Herzlich willkommen im MVZ Fachbereich Endoskopie

Das Team der Endoskopie im Ambulanzzentrum bietet Ihnen ein umfassendes Spektrum an ambulanten Leistungen zur Diagnose und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des oberen Zwölffingerdarms und des Dickdarms sowie Mastdarms.

Dr. med. Kantowski ist Facharzt für Chirurgie und beschäftigt sich seit 2000 mit der flexiblen Endoskopie und Proktologie. Auf vielen nationalen und internationalen Kongressen hat er sein Fachwissen auf diesem Gebiet vertieft und seine klinische Expertise auf Trainingskursen an andere Kollegen weitergegeben. Vor seinem Wechsel 2013 ins Ambulanzzentrum (MVZ) Fachbereich Endoskopie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf war er als Oberarzt in der Interdisziplinären Endoskopie des Universitätsklinikums Jena beschäftigt.

Anhand von Magenspiegelungen und Darmspiegelungen gehen wir Beschwerden wie z.B. Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Blut im Stuhl und unklaren Bauchschmerzen auf den Grund. Auch Darmspiegelungen zur Darmkrebsvorsorge , proktologische Untersuchungen und kleinere ambulante proktologische Operationen bilden einen unserer Schwerpunkte. Das MVZ Endoskopie beteiligt sich aktiv an der Qualitätssicherung im Bereich der Koloskopie und Polypektomie und wird hier regelmäßig durch das Kompetenzcenter der Kassenärztlichen Vereinigung von extern kontrolliert.

Unser erfahrenes Team erbringt medizinische Leistungen auf Universitäts-Niveau. Mit modernster Technik, der Verzahnung von aktueller medizinischer Forschung sowie der engen Anbindung an die Fachbereiche des UKE sichern wir den optimalen Behandlungserfolg. Wir bitten Sie herzlich, den Patienten für jedes Quartal einen gültigen Überweisungsschein oder eine Einweisung mitzugeben.

Ebenso wichtig sind für uns von Ihnen oder anderen Kollegen erhobene Befunde wie beispielsweise Arztbriefe, Histologien oder Röntgenbilder. Das MVZ Endoskopie ist eng mit der Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie verzahnt: d.h. Terminplanung, Ort der endoskopischen Untersuchung und Aufwachraum. Falls von Ihnen erwünscht, kann vor der eigentlichen endoskopischen Untersuchung mit Dr. Kantowski ein reiner Gesprächstermin vereinbart werden.

  • Kontakt
  • Kontakt
    • Information
      Sprechstunde

      Endoskopische Untersuchungen

      Montag - Mittwoch 08.00 - 15.30 Uhr

      Am Donnerstag Oberärzliche Tätigkeit im UKE (keine Sprechstunde)

      Freitag 08.00 - 15.30 Uhr

      Befundbesprechung / erstes Gespräch

      Mo. bis Mi. und Fr. von 15.30 - 16.00 Uhr

    • Telefon
      Terminvereinbarung und Terminabsage

      +49 (0) 40 7410 - 26000

      endoskopie@uke.de

      Für eine spezifische Anfrage bezüglich Krankheitsbild oder Behandlung sprechen Sie bitte Dr. med. Marcus Kantowski direkt per E-Mail an:

      m.kantowski@uke.de

  • Unser erfahrenes Team bietet Ihnen ein breites Spektrum an diagnostischen Untersuchungen im Magendarmtrakt zur Abklärung von Beschwerden an. Dr. med. Kantowski arbeitet im Regelfall vier Tage in der Woche im MVZ Endoskopie des Ambulanzzentrums in der Versorgung ambulanter Patienten. Donnerstags ist er als Oberarzt im Rahmen seiner Tätigkeit in der Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie für stationäre Patienten zuständig. Die Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie und das MVZ Endoskopie befinden sich im gleichen Gebäude O10 im Erdgeschoss .

    Viele aufwendige endoskopische Eingriffe bieten wir ambulant im MVZ Endoskopie an ebenso wie auch proktologische Untersuchungen, Interventionen und Operationen. Wir begleiten und beraten Sie gern auch bei komplexeren Erkrankungen und koordinieren ggf. eine Mitbehandlung durch Ihren Hausarzt oder unserer Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

    Folgende Behandlungen und Eingriffe gehören bei uns zum Standard:

    • Kleinere, gestielte Polypen werden nach einer Unterspritzung mit der Schlinge abgetragen und geborgen. Die Abtragungsebene wird zum Schutz vor einer Nachblutung oft mit einem Clip zusätzlich verschlossen. Größere, flache Polypen werden ebenfalls nach Unterspritzung mit der Schlinge oder mit dem Argonbeamer abgetragen. Diese Methode wird auch benutzt, um viele kleinste Polypen (Kolonpolypose) gefahrlos abzutragen. Die entfernten Polypen werden mit dem Mikroskop auf Tumorvorstufen untersucht.

    • Zweitmeinung vor oder nach einer Operation (z.B. klassische laparoskopische Antirefluxoperation, LINX©-Reflux-Management System oder Darmresektion mit der Da Vinci©- assistierten-Chirurgie in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Spezialisten im UKE).

