COVID-19 Studien- aktuell und kürzlich abgeschlossen

Impfstoffstudie
Projektleitung: Prof. Dr. Marylyn Addo, I. Medizinische Klinik und Poliklinik,UKE und Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
Inhalt: Klinischen Phase-I-Studie für einen Vektor-Impfstoff gegen das SARS-CoV-2
Weitere Informationen

Serokonversion gegen SARS-CoV-2 bei Beschäftigten in ambulanten Pflegeeinrichtungen: Inzidenz, Klinik und Risikofaktoren
In Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) findet dieses Projekt als Teil der UKE-Studie „Klinische, virologische und immunologische Charakterisierung von Infektionen durch Coronaviren“ statt.
Inhalt: Innerhalb von zwölf Monaten sollen insgesamt mindestens 500 Pflegkräfte aus der ambulanten Altenpflege vier Mal auf eine Serokonversion untersucht werden. Neben möglichen Symptomen einer Infektion mit SARS-2-CoV werden soziodemografische Daten, berufsspezifische Angaben zu Infektionsrisiken und zur Lebensqualität erhoben. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Ansatzpunkte für Präventionsanforderungen in der ambulanten Pflege. Diese helfen die Versorgung der älteren Menschen im häuslichen Umfeld zu sichern und so die Krankenhäuser zu entlasten.
Further Information

Patient:innen-Versorgung im psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Bereich während der COVID-19-Pandemie
Die Studie ist ein Projekt der Arbeitsgruppe Sozialpsychiatrische und Partizipative Forschung an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Projektleitung: Dr. Candelaria Mahlke (UKE), Prof. Thomas Bock (UKE) und Prof. Thomas Becker (Ulm/Günzburg)
Koordination: Dipl.-Psych. Christina Botros (UKE)
Die Studie ist ein Teil-Modul der multizentrischen Studie "HoPe" (Home Treatment und Peer Support, https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/forschung/ab-partizipation.html ) und wird an allen beteiligten acht psychiatrischen Kliniken in Deutschland durchgeführt, sowie per online-Fragebogen deutschlandweit.
Es handelt sich um eine Fragebogen-Untersuchung, in der Mitarbeiter:innen der Studienstandorte sowie Patient:innen deutschlandweit befragt werden zu ihren Erfahrungen mit der Versorgungssituation in den verschiedenen Settings (ambulant, (teil-)stationär, Home Treatment), zu ihrer persönlichen Belastung durch COVID-19 und ihrer Wahrnehmung der Pandemie, sowie zu ihrer Einschätzung der Bedeutsamkeit von Peer-Genesungsbegleitung. Ziel ist, ein Bild der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung während der COVID-19-Pandemie zu erhalten, wie sie von Patient:innen und Mitarbeiter:innen wahrgenommen und erlebt wurde und wird. Die online-Befragung für Patient:innen ist fortlaufend.
Link zur online-Befragung für Patient:innen: https://www.soscisurvey.de/PsyVersorgungCorona/
NB: Behandler:innen können den Fragebogen unkompliziert sichten; Flyer zur Auslage können Sie bei uns anfordern!

Langzeitauswirkungen nach COVID-19-ARDS
Projektleitung: PD Dr. med. Hans Klose (Studienleiter, Abteilung für Pneumologie, UKE), Dr. med. Jan K. Hennigs (stellv. Studienleiter, Abteilung für Pneumologie, UKE), Prof. Dr. med. Stefan Kluge (stellv. Studienleiter, Klinik für Intensivmedizin, UKE)
Weitere Informationen

Serokonversion gegen SARS-CoV-2 bei Beschäftigten in ambulanten Pflegeeinrichtungen: Inzidenz, Klinik und Risikofaktoren
In Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) findet dieses Projekt als Teil der UKE-Studie „Klinische, virologische und immunologische Charakterisierung von Infektionen durch Coronaviren“ statt.
Inhalt: Innerhalb von zwölf Monaten sollen insgesamt mindestens 500 Pflegkräfte aus der ambulanten Altenpflege vier Mal auf eine Serokonversion untersucht werden. Neben möglichen Symptomen einer Infektion mit SARS-2-CoV werden soziodemografische Daten, berufsspezifische Angaben zu Infektionsrisiken und zur Lebensqualität erhoben. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Ansatzpunkte für Präventionsanforderungen in der ambulanten Pflege. Diese helfen die Versorgung der älteren Menschen im häuslichen Umfeld zu sichern und so die Krankenhäuser zu entlasten.
Weitere Informationen

