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Medizinische Versorgung war nicht immer ein Recht für alle – sie war lange ein Privileg der Mächtigen, Reichen oder gut Vernetzten. Von den antiken Heilkulten über die klösterliche Krankenpflege im Mittelalter bis hin zur Entstehung öffentlicher Gesundheitssysteme im 19. und 20. Jahrhundert: Der Zugang zu medizinischer Hilfe spiegelt stets die Ungleichheiten seiner Zeit wider.
Doch wie wurde aus diesem Privileg allmählich ein Anspruch? Welche sozialen Kämpfe, wissenschaftlichen Durchbrüche und politischen Entscheidungen haben dazu beigetragen, dass Gesundheit heute – zumindest theoretisch – als Menschenrecht gilt? Und wo bleiben auch heute noch Lücken, die uns daran erinnern, dass Gerechtigkeit in der Medizin kein Selbstläufer ist?
Am UKE, das als moderne Universitätsklinik diese Traditionen fortschreibt und gleichzeitig neue Wege geht, wird deutlich: Die Geschichte der medizinischen Versorgung ist eine Geschichte von Fortschritt – aber auch von anhaltenden Herausforderungen. Dieser Vortrag blickt zurück, um zu fragen: Was können wir aus der Vergangenheit lernen, um die Chancen von morgen gerechter zu gestalten?
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und einen informativen Austausch!
Dozent der Veranstaltung
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Die Veranstaltung findet online via ZoomX statt. Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an.