Doktorandenbörse

Hier finden Sie die aktuell zu vergebenen Doktorarbeiten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den angegebenen Ansprechpartner.

  • Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und die Pädiatrische Hämotologie und Onkologie (PHO) forschen an den molekularen Grundlagen der Krebsentstehung, an einer verbesserten Diagnostik sowie an der Weiterentwicklung innovativer Behandlungsoptionen von Krebs im Kindesalter. Gemeinsam mit der PHO schreibt die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. drei Stipendien für Medizindoktoranden/innen aus.

    Wir suchen:

    Hoch motivierte Studenten, die Interesse an einer experimentellen Dissertation haben (1 Jahr / Vollzeit / Start 1.10.2020).

    Aktuelle Themen der Pädiatrischen Onkologie:

    Leukämogenese, Signalnetzwerke, Immuntherapie, Stammzelltransplantation, Hirntumoren, Entwicklungsneurobiologie, Lymphome.

    Interesse?

    Dann schicken Sie Ihre Bewerbung bitte mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnissen (iMed-Zerti kat/Physikum/Abitur) als pdf-Datei bis zum 15. Juni 2020 an Astrid Evert(buero@kinderkrebs-forschung.de), Tel.: 040 42605 1210.

    Auswahlgremium: Prof. M. Horstmann, Prof. I. Müller, Prof. S. Rutkowski, Prof. U. Schül

    Ausschreibung

  • Institut of Neuropathology

    Ausschreibung: 29.01.2020
    Beginning: February 2020

    Research Topic:
    Structure function analysis of prion protein and beta amyloid aggregation, towards novel therapeutics targets.

    Project: In this project, we aim to study in detail, the structural basis underlying the modulatory effects of glycosylated cellular prion protein (PrPC) on the process of Amyloid β (Aβ) aggregation. The objective of the study is to understand the role imparted by the glycans in the PrPC-Aβ interaction. We aim to synthesize eukaryotic PrPC by utilizing Sf9 insect cell culture system. For downstream analysis of Aβ aggregation kinetics, we will employ Small Angle X-ray Scattering (SAXS). The structural data obtained from the study will provide basis to develop novel therapeutic approaches against the Alzheimer’s disease. Extensive preparatory work and expertise as well as all relevant methodological tools are available at the institute.

    Methodology: Cell culture, gene cloning, protein biochemistry, chromatography, cell and molecular biology, mass spectrometery (in collaboration with Institute of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine), and SAXS (in collaboration with Bio-SAXS facility EMBL).

    We offer: Exciting and clearly defined research projects, professional support with regular meetings, participation in seminar / journal clubs of the institute, presentation / discussion of data, intensive insights into the field of neurodegenerative diseases, etc.

    We expect: A candidate with a high level of self-motivation, independent analytical and critical thinking, and good attitude towards teamwork.

    Duration / time: One year of experimental work (full time) and completion of the dissertation.

    The granting of a stipend within the framework of Forschungsförderungsfonds der Medizinischen Fakultät (FFM) is possible for a one-year project.

    Contact: Please send the application (With CV) to: Dr. rer. nat. Mohsin Shafiq, Institut of Neuropathology, Campus Forschung (N27), m.shafiq@uke.de | Tel. 040-7410-58749

  • Institut für Neuropathologie

    Ausschreibung: 12.02.2020
    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Thema:
    Untersuchungen zur pathophysiologischen Relevanz proteolytischer Spaltungen des Prionproteins bei Erkrankungen des ZNS

    Projekt:
    In diesem Projekt werden die biologische Bedeutung und das diagnostische sowie therapeutische Potential des durch die Protease ADAM10 von der Zellmembran freigesetzten Prionproteins im zentralen Nervensystem untersucht. Umfangreiche Vorarbeiten und Expertise sowie alle relevanten methodischen Hilfsmittel sind im Institut vorhanden.

    Methodik: u.a. Zellkultur, Proteinbiochemie, Zell- und Molekularbiologie, Histologie

    Wir bieten: spannende und klar definierte Forschungsprojekte, eine engmaschige und fachlich kompetente Betreuung mit regelmäßigen Besprechungen, Teilnahme an Seminaren/Journal Clubs des Instituts, Präsentation/Diskussion von Daten, intensive Einblicke in das Feld neurodegenerativer Erkrankungen, etc.

    Wir erwarten: ein hohes Maß an Eigenmotivation, selbstständiges analytisches und kritisches Denken, Einbringung eigener Ideen, gute Teamfähigkeit

    Dauer/Zeitaufwand: nach Absprache mind. 9 Monate bis zu einem Jahr experimenteller Arbeit (Vollzeit) plus Anfertigung der Dissertation.
    Die Vergabe eines Stipendiums im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 877 (Kiel/Hamburg) ist bei einem einjährigen Projekt möglich.

