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01.05.2025 | Text: Laura Lehmann
Rauchen bleibt eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. 20 Prozent aller Krebserkrankungen stehen in direktem Zusammenhang mit Tabakkonsum. Jährlich sterben über 40.000 Menschen in Deutschland an raucherassoziierten Herz-Kreislauferkrankungen. Obwohl die gesundheitlichen Risiken grundlegend bekannt sind, fällt es trotzdem vielen schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Hilfestellungen bieten das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCC Hamburg) und das Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) an. Rauchentwöhnungskurse, Gespräche in einer Sprechstunde zur Rauchentwöhnung oder auch die Teilnahme an „Rauchfrei im Mai“ sind Teile des Angebots. Es lohnt sich immer, denn der menschliche Körper kann sich nach einem Rauchstopp sehr gut erholen – auch nach jahrelangem Konsum. Bereits nach wenigen Wochen verbessert sich die Lungenfunktion und langfristig wird das Risiko einer Krebserkrankung verringert.
Die bundesweite Aktion „Rauchfrei im Mai“ der Deutschen Krebshilfe, des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit und Insitut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-NORD) ermutigt Raucher:innen dazu, Zigaretten und anderen Nikotinprodukten Adieu zu sagen.
Bis Ende April konnten sich Personen, die regelmäßig rauchen (Zigaretten, Zigarren, Pfeife oder Wasserpfeife), E-Zigaretten oder Tabakerhitzer nutzen, auf www.rauchfrei-im-mai.de kostenlos anmelden. Wer mitmacht, erhält täglich motivierende Inhalte, praktische Tipps und Unterstützung auf dem Weg in ein nikotinfreies Leben - und hat außerdem die Chance, bis zu 1.000 Euro zu gewinnen. Die Aktion findet jährlich statt. Das UCC Hamburg und das UCCSH und begleiten die Kampagne aktiv und bieten ergänzende Angebote zur Rauchentwöhnung wie bsp. eine Online-Infoveranstaltung an. Um auch bereits in jungen Jahren der Nikotinsucht entgegenzuwirken, setzt sich das UCC Hamburg gemeinsam mit dem Verein Nichtrauchen ist cool für die Prävention der Nikotinsucht bei Kindern & Jugendlichen durch regelmäßige Vorlesungen am UKE ein. In diesem Mai feiert die Aktion das 20-jähige Bestehen.
Viele Raucher:innen haben bereits einen oder mehrere gescheiterte Rauchstopp-Versuche hinter sich. Entscheidend ist: Jeder Versuch bringt neue Erkenntnisse und erhöht die Chancen auf langfristigen Erfolg – besonders mit professioneller Unterstützung. Das UCC Hamburg und das UCCSH setzen sich daher konsequent für den Ausbau und die Sichtbarkeit wirksamer Entwöhnungsangebote sowie Präventionsprogramme ein.
Das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCC Hamburg) vereint alle an Diagnostik, Therapie und Forschung beteiligten Kliniken und Institute innerhalb des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und arbeitet in Hamburg mit zahlreichen Partnern in Krankenversorgung und Wissenschaft zusammen.
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