Serologie am St.-Antonius-Hospital gGmbh - SAH
Das St.-Antonius-Hospital (SAH) in Eschweiler bietet seinen rund 1300 Mitarbeitenden aus dem Krankenhaus sowie der Altenpflege im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Testung auf SARS-CoV-2-Antikörper an. Mit den Tests lässt sich im Blut der Untersuchten nachweisen, ob sich Antikörper gegen das Corona-Virus gebildet haben. Diese werden vom körpereigenen Immunsystem produziert. Die Tests werden nach drei, sechs und zwölf Monaten wiederholt.

Die Dokumentation der Testergebnisse in Kombination mit den Ergebnissen der arbeitsmedizinischen Vorsorge wird im SAH durchgeführt. Die Daten werden in anonymisierter Form und auf elektronischem Wege dem Kompetenzzentrum für Epidemiologie und Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) für Auswertungen zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen

Online-Studie „Psychisches Wohlbefinden in der aktuellen Krise“
Ein Forschenden-Team aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersucht in einer Studie die Folgen der aktuellen Sars-CoV-2 Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des sozialen Lebens und der Bewegungsfreiheit auf die psychische Gesundheit und die Entwicklung von Depressionen. An der anonymen Online-Befragung können Interessierte ab 18 Jahren teilnehmen, die einwilligungsfähig sind und nicht wegen einer psychischen oder körperlichen Erkrankung stationär behandelt werden. Insgesamt dauert diese erste Befragung etwa zehn Minuten. Danach werden die Studienteilnehmenden drei Monate lang in einem zweiwöchigen Rhythmus per E-Mail gebeten, erneut wenige Fragen zu ihrem psychischen Wohlbefinden zu beantworten.
Bereits während der ersten Kontaktbeschränkungen hatte das Forschenden-Team von April bis August eine vergleichbare Studie durchgeführt. Diese Ergebnisse werden gerade noch ausgewertet und sollen dann mit den neuen Daten verglichen werden.
Link zur Online-Befragung: www.psyche-corona.de
Kontakt für Rückfragen: Priv.-Doz. Dr. Gregor Leicht und Dr. Anne Runde, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie; kontakt@psyche-corona.de

Online-Studie „Sexuelle Gesundheit während der COVID-19 Pandemie“
In Kooperation mit sexualwissenschaftlichen Instituten aus 32 Ländern untersucht ein Forschenden-Team des Instituts für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des UKE in einer Studie, wie die Kontaktbeschränkungen das soziale Leben der Menschen aller Länder beeinflussen. Konkret geht es zum Beispiel um sexuelles Risikoverhalten, Gewalt in der Partnerschaft und den Zugang zu Verhütungsmitteln. Teilnehmen können an der etwa 15-minütigen anonymen Online-Befragung alle einwilligungsfähigen Personen, die aktuell in Deutschland leben und mindestens 18 Jahre alt sind.
Link zur Online-Befragung: ogy.de/ishare
Link zu genaueren Studieninformationen: https://ishare.web.unc.edu/study
Kontakt für Rückfragen: Dr. Johanna Schröder und Prof. Dr. Peer Briken , Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie; jo.schroeder@uke.de

