• Universitäres Herzzentrum Hamburg, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie (Prof. Dr. S. Blankenberg)

    Ausschreibung: 17.09.2019
    Bewerbungsfrist: ab sofort, schnellstmöglich

    Projekt:
    Die degenerative Aortenklappenstenose stellt die häufigste Entität unter den Herzklappenfehlern dar und birgt eine schlechte Prognose sobald erste Symptome auftreten. Der operative Aortenklappenersatz unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine stellt die Therapie der Wahl dar. Jedoch sind ca. 30% der Patienten mit symptomatischer Aortenklappenstenose aufgrund von Komorbiditäten, des hohen Alters, oder hämodynamischer Instabilität für das operative Verfahren nicht geeignet. Bei diesen Patienten hat sich in den vergangenen Jahren die Transkatheter-Aortenklappenimplantation als therapeutische Alternative etabliert. Mittlerweile steht hierzu eine Auswahl unterschiedlicher Transkatheter-Herzklappenprothesen und Vorgehensweisen zur Verfügung. Hinsichtlich dieser neuen Verfahren ist das interdisziplinäre Herzklappen-Programm des UHZ eine der führenden Institutionen. Zur stetigen Evaluation und Verbesserung dieses neuen Verfahrens wird seit Beginn eine ausführliche Datenbank gepflegt, die sowohl Basis-Daten als auch die jeweiligen Untersuchungen im Rahmen der Nachsorge enthält. Diese Daten sollen auf Prädiktoren für das Outcome evaluiert und mögliche Empfehlungen zur Prothesenauswahl bei verschiedenen Patientenkollektiven abgeleitet werden.

    Wir suchen:
    Wir suchen eine motivierte Doktorandin oder einen motivierten Doktoranden mit Interesse an neuen interventionellen Verfahren. Mit viel Eigeninitiative und Engagement sollen die Daten der Patienten, die am UHZ einen interventionellen Aortenklappenersatz erhalten, prospektiv über den Zeitraum eines Jahres erhoben und in die bestehende Datenbank eingepflegt werden. Anschließend werden die gewonnenen Daten auf verschiedene Prädiktoren für Outcome und Performance untersucht. Die Arbeit umfasst die Aufklärung der Patienten, die Datenaquise und -eingabe in die Datenbank sowie Blutabnahmen, Zentrifugation und Asservierung der Serumproben vor und nach Intervention. Die Arbeit wird unter 2-3 Doktoranden aufgeteilt.

    Wir bieten:
    Wir bieten eine bereits etablierte Datenbank sowie eine engmaschige und persönliche Betreuung des Projekts mit langer Erfahrung in der Betreuung von medizinischen Doktorarbeiten in einem festen Team. Das Projekt ist in einem überschaubaren Zeitraum zu bearbeiten und kann studienbegleitend erfolgen. Die statistischen Auswertungen erfolgen in Zusammenarbeit unseren Statistikern. Die Doktorarbeit erlaubt einen tiefgreifenden Einblick in innovative Herzklappentherapien und eignet sich daher in besonderem Maße für Studierende, die sich auch langfristig für eine kardiologische Laufbahn interessieren.

    Beginn und Dauer:
    Der Beginn der Arbeit ist ab sofort, die Dauer beträgt insgesamt ca. 1,5 Jahre (studienbegleitend).

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Dr. med. Sebastian Ludwig Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH, E-Mail: se.ludwig@uke.de

  • Deutsches Aortenzentrum Hamburg, Klinik für Herzchirurgie, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum UKE Hamburg

    Ausschreibung: 1. September 2019
    Bewerbungsfrist: keine
    Beginn: ab sofort

    Projekt:
    Operative Eingriffe an der Hauptschlagader gehören seit jeher zu den besonders herausfordernden Prozeduren der Herzchirurgie. Obwohl die Techniken der Aortenchirurgie zur Behandlung von Aneurysmata und Dissektionen in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich verbessert werden konnten bleibt die Sterblichkeit vor allem bei Eingriffen im Bereich des Aortenbogens weiter hoch. Im Vergleich zu anderen herzchirurgischen Eingriffen wie dem aortokoronaren Bypass oder klappenchirurgischen Eingriffen sind aortenchirurgische Prozeduren selten. Daher existieren wenige Daten zu Vor- und Nachteilen unterschiedlicher aortenchirurgischer Techniken und möglichen Risikofaktoren aortenchirurgischer Patienten.

    Die aortenchirurgische Arbeitsgruppe des Deutschen Aortenzentrums Hamburg hat daher in den vergangenen Jahren eine große retrospektive Datenbank aufgebaut, in der anonymisierte Daten von mehr als 700 aortenchirurgischen Patienten eingeschlossen werden konnten. Diese Daten sollen uns nun helfen viele drängende Fragen der aortenchirurgischen Forschung zu beantworten. Wie häufig müssen Patienten nach einem aortenchirurgischen Eingriff erneut an der Aorta operiert werden und wie ist das Outcome dieser Re-Operationen? Welche Risikofaktoren für eine erhöhte Sterblichkeit nach aortenchirurgischen Eingriffen können identifiziert werden? Welche Operationstechnik sollte für Patienten mit einer akuten Typ-A Dissektion gewählt werden, wenn der Aortenbogen mitbetroffen ist?

    Wir suchen:
    Wir suchen eine/n hoch-motivierte/n Doktoranden/in mit Interesse an einem spannenden wissenschaftlichen Projekt mit direktem Bezug zum klinischen Alltag. Sie werden vorrangig an der Datenerhebung, -pflege und -auswertung anhand unserer aortenchirurgischen Datenbank arbeiten. Diese Aufgaben teilen Sie sich mit weiteren Doktoranden und einer Studynurse. Für die Arbeit an Ihrem Projekt sollten Sie 18 Monate studiumsbegleitender Tätigkeit oder 6 Monate in Vollzeit einplanen.

    Wir bieten:
    Wir bieten Ihnen die Beteiligung an einem innovativen herzchirurgischen Forschungsprojekt. Sie Erlernen in enger und zuverlässiger Betreuung durch unsere Post-Docs die Grundlagen klinisch-wissenschaftlichen Arbeitens. Ihre Datenauswertung können Sie bei gewissenhafter Arbeit in überschau- und vorhersehbarer Zeit abschließen. Die statistische Auswertung der erhobenen Ergebnisse erfolgt in Zusammenarbeit mit den Statistikern der Medizinischen Biometrie und Epidemiologie des UKE. Gerne können Sie im Rahmen Ihrer Promotion in der Klinik für Herzchirurgie hospitieren und wertvolle Einblicke in die stationäre und operative Versorgung unserer aortenchirugischen Patienten gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

    Beginn und Dauer:
    Der Beginn der Arbeit ist ab sofort möglich. Die Dauer beträgt 18 Monate bei studiumsbegleitender Tätigkeit oder 6 Monate in Vollzeit.

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
    Till Joscha Demal
    Klinik für Herzchirurgie
    Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH
    Email: t.demal@uke.de

  • Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

    Bewerbungsfrist : 15.09.2019

    Projekt:
    Primäres Ziel ist die Analyse der Veränderungen in der Refraktion und cornealen Topographie ausgelöst durch Augenmuskeloperationen. Die Analysen sollen ein besseres Verständnis ermöglichen, welche Veränderungen durch die Korrektur der Augenstellung ausgelöst werden.

    Zudem soll durch die Analysen geprüft werden wie der Einfluss verschiedener Operationsverfahren (Operationen an einem geraden Augenmuskel im Vergleich zu Operationen an zwei geraden Augenmuskeln im Vergleich zu komplizierteren Verfahren, welche bspw. schräge Augenmuskeln beinhalten) auf die zu erhebenden Parameter ist.

    Wir suchen:
    Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor allem die Patientenrekrutierung in der Poliklinik für Augenheilkunde im Rahmen der Sprechstunden, sowie auf den Stationen, Dokumentation der Untersuchungsbefunde, Qualitätskontrolle, Beteiligung an der statistischen Auswertung, Literaturrecherche und Interpretation der Befunde. Eine hohe zeitliche Flexibilität ist wünschenswert.