    Kontakt: Bewerbung (mit Lebenslauf) bitte an: Dr. rer. nat. Hermann C. Altmeppen, Institut für Neuropathologie, Campus Forschung (N27), h.altmeppen@uke.de | Tel. 040-7410-54424

  • SFB 936 - Multi-Site Communication in the Brain

    Bewerbungsfrist: das ganze Jahr über möglich

    Ausschreibung:
    Im SFB 936 werden kognitive Prozesse und Netzwerke im gesunden und erkrankten Gehirn mit unterschiedlichen Methoden, u.a. fMRI, EEG, MEG, tACS, TMS am Menschen und Tiermodell erforscht (siehe auch www.sfb936.net).

    Wir suchen hoch motivierte Medizinstudenten, die Interesse haben, ihre medizinische Doktorarbeit in einem experimentellen Kontext im Rahmen neurowissenschaftlicher Forschung zu erstellen (für Details siehe auch: http://sfb936.net/open-positions).

    Der SFB 936 bietet Medizindoktoranden Stipendien in Vollzeit für 1 Jahr mit einer Vergütung von 956 € pro Monat. Bewerbungen werden das ganze Jahr über angenommen.

    Bei Interesse melden Sie sich gern bei:
    Dr. Sina A. Trautmann-Lengsfeld, Abteilung für Neurophysiologie und Pathophysiologie (Email: s.trautmann-lengsfeld@uke.de , Tel. 040-7410- 57238).

  • Ausschreibung: 3. Februar 2020

    Bewerbungsfrist: 30. April 2020

    Projekt: Wir untersuchen die Funktion vom Serinprotease-Inhibitor Neuroserpin bei der Entwicklung des Nervensystems (Neurogenese/Synaptogenese) und bei der synaptischen Plastizität, bzw. die Entstehung von neurologischen oder psychiatrischen Störungen in Abwesenheit von Neuroserpin.

    Reumann R, Vierk R, Zhou L, Gries F, Kraus V, et al. (2017) The serine protease inhibitor neuroserpin is required for normal synaptic plasticity and regulates learning and social behavior. Learn Mem 24: 650-659. Hermann M, Reumann R, Schostak K, Kement D, Gelderblom M, et al. (2020) Deficits in developmental neurogenesis and dendritic spine maturation in mice lacking the serine protease inhibitor neuroserpin. Mol Cell Neurosci 102.

    Wir bieten:

    • Das Erlernen von Grundlagentechniken (Zell- und Molekularbiologie, Biochemie, Histologie, Mikroskopie).

    • Spannende und klar umschriebene Forschungsprojekte und eine fachlich kompetente Betreuung in einem internationalen Laborteam, regelmäßige Projektmeetings.

    • Vergabe von Stipendium möglich für einen 1-jährigen Vollzeit-Aufenthalt.

    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Bewerbung (mit CV) bitte an: Dr. Giovanna Galliciotti, Institut für Neuropathologie, Campus Forschung (N27)

    g.galliciotti@uke.de, Tel. 040/7410 54424

  • Doktorarbeit in der kardiologischen Vorhofflimmer-Forschung

    Beginn: sofort

    Bewerbungsfristende: 31.01.2021

    Projekt: Im Rahmen des laufenden klinischen Kohortenstudienprojektes am Universitären Herzzentrum un-tersuchen wir bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Vorhofflimmern bekannte und neue Risikofak-toren für das Auftreten dieser häufigen Erkrankung.

    Das Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Charakterisierung von klinischen Variablen, Biomar-kern, genetischer Variation und experimentellen Markern aus Proteom- und Metabolomanalysen zur Optimierung von neu entwickelten Risikoalgorithmen in der Primär- und Sekundärprävention von Vorhofflimmern in klinischen Kollektiven. Zu diesem Zweck werden verschiedene neue Biomar-ker in Blut-, Urin- und Gewebeproben bestimmt und mit dem Vorhandensein oder Neuauftreten von Vorhofflimmern untersucht.

    Wir bieten: Die Strukturen der Kohortenstudien sind etabliert, die Projekte seit Jahren am Laufen. Die Betreu-ung erfolgt engmaschig vor Ort durch die Projektleitung. Eine Study Nurse kümmert sich um die Or-ganisation und Betreuung der praktischen Arbeit. Zudem steht in der Arbeitsgruppe ein Team aus Datenmanager, Statistikern und Biostatistikern als Ansprechpartner und beratend zur Verfü-gung. Es wird neben dem Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Blutentnahme einschließlich EKG-Analyse ein breites wissenschaftliches Spektrum im Bereich der kardiovaskulären Epidemiologie geboten. Insbesondere richtet sich die Doktorarbeit damit an Stu-dierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Kardiologie praktisch und theo-retisch interessieren.

    Kontakt: Prof. Dr. med. Renate Schnabel, Klinik für allgemeine und interventionelle Kardiologie (UHZ) Email: r.schnabel@uke.de

    Anforderungsprofil: Wir suchen Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor al-lem die Patientenrekrutierung, Biomaterialgewinnung, Probenverarbeitung und Asservierung, ggf. nach Interesse Messung von Biomarkern mittels klinisch-chemischen und/oder immunologischen Messverfahren. Zudem erfolgt die Dokumentation der Befunde, Dateneingabe und Qualitätskon-trolle, Beteiligung an der statistischen Erarbeitung der Ergebnisse und Interpretation der Analysen. Der Einsatzbereich ist neben der Mitarbeit in der kardiologischen Ambulanz, die kardiologischen Normalstationen, das Labor der klinischen Kohortenstudien, das epidemiologische Studienzentrum, sowie in einem Subprojekt ggf. der herzchirurgische OP.