Deutsches Forschungsnetzwerk Autopsien bei Pandemien (DEFEAT PANDEMIcs)
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Aepfelbacher (UKE), Prof. Dr. Peter Boor (Uniklinik RWTH Aachen)
Inhalt: Autopsien sind ein wichtiges Instrument zum Verständnis von Krankheiten, insbesondere von Infektionskrankheiten wie COVID-19. Um Kompetenzen zu bündeln, hat sich jetzt unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Uniklinik RWTH Aachen ein bundesweites Deutsches Forschungsnetzwerk Autopsien bei Pandemien (DEFEAT PANDEMIcs) gegründet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit fast sieben Millionen Euro gefördert wird. Ziel der DEFEAT PANDEMIcs („Pandemien besiegen“) genannten Plattform ist es, bei Autopsien gewonnene Daten und Erkenntnisse für die Bewältigung der aktuellen Pandemie und künftiger Infektionsgeschehen zu nutzen.
Weitere Informationen

Nationales Pandemie Kohorten Netwerk (NAPKON)
Projektleitung UKE: Prof. Dr. Marylyn Addo, I. Medizinische Klinik, Prof. Dr. Stefan Kluge, Klinik für Intensiv­medizin
Inhalt: Übergreifende, harmonisierte Sammlung und Nutzung von Daten und Bioproben aufbauend auf den Vorarbeiten zum „German Corona Consensus“ (GECCO) und unter Einbeziehung aller Gesundheitssektoren mit der Universitätsmedizin im Mittelpunkt. Es soll ein bundesweites Netzwerk erstellt werden, über das neben klinischen und radiolo­gischen Daten auch Bioproben wie Blut oder Speichel gesammelt werden. Diese können zwischen den Einrichtungen ausgetauscht werden, um verschiedene Fragestellungen zu COVID-19 zu erforschen.
Weitere Informationen

COVID-19-Immunität von Hamburger Kindern und Erwachsenen
Inhalt: Die Hamburg City Health Study (HCHS) untersucht die Immunität der Hamburger Bevölkerung gegen den SARS-CoV-2-Erreger in einer breitangelegten Studie. So soll über den Zeitraum April 2020 bis Dezember 2021 ein Überblick über die Entwicklung der „stillen“ Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus, also die Infektionen ohne Symptome, und die „Durchseuchung“ der Hamburger Bevölkerung entstehen.
Weitere Informationen

Belastung durch Besuchsrestriktionen während der COVID-19-Pandemie bei extremen Frühgeborenen und deren Eltern: eine multizentrische Studie.
Projektleitung: PD. Dr. med. Philipp Deindl (UKE), Dr. scient. med. Vito Giordano (Medizinische Universität Wien, Österreich), Dr. Anna Lavizzari (Department of Clinical Sciences and Community Health, Fondazione IRCCSCà Granda Ospedale Maggiore Policlinico, University of Milan, Milan, Italy).
Inhalt: Untersucht wird, wie stark die Einschränkungen der Besuchsregelung und die Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID19 Pandemie-Eindämmung die Eltern von extremen Frühgeborenen belastet und ob sich die Belastung der Eltern auf die Stabilität der Frühgeborenen auswirkt.

COPSY-Längsschnittstudie (Corona und Psyche bei Kindern und Jugendlichen)
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Leiterin der Studie und der Forschungsgruppe „Child Public Health“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik
Inhalt: Die COPSY-Studie untersucht die Auswirkungen und Folgen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Studie wird von Frau Prof. Dr. Ravens-Sieberer geleitet und von der Forschungsabteilung Child Public Health am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt. Ein weiteres Ziel der COPSY-Studie ist es, Einflussfaktoren zu identifizieren, welche die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in dieser Krisensituation fördern. Daraus sollen Empfehlungen und Strategien für Präventions- und Interventionsansätze abgeleitet werden, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der COVID-19-Pandemie zu fördern.
Weitere Informationen

CoVID-19 disease in cancer patients: Evaluation of clinical course and impact on oncological care including prospective biobanking - COVIDHELP
Projekteitung: Prof. Dr. Katja Weisel, II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Weitere Informationen

Präventionsoffensive Mediensucht 2020
Gaming und Social-Media-Nutzung in Corona-Zeiten
Projektleitung: Prof. Rainer Thomasius, Ärztlicher Leiter Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am UKE
Inhalt: Die Krankenkasse untersucht mit Suchtexperten am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) in einer Längsschnittstudie erstmalig die krankhafte Nutzung von Computerspielen und Social-Media nach den neuen ICD-11 Kriterien der WHO. Auch die Folgen der Covid-19-Pandemie werden erforscht.
Weitere Informationen

