Forschungsschwerpunkt Barrieren in der Gesundheitsversorgung für Menschen mit Autismus

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage. Seit 2020 beschäftigen wir uns mit Versorgungsforschung bezogen auf Menschen mit Autismus. Unsere Forschung soll dabei helfen ein besseres Verständnis für die Versorgungssituation von Personen im Autimus-Spektrum zu erhalten. Wir möchten bestehende Versorgungslücken und -barrieren dabei nicht nur aufzeigen sondern auch schließen bzw. abbauen.

Unser Team versucht in unseren Forschungsprojekten verschiedene Perspektiven aktiv einzubeziehen und möchte die Partizipation im Bereich Versorgungsforschung bezogen auf Menschen im Autismus-Spektrum fördern.

Unser Forschungsprojekt BarrierefreiASS konnte verschiedene Barrieren bei der Versorgung von Menschen im Autimus-Spektrum (ohne Intelligenzminderung) aufzeigen und wir haben mögliche Maßnahmen zum Abbau dieser Barrieren zusammengestellt. Auch die Situation von Bezugspersonen haben wir versucht genauer zu erforschen. Unser aktuelles Projekt BASS-Teams untersucht nun, ob ein von uns entwickeltes Behandlungsmodell dazu beitragen kann, bestehende Barrieren in der Versorgung für autstische Menschen abzubauen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir freuen uns über den Austausch.

  • Wir möchten möglichst partizipativ arbeiten. Darunter verstehen wir den Einbezug von Menschen, die nicht unbedingt wissenschaftlich ausgebildet sind, aber aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung wesentliche Inhalte einbringen könnne, damit unsere Forschungsprojekte einen möglichst engen Bezug zu den Menschen herstellen können die täglich das Versorgungssystem nutzen.

    Im Rahmen unserer wissenschaftlichen Datenerhebungen (zum Bespiel Umfragen) erfassen wir die Sicht autistischer Menschen oder auch ihrer Bezugspersonen. Zudem bemühen wir uns in allen Projekten autistische Personen als feste Projektmitarbeitende einzubeziehen. Dadurch soll bereits bei der Planung und Umsetzung unserer Projekte die Perspektive autistischer Menschen besonders berücksichtigt werden. Das kann zum Bespiel bedeuten, dass wir weitere Fragestellungen aufgreifen oder Umfragen anpassen um sie besser verständlich zu machen.

    Ausserdem versuchen wir durch Kooperationen (z. B. mit Selbsthilfeverbänden) den Kreis der Beteiligten zu erweitern und mehr Feedback zu unseren Projekten zu erhalten. Dabei binden wir neben autistischen Menschen auch Bezugspersonen und Fachpersonen verschiedener Disziplinen ein.

    Wir gehen fest davon aus, dass unsere Forschungsprojekte sehr vom Einbezug verschiedener Perspektiven auf die einzelnen Themen profitieren. Gleichzeitig erleben wir, dass partizipative Arbeit zusätzliche Ressourcen beansprucht und wir nicht immer unserer Wunschvorstellung von partizipativer Zusammenarbeit entsprechen können. Hier hoffen wir, über die Zeit noch bessere Wege zu finden um gemeinsam mit Anderen an der Versorgungsforschung zu Autismus zu arbeiten.