    Wir bieten:

    • eindeutig definierte Fragestellungen und Ziele
    • Integration in eine engagierte Arbeitsgruppe
    • Beteiligung an resultierenden Publikationen
    • Intensive persönliche Einarbeitung und Betreuung
    • Umfangreiche Vorarbeiten und langjährige experimentelle Erfahrung
    • Präsentation eigener Ergebnisse in Hausseminaren

    Beginn und Dauer:
    Es wird von einer Dauer von 6 Monaten ausgegangen für die Datengewinnung.

    Kontakt:
    Wir bitten um Zusendung von aussagekräftigen Bewerbungen an j.mehlan@uke.de.

  • Heinrich-Pette-Institut, Hamburg, Abteilung Virus Immunologie

    Bewerbungsfrist:

    Fϋr das Projekt: suchen wir eine Doktorandin / einen Doktoranden mit hohem Interesse an der Bearbeitung einer experimentellen Fragestellung in der Immunologie der Mukosa bei Patienten mit M. Hirschsprung.

    Projekt:
    M. Hirschsprung ist eine kongenitale Erkrankung, wobei fehlende Ganglienzellen im Kolon zu einer funktionellen Obstruktion führen. Verkomplizierend im Verlauf ist die Hirschsprung-assoziierte Enterokolitis. Sie stellt ein signifikantes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Im diesem Projekt soll untersucht werden wie die vermutete epitheliale Dysfunktion zu einer proinflammatorischen Immunantwort in Patienten mit M. Hirschsprung führt. Neue Technologien ermöglichen es uns nun sog. „Organoide“ oder „Mini-Guts“ aus humanen intestinalen Stammzellen zu züchten. Organoide von Patienten mit M. Hirschsprung konnten bereits in unserem Labor etabliert werden. Mit dieser Studie möchten wir die Pathogenese der M. Hirschsprung-assoziierte-Enterokolitis besser verstehen und die Konsequenzen einer fehlerhaften Interaktion zwischen epithelialen Zellen und Bakterien und Viren, wie z.B. bei Kolitiden oder viralen Infektionen, untersuchen. Hierdurch erhoffen wir uns, neue Angriffspunkte für Therapien für primär inflammatorische, aber auch infektiöse Darmerkrankungen zu etablieren.

    Wir suchen eine(n) Doktorand(in):

    • Der/die bereit ist, eine intensive Einarbeitungsphase zum Erlernen der notwendigen Labortechniken zu durchlaufen
    • Der/die Begeisterung daran findet, neue immunologische Konzepte zu entdecken und bereit ist, sich dafϋr ein hohes Maβ an Fachwissen anzueignen
    • Der/die bereit ist, zumindest für ein Jahr eine experimentelle Doktorarbeit durchzuführen

    Wir bieten:

    • das Erlernen von vielfältigen molekularbiologischen Grundlagentechniken im Bereich der Immunologie und Stammzellbiologie in einem sehr gut ausgestatteten Labor mit international renommierter Leitung
    • ein hochmotiviertes, internationales Laborteam und die Möglichkeit regelmäβiger interner Fortbildungen
    • ein HiWi Gehalt
    • Startpunkt ist 1. Februar 2020 jedoch kann das Projekt auch früher begonnen werden.

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) bitte an Dr. Madeleine Bunders ( madeleine.bunders@leibniz-hpi.de ) schicken

  • Universitäres Herzzentrum Hamburg, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

    Ausschreibung: 04.09.2019
    Bewerbungsfrist: Oktober 2019

    Projekt:
    Die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ist ein heterogenes Krankheitsbild bisher ohne validen Therapieansatz. Sie ist gekennzeichnet durch viele Komorbiditäten wie Adipositas, Vorhofflimmern, Anämie, Schlaf-bezogene Atmungsstörungen etc. Ziel dieser Studie ist die bessere Phänotypisierung dieser Patienten u.a. durch den Einsatz von telemedizinischen Devices zur Früherkennung von Vorhofflimmern oder Schlaf-bezogenen Atmungsstörungen. Die Studie ist eine Substudie der bereits sehr erfolgreich rekrutierenden AFHRI-Kohorten.