Einfluss einer COVID-19 Infektion während der Schwangerschaft auf Schwangerschaftserfolg und späteren Kindergesundheit. Erweiterung der KFO 296 Förderung
Projektleitung: PD Dr. Anke Diemert, Prof. Dr. Petra Arck, Klinik und Poliklinilk für Geburtshilfe
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Weitere Informationen

C19.CHILD
Projektleitung: Prof. Dr. Ania C. Muntau, Direktorin der UKE-Kinderklinik.
Inhalt: Im Rahmen dieser Studie werden 6000 gesunde und chronisch kranke Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren auf die Häufigkeit und Schwere einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus untersucht.
Weitere Informationen

Testung von 900 anonymisierte Proben von Blutspenderinnen und Blutspendern auf SARS-CoV-2-Antikörper
Weitere Informationen

Hamburg Edoxaban foR anticoagulation in cOvid-19 study – HERO-19
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin
Inhalt: Hierbei werden mögliche Vorteile einer frühzeitigen Antikoagulationsstrategie bei Menschen untersucht, die an COVID-19 erkrankt sind und daher ein besonderes Risiko für Gerinnungskomplikationen (wie beispielsweise Thrombosen, Lungenembolien und andere) - prospektive, randomisierte, Placebo-kontrollierte, multizentrische Interventionsstudie.

CytoCOV-19
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin
Inhalt: Untersuchung der Inhalt: Auswirkung von Hämoadsorption mit Hilfe des CytoSorb®-Adsorbers auf hämodynamische und immunologische Parameter bei kritisch kranken Patienten, die schwer an COVID-19 erkrankt sind und intensivmedizinisch behandelt werden müssen (prospektive, randomisiert und kontrollierte Interventionsstudie)

Online-Studie zum Wohlbefinden und zum Umgang mit der COVID-19
Projekteitung: Dr. Annett Lotzin, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Inhalt: Stressforscherinnen und -forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchen in einer Studie, wie es den Menschen in Deutschland und in weiteren zehn Ländern während der Corona-Pandemie geht, welche Schwierigkeiten sie haben und was sie aktuell am meisten brauchen, um mit den Belastungen umzugehen.

Familienstudie: Belastungen und Wohlbefinden in Zeiten von COVID-19
Projektleitung: Dr. Christiane Baldus und Simone Franz , Deutsches Zentrum für Suchtfra-gen des Kindes- und Jugendalters
Inhalt: Untersucht wird, wie Familien mit den COVID-19-bedingten Einschränkungen des täglichen und öffentlichen Lebens umgehen und umgegangen sind und wie sich die Belastungen auf familiäre Beziehungen auswirken.

Veränderung sexueller Interessen während der Corona-Pandemie
Projektleitung: Priv.-Doz. Dr. Daniel Schöttle , Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Inhalt: Untersuchung, ob die kontaktbeschränkenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit einem veränderten sexuellen Erleben und Verhalten einhergehen.

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Trans-Gesundheit und die Trans-Gesundheitsversorgung
Projektleitung: PD Dr. Timo O. Nieder, Institut und Poliklinik für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie
Inhalt: Weltweites Survey zu den Auswirkungen der Pandemie-bedingten Einschränkungen auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung von Transgender-Person.
Weitere Informationen finden sich hier: TransCareCovid-19

CovidSurg
Projektleitung: PD Dr. Faik G. Uzunoglu, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Weitere Informationen: https://globalsurg.org/covidsurg/

CovidSurg-Cancer
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Martin Gosau, Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Weitere Informationen: https://globalsurg.org/cancercovidsurg/

Gesundheitliche Auswirkungen des COVID-19-assoziierten „Shut-down“ in Deutschland
Projektleitung: Prof. Dr. Heiko Becher, Institut für medizinische Biometrie und Epidemiologie
Inhalt: Die gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie wurden in der „NAKO Gesundheitsstudie“, der größten epidemiologischen Kohortenstudie Deutschlands, in 16 Untersuchungsregionen untersucht. Hamburg ist unter Leitung des UKE eines der Untersuchungszentren. Im Mai 2020 beantworteten 113.928 Männer und Frauen im Alter von 20 Jahren, davon 5300 aus Hamburg einen Fragebogen zum SARS-CoV-2-Teststatus, zu COVID-19-assoziierten Symptomen und zur wahrgenommenen psychischen Belastung.
Weitere Information

Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 in Deutschland von März bis Mai 2020 auf die Mobilität und Zusammenhang mit Infektionsmustern
Projektleitung: Prof. Dr. Heiko Becher, Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie
Inhalt: Auf der Basis eine Kohorte von ca. 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 89 Jahren, die über eine Smartphone-App individuelle Informationen zu kontinuierlicher Geolokalisierung lieferte, wird die Veränderung der Mobilität der deutschen Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und früheren Mobilitätsgewohnheiten vom 13. Januar bis 17. Mai 2020 untersucht sowie der Zusammenhang der Mobilität mit der Anzahl neuer Fälle und der Reproduktionszahl.

Belastung durch Besuchsrestriktionen während der COVID-19-Pandemie bei extremen Frühgeborenen und deren Eltern: eine multizentrische Studie.
Projektleitung: PD. Dr. med. Philipp Deindl (UKE), Dr. scient. med. Vito Giordano (Medizinische Universität Wien, Österreich), Dr. Anna Lavizzari (Department of Clinical Sciences and Community Health, Fondazione IRCCSCà Granda Ospedale Maggiore Policlinico, University of Milan, Milan, Italy)
Inhalt: Untersucht wird, wie stark die Einschränkungen der Besuchsregelung und die Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID19 Pandemie-Eindämmung die Eltern von extremen Frühgeborenen belastet und ob sich die Belastung der Eltern auf die Stabilität der Frühgeborenen auswirkt.

"PAULINE" in Zeite von COVID-19

Projektleitung: Dr. Susanne Mudra, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, psychotherapie und -psychosomatik in Kooperation mit Dr. Anna Perez, Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin und Dr. Steven Schepanski, Abteilung für Experimentelle Feto-Maternale Medizin.
Postpartale Nachbefragung von Eltern im Rahmen der PAULINE-Studie hinsichtlich ihres psychischen Befindens, potentieller elterlicher Ängste und dem Erleben der frühen Elternschaft unter COVID-19-Bedingungen sowie Parametern der frühkindlichen emotionalen Entwicklung in den ersten Lebensmonaten.

RACOON: Radiological Cooperative Network
Projektleitung: Prof. Dr. Gerhard Adam, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
Inhalt: In einer deutschlandweiten Radilogie-Plattform werden Röntgenaufnahmen von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf COVID-19 gesammelt und mit den klinischen Daten zusammengeführt. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll eine schnellere und präzisere Diagnose der Erkrankung und ihres Verlaufs möglich werden.

FoDaPl: Forschungsdatenplattform der Mediziniformatik-Inititative
Projektleitung: Dr. Jan Gewehr, GEschäftsbereich Informationstechnologie.
Inhalt: Zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung wird eine sichere, erwiterbare und interoperable Infrastruktur zur Bereitstellung von Forschungs- und Labordaten angestrebt, die die Unikliniken untereinander verbindet.

COVIM: COVID-19 vermittelte Immunität
Projektleitung: Porf. Dr. Marylyn Addo, I. Medizinische Klinik
Inhalt: Um messen zu können, ob sich nach Infektion oder Impfung gegen SARS-CoV-2 eine Immunität entwickelt und was diese für den Menschen bedeutet, ist die Bestimmung von Immunitätsmarkern notwendig. Außerdem soll erforscht werden, wie mittels Plasma- oder Antikörpertherapie Immunität zwischen Menschen übertragen werden kann.

