So stellt sich das UKE in der dynamischen Lage auf:

Vorbereitungen und Sicherheit im UKE

  • Trotz der zunehmenden Corona-Fälle in Deutschland und auch in Hamburg sind wir bestrebt, die generelle medizinische Versorgung im UKE bestmöglich zu organisieren und aufrechtzuerhalten. Das UKE steht im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden in Hamburg und bewertet die dynamische und ernstzunehmende Lage kontinuierlich neu.

  • Das UKE ist auf die Aufnahme von Patientinnen und Patienten mit dem Verdacht auf das neuartige Corona-Virus sowie auf Patientinnen und Patienten mit dem Corona-Virus gut vorbereitet. Als Maximalversorger verfügt das UKE über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Infektionserkrankungen und komplexen Krankheitsbildern. Es gibt Ablaufpläne mit genauen Vorgaben, wie Verdachtsfälle bis zur gesicherten Diagnose identifiziert und isoliert werden. Die im Verdachtsfall sowie für die medizinische Versorgung von COVID-19-Patienten zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entsprechend geschult. Das UKE hält sich dabei an die Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Das UKE ist insbesondere gut aufgestellt für die Versorgung von schwersterkrankte Patientinnen und Patienten u.a. auch mit Lungenfunktionsstörungen.

  • Im stationären Bereich des Zentrums für Innere Medizin stehen bis zu 24 Betten für Patienten mit Infektionserkrankungen zur Verfügung. Die Bettenkapazitäten können jederzeit durch Umwidmung ganzer Stationen aufgestockt werden. Zusätzlich verfügt das UKE über 140 Intensivbetten für Erwachsene und 128 Beatmungsplätze für eine konventionelle Beatmung, mit denen Patientinnen und Patienten mit einer schweren Lungenerkrankung behandelt werden können. Darüber hinaus verfügt das UKE über weitere Geräte für eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO), die teilweise oder vollständig die Atemfunktion von Patientinnen und Patienten übernehmen können. Aktuell können 50 zusätzliche Beatmungsplätze betrieben werden.

  • Zur bestmöglichen Vorbereitung wurde im UKE bereits vor dem ersten COVID-19-Fall in Hamburg eine dem Vorstand unterstellte Task Force gegründet. Hier treffen sich täglich Expertinnen und Experten unter anderem aus den Bereichen Intensivmedizin, Krankenhaushygiene und Infektiologie. Sie beraten über die aktuelle Situation im UKE, treffen gemeinsam Entscheidungen und passen Maßnahmen, falls nötig, der dynamischen Entwicklung und den Vorgaben der zuständigen Behörden sowie den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts an.

    Das UKE bereitet sich mit Stufenplänen auf unterschiedliche Szenarien vor.

  • Der Strategische Einkauf des UKE verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Beschaffung aller im Klinikum benötigten Produkte. Höchste Priorität hat dabei eine gleichbleibend hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

    Um die besten Lieferanten zu ermitteln, führt der Strategische Einkauf des UKE Marktanalysen durch sowie eine jährliche Lieferantenbeurteilung mit besonderem Fokus auf die Qualität der gelieferten Artikel, die Liefertreue und den Service der Lieferanten. Zusätzlich erfolgen regelmäßig Lieferantenaudits. Seine Entscheidungen trifft der Einkauf des UKE unter Berücksichtigung medizinischer Ansprüche, ökonomischer sowie ökologischer Gesichtspunkte und der gesetzlichen Vorgaben.

    Darüber hinaus fordert das UKE vor der Beschaffung Zertifikate an. Die im UKE eingesetzten Masken müssen internationale Standards erfüllen und zwingend über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Damit bestätigt der Hersteller bzw. Inverkehrbringer, dass das Produkt den produktspezifisch geltenden europäischen Richtlinien entspricht.

