9. UKE-Benefizlauf

In 80 Tagen um die Welt für die Kinder der Intensivstation.

Für jeden Kilometer spenden.


Spendenprojekt

Prof. Dr. med. Dominique Singer, Leiter der Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
Prof. Dr. Dominique Singer
Leiter der Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
Normalerweise sind es ja die Kinder, die spielen und laufen sollten. Doch wenn Kinder einmal sehr schwer erkranken, stehen ihnen heute die gleichen intensivmedizinischen Methoden zur Verfügung wie den Erwachsenen, natürlich immer an die Körpergröße angepasst. Die Möglichkeiten reichen bis zu Organersatzverfahren, wenn beispielsweise ein Lungenversagen durch eine sog. ECMO, eine extrakorporale Membranoxygenierung, überbrückt werden muss. Ein solcher Aufenthalt kann dann auch einmal 80 Tage oder länger dauern - eine große Herausforderung für das ärztliche und pflegerische Personal und eine noch größere Belastung für die Eltern.
Wenn Sie 80 Tage lang für Kinder auf der Intensivstation laufen, radfahren oder schwimmen und für jeden zurückgelegten Kilometer zum Beispiel einen Euro spenden, dann können Sie die Ausstattung der Kinderintensivstationen zum Wohle der kleinen Patienten und ihrer Eltern nennenswert unterstützen. Damit auch schwerstkranke Kinder und ihre Familien sich wieder erholen, spielen und laufen ... oder gemeinsam radeln oder schwimmen können. Vielen Dank!

Hamburg 1 Nachgefragt

Hamburg 1 Nachgefragt mit Monika Zöllner: Intensivmedizin für Kinder

Im Interview: Dr. med. Sofia Apostolidou, Oberärztin in der Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin des Kinder-UKE

Schwerstkranke Kinder sind im UKE Hamburg in den besten Händen. Damit die Versorgung noch besser läuft, geht der Erlös des diesjährigen UKE-Benefizlaufs an die Kinder Intensivstation. (...)

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Die allgemeinpädiatrische Intensivstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf ist mit 12 Beatmungsplätzen eine "high end"-Station, die für die intensivmedizinische Versorgung von Kindern aller Altersgruppen vom Säugling mit operationsbedürftigen Fehlbildungen über Kleinkinder nach Ertrinkungsunfällen bis hin zu älteren Jugendlichen nach schwerem Polytrauma oder Schädel-Hirn-Trauma ausgestattet ist.

Schwerstkranken Säuglingen und Kindern mit lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen hier die gleichen intensivmedizinischen Methoden zur Verfügung wie den Patient:innen der Erwachsenen-Intensivstationen - angepasst an die geringere und stärker variierende Körpergröße. Die Möglichkeiten reichen bis zu Organersatzverfahren, wenn z.B. ein Nierenversagen durch eine Dialyse (Blutwäsche) oder ein Lungen- bzw. Herzversagen durch eine sog. Extracorporale Membranoxygenierung (ECMO) - eine Art (Herz-)Lungen-Maschine - überbrückt werden muss. Als Maximalversorger ist das Kinder-UKE für kleine Patienten aus ganz Deutschland und teilweise aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland verantwortlich. Um den Bedarf an hochkomplexen modernen Behandlungsverfahren zu sichern, bedarf es weiterer technischer sowohl als auch personeller Ressourcen.

Mit dem Erlös des 9. UKE-Benefizlaufs soll die apparative und personelle Situation der kleinen Patient:innen, sowie die Betreuung der Eltern auf der Kinderintensivstation weiter gestärkt werden.

Mehr Informationen über die Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin