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Zur Verbesserung der Darmgesundheit
Gastrointestinale Beschwerden wie etwa Durchfälle sind bei Darmkrebserkrankten weit verbreitet. In der Gut Health Studie wird untersucht, wie effektiv sich eine Kombination von ballaststoffreicher Ernährung und eine Einnahme von Probiotika auf die Verdauungsbeschwerden auswirkt.
Ein Großteil der Darmkrebserkrankten leidet auch nach überstander Antikrebstherapie an gastrointestinalen Beschwerden, wie z. B. Durchfällen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass eine Chemotherapie Veränderungen des Mikrobioms hervorrufen kann. Als Mikrobiom wird die Gesamtheit aller lebenden Mirkoorganismen auf und im Körper (vorwiegend im Dickdarm) zusammengefasst. All diese Mikroorganismen nehmen beachtliche 1 bis 2 kg unseres Körpergewichtes ein und spielen eine wichtige Rolle bei der Verdauung sowie für das Immunsystem. Für die Darmgesundheit ist eine gesunde ballaststoffreiche Ernährung von zentraler Bedeuutung. Daher erhalten alle Teilnehmer:innen drei Ernährungsberatungen mit einem Fokus auf eine ballststoffreiche Ernährung sowie ein Probiotika- bzw. ein Placebo-Präparat.
Für einen Termin wenden Sie sich gern an unsere
Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich gern an:
Luisa Samland, B. Sc.
Das primäre Ziel der Gut Health Studie ist die Untersuchung der Effektivität von einer Kombination aus einer ballaststoffreichen Ernährung und der Einnahme von Probiotika um gastrointestinale Beschwerden nach einer Darmkrebserkrankung zu lindern.
Sie befinden sich seit mindestens drei bis sechs Monaten in der Nachsorge einer überstandenen Darmkrebserkrankung und leiden unter Magen-Darm-Beschwerden? Dann möchten wir Sie herzlich einladen, an unserer Ernährungsstudie Gut Health teilzunehmen. Bei Interesse sprechen Sie gerne Ihre:n behandelnden Ärzt:in an oder melden sich direkt bei unseren Ernährungswissenschaftler:innen.
In einem ersten Gespräch wird Ihre formale und gesundheitliche Eignung für die Teilnahme an der Studie überprüft. Alternativ besteht immer die Option einer Ernährungsberatung für Nicht-Studienpatient:innen.
Eine Teilnahme am Programm ersetzt nicht die reguläre Nachsorge bei den behandelnden Ärzt:innen. Für weitere Informationen oder Fragen rund um das Programm sowie zur Teilnahme wenden Sie sich gern an unser Team der
Die Studie wird vom Institut AllergoSan gefördert.