  • Klinisch-experimentelle Doktorarbeit in der Epileptologie/Neurochirurgie (Epilepsiezentrum Hamburg)


    Thema: Automatische Anfallserkennung mittels künstlicher Intelligenz


    Wir suchen: Die Arbeitsgruppe „Anfallserkennung“ um Herrn Dr. Patrick House sucht ab sofort zwei motivierte und zuverlässige Doktorandinnen/Doktoranden für die Durchführung jeweils einer klinisch-experimentellen Doktorarbeit.


    Projekt:
    Von Patienten des Epilepsiezentrums Hamburg werden Körperbewegungen und Anfälle von hochauflösenden 3D-Kameras aufgenommen und in anonymisierte 3D-Punktwolken umgewandelt. Mit Ihnen soll ein Algorithmus für eine automatische Anfallserkennung mit künstlichen neuronalen Netzwerken erstellt werden. Hierfür müssen die Bewegungen und Anfälle annotiert (markiert) werden, was den praktischen Teil der Doktorarbeiten darstellt. Annotiert wird sowohl am Computer als auch 3-dimensional mit Mixed Reality Brillen (Microsoft HoloLens 2).

    Die Themen der Doktorarbeiten sind „Mixed/Augmented Reality für 4D-Diagnostik und Differenzialdiagnostik von Anfällen“ und „Mixed/Augmented Reality für 4D-Aufklärung von Patienten sowie für Fortbildungen von Studenten und medizinischem Personal in der Neurologie“.

    Als gesamter zeitlicher Umfang sind ca. zwei Jahre vorgesehen. Sowohl der praktische als auch der theoretische Teil kann in Teilzeit geleistet werden und erfordert keine Freistellung vom Studium. Bis auf regelmäßige Treffen kann die Arbeitszeit frei eingeteilt werden.

    Wir bieten:

    • Engmaschige Betreuung und ausführliche Einführung in die Methodik

    • Doktorarbeit möglich als Monografie mit Co-Autorenschaft oder als
      Publikations-Promotion

    • Positives Ethikvotum bereits vorliegend

    • Inhaltliche Zusammenarbeit mit dem KI Entwicklerteam

    • Mitarbeit an einem zukunftsweisenden, medizinisch sinnvollen Projekt

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung (CV und kurzes Motivationsschreiben)! Diese können Sie bis zum 30.04.2020 direkt an Herrn Dr. House (p.house@eka.alsterdorf.de) schicken.

    Ausschreibung: 21.2.2020
    Beginn: ab sofort / nach Absprache
    Bewerbungsfrist: 30.04.2020

  • Hamburg City Health Study vergibt Doktorarbeiten im kardiovaskulären Bereich

    Wir suchen: ab sofort motivierte und zuverlässige Doktorandinnen/Doktoranden für die Durchführung jeweils einer Doktorarbeit in Vollzeit im kardiovaskulären Bereich, im Zeitraum von 9 - 12 Monaten. Wir sind/Projekt: Die Hamburg City Health Study des Epidemiologischen Studienzentrums, auch HCHS genannt, ist die größte ortsbezogene Langzeitstudie der Welt. An ihr werden in den nächsten Jahren ganze 45.000 Hamburgerinnen und Hamburger teilnehmen. Sie findet auf Initiative der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) statt und wurde von Hamburgern für Hamburg entwickelt, um gemeinsam die Stadt gesünder zu machen.
    Weltweit einzigartig.
    45.000 Hamburgerinnen und Hamburger zwischen 45 und 74 Jahren helfen u.a. dabei mit, die 5 größten Volkskrankheiten Herzinfarkt, Herzschwäche, Vorhofflimmern, Schlaganfall und Demenz besser zu verstehen. Dafür werden die Probanden alle 6 Jahre 7 Stunden lang untersucht. Über 30 Kliniken und Institute des UKE arbeiten dafür Hand in Hand. Damit ist die HCHS das größte interdisziplinäre Forschungsprojekt an einem Standort weltweit!
    Zu unseren Zielen gehört es, die Risikofaktoren der großen Volksleiden zu identifizieren, damit die Medizin in Zukunft mit einer individualisierteren Behandlung und fokussierteren Prävention die Gesundheit der Bevölkerung auch kommender Generationen langfristig verbessern kann.

    Wir bieten:

    • ab sofort geförderte medizinische Doktorarbeiten
    • im Bereich der kardiovaskulären Forschung
    • strukturiertes Ausbildungskonzept mit Vorträgen, Seminaren und Workshops
    • Mitarbeit ab dem ersten Tag in einer der größten Studien weltweit
    • Publikationspromotionen werden unterstützt
    • Stipendium in Höhe von 900 €/Monat
    Ihre Bewerbung inklusive Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen nimmt Frau Dr. A. Jagodzinski (A.Jagodzinski@uke.de) bis 31.08.2020 sehr gern entgegen.

