Ausschreibung aktueller Förderprogramme

Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramm: Bewerben bis 31.8.2020

Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramm für Kliniker:innen und Postdoc-Wissenschaftler:innen

Das Mentoringprogramm für Klinikerinnen und Postdoc-Wissenschaftlerinnen wurde 2008 durch das Gleichstellungsteam an der Medizinischen Fakultät Hamburg initiiert und 2014 nach der ersten hier habilitierten Wissenschaftlerin Rahel Liebeschütz-Plaut benannt.

Rahel Liebeschütz-Plaut studierte Medizin in Freiburg im Breisgau, Kiel und Bonn, habilitierte 1923 in der Physiologie in Hamburg und war damit die erste Privatdozentin.

Als „Nichtarierin“ entzog ihr der Hamburger Senat 1933 die Lehrbefugnis. 1938 emigrierte sie mit den drei Kindern nach England. Ihr Mann, der Historiker Dr. Hans Liebeschütz, wurde in das KZ-Sachsenhausen verschleppt, konnte ihnen aber später folgen. Sie arbeitete ehrenamtlich für den Women’s Royal Voluntary Service.

Basierend auf den Tagebüchern porträtierte die Autorin Doris Fischer-Radizi das Leben und Wirken, 2019 erschien „Vertrieben aus Hamburg: Die Ärztin Rahel Liebeschütz-Plaut“. Im Begleitheft zur Dauerausstellung im Campus Lehre "Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE" von Prof. Eva Brinkschulte wird ihre Arbeit in Hamburg gezeigt.

Weitere Inforamtionen zum Programm finden Sie auf der Programmwebsite. Rahel Liebeschütz Plaut Mentoringprogramm Bewerbungsschluss für das 22 monatige Programm ist der 31.8.2020

Interessent:innen senden ihre digitale Bewerbung mit folgenden Unterlagen an die Referentin:

  • Bewerbungsbogen
  • CV mit wissenschaftlichem Werdegang
  • Eingeworbene Drittmittel, Stipendien, Preise
  • Verzeichnis der Publikationen und der Lehre
  • Soweit vorhanden, Ergebnisse der Lehrevaluation
  • Klinische Tätigkeiten im Überblick
  • Skizze für ein durchzuführendes Projekt in der aktiven 18-monatigen Mentoringphase
  • Möglicher Mentor:innenwunsch

Die fünfte Staffel endet im Mai 2022 mit einem Symposium und der Abschlussveranstaltung.

Ein Motivationsschreiben, Ausführungen zu den Diversitätskriterien sowie ihre Erwartungen an das Programm und die Tandembeziehung der Mentee/Mentor:in runden ihre Bewerbung ab.

Weitere Details finden Sie im Programmflyer.

Das Auswahlverfahren findet im September 2020 statt.

Elke Mätschke, Gleichstellungsreferentin der Medizinischen Fakultät, N55, 5. OG. Raum 17
Tel.: (040) 7410 - 58354, maetschke@uke.de oder RLPMentoring@uke.de

dynaMENT Mentoring for Woman in Natural Science

Apply for dynaMENT doctorate until July 3th!

Application for dynaMENT advanced starts now!

A joint program of DESY and MIN faculty Universität Hamburg

dynaMENT is a mentoring program for female* researchers:
dynaMENT doctorate for doctoral researchers
dynaMENT advanced for post-doctoral researchers as well as junior professors, (junior) research group leaders and postdoctoral researchers

We offer:

  • Highly confidential one-to-one sessions with experienced mentors
  • Individual assessment, goal-setting and development plan
  • Networking events
  • Workshops/Coaching
Female doctoral researchers as well as junior professors, (junior) research group leaders and postdoctoral researchers from all partners are encouraged to apply.

more information

Veranstaltungen

Informationen zu COVID-19

Diversity-Tag 2020: Kulturelle Vielfalt an der Medizinischen Fakultät

Diversität ist eine Bereicherung für die Gesellschaft und ergebnisorientiertes Arbeiten. Gerade in der, durch COVID-19 geprägten Situation, bestätigt sich, wie wichtig der inkludierende Zusammenhalt ist. Deshalb zeigen wir durch die digitale Weltkarte der Staatsangehörigkeiten unseres wissenschaftlichen Personals am diesjährigen Diversity-Tag die Flagge für Vielfalt!