    Das UKE erhält derzeit auch eine Vielzahl von Angeboten bei FFP-Masken. Diese Angebote werden geprüft, unseriös erscheinende Angebote werden sofort aussortiert. Soweit aufgrund des sehr angespannten Marktes möglich, beschafft das UKE vor allem bei bereits bekannten und geprüften Lieferanten. Schutzmasken werden zum ganz überwiegenden Teil in Asien produziert. Zum Teil bezieht das UKE auch Masken aus Europa.

    Außerdem wurde das UKE in den vergangenen Wochen mit Materialspenden unterstützt. So hat die Firma Beiersdorf dem UKE am 23. März 1.000 Liter Händedesinfektionsmittel zukommen lassen, die Firma Fielmann hat dem UKE am 21. April 1.000 Schutzbrillen überreicht und im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg hat das Chinesische Generalkonsulat dem UKE am 31. März 3.000 N95-Masken und 3.000 KN95-Masken übergeben.

  • Das UKE verfügt über eine eigene Abteilung Krankenhaushygiene, in der zwei Hygieniker und mehrere Hygienefachkräfte arbeiten. Zusätzlich ist in jeder Klinik des UKE ein Hygienebeauftragter im Einsatz. Die Krankenhaushygiene des UKE beschäftigt sich mit dem Erkennen, der Bekämpfung aber vor allem mit der Verhütung von Krankenhausinfektionen. Dazu werden Präventions- und Therapiestrategien entwickelt und angewandt.

  • Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hält sich das UKE an die Hygienevorgaben des Robert Koch-Instituts. Zusätzlich tragen alle Mitarbeiter in den Kliniken und Ambulanzen des UKE, die direkten Kontakt mit Patienten haben, einen Mund-Nasen-Schutz. Hier geht es primär um den Schutz der besonders vulnerablen Gruppe der Patienten, aber auch um dem Schutz der Kolleginnen und Kollegen vor einer Virus-Weitergabe als Träger. Der Mund-Nasen-Schutz wird durchgängig getragen, auch in den Pausen. Wenn der Mitarbeiter ihn beispielsweise zum Essen und Trinken abnimmt, achtet er auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu seinen Mitmenschen.

    Außerdem werden mit dem Corona-Virus infizierte Patienten mit ausgeprägten Symptomen im UKE isoliert und in der Regel in einem Einzelzimmer mit Vorschleuse untergebracht. Die Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte tragen bei der Behandlung dieser Patienten Schutzkittel, Einmalhandschuhe, Atemschutz (sogenannte FFP2-Masken mit Ausatemventil) sowie Schutzbrille. So soll eine Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus und eine weitere Verbreitung des SARS-CoV-2-Erregers verhindert werden.

  • Hygiene-Schulungen gehören im UKE zu den regelmäßigen Pflichtfortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Patientenkontakt. Bei Fragen steht das Team der Krankenhaushygiene stets an der Seite der Beschäftigten.

    Im UKE arbeiten ausschließlich Reinigungskräfte, die bei einer 100 prozentigen Tochtergesellschaft des UKE angestellt sind. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden speziell hinsichtlich der Hygienevorschriften der Bereiche, in denen sie tätig sind, eingewiesen und geschult. Auf Stationen mit infektiösen Patientinnen und Patienten erhalten die Reinigungskräfte eine gesonderte Schulung der Krankenhaushygiene. Dabei werden unter anderem leicht verständliche Schulungsfilme eingesetzt.

  • Alle Patientinnen und Patienten werden regelhaft vor ihrer Aufnahme auf Station getestet. Erst wenn ein negatives Ergebnis vorliegt finden weitere Untersuchungen statt. Bereits am 20. April war eine zweiwöchige Studie im UKE gestartet, in deren Rahmen alle neu aufgenommenen Patienten mit einem Test auf das Corona-Virus untersucht wurden.

    Regelmäßige Tests von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den SARS-CoV-2-Erreger sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend. Selbst wenn Mitarbeiter vor Schichtbeginn abgestrichen werden, könnten Sie das Virus schon unbemerkt in sich tragen, ohne dass der Erreger im Test nachweisbar wäre.