  • Die Abteilung für Infektionsepidemiologie des Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin sucht zwei Medizindoktoranden/innen (m/w/d) für epidemiologische Studien zu tropischen Infektionserkrankungen in Ghana

    Die Stellen schließen einen 9-12 monatigen Auslandsaufenthalt am Agogo Presbyterian Hospital (APH) in derAshanti Region und dem Forschungsinstitut Kumasi Center for Collaborative Research in Tropical Medicine(KCCR) (http://kccr-ghana.org) in Ghana ein.

    Bewerbungsfrist: 30.03.2020 Beginn: möglichst ab Mai/Juni 2020

    Projektbeschreibung: Im Rahmen einer bereits bestehenden Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe Infektionsepidemiologie amBernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem KCCR, werden regelmäßig klinischepidemiologischeStudien am APH in Agogo durchgeführt. Wir suchen jeweils eine/n Doktorand/in für diefolgenden Forschungsgebiete:

    Malaria Birth Cohort Die Aufgabe des Doktoranden ist die Unterstützung bei der Datenerhebung und Betreuung einer longitudinalenGeburtskohorte. Das Ziel der Studie ist es, die Immunitätsentwicklung gegen Malaria-Parasiten über die ersten 12Monate des Lebens zu verfolgen und zu analysieren.

    Aufbau eines krankenhausbasierten Surveillance Systems für Antibiotikaresistenzen Die Aufgabe des Doktoranden ist die Unterstützung bei der Datenerhebung und Betreuung einesSurveillancesystems zu antimikrobiellen Resistenzen. Das Surveillance System wird in mehreren Krankenhäusern inGhana etabliert.

    Die Promotionsthemen innerhalb dieser beiden Forschungsgebiete werden vor Reiseantritt individuell abgestimmt.

    Die Stellen erfordern:

    o Interesse an epidemiologischen Fragestellungen/Themen und Tropenmedizin

    o Kenntnisse der Grundsätze klinischer und epidemiologischer Forschung

    o Grundkenntnisse in statistischen Analysen

    o Bereitschaft sich in statistische Software einzuarbeiten um Analysen selbständig durchzuführen;

    Programmierkenntnisse in Stata, R, oder SAS sind von Vorteil

    o Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

    o Bereitschaft zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in Ghana

    o Verantwortungsbewusstsein, strukturiertes Arbeiten, eigenständiges Problemlösen und Teamfähigkeit

    o Tropentauglichkeit und interkulturelle Kompetenz

    o Relevante Auslandserfahrungen sind von Vorteil

    Reise- und Aufenthaltskosten an den Studienorten in Ghana werden übernommen. Die Einarbeitung und Betreuung der Doktoranden/innen in Ghana und am BNITM findet durch Projektkoordinatoren statt. Die Auswertung der Datenerfolgt am BNITM durch die Doktoranden/innen selbst mit Unterstützung von Seiten der zuständigen Betreuer amBNITM.

    Aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bitte an:

    PD Dr. Daniel Eibach (eibach@bnitm.de); Dr. Johanna Brinkel (brinkel@bnitm.de)

  • Doktorarbeit in der Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin

    Universitäres Herz- und Gefäßzentrum, Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin

    Die Klinik für Gefäßmedizin sucht Doktoranden für den Bereich klinische Versorgungsforschung. Die Versorgungsqualität in der Medizin ist ein Eckpfeiler der deutschen Gesundheitspolitik. Umstritten bleibt, wie sie am pragmatischen erfasst und umgesetzt wird. Als Surrogatparameter gelten die Versorgung in Zentren, regionale Vergleichsuntersuchungen und die Einführung von Mindestmengen. Für die operativen Fächer spielt darüber hinaus die Erfahrung des Operateurs und seines Teams eine bedeutende Rolle. Daten hierzu sind in Deutschland bisher nicht diskutiert worden. Wir suchen Doktoranden zur weiteren Bearbeitung dieses Themas.

    Wir bieten: Spannende und klar definierte Projekte, eine engmaschige und fachlich kompetente Betreuung mit regelmäßigen Besprechungen, Teilnahme an Seminaren der Klinik, Präsentation/Diskussion von Daten.

    Wir erwarten: Ein hohes Maß an Eigenmotivation, selbstständiges analytisches und kritisches Denken, Einbringung eigener Ideen und gute Teamfähigkeit.

