Anpassungsqualifizierungen (APQ) für Gesundheitsberufe

Zwei Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer der APQ
Teilnehmer/innen der APQ

APQ - Ziele und Hintergründe

Die Anpassungsqualifizierungen (APQ) richten sich an zugewanderte Menschen mit internationalen Berufsabschlüssen in einem Gesundheitsberuf, die diesen anerkennen lassen wollen. Ziel ist der Ausgleich der Qualifikationsunterschiede zum Erwerb der vollen Gleichwertigkeit bzw. der Berufsausübung. Gesetzliche Grundlage ist das im April 2012 geänderte Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (kurz: Anpassungsgesetz).

Teilnahmevoraussetzungen sind die im Rahmen des Anerkennungsverfahrens vorgenommene Bewertung der beruflichen Qualifikation aus dem Herkunftsland sowie die Benennung der für die Gleichwertigkeit erforderlichen, noch zu absolvierenden Inhalte durch das Amt für Gesundheit der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Aus der Prüfung der Berufsqualifikationen durch das Amt für Gesundheit ergeben sich Inhalt, Dauer und Art der Qualifizierung.

Die UKE-Akademie bietet aktuell Anpassungsqualifizierungen für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/ inn/en und Diätassistent/inn/en an. Weitere Berufe sind in der Planung. Die Anpassungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe ist ein Teil-Projekt im IQ Netzwerk Hamburg - NOBI . Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird in den ersten beiden Handlungsschwerpunkten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für BIldung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Der dritte Handlungsschwerpunkt wird aus Bundesmitteln finanziert.

  • Verfahren Berufsanerkennung
  • Verfahren Berufsanerkennung

    APQ - Verfahren der Berufsanerkennung

    1. Schritt:
    Einreichen Ihrer Unterlagen bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Diese prüft die Nachweise und erstellt einen Bescheid, der ggf. weitere Qualifizierungsmaßnahmen festschreibt oder direkt die Gleichwertigkeit der beantragten Berufsabschlüsse bestätigt.

    2. Schritt:
    Feststellen der deutschen Sprachkenntnisse Gefordert wird ein B2-Level nach Europäischem Referenzrahmen. IQ-Netzwerk-Partner für Sprachqualifizierung ist die passage gGmbH (Adresse, siehe unten).

    3. Schritt:
    Entscheidung für eine Kenntnisprüfung oder eine Anpassungsqualifizierung. Über beide Maßnahmen kann die Gleichwertigkeit der Berufsabschlüsse erworben werden. Die BGV berät die Antragsteller/innen entsprechend (Adresse, siehe unten).

    4. Schritt:
    Klärung des Lebensunterhalts während der Qualifizierung. Die Zentrale Anlaufstelle für Anerkennung Hamburg (ZAA) informiert über Vergabe von Stipendien. Zudem gibt es eine Vereinbarung mit den Jobcentern Hamburgs (Adresse siehe unten).

    5. Schritt:
    Durchführung der APQ an der Universitären Bildungsakademie bzw. im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

    6. Schritt:
    Erhalt eines Zertifikats von der BGV nach erfolgreicher APQ-Teilnahme zur Erteilung der Berufserlaubnis.

Projektleitung

Dipl.-Päd.
Doris Thömen-Suhr
Standort

Kollaustraße 67 - 69, 22529 Hamburg, 3. Etage, Raumnummer D 306

Organisation

Mascha Suhr
  • Bürokauffrau
Standort

Kollaustraße 67 - 69, 22529 Hamburg, 3. Etage, Raumnummer D 306
 Logos der Förderer des Programms Integration durch Qualifizierung (IQ)

Förderer des Programms "Integration durch Qualifizierung (IQ)"