Heisenberg Arbeitsgruppe

Die Heisenberg-Arbeitsgruppe besteht seit Anfang des Jahres 2012. Die Mitarbeiter der Heisenberg-Arbeitsgruppe sind Experten auf dem Gebiet der molekularen Knochen- und Zellbiologie und stammen aus führenden Laboren. Wir sind ein internationales Team, das mit anderen renommierten Laboren weltweit vernetzt ist. Die Forschung unserer Arbeitsgruppe wird u.a. durch das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Dabei handelt es um die erste Förderung einer knochenbiologischen Arbeitsgruppe durch dieses Exzellenz-Programm der DFG.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Das menschliche Skelett wird durch die koordinierten Aktivitäten knochenaufbauender Osteoblasten und knochenabbauender Osteoklasten lebenslang umgebaut ( Übersichtsarbeit ).

Ein Ungleichgewicht dieses komplex regulierten Systems kann zum Verlust von Knochenmasse und damit zur Osteoporose führen. Der wissenschaftliche Schwerpunkt unserer Forschung liegt auf der Analyse der Signalwege ( Übersichtsarbeit ), die an der Regulation kochenaufbauender Osteoblasten sowie terminal differenzierter Osteozyten beteiligt sind.


Die Schwerpunkte unserer Forschung sind:

  • Regulation der Funktion, Differenzierung und Genexpression von Osteoblasten und Osteozyten durch extrazelluläre Liganden
  • Interaktion von Osteoblasten und Osteozyten mit anderen Zellen im Knochenmark, z.B. mit endothelialen Zellen oder Tumor-Mikrometastasen

Experimentelle Ansätze

Wir verwenden komplementäre experimentelle Ansätze in vivo und in vitro zur Bearbeitung unserer Fragestellungen. Insbesondere Tiermodelle mit genetisch veränderten Mäusen stellen eine wichtige Grundlage unserer Forschung dar, denn durch diese können wir die Funktion einzelner Gene in Zellen der osteoblastären Linie gezielt untersuchen. Wir verfügen u.a. über folgende etablierte experimentelle Methoden:

  • In vivo Mausgenetik, d.h. die gezielte Veränderung eines Gens in der Maus durch Ausschaltung oder Überexpression des betreffenden Gens in allen Zellen bzw. in speziellen Zellpopulationen
  • Histomorphometrie, d.h. strukturelle und zelluläre Analyse von speziell gefärbten Knochenschnitten der Maus
  • In vitro Untersuchung der Differenzierung und Funktion von Osteoblasten und Osteozyten, sowie Analyse der Genexpression
  • Rekombinante Techniken zur Erzeugung von DNA-Konstrukten

Wir danken folgenden Förderern für die Unterstützung unserer Forschung:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union
  • European Molecular Biology Organization
  • Helmholtz-Gesellschaft
  • Alexander von Humboldt-Stiftung
  • AO-Foundation
  • Elsbeth-Bonhoff-Stiftung
  • Japan Society for the Promotion of Science