    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Kontakt: Bitte senden Sie Ihren CV und ein kurzes Motivationsschreiben an Prof. Dr. E. Sebastian Debus, Direktor der Klinik für Gefäßmedizin: debus@uke.de

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

  • Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie

    Experimentelle (med.) Doktorarbeit in der Kinderchirurgie

    Ausschreibung: 23.04.2020

    Beginn: ab September 2020

    Thema: „Was beeinflusst das Wachstum von Organoiden von Kindern mit Gallengangsatresie“

    Projekt: Die Gallengangsatresie gehört zu den seltenen kongenitalen Erkrankungen. Bei den betroffenen Kindern kommt es zu einer progredienten Fibrose der extrahepatischen Gallenwege. Da es bisher keine kausale Behandlung gibt, müssen die Kinder häufig bereits im ersten Lebensjahr transplantiert werden. Organoide sind wenige Millimeter große, organähnliche Mikrostrukturen (sogenannte Miniorgane). Sie besitzen physiologisch relevante, organähnliche Eigenschaften und können zur Erforschung von Erkrankungen wie der Gallengangsatresie verwendet werden, um Regulationsmechanismen der Erkrankung zu untersuchen bzw. innovative Behandlungsansätze zu testen. Das Organoid-Modell wurde bereits etabliert. Im geplanten Projekt soll nun untersucht werden, welche Faktoren das Wachstum von Organoide von Kindern mit Gallengangs-atresie beeinflussen

    Methodik: u.a. Molekularbiologie, Histologie, Mikroskopie, FACS, ELISA, Western blot

    Wir bieten: das Erlernen einer Vielzahl an Grundlagentechniken im Labor, sehr engmaschige Betreuung, ein hochmotiviertes, kompetentes Laborteam, ein strukturiertes Vorgehen mit regelmäßigen Besprechungen, Präsentationen, interne Fortbildungen, Möglichkeit zur Präsentation der eigenen Ergebnisse auf internen und externen Konferenzen, Tierversuchskurs (optional).

    Wir erwarten: ein hohes Maß an Eigenmotivation, Interesse an der Arbeit im Labor, selbstständiges analytisches Denken, Teamfähigkeit.

    Dauer/Zeitaufwand: 12 Monate experimentelle Arbeit (Vollzeit) plus Anfertigung der Dissertation. Die Arbeit wird im Rahmen eines HIWI-Jobs vergütet.

    Ansprechpartner: PD Dr. med. Michael Boettcher, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, UKE & Dr. Dr. Madeleine Altfeld-Bunders, Heinrich-Pette-Institut.

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung (CV und kurzes Motivationsschreiben). Diese können Sie uns gerne per Mail an (m.boettcher@uke.de) schicken.

  • Klinisch-wissenschaftliche Doktorarbeit:

    Multiple Sklerose:

    Bewerbungsfrist: 30.06.2020

    Beginn: ab sofort

    Das Projekt: Multiple Sklerose (MS) ist eine demyelinisierende Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS) – und die häufigste Ursache einer Behinderung bei jungen Erwachsenen. Die klinische Sektion im INIMS (www.inims.de), angesiedelt zwischen dem Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) und der Klinik für Neurologie, beschäftigt sich mit Strategien zur Stärkung der Patientenautonomie bei Multipler Sklerose und behavioralen Interventionen. Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet die Unterstützung in einem Projekt zum Thema Schwangerschaft bei MS. Hierzu wurden bereits umfassenden Recherchen durchgeführt und Fragebögen entwickelt, welche bereits getestet wurden. Weiterführend sollen nun eine evidenzbasierte Information und Entscheidungshilfe sowie ein Beratungskonzept entwickelt und pilotiert werden. Berührt werden Fragen der Genetik, der Effekt von Schwangerschaft und Geburt sowie Stillen auf den Erkrankungsverlauf und den Umgang mit MS-Immuntherapien vor diesem Hintergrund.

    Was wir suchen: Wir suchen eine/n motivierte/n Doktoranden/-in, der/die unser Team bei der Entwicklung und Evaluation unterstützt und dabei eigenständig Aufgaben übernimmt. Im Fokus der Doktorarbeit soll die Entwicklung und Machbarkeitstestung der evidenzbasierten Information und Entscheidungshilfe stehen. Die Entwicklung und Evaluation beinhalten quantitative sowie qualitative Analysen. Der/die Doktorand/in muss gewillt sein, ein Semester für die Durchführung der Promotion auszusetzen. Beginn ist möglichst sofort!

    Was wir bieten:

    • Mitarbeit an einem innovativen Projekt

    • nettes, interdisziplinäres Team

    • zuverlässige direkte Betreuung durch einen Post-Doc (Dr. Anne Rahn)

    • Erlernen klinisch-wissenschaftlicher Fähigkeiten

    • Möglichkeit an wöchentlichen Meetings der Arbeitsgruppe zum Thema Patientenautonomie von Prof. Heesen teilzunehmen

    Bewerbungen (Lebenslauf, Motivationsschreiben) bitte bis zum 30.06.2020 an Julia Peper (j.peper@uke.de) schicken.

  • Klinische Doktorarbeit in der Urologie

    Plastisch-rekonstruktive Eingriffe sind ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Abteilung. Für die Behandlung von Verengungen der Harnröhre z.B. als Folge von Unfällen, medizinischen Eingriffen oder Entzündungen, ist unsere Klinik das deutschlandweite Referenzzentrum. Dabei wenden wir unter anderem endoskopische Verfahren zur Behandlung von kurzstreckigen Engstellen an. Bei komplexeren Fällen kommen offen-operative Rekonstruktionsverfahren der Harnröhre z.B. als Mundschleimhaut-Autotransplantation oder Meshgraft- (Spalthaut-) Plastik zum Einsatz. Falls erforderlich, bieten wir auch die Schaffung alternativer Harnableitungsformen (z.B. Mitrofanoff-Stoma) an.

