (ein Röhrchen, das endoskopisch in den Gallengang eingebracht wird). Zudem bieten wir Verfahren an, mit denen der Tumor durch Hitzeanwendung innerhalb des Gallengangs zerstört werden kann (Radiofrequenzablation oder photodynamische Therapie über endoskopisch eingebrachte Sonden). Darüber hinaus kann die Erkrankung durch eine ambulant durchführbare Chemotherapie stabil gehalten werden.

  • Neuroendokrine Tumore

    Unter dem Begriff Neuroendokrine Neoplasien werden alle Tumore mit einer neuroendokrinen Differenzierung zusammengefasst. Die Festlegung eines Behandlungskonzeptes erfolgt für diese seltene Tumorerkrankung immer nach einer interdisziplinären Besprechung ("Tumorkonferenz") in Beisein aller beteiligten medizinischen Fachdiziplinen. Neben der chirurgischen Entfernung des Tumors und - falls möglich - seiner Metastasen kommen auch lokale Behandlungsverfahren bei Lebermetastasen zum Einsatz (RFA, TACE, SIRT).

Chronisch-Entzündliche Darmerkrankungen

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

    Unter dem Begriff chronisch-entzündliche Darmerkrankungen versteht man eine wiederkehrende Entzündung im Magen-Darmtrakt. Bei Morbus Crohn kann der gesamte Gastrointestinaltrakt betroffen sein, bei Colitis ulcerosa beschränkt sich die Entzündung auf den Dickdarm.

    Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden medikamentös gemäß der aktuellen Leitlinien behandelt. Auch eine endoskopische Therapie (zum Beispiel Behandlung von Stenosen und eine Beratung zur chirurgischen Therapie sind möglich.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

  • Die akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) ist eine schwere gastroenterologische Erkrankung. Ingesamt ist sie eine relativ häufige Erkrankung, in 10-15% der Fälle kann es zu lebensbedrohlichen Verläufen kommen. Ausgelöst wird diese Erkrankung meist durch Gallensteine (biliäre Pankreatitis) oder übermässigen Alkoholgenuss.

    Die Behandlung erfolgt in aller Regel stationär, in Abhänigkeit des Schweregrades auf der Normalstation oder der Überwachungsstation.

    Im Vordergrund steht eine ausreichende Volumengabe, Schmerzmitteltherapie sowie falls sich ein auslösendes Ereignis festellten lässt - inbesondere Gallensteine - die Beseitigung dessen.

  • Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine Erkrankung, welche zu einer permanenten strukturellen Veränderung des Organs führt, und nach mehrjährigem Verlauf in ein chronisches Schmerzsyndrom, sowie einer Unfähigkeit der Insulin- und Verdaungsenzymbildung führen kann. In westlichen Ländern beträgt die Inzidenz 4-11 Fälle/100000 Einwohnern. Ursächlich ist je nach Trinkgewohnheiten des jeweiligen Landes der Alkoholmissbrauch mit einem Anteil von 70-80% an erster Stelle zu nennen. Darüber hinaus gibt es vererbte Formen, eine autoimmun-entzündliche Form, Entzündungen bedingt durch Bauchspeicheldrüsengangveränderungen sowie einige weitere seltene Formen.

Tropenmedizinische und infektiologische Erkrankungen

  • Schistosomiasis

    Schistosomiasis ist eine Erkrankung, die durch Egel verursacht wird, die in menschlichen Blutgefäßen leben und ihre Eier im Gewebe ablegen. Die Bernhard-Nocht-Ambulanz der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik untersucht und berät Menschen mit Schistosomiasis. Die Behandlung erfolgt in der Regel problemlos mit einer Tablettentherapie, die über mehrere Tage eingenommen wird.

  • Familiäres Mittelmeerfieber

    Familiäres Mittelmeerfieber ist eine erbliche Erkrankung, die gehäuft bei Menschen auftritt, die aus dem östlichen Mittelmeerraum stammen. Die Bernhard-Nocht-Ambulanz der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik untersucht und betreut Menschen mit FMF. Die Therapie erfolgt in der Regel mit Tabletten, die täglich eingenommen werden müssen. Die Therapie erfolgt lebenslang.