Gesundheitsförderung und Prävention

Im Fokus der ehemaligen AG steht die Begleitforschung zu Ansätzen der Gesundheitsförderung sowie der Verhältnis- und Verhaltensprävention auf sozialräumlicher Ebene in Kommunen. Dieses geschieht in den größeren Zusammenhängen der Public Health Forschung. Der Forschungszweig hat sich aus dem WHO-Ansatz „Healthy Cities“ entwickelt und untersucht intersektorale integrierte Handlungsstrategien in den Schnittfeldern von Gesundheit, Stadt(-teil)entwicklung, Umwelt und anderen Politikfeldern. Ein damit verbundener Schwerpunkt ist die Präventionsforschung, insbesondere zur Evaluation von lokal angelegten Programmen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie allgemeinen Präventionsansätzen in Deutschland.

  • Projekte
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    LaLe - Langzeitevaluation komplexer Interventionen quartiersbezogener Gesundheitsförderung und Prävention - Eine Untersuchung von Gemeindekapazitäten zehn Jahre nach Beginn des "Programms Lenzgesund"


    Projektleitung:
    Waldemar Süß und Stefan Nickel

    Laufzeit: 10/2014 - 11/2017

  • SkAP - Systematisierung konzeptioneller Ansätze zur Prävention von Kinderübergewicht in Lebenswelten


    Projektleitung:
    Waldemar Süß und Julia Ludwig

    Laufzeit: 07/2015 - 12/2016

    Langzeit-Evaluation des Präventionsprogramms "Lenzgesund" und Transferpotential eines innovativen Evaluationsinstrumentes zur Messung von Strukturbildung (Capacity Building)


    Projektleitung: Alf Trojan, Waldemar Süß, gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Laufzeit: 03/2009 - 12/2012

    Wissenschaftliche Beratung beim Aufbau des Auktionsbündnisses Gesundheit/ Wesermarsch im Rahmen der BMG-Ausschreibung "Aktionsbündnisse Gesunde Lebensstile und Lebenswelten".


    Aufbauphase vom 01.08.2008 - 28.02.2009

    Strukturbildung (Capacity Building) für Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Eltern in einem benachteiligten Quartier


    Projektleitung:
    Alf Trojan, Waldemar Süß

    Laufzeit: 05/2005 - 02/2009

    (Teilprojekt des BMBF-Förderschwerpunktes "Präventionsforschung") Im Rahmen dieses Wissenschaft-Praxis-Projektes kooperieren wir mit dem Gesundheitsamt des Hamburger Bezirks Eimsbüttel zur Evaluierung eines lokal angelegten Präventionsprogrammes (Handlungskonzept für ein benachteiligtes Quartier) und zur Entwicklung eines Indikatorensets für eine quartiersorientierte Gesundheits- und Sozialberichterstattung, die für die Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes nutzbar ist.

    Lokale Agenda 21 - Umwelt und Gesundheit


    Projektleitung: Waldemar Süß, Alf Trojan

    Laufzeit: 08/2004 - 10/2005

    Ziel des Projektes war die Erstellung einer Arbeitshilfe für die Kommunale Ebene, die vor allem die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit sowie die kontreten Kooperationsmöglichkeiten von Umwelt- und Gesundheitsakteuren darstellt und dabei immer die kommunale Umsetzungsebene im Blick hat. Das Projekt wurde von einem Projektkonsortium (Institut für Medizin-Soziologie, Deutsches Institut für Urbanistik, agenda-transfer / Agentur für Nachhaltigkeit, Hochschule Magdeburg Stendal / Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen und dem Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW) im Rahmen des Aktionsprogrammes Umwelt und Gesundheit (APUG) durchgeführt und vom Bundesumweltministerium (BMU) und vom Umweltbundesamt (UBA) gefördert.