    Das Robert Koch-Institut empfiehlt Personen, sich auf das neuartige Corona-Virus testen zu lassen, wenn sie grippeähnliche Symptome wie Fieber und/oder Husten, Schnupfen, Halsschmerzen haben und Kontakt zu einer bestätigten an COVID-19 erkrankten Person hatten.

  • Die Versorgung von Patientinnen und Patienten im Zentrum für Onkologie ist auch während der Corona-Pandemie gewährleistet. Alle notwendigen Standardtherapien und die modernen Therapieverfahren werden in der gegenwärtigen Situation angeboten. Alle im Zentrum für Onkologie befindlichen Patienten werden regelhaft auf das Corona-Virus getestet. Vorsorglich werden auch alle stationären Neuaufnahmen sowie Übernahmen aus anderen Krankenhäusern vor ihrer Aufnahme auf SARS-COV-2 getestet.

    Weitere Informationen

  • Gehäuft auftretende Infektionen im UKE nehmen wir sehr ernst. Die zuständigen Behörden werden unmittelbar informiert und entsprechende Hygiene-Maßnahmen werden sofort getroffen. Nach dem Bekanntwerden von Infektionen im UKE werden Kontaktketten nachverfolgt und Patientinnen und Patienten und Beschäftigte des entsprechenden Bereiches auf COVID-19 getestet. Infizierte Patienten werden isoliert untergebracht und fachspezifisch versorgt. Betroffene Mitarbeiter gehen in eine vorübergehende häusliche Isolation gemäß der RKI-Empfehlungen.

  • Im UKE gibt es die strikte Anweisung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer fieberhaften Atemwegsinfektion zu Hause bleiben sollen – dies gilt im Übrigen auch in Zeiten ohne Pandemie. Mitarbeiter, die sich zu Hause befinden und in Sorge sind, sie könnten sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben, rufen den ärztlichen Notdienst an, um zu Hause getestet zu werden. Mitarbeiter, die in der Patientenversorgung tätig sind und Fieber oder eine grippale Atemwegssymptomatik aufweisen, können sich im UKE testen lassen. Sollten Mitarbeiter einen ungeschützten, engen direkten Kontakt zu einer positiv auf das Virus getesteten Person gehabt haben, gehen sie sofort in die häusliche Isolierung. Sollte dies auf einen Patienten zutreffen, wird dieser für 14 Tage separat in einem Einzelzimmer untergebracht, auf den Erreger getestet und etwaige Symptome beobachtet.

  • Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Corona-Pandemie bestmöglich zu unterstützen, bietet das UKE Beratungs- und Informationsangebote von Expertinnen und Experten des UKE an. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, vertrauliche Beratungsgespräche für ethische Fragen und Anliegen oder zur individuellen Unterstützung bei Belastung und Stress zu vereinbaren. Ihnen stehen beide Beratungsangebote auch über zwei Telefon-Hotlines während festgelegter Sprechzeiten zur Verfügung.

  • Das UKE erreichen derzeit vielfältige Hilfsangebote. Es bereitet alles Notwendige für den Einsatz möglicher Helferinnen und Helfer vor. Aktuell wird noch geprüft, in welchen Bereichen perspektivisch Unterstützung gebraucht werden könnte.

    Durch das Zurückfahren der elektiven Eingriffe hat das UKE aber bereits Personalkapazitäten im ärztlichen und pflegerischen Bereich aufgebaut, die an anderer Stelle in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Darüber hinaus bereitet das UKE Pflegekräfte von Allgemeinstationen, die über intensivmedizinische Erfahrung verfügen, für einen möglichen Einsatz auf den Intensivstationen vor.

    Auch beispielsweise im Bereich der Servicekräfte hat eine Umverteilung stattgefunden. So unterstützen Servicekräfte aus den Mitarbeiter- und Besucherrestaurants etwa im Lotsen- und Infodienst oder bei Einlasskontrollen, da diese ihr Vorortangebot aus aktuellem Anlass stark eingeschränkt haben.

