Eine berufliche Zukunft in der deutschen Gesundheitsversorgung

"Geflüchtete in die Patientenversorgung" des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)

Das UKE bietet in Kooperation mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, den Hamburger Volkshochschulen und der telc GmbH ein Projekt zur beruflichen Orientierung und Integration von Geflüchteten an, die über einen Berufsabschluss in einem Gesundheitsberuf in der Patientenversorgung verfügen.

Konkret richtet sich das Projekt an an Angehörige von Gesundheitsberufen in der direkten Patientenversorgung wie

  • Ärztinnen und Ärzte,
  • Apothekerinnen und Apotheker,
  • Pflegefachkräfte,
  • Physio- und Ergotherapeuten,
  • Medizinische Fachangestellte,
  • Operationstechnische Assistenten,
  • Medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten,

die aufgrund von Krieg, Flucht, zwangsweiser Übersiedlung oder vergleichbaren Notlagen eine berufliche Zukunft in Deutschland suchen und einen Antrag auf Anerkennung ihres Berufes stellen können oder bereits gestellt haben.

Sprache, Beruf und Arbeit im deutschen Gesundheitswesen

Interessierten Geflüchteten wird die Möglichkeit geboten, sich durch ein parallel zu ihrem Deutsch- oder Integrationskurs laufendes dreimonatiges Hospitationsangebot innerhalb des klinischen Alltags in Deutschland beruflich und fachsprachlich zu orientieren, um ihren weiteren Weg ins deutsche Berufsleben gehen zu können.

In Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule wird neben einem allgemeinsprachlichen Deutsch- bzw. Integrationskurs, der sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen orientiert, ein integriertes Unterrichtsprogramm angeboten, in dem basale fach- und berufssprachliche Kompetenzen sowie zentrale Aspekte des deutschen Gesundheitssystems und der Arbeitskultur im deutschen Klinikalltag vermittelt werden.

Die Teilnehmenden haben so die Möglichkeit, berufliche und sprachliche Kompetenzen in räumlicher und inhaltlicher Vernetzung aufzubauen und sich im Hinblick auf eine erfolgreiche berufliche Integration in Deutschland zu orientieren.

Bildung. Perspektiven. Karriere.

Unser Ziel ist es, das Wissen und Können geflüchteter Fachkräfte zu nutzen und ihre beruflichen Kompetenzen im Hinblick auf die fachlichen, sprachlichen und arbeitskulturellen Besonderheiten des deutschen Gesundheitswesens auf- und auszubauen.

Projektflyer

Weitere Kooperationspartner

Eine weitergehende berufliche Orientierung erfolgt in Kooperation mit der Zentralen Anlaufstelle für Anerkennung, den Arbeitsagenturen, Jobcentern sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz u. a. im Rahmen des Projekts W.I.R., der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie dem Landesprüfungsamt der Freien und Hansestadt Hamburg.

Teilnehmende, die keine Berechtigung zu einem Integrationskurs nach dem Zuwanderungsgesetz haben, können anhand einer Unterstützung durch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg am allgemeinen Sprachkurs teilnehmen und wichtige Sprachkompetenzen für das Alltags- und Berufsleben erwerben.

Ihr Ansprechpartner

Standort

Kollaustraße 67 - 69, 22529 Hamburg
Logo vom Europäischen Sozialfonds und der Stadt Hamburg

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und von der Freien und Hansestadt Hamburg kofinanziert.