Geschlechtergerechte Sprache

Um Gleichberechtigung und Gleichstellung auf allen Ebenen zu erreichen, ist eine geschlechtergerechter Sprache eine geeignete Strategie, alle Menschen gleichermaßen und wortwörtlich „anzusprechen“.

Im alltäglichen Sprachgebrauch oder auch bei amtlichen Dokumenten wird oftmals noch das generische Maskulinum genutzt. Auch wenn Frauen meist „mitgemeint“ sind, werden sie nicht erwähnt und bleiben somit unsichtbar.

Eine Geschlechtergerechte Sprache kann dazu beitragen, dass möglicherweise vorhandene stereotype Rollenbilder abgeschafft werden, sich alle Menschen angesprochen fühlen und sichtbar werden.

Geschlechtergerechtes Schreiben und Sprechen ist kein großer Mehraufwand. Es erfordert allerdings die Bereitschaft ein wenig umzudenken und etwas Kreativität im bewussten Umgang mit Formulierungen zu sein.

Für die Umsetzung gibt es folgende Strategien:

  • 1. Sichtbarmachen
  • 1. Sichtbarmachen

    schafft durch eine explizite Aufzählung mehrerer Geschlechter Sichtbarkeit.

    • Doppelnennungen:
      Bsp.: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
      oder Ärztinnen und Ärzte

  • verzichtet hingegen auf geschlechterdefinierende Formulierung. Durch diese Strategie werden auch Menschen berücksichtigt, die sich keinem der binären Geschlechter (also männlich und weiblich) zuordnen.

    • geschlechtsneutralen Bezeichnungen:
      Die Person, der Mensch, die Studierenden, das Mitglied, die Mitarbeitenden…
    • Umschreibungen:
      Die UKE-Karte muss am Automaten aufgeladen werden.
      (Statt: Der Mitarbeiter muss seine UKE-Karte am Automaten aufladen.)

Die aktuellen Richtlinien für den Gebrauch geschlechtergerechter Sprache der Universität Hamburg und damit auch der Medizinischen Fakultät finden Sie im Informationsblatt Geschlechtergerechte Amtssprache .

Auch in Bereichen abseits von Gender ist die bewusste Verwendung von Sprache wichtig um Diskriminierung zu vermeiden. Mehr dazu finden Sie unter Diversityund in unserem Alphabet der Vielfalt.