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Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1648 „Neu auftretende Viren: Pathogenese, Struktur, Immunität“ widmet sich der Erforschung neu auftretender Viren – also Viren, die zuvor unbekannt waren oder erstmals in einer bestimmten Region oder beim Menschen auftreten. Dabei konzentriert sich der SFB sowohl auf neu auftretende als auch auf wiederkehrende Virusinfektionen mit hohem epidemischem Potenzial, darunter beispielsweise Ebola-, Lassa- und MERS-Viren sowie die sogenannte „Krankheit X“. Solche Krankheitserreger können erhebliche Folgen für die öffentliche Gesundheit haben, wie die COVID-19-Pandemie eindrücklich gezeigt hat.
Die zentrale Hypothese des SFB lautet, dass ein tiefes Verständnis darüber, wie Viren im Zusammenspiel mit dem Wirt Krankheiten verursachen (Pathogenese), wie sie aufgebaut sind (Struktur) und wie das Immunsystem auf sie reagiert (Immunität), entscheidend ist. Dieses Wissen bildet die Grundlage für neue Strategien zur Vorbeugung und Behandlung – Strategien, die sowohl das Virus selbst als auch die Abwehrmechanismen des Körpers in den Blick nehmen.
Der nächste Wissenschaftliche Nachmittag des SFB 1648 findet am 02. September 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im
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Die SFB 1648-Tagung 2026 findet vom 25. bis 27. November 2026 im Seehotel Töpferhaus in Alt Duvenstedt statt. Diese jährliche Tagung bringt alle Forschenden des SFB 1648 zusammen, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen im gesamten Sonderforschungsbereich auszutauschen.
Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Erörterung der aktuellen Fortschritte der einzelnen Projekte, die Auseinandersetzung mit gemeinsamen wissenschaftlichen Herausforderungen sowie die weitere Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Expert:innen aus den Bereichen Virologie, Immunologie, Strukturbiologie, Chemie und klinische Medizin.
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