Initiiert durch die Charta der Vielfalt findet der Diversity-Tag dieses Jahr am 26. Mai online statt. Auch die Ü-AG Diversity von UKE INside hat sich ein vielfältiges und interessantes Angebot für die Beschäftigten des UKE einfallen lassen – dieses Jahr über das Intranet. Zu dem Angebot geht es hier .

Diversity goes on!

Coronavirus: Hilfreiche Tipps und Informationen zum Homeoffice

Aufgrund der aktuellen Situation durch COVID-19-Pandemie finden Sie hier einige Tipps und Informationen zur Arbeit im Homeoffice zu den Themen:

  • Kinder und Familie
  • Angehörige von älteren Personen
  • Spiel und Sport
  • Kommunikation und Vernetzung
  • Beratungsmöglichkeiten.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie und Ihre Angehörigen gesund durch die Krise kommen!

Aktuelle Studien

Veröffentlichungen

Measuring the impact of the COVID-19 pandemic on trans health & trans health care

/ Vermessung des Einflusses der COVID-19 Pandemie auf die Gesundheit und Gesundheitsversorgung von trans*-Personen

  • English: The research team consist of Andreas Koehler & Timo Nieder from the University Medical Center Hamburg-Eppendorf, Germany and Joz Motmans from Ghent University Hospital, Belgium.
    "With this study , we would like to learn from trans people aged 16 or older how you are personally affected by the situation around COVID-19 and what consequences this has for your physical and mental health. The survey will take you up to 20 minutes to complete and is completely anonymous."
    Available in 16 languages (more languages will be added) /

  • Deutsch:"Wir wissen, dass die Situation rund um COVID-19 für uns alle eine Herausforderung ist, mit massiven Einschränkungen für das persönlichen Leben. Dies betrifft nicht nur aber auch die Gesundheitsversorgung, und in ihr besonders vulnerable Gruppen. Nach unserer Einschätzung ist die Gesundheitsversorgung von trans und transsexuellen Menschen ein Teil davon.
    Mit dieser Studie möchten wir daher von Dir erfahren, wie Du persönlich von der Situation rund um COVID-19 betroffen bist und welche Folgen die Pandemie für Deine körperliche und psychische Gesundheit hat."

Hier geht's zur Studie

UK(e)Book-Diversity

Das eBook bildet die vielfältigen Aspekte der Gleichstellung und Diversität an der Medizinischen Fakultät Hamburg ab.


11. Gleichstellungsbericht

Bericht der Gleichstellungsbeauftragten für das wissenschaftliche Personal und Studierende der Medizinischen Fakultät über den Zeitraum 2014-2016.


PD Dr. Christian Brünahl erläutert Fragen zum Thema Diversität.
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PD Dr. Christian Brünahl erläutert Fragen zum Thema Diversität.

Vorstellung des UK(e)Book-Diversity

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Universität Hamburg veröffentlicht das Gleichstellungsreferat der Medizinischen Fakultät ein eBook, das die vielfältigen Aspekte der Gleichstellung und Diversität an der Medizinischen Fakultät Hamburg abbildet. Am 19.09. wurde das „ UK(e)Book-Diversity: Die bunte Vielfalt an der Medizinischen Fakultät “ feierlich mit einer Präsentationsveranstaltung vorgestellt. Interessierte kamen zu Vorträgen und Snacks zusammen, um gemeinsam über Diversity zu diskutieren.