Organo-Strat: Organspezifische Stratifikation
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene.
Inhalt: Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann zahlreiche Organe betreffen. Modelle, anhand derer im Labor organspezifische Effekte untersucht werden können, sollen im Netzwerk ausgetauscht werden. Langfristiges Ziel ist die individuell auf jeden Patienten zugeschnittene Therapie gegen COVID-19.

MethodCov: Methodennetzwerk zur Unterstützung von COVID-19 Forschungsprojekten bei der Messung sozialer und kontextueller Faktoren.
Projektleitung: Prof. Dr. Volker Hart, Dr. Claudia Terschüren, Zentralinsitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin
Einkommen, Vermögen und Lebensumfeld bestimmen das Risiko einer Infektion und den Verlauf einer COVID-19 Erkrankung mit. In dem Netzwerk sollen soziale Faktoren analysiert werden, um neue Präventionsansätze und klinische Therapiekonzepte für Bevölkerungsgruppen zu schaffen, die in der Pandemie besonderen Schutz benötigen.

Auswirkungen der aktuellen COVID-19-Pandemie auf die Bedürfnisse von Patient:innen in der Palliativmedizin ohne COVID-19-Diagnose und deren Angehörigen
Projektleitung UKE: Dipl.-Soz. Anneke Ullrich, Dr. Christina Gerlach, Prof. Dr. Karin Oechsle,
2. Medizinische Klinik und Poliklinik, Bereich Palliativmedizin
Inhalt: Um auch in der aktuellen Krisensituation eine möglichst hohe Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen und deren Angehörigen gewährleisten zu können, ist es notwendig zu verstehen, wie sich die Pandemie-Situation auf die Bedürfnisse der Betroffenen auswirkt. In einer qualitativen Studie werden das Erleben und die Erfahrungen von Patient:innen (ohne infektiöses Geschehen) in der spezialisierten Palliativversorgung und deren Angehörigen anhand von semi-strukturierten Interviews untersucht. Ziel ist es, Auswirkungen der Pandemie-Situation auf die Bedürfnisse der Patient:innen und Angehörigen, die Erfüllung von Versorgungsbedürfnissen und die Realisierung der Versorgung aus beiden Perspektiven zu beschreiben, ebenso Ängste und Sorgen im Kontext der COVID-19-Pandemie. Daraus sollen Handlungsempfehlungen für die Betreuung schwerkranker und sterbender Patient:innen und deren Angehörigen in Pandemiezeiten abgeleitet werden. Die Studie ist Teil des Projekts „PallPan: Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten“, ein Zusammenschluss der universitären Palliativmedizin in Deutschland im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (Weitere Informationen: PallPan | Netzwerk Universitätsmedizin ( netzwerk-universitaetsmedizin.de )). Die Studie wird gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München (Dr. Farina Hodiamont, Natalie Berges, Prof. Dr. Claudia Bausewein) durchgeführt.

Online Studie "Patientenerfahrungen im Gesundheitswesen"
Arbeitsgruppe „Patientenzentrierte Versorgung: Evaluation und Umsetzung“
Leitung: Dr. Isabelle Scholl, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Inhalt: Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Patientenorientierung in der Behandlung von Menschen mit Krebserkrankung. Im Rahmen der laufenden Studie "Patientenerfahrungen im Gesundheitswesen" (vgl. https://www.ham-net.de/de/projekte/projekt-aspired.html ) der Arbeitsgruppe „Patientenzentrierte Versorgung: Evaluation und Umsetzung“ (Leitung: Dr. Isabelle Scholl) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben wir eine zusätzliche Befragung von Menschen mit einer Krebserkrankung durchgeführt. Die Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Patientenorientierung in der Behandlung von Menschen mit Krebserkrankung. Die Daten werden aktuell ausgewertet. Bei Fragen zu der Studie wenden Sie sich gerne an: Dr. Isabelle Scholl, i.scholl@uke.de

COVID-19 bei Versicherten der BGW – Nachverfolgung der Erkrankungsverläufe (long-COVID)
Projektleitung: Dr. Claudia Peters
Mit dieser Studie soll ein besseres Verständnis über die Erkrankung, deren Schwere und Dauer sowie ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität nach einer überstandenen COVID-19-Infektion gewonnen werden. Die Ergebnisse können die bedarfsgerechte Anpassung von Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen.
Weitere Informationen

