Weiße Wäsche waschen – sowie auch grüne und blaue

Waschen, mangeln, bügeln: Jeden Tag fällt im Krankenhausbetrieb des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) jede Menge gebrauchte Stationswäsche an – mehrere Tonnen Bettbezüge, Laken, Handtücher und Waschlappen. Dazu kommt die Dienstkleidung der Pflegekräfte, die Labor- und Ärzt:innenkittel sowie „Kasacks“ – Oberteile, die das pflegerische und medizinische Personal des UKE bei seiner Arbeit trägt. Insgesamt werden täglich rund zwölf Tonnen Wäsche im UKE benutzt.

Damit nichts durcheinanderkommt, sind die verschiedenen Bereiche, in denen Wäsche in der Klinik zum Einsatz kommt, klar getrennt: weiße Stationswäsche, blaue Kleidung fürs Pflegepersonal und grüne Kittel in den Operationssälen. Nach Farben und Einsatzgebieten getrennt, sammeln unsere Mitarbeitenden am Standort Hamburg-Eppendorf die benutzte Wäsche täglich ein. In der Betriebsstätte in Rostock wird die Wäsche von unseren Mitarbeitenden am dortigen Standort in riesigen Waschtrommeln bei verschiedenen Temperaturen gereinigt. Die Wäschestücke durchlaufen dann verschiedene Hygienebäder, werden gemangelt, geglättet und getrocknet – wir sagen: gefinisht – sowie, je nach Art der Textilien, gepresst.

Die saubere Wäsche, die täglich aus Rostock nach Hamburg-Eppendorf geliefert wird, legen wir sortiert auf Stationswagen und bringen sie in die verschiedenen Bereiche und Kliniken des UKE. Auch die Umkleideräume des Personals sowie die ärztlichen Wäschefächer werden mit frischer Dienstkleidung bestückt, damit alle Pflegekräfte, Ärzt:innen sowie das wissenschaftliche Personal an jedem Arbeitstag frische und hygienisch saubere Kittel, Hosen sowie „Kasacks“ – Oberteile zum Überziehen – zur Verfügung hat. So können die Patient:innen zu jeder Zeit optimal versorgt werden.

„Klinikwäsche ist nicht einfach nur Wäsche. Frische Kliniktextilien bedeuten Hygiene und Sicherheit für die Patient:innen im UKE.“

— Andre Zachau, Stellvertretende Operative Leitung, KTE