Forschungsnetzwerk Medizinischer Kinderschutz

Kindesmisshandlung und –vernachlässigung sind in ihrer Tragweite noch weitgehend unbekannte und wenig erforschte Phänomene. Der Medizinische Kinderschutz in Deutschland entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzehnten rapide, die (Grundlagen-)Forschung ist bei diesem großen gesellschaftlichen Problem jedoch nicht auf internationalem Niveau.

Das Forschungsnetzwerk Medizinischer Kinderschutz am UKE bündelt klinische und wissenschaftliche Kompetenz im Medizinischen Kinderschutz am UKE. Die Zielsetzung der interdisziplinären Forschungsgruppe ist eine intensive Beforschung des Themas Medizinischer Kinderschutz, als Grundlage für eine Verbesserung der Versorgung von betroffenen Kindern und Jugendlichen.


Forschungsschwerpunkte:

  • Kinderschutz in Pandemiesituationen

  • Chronisch kranke Kinder

  • Dental neglect

  • Adipositas

  • Dokumentation im Medizinischen Kinderschutz

  • Schütteltrauma Syndrom


Publikationen des Netzwerks

Heimann, T., Ewert, J., Metzner, F., Sigmund, F., Jud, A., & Pawils, S. (2021). Medizinischer Kinderschutz während des Corona-Lockdowns: Vergleichende Befunde der Kinderschutzfälle aus Kliniken und Ambulanzen in Deutschland, Monatsschrift Kinderheilkunde: 1–7. Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s00112-021-01135-7


Hilfreiche und informative Links



Kontaktmöglichkeiten und Mitglieder des Netzwerks

Silke Pawils
Priv.-Doz. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Silke Pawils
  • Forschungsgruppenleiterin
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Dr. med. Jo Ewert

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Kinderschutzkoordinator im Kinder-UKE
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Dr. phil. Dipl.-Psych. Franka Metzner

Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des UKE
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Tobias Heimann

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Kinder-KOMPT am Institut für Rechtsmedizin des UKE
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Dr. med. Johannes Finter

Assistenzarzt Kinder- und Jugendmedizin
[ Profil ]