    Wir bieten derzeit ein Projekt für eine klinische Doktorarbeit im Bereich der rekonstruktiven Urologie mit Schwerpunkt Harnröhrenchirurgie an. Vorausgesetzt werden überdurchschnittlich hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von Projekten mit klinisch-statistischen Fragestellungen. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, überdurchschnittlich hohe Motivation, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie mit unseren Patientinnen und Patienten setzen wir als Selbstverständlichkeit voraus. Ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden Nachweise über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS.

    Wir bieten ein freundliches und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine persönliche Einarbeitung, Betreuung und regelmäßige Besprechungen. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    • Bewerbungsfrist: offen

    • Beginn: ab sofort

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS) an a.soave@uke.de

  • Experimentelle Doktorarbeit im Bereich der Immun-Onkologie.

    Während der letzten Jahre ist die sogenannte Immuntherapie in den Fokus der Krebstherapie gerückt. In einem gesunden Immunsystem kann die abnorme Expression zellulärer Proteine durch das Immunsystem als entartet erkannt- und eliminiert werden. Während der Karzinogenese können Tumorzellen jedoch Strategien etwickeln, dieser Immunüberwachung zu entgehen, ein Prozess der als Tumor Escape bezeichnet wird (Dranoff, Nature Reviews Cancer 2004(4); Finn, Annals of Oncology 2012(23)).
    Immune Checkpoint Moleküle spielen eine entscheidende Rolle im Tumor Escape. Im gesunden Organismus regulieren sie das Gleichgewicht von aktivierenden und inhibierenden Signalen der T-Zell-Aktivierung, wodurch sie wichtige Faktoren zur Aufrechterhaltung der Eigentoleranz des Immunsystems darstellen. Die inhibitorischen Immune Checkpoint Rezeptoren werden von T-Zellen exprimiert, ihre jeweiligen Liganden von antigen-präsentierenden Zellen, was bei Bindung an die Immune Checkpoint Rezeptoren auf den T-Zellen zur Unterdrückung der Immunantwort führt. Diesen Mechanismus machen Tumorzellen sich durch die Expression von Immune Checkpoint Liganden zu nutze. Bislang sind vor allem Studien zu den Immune Checkpoint Rezeptoren CTLA-4 und PD-1 bei verschiedenen Krebsentitäten veröffentlicht worden. Zudem zeigten spezifische Inhibitoren in ersten klinischen Studien Erfolge, wobei Ipilimumab, ein monoklonaler Antikörper, der sich gegen CTLA-4 richtet, bereits von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Behandlung des Melanoms zugelassen wurde (Pardoll, Nat Rev Cancer 2012(4)). Unsere Arbeiten konzentrieren sich bislang auf die weniger bekannten Immune Checkpoint Liganden PVR und PVRL2, die an den Immune Checkpoint Rezeptor TIGIT auf den Immunzellen binden und somit den Tumor Escape vermitteln können. Wir konnten zeigen, dass die Expression von PVR und PVRL2 mit einer schlechten Überlebensprognose bei AML-Patienten assoziiert ist. Zudem führt die Blockierung von PVR und PVRL2 auf den AML-Zellen zu einer verminderten Lyse der Leukämiezellen durch Immunzellen (Stamm et al, Oral Presentation, 57th ASH Annual Meeting in Orlando 2015).

    Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Identifizierung neuer Immune Checkpoint Rezeptoren sowie der Entwicklung Antikörper-basierter immuntherapeutischer Strategien in der AML und dem Ovarialkarzinom.

    Wir bieten aktuell experimentelle Projekte für die Laufzeit 07/2020 – 06/2021 an. Vorausgesetzt wird ein Interesse an unserem Forschungsgebiet und die Motivation experimentell zu arbeiten. Wir bieten eine enge Zusammenarbeit im Team und Betreuung an, da Betreuerin für erste 6 Monate freigestellt von klinischen Verpflichtungen ebenfalls Vollzeit im Labor arbeitet. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    • Bewerbungsfrist: 15.06.2020
    • Beginn: ab sofort

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Notennachweise) an f.brauneck@uke.de

  • Experimentelle Doktorarbeit:"Die Rolle von ILCs nach allogener Stammzelltransplantation"

    Abteilung Virus Immunologie, Heinrich-Pette-Institut, Hamburg

    Fϋr das Projekt suchen wir zum 1. September 2020 eine Doktorandin / einen Doktoranden mit hohem Interesse an der Bearbeitung einer experimentellen Fragestellung in der Immunologie.

