NutriMS - Gut essen mit MS


Label vom MS-Programm: elevida

Immer mehr Studien zeigen, dass das, was wir essen, einen Einfluss auf viele chronische Erkrankungen hat, auch auf die Multiple Sklerose (MS). Wir wissen aber noch nicht genug darüber, wie unsere Nahrung die Entzündungen und Schäden bei MS beeinflusst. Manche Zusammenhänge sind vermutlich noch gar nicht entdeckt.

Wir haben in den letzten Jahren eine umfassende Ernährungsinformation für Menschen mit MS erstellt. Darin beschreiben wir, welche Annahmen es zum Zusammenhang zwischen der Ernährungsweise und der MS gibt und wie gut sie durch Studien belegt sind. Nachdem wir Rückmeldungen von MS-Betroffenen erhalten haben, sind die Informationen nun in ein Online-Programm überführt und um erprobte Verhaltens-Strategien und Praxistipps ergänzt worden. Wie Ihnen nun diese Informationen zugänglich gemacht werden, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

  • NutriMS: Gut Essen mit MS

    Unser Online-Ernährungsprogramm mit dem Namen NutriMS besteht aus zwei Komponenten: Wissenschaftlich gesicherte Informationen zum Zusammenhang zwischen Ernährung und MS sowie Hilfestellung und Tipps zur Veränderung der Essgewohnheiten im Alltag.

    Das können Sie erwarten:

    • Ein Online-Programm mit aktuellen und wissenschaftlich belegten Informationen auf unserer digitalen Plattform UKE@HOME
    • 12 Module, die alles enthalten, was bei der Ernährung mit MS wichtig ist: Von K wie Körpergewicht, über N wie Nährstoffe und S wie Spezialdiäten, bis V wie Vitamin D.
    • Erprobte Verhaltens-Strategien, die Ihnen helfen Ihre eigenen Ernährungsziele zu erreichen.

    NutriMS wurde von einem Team aus Wissenschaftler:innen der MS-Tagesklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) speziell für MS-Betroffene entwickelt.

  • Immer mehr wissenschaftliche Befunde sprechen für einen Einfluss der Ernährungsweise bei vielen chronischen Erkrankungen, auch bei der Multiplen Sklerose. Es gibt zahlreiche Vermutungen, wie einzelne Lebensmittel oder bestimmte Nährstoffe Einfluss auf die Erkrankung nehmen könnten. Dies gilt sowohl für das Risiko zu erkranken als auch für den Verlauf der MS. Doch Vermutungen sind nicht Wissen. Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und den entzündlichen und degenerativen Prozessen bei der MS sind momentan nicht sehr gut untersucht, manche möglicherweise noch gar nicht entdeckt.

    Bekannt ist jedoch, dass viele Mikronährstoffe für das Funktionieren des Zentralen Nervensystems (ZNS) unerlässlich sind. Außerdem braucht der Körper Substanzen aus der Nahrung, um dem erhöhten sogenannten „oxidativen Stress“ durch die entzündlichen Prozesse bei MS zu begegnen. Gute Gründe also, sich als Betroffene:r mit der eigenen Ernährungsweise und möglichen Zusammenhängen mit der MS zu befassen.

    Nehmen Sie für weitere Informationen gern Kontakt zu uns auf.

Ihre Ansprechpartnerin zum Online-Angebot: NutriMS