    Voraussetzung:
    12-monatige Phase in Vollzeit in der Klinik für Screening, Einschluss und Koordination der Untersuchungen; anschließend statistische Auswertung und Verfassen der Doktorarbeit.

    Das dürfen Sie erwarten:

    • Engmaschige Betreuung.
    • Eigenverantwortliche Mitgestaltung des spezifischen Themas der Doktorarbeit.
    • Kurzfristige Absprachen bei Fragen/Problemen mit den u. g. Ansprechpartnerinnen.
    • Statistische Auswertung durch unsere statistische Fachabteilung

    Beginn und Dauer:
    Ab 01.10. bzw. 01.11.2019; klinische Phase im Universitären Herzzentrum über 12 Monate, dann ca. 3-6 Monate Auswertung der Daten (durch unsere Statistiker) und Verfassen der Doktorarbeit.

    Kontaktieren Sie uns gerne. Ein gegenseitiges Kennenlernen und weitere Informationen sind auch kurzfristig möglich.

    PD Dr. Christina Magnussen, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum Hamburg, E-Mail: c.magnussen@uke.de

    Prof. Dr. Renate Schnabel, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum Hamburg, E-Mail: r.schnabel@uke.de

  • SFB 936 - Multi-Site Communication in the Brain

    Bewerbungsfrist: das ganze Jahr über möglich

    Ausschreibung:
    Im SFB 936 werden kognitive Prozesse und Netzwerke im gesunden und erkrankten Gehirn mit unterschiedlichen Methoden, u.a. fMRI, EEG, MEG, tACS, TMS am Menschen und Tiermodell erforscht (siehe auch www.sfb936.net).

    Wir suchen hoch motivierte Medizinstudenten, die Interesse haben, ihre medizinische Doktorarbeit in einem experimentellen Kontext im Rahmen neurowissenschaftlicher Forschung zu erstellen (für Details siehe auch: http://sfb936.net/open-positions).

    Der SFB 936 bietet Medizindoktoranden Stipendien in Vollzeit für 1 Jahr mit einer Vergütung von 956 € pro Monat. Bewerbungen werden das ganze Jahr über angenommen.

    Bei Interesse melden Sie sich gern bei:
    Dr. Sina A. Trautmann-Lengsfeld, Abteilung für Neurophysiologie und Pathophysiologie (Email: s.trautmann-lengsfeld@uke.de , Tel. 040-7410- 57238).

  • Martini-Klinik am UKE und Institut für Anatomie und Experimentelle Morphologie

    Bewerbungsfrist:

    Projekt:
    Unser Projekt befasst sich mit dem Thema „Präklinische Entwicklung neuer zielgerichteter Therapie zur Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC)“.

    Resistenzentwicklung gegenüber der Hormon- oder Chemotherapie stellt in der aktuellen Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms ein Problem dar. Mit der Aufklärung verschiedener Mechanismen, die an der Resistenzentwicklung beteiligt sind, eröffnet sich zwar die Aussicht, therapeutische Strategie zur Überwindung einzelner Resistenzmechanismen entwickeln zu können, jedoch kann diese Bestrebung aufgrund fehlender aussagekräftiger Forschungsmodelle, bisher nicht ausreichend evaluiert werden. In unserem Projekt wollen wir mittels von uns bereits etablierten klinikrelevanten Resistenzmodellen experimentelle Therapieansätze mit bereits zugelassenen Medikamenten überprüfen, um den Weg von präklinischen Erkenntnissen zum klinischen Einsatz zu beschleunigen und dabei auch einen prädiktiven Biomarker für das Ansprechen auf einzelne Therapien etablieren.

    Das Projekt wird überwiegend im Institut für Anatomie und Experimentelle Morphologie durchgeführt, Der klinische Teil erfolgt in der Martini-Klinik am UKE.