    Das Projekt: Die wichtige Rolle von Immunzellen in Infektionskrankheiten ist seit langer Zeit bekannt. Darüber hinaus haben Studien aus unserer Arbeitsgruppe gezeigt, dass Immunzellen im Gewebe auch die Entwicklung von Gewebe-Stammzellen beeinflussen können. In diesem Projekt untersuchen wir die Rolle von „innate lymphoctes (ILCs)“ nach allogener Stammzelltransplantation in Bezug auf die Entwicklung einer Darm-GvHD. Neue Technologien ermöglichen es uns nun sog. „Organoide“ oder „Mini-Guts“ aus humanen intestinalen Stammzellen zu züchten. Diese „Organoide“ erlauben es, die Interaktion von ILCs und Stammzellen in vitro durch sogenannte Co-Kulturen zu untersuchen. Mit dieser Studie möchten wir die Interaktion zwischen Lymphozyten und intestinalen Stammzellen besser verstehen und nachvollziehen können, wie ILCs gemeinsam mit intestinalen Stammzellen protektiv oder fördernd auf die Entwicklung einer GvHD wirken.

    Wir suchen eine(n) Doktorand(in): · Der/die bereit ist, eine intensive Einarbeitungsphase zum Erlernen der notwendigen Labortechniken zu durchlaufen

    · Der/die Begeisterung daran findet, neue immunologische Konzepte zu entdecken und bereit ist, sich dafür ein hohes Maß an Fachwissen anzueignen

    · Der/die bereit ist, zumindest für ein Jahr eine experimentelle Doktorarbeit durchzuführen

    Wir bieten: · das Erlernen von vielfältigen molekularbiologischen Grundlagentechniken im Bereich der Immunologie und Stammzellbiologie in einem sehr gut ausgestatteten Labor mit international renommierter Leitung

    · ein hochmotiviertes, internationales Laborteam und die Möglichkeit regelmäßiger interner Fortbildungen

    · ein HiWi Gehalt

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) bitte zum 01.08.2020 an Dr. Madeleine Bunders (madeleine.bunders@leibniz-hpi.demadeleine.bunders@leibniz-hpi.de) schicken

  • Doktorarbeit in der Herzinsuffizienz-Forschung

    Beginn: sofort

    Bewerbungsfristende: 31.01.2021

    Projekt: Im Rahmen des laufenden klinischen Kohortenstudienprojektes am Universitären Herzzentrum untersuchen wir bei Patienten mit Herzinsuffizienz neue Risikofaktoren für das Auftreten und den Verlauf dieser häufigen Erkrankung.

    Das Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Charakterisierung von klinischen Variablen, Biomarkern, genetischer Variation und experimentellen Markern, sowie patientenzentrierten Versorgungsansätzen (patient-reportes-outcomes) zur Optimierung der lTherapie. Zu diesem Zweck werden Bioproben asserviert und klinische Variablen dokumentiert.

    Wir bieten: Die Strukturen der Kohortenstudien sind etabliert, alle Arbeitsabläufe bereits eingespielt. Die Betreuung erfolgt engmaschig vor Ort durch die Projektleitung. Die Organisation und Betreuung der praktischen Arbeit in der Ambulanz des HFU-Zentrums erfolgt in enger Abstimmung mit dem dortigen Team. Zudem steht in der Arbeitsgruppe ein Team aus Datenmanager, Statistikern und Biostatistikern als Ansprechpartner und beratend zur Verfügung. Es wird neben dem Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Blutentnahme einschließlich EKG-Analyse ein breites Verständnis der terminalen Herzinsuffizienz inkl. Der chirurgischen Therapieoptionen Herztransplantation und Kunstherzversorgung , sowie ein breites wissenschaftliches Spektrum im Bereich der kardiovaskulären Epidemiologie geboten. Insbesondere richtet sich die Doktorarbeit damit an Studierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Kardiologie praktisch und theoretisch interessieren.

    Kontakt: PD Dr. med. Meike Rybczynski, Klinik für allgemeine und interventionelle Kardiologie (UHZ) Email: mberner@uke.de

    Anforderungsprofil: Wir suchen Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor allem die Patientenrekrutierung, Biomaterialgewinnung, Probenverarbeitung und Asservierung, ggf. nach Interesse Messung von Biomarkern mittels klinisch-chemischen und/oder immunologischen Messverfahren. Zudem erfolgt die Dokumentation der Befunde, Dateneingabe und Qualitätskontrolle, Beteiligung an der statistischen Erarbeitung der Ergebnisse und Interpretation der Analysen. Für eine möglichst lückenlose Rekrutierung ist eine Präsenz in der Ambulanz erforderlich.

  • Experimentelle medizinische Doktorarbeit im Institut für Tumorbiologie

    Ausschreibung: 19.06.2020

    Beginn: 01.10.20 - Einarbeitung kann „nebenbei“ ab sofort erfolgen (Probensammlung u.a.)

