Forschungsschwerpunkte

Plazentare Galektin-Glykan-Netzwerke in der Schwangerschaft

Die Plazenta ist eines der faszinierendsten und zugleich entscheidendsten Organe des menschlichen Lebens. Sie verbindet Mutter und Kind, reguliert den Stoffwechsel, steuert das Immunsystem und legt die Grundlage für die langfristige Gesundheit beider.

Unsere Forschung entschlüsselt, wie Galektine und glykanbasierte Signalnetzwerke die Entwicklung und Funktion der Plazenta steuern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Präeklampsie – einer der schwersten Schwangerschaftskomplikationen, die durch gestörte Plazentation, Entzündungsprozesse und vaskuläre Dysfunktion gekennzeichnet ist. Wir identifizieren molekulare Mechanismen, die gesunde von pathologischen Schwangerschaftsverläufen unterscheiden, um neue Ansatzpunkte für Diagnostik und Therapie zu schaffen.

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Galektine und kardiovaskuläre Gesundheit nach Schwangerschaftskomplikationen

Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie erhöhen das lebenslange Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Mutter und Kind erheblich.

Wir untersuchen die Rolle von Galektinen als zentrales Bindeglied zwischen Plazentainsuffizienz und späteren kardiovaskulären Erkrankungen. Ziel unserer Arbeit ist es, Biomarker und pathophysiologische Mechanismen zu identifizieren, die eine frühzeitige Risikoeinschätzung und die Entwicklung neuer Präventionsstrategien ermöglichen.

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

SWEETTALK: Maternal-plazentare Kommunikation bei Stoffwechselstörungen

Gestationsdiabetes zählt zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen und kann weitreichende Folgen für Mutter und Kind haben.

Im Projekt SWEETTALK erforschen wir, wie metabolische Veränderungen die Kommunikation zwischen Mutter und Plazenta beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen glykoimmunologische Signalwege sowie die regulatorische Funktion von Galektinen bei Stoffwechsel, Entzündung und fetaler Entwicklung.

Gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen von „Sexual and Reproductive Health in Overweight and Obesity – SRHOO“.