Besucherregelungen

  • Piktogramm Corona Besuchsstopp
    Piktogramm Corona Begleitperson

    Leider ist dies momentan nur eingeschränkt möglich. Um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verhindern, dürfen Besucherinnen und Besucher das UKE-Gelände derzeit nur eingeschränkt betreten.

    Bitte weichen Sie auf Telefonate oder Soziale Medien aus.

    Ausnahmen gelten im Kinder-UKE sowie bei schwerkranken Patientinnen und Patienten, die sich in einem kritischen Zustand befinden. Auch Schwangere, die zur Entbindung ins UKE kommen, dürfen ihren Partner mitbringen. Für Menschen, die Kontakt zu einem an dem Corona-Virus Erkrankten hatten, und für unter 16-Jährige besteht ein absolutes Betretungsverbot.

  • Piktogramm Corona Begleitperson

    Ja. In diesen Ausnahmefällen dürfen Sie mit maximal einer Begleitperson ins UKE kommen. Dies gilt auch für ältere oder demente Patienten, die eine Begleitung benötigen.

    Allerdings besteht für Menschen, die Kontakt zu einem an dem Corona-Virus Erkrankten hatten, und für unter 16-Jährige ein absolutes Verbot, das UKE-Gelände zu betreten.

  • Patientinnen und Patienten, die ambulant oder stationär ins UKE kommen, sowie Begleitpersonen und Besuchende, die unter die Ausnahmeregelung des Besuchsverbotes fallen, tragen bitte einen Mund-Nasen-Schutz.

    Hinweise zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte .

  • PCR-Test Piktogramm

    Patienten sowie Begleitpersonen, die mit aufgenommen werden sollen, benötigen vor ihrer Aufnahme einen negativen Corona-Test. Sie können sich von einem niedergelassenen Arzt auf SARS-CoV-2 testen lassen und das negative Testergebnis zum Aufnahmetermin mitbringen. Am Aufnahmetag darf das Datum der Probeentnahme nicht älter als 5 Tage sein. Ist dies nicht möglich, wird die Patientin oder der Patient bzw. die mit aufzunehmende Begleitperson durch den aufnehmenden Fachbereich zwischen 1 und 5 Tage vor geplanter Aufnahme zur PCR-Testung einbestellt.

Geplante Eingriffe

  • Sollte Ihr ambulanter Termin oder elektiver Eingriff verschoben werden müssen, meldet sich die jeweilige Poliklinik, Ambulanz oder Ihr behandelnder Arzt rechtzeitig bei Ihnen. Bitte sehen Sie von telefonischen Nachfragen in den Bereichen ab.

    Sollte Ihre geplante Operation oder Untersuchung stattfinden, informieren Sie die jeweilige Poliklinik oder Ambulanz bitte vor Ihrer stationären Aufnahme, wenn:

    • Sie Zeichen einer Erkältungs- oder Grippeerkrankung zeigen
    • Sie Kontakt mit einer COVID-19-infizierten Person hatten

Allgemeine Fragen zum neuartigen Corona-Virus

  • Piktogramm Corona Virus

    Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2. Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19.

  • Piktogramm Corona Symptome

    Bei einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus können Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber auftreten. Doch nicht jeder Patient mit Erkältungssymptomen ist an dem neuartigen Virus erkrankt.

    Wenn Sie sich dennoch Sorgen machen, dass Sie sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben könnten: Fahren Sie nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis – rufen Sie den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch bei Ihnen machen. Dort wird eine Probe genommen, die innerhalb von ein bis zwei Tagen im Labor ausgewertet wird.

  • Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben könnten: Fahren Sie nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis – rufen Sie den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch bei Ihnen machen. Dort wird eine Probe genommen, die innerhalb von ein bis zwei Tagen im Labor ausgewertet wird.

  • Nein. Ein Test auf das neuartige Corona-Virus erfolgt im UKE nur bei den Patientinnen und Patienten, die die dafür vorgesehene medizinische Versorgungskette durchlaufen haben.

    Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben könnten: Fahren Sie nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis – rufen Sie den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch bei Ihnen machen. Dort wird eine Probe genommen, die innerhalb von ein bis zwei Tagen im Labor ausgewertet wird.

  • Nein, die Antikörpertests befinden sich noch in einem frühen Stadium der Entwicklung. Das UKE bietet diese Testung für Patientinnen und Patienten derzeit noch nicht an, da sie momentan überprüft und optimiert wird.

    Seit einiger Zeit werden in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen in Deutschland und international neue Testmöglichkeiten auf das neuartige Corona-Virus entwickelt. Mithilfe dieser Tests kann man im Blut nach Antikörpern suchen. Für den Nachweis einer akuten Infektion sind sie nicht geeignet, weil die Infizierten schon ansteckend sind, bevor sie Antikörper bilden. Allerdings können mit den Tests wahrscheinlich überstandene Infektionen mit dem Corona-Virus nachgewiesen werden.

Erste klinische Tests für die Entwicklung eines Impfstoffes

  • Am UKE sind erste klinische Tests für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Corona-Virus geplant, die gemeinsam mit dem Clinical Trial Center North (CTC North) durchgeführt werden. Derzeit werden geeignete Probanden gesucht. Die Studie soll Ende September/Anfang Oktober beginnen. Erste Zwischenergebnisse könnten nach etwa zwei Monaten vorliegen.

  • In der ersten Phase geht es vor allem um die Sicherheit des Impfstoffes. Daher werden zunächst ausschließlich gesunde Probanden ab 18 Jahren gesucht. Die Probanden sollten keine Vorerkrankungen haben und in der Regel keine Medikamente einnehmen.

    Interessierte melden sich bitte per E-Mail unter info-covid@uke.de . Das Studienteam setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass eine Rückmeldung etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

C19.CHILD Hamburg: COVID-19-Studie für Kinder und Jugendliche

  • Im Rahmen der neuen Studie C19.CHILD Hamburg untersucht das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ab sofort bei rund 6.000 Kindern und Jugendlichen die Häufigkeit und Schwere einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus. Die Ergebnisse der Studie sollen sowohl eine gezieltere medizinische Versorgung von an COVID-19 erkrankten Kindern ermöglichen als auch eine Entscheidungshilfe für präventive Maßnahmen bieten.

    Interessierte Eltern, Kinder und Jugendliche können sich bei Fragen zu einer möglichen Teilnahme unter c19.child@uke.de an die Studienzentrale wenden. Die Kolleginnen und Kollegen melden sich schnellstmöglich bei Ihnen. Wir bitten aber um Verständnis, dass eine Rückmeldung aufgrund der derzeit hohen Nachfrage nicht sofort erfolgen kann. Kommen Sie bitte nicht ohne Voranmeldung in die Studienambulanz.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung

  • Interessierte Eltern, Kinder und Jugendliche können sich bei Fragen zu einer möglichen Teilnahme unter c19.child@uke.de an die Studienzentrale wenden. Die Kolleginnen und Kollegen melden sich schnellstmöglich bei Ihnen. Wir bitten aber um Verständnis, dass eine Rückmeldung aufgrund der derzeit hohen Nachfrage nicht sofort erfolgen kann. Kommen Sie bitte nicht ohne Voranmeldung in die Studienambulanz.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung .

Blut- und Plasmaspende

  • Wenn Sie gesund sind und keinen Kontakt zu nachweislich Erkrankten hatten, können Sie weiterhin regelmäßig zur Blutspende kommen. Ihre Blutspenden werden gerade in schwierigen Zeiten dringend benötigt.

    Die Gefahr, sich im Rahmen einer Blutspende mit dem Corona-Virus anzustecken, ist deutlich geringer als im öffentlichen Raum, da sich im Blutspendedienst nur symptomfreie gesunde Menschen zur Spende einfinden.