Zum ersten Mal veröffentlicht das Gleichstellungsreferat für das wissenschaftliche Personal und Studierende ein eBook, das die vielfältigen Aspekte der Gleichstellung abbildet und in einen zukunftsweisenden Kontext stellt. Über den Newsletter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf konnten sich Studierende, wissenschaftliches Personal und alle weiteren Interessierten melden, um Beiträge zum Thema einzureichen. Das UK(e)Book-Diversity sammelt Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen an Coaching- und Mentoring-Programmen, von Professorinnen und Professoren, stellt studentische Initiativen sowie Forschungsgruppen zum Thema, als auch historische Personen und Ereignisse vor. Zum Download des eBooks geht es hier.

Der Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste. Im Anschluss an eine Erläuterung der Relevanz von Diversitätsprojekten für unsere Gesellschaft, stellte der Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät Hamburg sowie Verantwortliche für das Projekt, PD Dr. Christian Brünahl das UK(e)Book-Diversity vor. Zum Abschluss der Vorträge stellte die Assistenzärztin Julia Schweitzer aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und –psychosomatik den Gästen ihr Projekt zur Mädchensprechstunde vor und konnte damit einen anregenden Impuls in die praktische Diversity- und Gleichstellungsarbeit in der Medizin geben. Im Anschluss konnten sich die Gäste bei Getränken und Snacks zu dem Thema austauschen.

Das Gleichstellungsreferat der Medizinischen Fakultät bedankt sich hiermit vielmals bei den Gästen, dem Jubiläumsfonds 100 Jahre Universität Hamburg und besonders bei allen, die mit ihren spannenden Beiträgen das UK(e)Book-Diversity mitgestaltet haben!

Prof. Dr. Petra Arck, Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dr. Angelika Paschke-Kratzin, Prof. Dr. med. Philipp Osten, PD Dr. Christian Brünahl (v.l.n.r.)
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Eindrücke der Präsentationsveranstalung des UK(e)Book-Diversity am 19.09.2019
Prof. Dr. Petra Arck, Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dr. Angelika Paschke-Kratzin, Prof. Dr. med. Philipp Osten, PD Dr. Christian Brünahl (v.l.n.r.)
Der Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus begrüßt die Gäste.
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Eindrücke der Präsentationsveranstalung des UK(e)Book-Diversity am 19.09.2019
Der Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus begrüßt die Gäste.
Der Gleichstellungsbeauftragte für das wissenschaftliche Personal und Studierende PD Dr. Christian Brünahl stellt das UK(e)Book-Diversity vor.
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Eindrücke der Präsentationsveranstalung des UK(e)Book-Diversity am 19.09.2019
Der Gleichstellungsbeauftragte für das wissenschaftliche Personal und Studierende PD Dr. Christian Brünahl stellt das UK(e)Book-Diversity vor.

Vorstellung zum Semesterstart

Im Rahmen der Orientierungswoche an der Medizinischen Fakultät konnten die Erstsemesterstudierenden am Freitag, dem 11.10.2019, das Gleichstellungsreferat für wissenschaftliches Personal und Studierende kennenlernen. Der Gleichstellungsbeauftragte PD Dr. Christian Brünahl begann die Vorstellung mit einem auflockernden Quiz, bei dem die Studierenden verschiedene Fragen zum Thema Gleichstellung beantworten konnten. Im Anschluss stellte der Gleichstellungsbeauftragte die Arbeit des Referats vor und erklärte dessen Relevanz für die Medizinische Fakultät.

Weitere Informationen

Rahel Liebeschütz-Plaut
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Rahel-Liebeschütz-Plaut

Frauen, die Segel setzten

Die Stabstelle Gleichstellung der UHH veröffentlicht zum 100-jährigen Jubiläum jeden Monat das Portrait einer Wegbereiterin für Frauen an der Universität Hamburg.
Frauen in der Geschichte der UHH

Für die medizinische Fakultät spielt Rahel Liebeschütz-Plaut eine wichtige Rolle. Sie habilitierte 1923 als erste Frau an der med. Fak.