    Ihre Aufgaben:

    • Durchführung von Forschungsaufgaben unter Anwendung eines breiten Spektrums von molekularbiologischen, zellbiologischen und Tier-experimentellen Methoden
    • Bearbeitung der aus Patientenmaterial abgeleiteten Modellen sowie Auswertung der klinischen Daten
    • Sammlung und Dokumentation von Forschungsergebnissen, ggf. Auswertung klinischer Daten

    Wir erwarten:

    • Interesse an translationaler Tumorforschung und Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
    • Bereitschaft für eine intensive Einarbeitungsphase zum Erlernen der notwendigen Labortechniken inkl. Tierexperimente
    • Bis zu zwei aufeinanderfolgend geplante Freisemester für die Durchführung der experimentellen Arbeit im Labor
    • sicherer Umgang mit MS Office (wünschenswert: graphpad prism oder SPSS)
    • gute Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Freude an der interdisziplinären Zusammenarbeit im Team

    Wir bieten:

    • Das Erlernen von vielfältigen molekularbiologischen Grundlagentechniken im Bereich der Krebsforschung
    • Engmaschige Betreuung vor Ort durch die Projektleitung
    • Mögliche Verknüpfung der Studienarbeit und Promotionsarbeit
    • Finanzielle Förderung durch Drittmittel und Promotionsstipendium während der Freisemester (ca. 700-900 Euro/Monat (netto))
    • Eine Co-Autorschaft im Fall einer Publikation

    Beginn und Dauer:
    Der Beginn der aktuellen Doktorandenstelle ist für WS 2019 geplant und es wird von einer Dauer von 12 Monaten für die experimentelle Tätigkeit ausgegangen. Die Einarbeitung für die erste 3-4 Monate ist noch neben dem Studium möglich, abhängig vom Typ des Promotionsstipendiums und der geplanten Freisemesters

    Kontakt:
    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) bitte zum 30.08.2019 an Dr. Su Jung Oh-Hohenhorst Ph.D ( oh@martini-klinik.de ) schicken

  • Institut für Immunologie

    Bewerbungsfrist: 15.09.2019
    Beginn: Oktober 2019

    Die Influenza ist eine häufige und schwerwiegende Infektionskrankheit des Menschen, welche jedes Jahr auch in Deutschland zahlreiche Todesopfer fordert. In der Regel führt die Infektion zur Etablierung langlebiger Memory-T-Zellen und zur Elimination des Virus. Während die Grippe-Schutzimpfung vor allem auf die Erzeugung neutralisierender Antikörper gegen die sich von Jahr zu Jahr verändernden Oberflächenantigene Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) abzielt, spielt das vergleichsweise stark konservierte Nukleoprotein (NP) eine immundominante Rolle für die T-Zell-Antwort.

    Der Nachweis antigenspezifischer T-Zellen gegen einen bestimmten Infektionserreger (oder ein Tumorantigen) stellt wegen der niedrigen Frequenz solcher Zellen innerhalb der Gesamtheit der T-Zellen methodisch eine Herausforderung dar. Noch dazu sind die meisten Nachweisverfahren abhängig von dem HLA-Haplotyp des Probanden. Wir haben eine Methode entwickelt, Influenza-spezifische T-Zellen HLA-unabhängig nachzuweisen, indem wir das NP durch sog. Nanobodies (Einzeldomänen-Antikörper) gezielt über ausgewählte Rezeptoren in Antigen-präsentierende Zellen (APCs) einschleusen.

    Das Projekt beinhaltet folgende Fragestellungen/Arbeitspakete:

    • Vergleich verschiedener APC-Populationen und Rezeptoren im Hinblick auf ihre Fähigkeit, NP-spezifische CD4+ und CD8+ T-Zellen zu stimulieren. Ein Nebenziel dieses Abschnitts ist die Etablierung eines möglichst routinetauglichen Verfahrens für die Anwendung im immunologischen Diagnostiklabor.
    • Charakterisierung der NP-spezifischen T-Zellen in Hinblick auf ihren Differenzierungsstatus (Zugehörigkeit zu Effektor-/Memory-Populationen) und ihre Effektorfunktionen.
    • Monitoring der NP-spezifischen T-Zell-Antwort nach Grippeschutzimpfung bei Freiwilligen sowie bei ausgewählten Gruppen immungeschwächter Patienten.
    • Analyse der NP-spezifischen T-Zell-Antwort bei Patienten, die mit ernsten Verläufen einer Influenza-Infektion im UKE stationär behandelt werden.