    Gesundheit als integrierendes Leitziel in der Konzeption und Erprobung eines regionalen Berichtssystems nachhaltiger Entwicklung im Rahmen des Forschungsschwerpunktes des BMBF "Problemorientierte regionale Berichtssysteme"


    Projektleitung: Waldemar Süß, Alf Trojan

    Laufzeit: 05/2002 - 09/2005

    In unserem Wissenschaft-Praxis-Projekt wurde mit verschiedenen Kooperationspartnern aus den Gesundheits- und Sozialverwaltungen zehn ostdeutscher Städte, die alle am bundesdeutschen Gesunde-Städte-Projekt beteiligt sind, eine integrierte kommunale Gesundheitsberichterstattung entwickelt und umgesetzt. Bei den zehn Städten handelt es sich um die beiden Berliner Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sowie um die kreisfreien Städte Chemnitz, Dresden, Erfurt, Greifswald, Halle (Saale), Magdeburg, Rostock und Stralsund. Die Berichterstattung sollte dem Projektanspruch gemäß für kommunale Maßnahmen im Handlungsfeld von Gesundheitsförderung und Prävention richtungsweisend und nutzbar sein.

    Im Rahmen der Entwicklung und Erprobung der kommunalen Berichterstattung wurde zunächst in Kooperation mit den beteiligten Praxispartnern ein Indikatorensatz mit 35 Kernindikatoren erarbeitet. Nach Fertigstellung des Indikatorenensembles produzierten alle beteiligten Praxispartner kommunale Gesundheitsberichte, in dem sie einerseits den Indikatorensatz in der Regel für die Jahre 1997 und 2002/2003 für die jeweilige Kommune mit Daten füllten und darüber hinaus zusätzliche Berichtsbereiche aufnahmen, in den meisten Fällen Berichterstattung über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

    Indikatoren für gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung


    Projektleiter: Alf Trojan

    Laufzeit: 04/2000 - 11/2001

    Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, im Handlungsfeld Umwelt und Gesundheit (gemäß AGENDA 21 der Vereinten Nationen) internationale und nationale Indikatorensysteme (OECD, UNO, UNHCS, WHO, UBE und GBE in Deutschland etc.) für eine gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung zusammenzutragen und in einer Synopse darzustellen. Geprüft wurde außerdem die Nutzbarkeit der auf Umwelt und Gesundheit ausgerichteten Systeme zur Unterstützung einer Verbesserung der Umwelt- und Gesundheitsqualität in Hamburg (Gesamtstadt, Bezirke, Stadtteile). Es wurden Kriterien und Anforderungen benannt, die Nachhaltigkeitsindikatoren inhaltlich und strukturell erfüllen sollten.

    Gesundheitsförderung und intersektorale Stadtpolitik


    Projektleitung:
    Alf Trojan

    Laufzeit: 08/1996 - 07/1999

    Hinter dieser Überschrift verbergen sich die drei Projekte der damaligen Hamburger Projektgruppe "Berichterstattung und intersektorale Gesundheitsförderungspolitik in Kommunen (BIG)":

    • Intersektorale Politik und Gesundheitsförderung - Eine Analyse der Policy-Entwicklungen im Schnittfeld von Armut und Gesundheit am Beispiel Hamburgs (Waldemar Süß / Alf Trojan)
    • Frauenspezifische lokale Gesundheitsberichterstattung als Grundlage für Gesundheitsförderungspolitik (Brigitte Stumm, Alf Trojan)
    • Von der Information zur Aktion? Evaluation der Gesundheitsberichterstattung als Steuerungsinstrument einer lokalen Gesundheitsförderungspolitik (Ines Zimmermann, Helmut Brand, Alf Trojan)
    Allen drei Projekten gemeinsam war der Fokus auf die Erforschung der Rolle von unterschiedlichen Formen der Berichterstattung im Rahmen des Public Health Action Cycles für Planung, Steuerung und Evaluation von gesundheitsförderlichen Policies in verschiedenen Politiksektoren. Die Projekte waren Teilprojekte der 2. Phase des Norddeutschen Forschungsverbundes Public Health (NFV).