    Thema:Analyse humaner Papillomvirus-DNA im Blut mittels Liquid Biopsy zur Erstellung eines Risikoprofils bei CIN 3-Patientinnen Hintergrund: Das Zervixkarzinom ist der zweithäufigste gynäkologische Tumor bei Frauen weltweit. In mehr als 99% der Fälle sind die Erkrankten HPV-positiv. Bei CIN3-Läsionen (zervikale intraepitheliale Neoplasie 3. Grades) handelt es sich um hochgradige Vorstufen eines Zervixkarzinoms. CIN3-Läsionen werden operativ entfernt, müssen aber wegen des hohen Risikos eines Rezidivs oder Zervixkarzinoms über viele Jahre sehr engmaschig durch gynäkologische Untersuchungen nachversorgt werden. Liquid Biopsy: Durch Liquid Biopsy-Verfahren ist es mittlerweile möglich im Blut zirkulierende zellfreie DNA (cfDNA) zu detektieren. Bei Zervixkarzinomen kann man bei Patientinnen im Blut cfDNA von HPV detektieren. Auf HPV wird bereits bei der gynäkologischen Untersuchung durch Abstriche mitgetestet. Im Blut ist ein HPV-Nachweis aber noch kein Teil der Nachsorge. Ein Testverfahren durch Liquid Biopsy würde die Diagnosestellung und -sicherheit für das CIN3-Rezidivrisiko und Zervixkarzinomrisiko verbessern.

    Ziel der Doktorarbeit: Die angebotene Doktorarbeit wird im Institut für Tumorbiologie am UKE innerhalb eines durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts durchgeführt. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Liquid Biopsy-Tests, mit dem das patientenindividuelle Krebsrisiko bei detektierter CIN 3-Läsion aus dem Blut bestimmt werden kann. Aufgabe des/der Doktoranden/in wird es sein, sich mit dem Nachweis und der Analyse von HPV-DNA und DNA-Methylierungsmustern im Plasma zu beschäftigen, welche eine wichtige Rolle in der Entstehung eines zervikalen Karzinoms spielen.

    Rahmenbedingungen: Vorarbeiten wurden bereits innerhalb einer bestehenden Doktorarbeit geleistet, und eine detaillierte Einarbeitung wird stattfinden. Innerhalb dieses Projektes erhält man sowohl Einblicke in die operative Therapie der Erkrankung als auch in die Arbeit im Labor. Insgesamt handelt es sich um eine experimentelle Doktorarbeit, für die mind. 6 Monate „Vollzeittätigkeit“ im Labor angesetzt werden sollten. Die Finanzierung über ein Stipendium für 12 Monate kann beantragt werden (zurzeit erfolgreiche Förderung einer Dissertation).

    Betreut wird die Arbeit durch Prof. Harriet Wikman und PD Dr. Katharina Effenberger. Bei Interesse oder für weitergehende Informationen wenden Sie sich gern an uns. Harriet Wikman und Katharina Harms-Effenberger k.effenberger@uke.de

  • Klinische Doktorarbeit zum Thema Computerspielabhängigkeit bei Jugendlichen Institut:

    Deutsches Zentrum Sucht für Kinder und Jugendliche (DZSKJ)

    Ausschreibung: 29.06.2020

    Beginn: ab sofort, langsame Einarbeitung und ab 01.09.20 vollständige Übernahme

    Thema: Neuronale Veränderungen der Computerspielabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen

    Hintergrund: Die Aufnahme der Diagnose "Computerspielabhängigkeit" in DSM-V und ICD-11 zeigt die wachsende Bedeutung des Thema bei Jugendlichen. Smartphone, Konsolen und Computer sind zu einem stetigen Begleiter des Alltags geworden. Doch was unterscheidet gelegentlichen Konsum von abhängigem Verhalten?

    Ziel der Doktorarbeit: Die angebotene Doktorarbeit untersucht in zwei fMRT-Sitzungen im Abstand von 12 Wochen die strukturellen und funktionellen neuronalen Veränderungen von Jugendlichen mit einer Computerspielabhängigkeit und gesunden Kontrollprobanden zwischen 13-17 Jahren. Während des fMRTs führen die Jugendlichen ein Paradigma zur Emotionsregulation durch. Die Hypothese ist, dass Jugendliche mit einer Computerspielabhängigkeit mehr Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle adäquat zu verarbeiten. Zusätzlich interessiert uns der längsschnittliche Aspekt. Durch die follow-up-Testung nach 12 Wochen wird der Einfluss der Abstinenz während des Aufenthalts in der Tagesklinik oder der Suchtstation abgebildet. Das Projekt liefert einen wichtigen Einblick in die neurobiologischen Grundlagen von behavioralen Abhängigkeiten bei Kindern.

    Rahmenbedingungen: Es wurde bereits ein Teil des Datensatzes erhoben und man kommt in ein funktionierendes Projekt. Eine detaillierte Einarbeitung wird stattfinden. Die studienbegleitende Tätigkeit ist möglich. Die Doktorarbeit liefert einen spannenden Blick in die klinische Forschung und ist bei einem Interesse für Bildgebungsstudien ein tolles Angebot.

    Betreut wird die Arbeit durch Prof. Dr. Rainer Thomasius und Dr. Kerstin Paschke. Bei Interesse oder für weitergehende Informationen wenden Sie sich gerne an: l.schettler.ext@uke.de

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