    Weitere inhlatliche Fragen können gerne in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Das Projekt ist in den SFB1328 (Regulatorische Funktion von Adenin-Nukleotiden) eingebunden.

    Wir suchen eine Doktorandin (m/w/d), die:

    • Spaß an der Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen hat
    • gerne Probleme löst, eigene Ideen entwickelt, und mit anderen zusammen im Team arbeitet
    • in der Lage ist, englische Publikationen zu lesen
    • bereit ist, ein Jahr in die Bearbeitung einer spannenden Fragestellung inklusive dem Lernen der dazu notwendigen Methoden zu investieren

    Wir bieten:

    • ein spannendes, fachübergreifendes und methodisch vielfältiges experimentelles Thema
    • sorgfältige Einarbeitung in die benötigten Methoden (u.a. Durchflusszytometrie, Zellkulturtechniken, molekularbiologische Grundtechniken)
    • kompetente, engagierte und hilfsbereite Team-Mitglieder
    • die Möglichkeit, eigene Ergebnisse auf Kongressen und in Form von Publikationen zu präsentieren
    • ein HiWi Gehalt
    Bewerbungen mit CV bitte bis zum 15.09.2019 schicken an: Prof. Dr. Friedrich Haag ( haag@uke.de )

  • Urologische Klinik und Poliklinik des UKE

    Bewerbungsfrist: offen
    Beginn: ab sofort

    Projekt: Plastisch-rekonstruktive Eingriffe sind ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Abteilung. Für die Behandlung von Verengungen der Harnröhre z.B. als Folge von Unfällen, medizinischen Eingriffen oder Entzündungen, ist unsere Klinik das deutschlandweite Referenzzentrum. Dabei wenden wir unter anderem endoskopische Verfahren zur Behandlung von kurzstreckigen Engstellen an. Bei komplexeren Fällen kommen offen-operative Rekonstruktionsverfahren der Harnröhre z.B. als Mundschleimhaut-Autotransplantation oder Meshgraft- (Spalthaut-) Plastik zum Einsatz. Falls erforderlich, bieten wir auch die Schaffung alternativer Harnableitungsformen (z.B. Mitrofanoff-Stoma) an.
    Wir bieten derzeit ein Projekt für eine klinische Doktorarbeit im Bereich der rekonstruktiven Urologie mit Schwerpunkt Harnröhrenchirurgie an.

    Vorausgesetzt werden überdurchschnittlich hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von Projekten mit klinisch-statistischen Fragestellungen. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, überdurchschnittlich hohe Motivation, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie mit unseren Patientinnen und Patienten setzen wir als Selbstverständlichkeitvoraus. Ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden Nachweise über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS.

    Wir bieten ein freundliches und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine persönliche Einarbeitung, Betreuung und regelmäßige Besprechungen. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS) an a.soave@uke.de

Doktorandenbörse

Hier finden Sie die aktuell zu vergebenen Doktorarbeiten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den angegebenen Ansprechpartner.

Ausschreibung von Promotionsarbeiten

Ausschreibung von Promotionsarbeiten in der Doktorandenbörse - welche Angaben sind erforderlich?
Damit Ihr Angebot schnell veröffentlicht werden kann, geben Sie bitte Folgendes an:

1. Überschrift für die Ausschreibung
2. Einrichtung (Institut bzw. Klinik)
3. Bewerbungsfrist
4. Ausschreibungstext

Ihre Ausschreibung senden Sie dann an Gabriele Philipp
Ausschreibungen ohne Fristangaben werden nach sechs Wochen entfernt.

Weitere Informationen