    • Palliative Therapie bei inoperablen Tumoren im Magendarmtrakt. Besonders steht hier die Versorgung von Stentpatienten (Tumoreinwuchs oder mechanische Probleme) im Vordergrund.

    • Bei vielen unserer Patienten bestehen postoperative Komplikationen. Hier haben wir überregional eine große Expertise erworben. Die Behandlung von Engstellen im Magen-Darm-Trakt erfolgt im Regelfall in mehreren Sitzungen rein endoskopisch durch Dilatation, Bougierung oder Narbenkerbung. Bei sehr therapieresistenten Stenosen (z.B. Stenose nach Bestrahlung) kann im Einzelfall die lokale Injektion mit Kortison oder das Erlernen einer Selbstbougierung notwendig sein, um den Patienten dauerhaft ein gute Schluckfunktion zu ermöglichen und ihn unabhängig von ärztlicher Behandlungen zu machen.

    • Desweiteren behandeln wir viele Patienten mit chronischen Leckage nach Anastomoseninsuffizienz, Abszessen oder Fisteln postoperativ. Leider finden einige dieser Patienten erst nach Jahren den Weg zu uns. Bei vielen ist nach erfolgreicher Behandlung der Insuffizienz durch eine endoskopische Vakuumtherapie auch eine Anus praeter Rückverlegung möglich.

    • Diagnostik und konservative Therapie der Stuhlinkontinenz (z.B. Elektrostimulation).

    • Behandlung entzündlicher, postoperativer oder tumorbedingter Engstellen im Bereich eines künstlichen Darmausgangs (Anus praeter) durch Bougierung, Ballondilatation oder Argonplasmakoalgulation.

    • Zusätzlich führen wir Magenspiegelungen zur reinen optischen Diagnostik, gezielten Biopsienentnahme oder zum Helicobacter Bakteriennachweis durch. Hierbei können wir auf den großen Gerätefundus der Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie zurückgreifen. Weitere Informationen zum Ablauf einer Gastroskopie

    • Ablation von symptomatischer, ektoper Magenschleimhaut in der oberen Speiseröhre mit APC.

    • Die weitere ambulante Behandlung von bekannten Oesophagusvarizen nach stationärer Vorbehandlung durch Gummibandligatur.

    • Nachsorge, Lösung von kleineren Probleme und Wundtherapie bei perkutanen Ernährungssonden (PEG-Sondenentfernung nach Wiedererlangung der Schluckfunktion, Materialwechsel bei Fadendurchzug-PEG, Gastrotube oder Button, Neuplatzierung Innenkatheter bei L-Dopa Parkinsonpumpen, optimierte Wundversorgung schwieriger PEG-Kanäle, Abtragung von äußeren Narbenpolypen an der Bauchdecke etc.).

    • Starre und flexible Proktoskopie werden in der Abklärung bei Problemen am Analkanal verwendet. Die kleineren Hämorrhoiden werden durch eine einfache Vernarbungsinjektion versorgt. Die mittelgroßen Hämorrhoiden werden durch eine Gummibandligatur behandelt. Bei Patienten Gerinnungsproblemen (z.B. Leberzirrhose) kommen im Einzelfall nicht-resezierende Verfahren (interne Rektopexie) bei der die Hämorrhoiden durch eine Naht wieder fest im Körperinnern fixiert werden. Bei größeren Hämorrhoiden oder der Kombination mit einem Prolaps ist im Regelfall eine kleine ambulante Operation mit Entfernung der Hämorrhoiden notwendig.

    • Fissuren werden zunächst konservativ mit einer Salbe und optimierter Stuhlregulation behandelt. Eine operative Entfernung ist nur bei fehlendem Erfolg der konservativen Therapie notwendig.

    • Kleinere Fisteln ohne Notwendigkeit zur Operation können wir mit Fadendrainagen entlasten. Umfangreichere Fistelsysteme, die den Schließmuskel nach oben überschreiten werden von den Kollegen der Viszeralchirurgie in Vollnarkose stationär behandelt.

    • Chronische postoperative Nahtdefekte können durch verschiedene endoskopische Verfahren verschlossen werden.

    • Feigwaren im Anal- und Genitalbereich werden mit dem Argonbeamer in einer Analgosedierung abgetragen. Eingriffe im Bereich des Schließmuskels sind schmerzhaft. Daher ist bei allen diesen Eingriffen eine gute Schmerzmedikation während und nach dem Eingriff Routine. Einige Tage nach dem Eingriff möchten wir alle operierten Patienten zur Wundkontrolle sehen und mögliche kleinere Probleme mit Ihnen besprechen. Alle Nachsorge- und Kontrolltermine bleiben in einer Hand.

    Im MVZ-Endoskopie können aufgrund der engen Verzahnung zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf viele endoskopische Therapien und kleinere Operationen ambulant durchführen, die sonst im Regelfall stationär versorgt werden.

    Leistungsspektrum

    Apparative Leistungen

    Gastroskopie mit Endoskopen der neuesten Gerätegeneration (Olympus, EXERA III)

    Koloskopie mit CO² Insufflation

    Proktoskopie und ambulante Eingriffe mit Einwegsinstrumenten

Offene Sprechstunde laut Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG):

Montags - freitags: 14.00 - 15.00 Uhr