    Die Öffnungszeiten des UKE-Blutspendedienstes:

    • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (O38, EG), montags, donnerstags und freitags:
      7 bis 14 Uhr; dienstags und mittwochs: 12 bis 19 Uhr

    • Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22), montags und dienstags:
      15.30 bis 19 Uhr; freitags: 7 bis 14 Uhr

    • Universität Hamburg (Von-Melle-Park 5, EG, Raum 0076B),
      donnerstags: 10 bis 15 Uhr


    Bitte unbedingt den Personalausweis zur Blutspende mitbringen. Für weitere Informationen steht der UKE-Blutspendedienst telefonisch unter +49 (0) 40 7410 - 52616 zur Verfügung.

  • Nach allen derzeit vorliegenden Erkenntnissen wird der neuartige Erreger nicht durch Blutprodukte übertragen. Es handelt sich ja primär um einen Erreger, der die Atemwege infiziert und nicht in die Blutbahn einbricht. Bei wenigen Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation und in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung konnte der Erreger auch aus dem Blut nachgewiesen wer-den. Diese Personen kommen allerdings unter keinen Umständen im Rahmen einer Blutspende in eine Entnahmeeinrichtung. Als Blutspenderin und Blutspender kommt grundsätzlich nur in Frage, wer in den letzten 4 Wochen keinen fieberhaften Infekt hatte und zur Spende mindestens 7 Tage auch keine diskreten Erkältungszeichen zeigt.

  • Aus dem Blut von Menschen, die eine COVID-19-Infektion überstanden haben, kann Blutplasma gewonnen werden, das Antikörper gegen die durchgemachte Erkrankung enthält. Dieses sogenannte Rekonvaleszenten-Plasma (RKP) kann in klinischen Studien oder in individuellen Heilversuchen zur Behandlung von COVID-19-Patienten eingesetzt werden. So wird überprüft, ob dieses Therapiekonzept auch bei einer COVID-19-Infektion geeignet ist. Grundsätzlich ist die Gabe von Antikörpern von Menschen, die eine Erkrankung durchgemacht haben, um andere Menschen damit gegen eine Erkrankung zu schützen oder die Erkrankung zu behandeln, ein seit Jahrzehnten bekanntes medizinisches Behandlungsprinzip.

  • Grundsätzlich können sich ehemalige COVID-19-Patientinnen und Patienten melden, insofern sie eine mittels Rachenabstrich nachgewiesene Infektion hatten und inzwischen wieder genesen sind.

    Interessierte können sich schon jetzt beim Blutspendedienst des UKE vormerken lassen: www.blutsgeschwister.net . Anhand eines Online-Fragebogens werden dort bereits wichtige Infor-mationen gesammelt, die helfen, geeignete Blut- und Plasmaspenderinnen und -spender zu identi-fizieren.

Allgemeine Hygienehinweise

  • Piktogramm Corona Hygieneregeln
    Piktogramm Corona Hygieneregeln

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die zehn wichtigsten Hygienetipps auf einer Seite zusammengefasst ( PDF-Download | Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps ). Es sollten die geltende Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (circa ein bis zwei Meter) eingehalten werden. Alle Hände- und Flächendesinfektionsmittel des UKE sind bei korrekter Handhabung gegen das Virus wirksam.

Veranstaltungen und Gastronomie

  • Nach einer Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg vom 15. März sind sämtliche öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen in Hamburg bis zum 31. August untersagt - unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden. Das betrifft alle Veranstaltungen im UKE, auch Vorlesungen der Medizinischen Fakultät oder die UKE-Gesundheitsakademie. Bei Fragen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Veranstalter.

  • Die Gastronomie-Angebote des UKE stehen Ihnen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu Verfügung. Auch die Geschäfte im Patienten-Boulevard im Hauptgebäude (O10) sind wieder für Sie geöffnet. Bitte tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.

Weiterführende Informationen

Informationen aus den Pressegesprächen zur Corona-Pandemie

Weiterführende Informationen | Corona-Virus