Covid-19 Registerstudie
Projektleitung: Prof. Dr. Albert Nienhaus
Erfassung aller Versicherten, die an der Post-COVID-Sprechstunde bzw. dem Post-COVID-Check (PCC) der Unfallkrankenhäuser teilnehmen

SARS-CoV-2 Follow-up Krankenhaus SAH
Projektleitujng: Dr. Jan Felix KErten
Serologie am St.-Antonius-Hospital gGmbh - SAH
Das St.-Antonius-Hospital (SAH) in Eschweiler bietet seinen rund 1300 Mitarbeitenden aus dem Krankenhaus sowie der Altenpflege im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Testung auf SARS-CoV-2-Antikörper an. Mit den Tests lässt sich im Blut der Untersuchten nachweisen, ob sich Antikörper gegen das Corona-Virus gebildet haben. Diese werden vom körpereigenen Immunsystem produziert. Die Tests werden nach drei, sechs und zwölf Monaten wiederholt.Die Dokumentation der Testergebnisse in Kombination mit den Ergebnissen der arbeitsmedizinischen Vorsorge wird im SAH durchgeführt. Die Daten werden in anonymisierter Form und auf elektronischem Wege dem Kompetenzzentrum für Epidemiologie und Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) für Auswertungen zur Verfügung gestellt.

TelePrax
Projektleitung: Dr. Marina Otten
Quantitative Befragung von deutschen Dermatologen in Arztpraxen zur Ihrem Status Quo und ihren Einstellungen zu Telemedizin

DigiPrax
Projektleitung: Dr. Marina Otten
Einstellungen und Vorerfahrungen von DermatologInnen zur Digitalisierung in Deutschland vor und während der Covid-Pandemie

DigiHealth
Projektleitung: Prof. Dr. Augustin
Kosten-Nutzen-Schaden-Analysen der digitalen Versorgung in der Pandemie

COVID-HH
Projektleitung: PD Dr. Jobst Augustin
Bundesweite Analyse der Versorgungswege und -strukturen in der Pandemie auf der Basis wirtschaftlicher und geografischer Daten

Urbane Gesundheit und soziale Determinanten bei COVID-19
Projektleitung: PD Dr. Jobst Augustin
Untersucht werden regionale und soziale Faktoren, die zur Risikosituation der Bevölkerung gegenüber einer Erkrankung mit Covid-19 beitragen

Charakterisierung der COVID-19-Erkrankten
Projektleitung: Prof. Dr. Augustin
Vergleichende Analyse medizinischer, psychoszozialer und regionaler Faktoren zwischen erkrankten und nicht-erkrankten Personen im Längsschnittverlauf

CORONA-Best - Deutsches Register zur Systemtherapie in der Pandemie
Projektleitung: Prof. Dr. Augustin
Erfasst Covid-19-Erkrankungen bei Patienten mit Hauterkrankungen unter Systemtherapien. Schwerpunkt: Psoriasis, Neurodermitis, Urticaria, Hautkrebs

COVID-19 Hautkrebs
Projektleitung: Prof. Dr. Augustin
Analysiert wird die Forschungsfrage, ob es durch die Pandemie zu Veränderungen in der Wahrnehmung kurativer und präventiver Leistungen beim Hautkrebs kam. Im Fokus steht die Frage, ob durch die beochbachtete Reduktion der Früherkennung und zeitgerechten Behandlung des Hautkrebses prognostische Nachteile für die Erkrankten entstanden sind.

COVID-19 - Lab
Projektleitung: Prof. Dr. Kristian Reich
Untersucht werden die Leistungsvolumina von spezifischen diagnostischen Anforderungen an führende Einsendelabore in Deutschland unter Berücksichtigung geografischer Aspekte

CORONA-Best Survey
Projektleitung: Prof. Dr. Augustin
Einnahmeverhalten systemischer Immuntherapeutika in der Pandemie