Doktorandenbörse

  • UHZ, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

    Bewerbungsfrist:
    Beginn und Dauer: September/Oktober 2018 angedacht, die Dauer beträgt 9 Monate.

    Unser Projekt:
    Die Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie führt seit mehreren Jahren sehr erfolgreich klinische Kohortenstudien zur Untersuchung unterschiedlicher kardialer Krankheitsbilder durch. Im Rahmen der klinischen Kohortenstudie „INTERCATH“ werden Faktoren identifiziert und analysiert, welche die Schwere der koronaren Herzerkrankung bei Patienten beeinflussen können. In Zukunft soll somit die Möglichkeit geschaffen werden, das Entstehen oder Voranschreiten einer koronaren Herzerkrankung verhindern und weitere individuelle Therapieoptionen entwickeln zu können.

    Wir suchen:
    Wir suchen eine motivierte Doktorandin oder einen motivierten Doktoranden mit Interesse an einem hochkarätigen klinisch-wissenschaftlichen Projekt. Der Einschluss der Patienten in die Kohortenstudie erfolgt zur geplanten Herzkatheteruntersuchung am Universitären Herzzentrum. Sie koordinieren eigenständig in einem motivierten Team aus ärztlichen Kollegen, Study Nurses und bereits eingearbeiteten Doktoranden den Studieneinschluss der Patienten. Hierfür werden durch Sie krankheitsbezogene Daten erhoben, Blutproben gewonnen und diese für weitere Analyse aufbereitet (z.B. für genetische Analysen oder die Etablierung neuer Biomarker). Des Weiteren werden bereits eingeschlossene Patienten durch Sie mittels Telefon-Interview nachbeobachtet. Für die konstante Datenerhebung ist eine 9-monatige Mitarbeit in unserem Team wünschenswert.

    Wir bieten:
    Seit vielen Jahren besitzt unsere Klinik Erfahrung in der Durchführung großer klinischer Studien. Wir bieten Ihnen im Rahmen Ihrer Dissertation die Durchführung eines eigenen Projektes unter engagierter Mitarbeit in unserem bestehenden Team an. Dabei werden Sie über die gesamte Laufzeit hinweg durch einen ärztlichen Kollegen persönlich und individuell betreut. Der Zeitraum Ihrer Datenerhebung wird im Vorfeld auf einen Zeitraum von 9 Monaten festgelegt. Auf Grund der hohen Fallzahlen ist somit eine ausreichende Datenmenge zur Analyse gewährleistet. Die statistische Auswertung erfolgt in Zusammenarbeit mit unseren Statistikern des Universitären Herzzentrums. Ethik-Antrag, Finanzierung und Infrastruktur bestehen selbstverständlich. Zusätzlich kann im Rahmen des Projekts die Ausarbeitung der Studienarbeit für den Modellstudiengang iMED erfolgen, die thematisch idealerweise als Vorbereitung auf die Dissertationsschrift dienen kann.

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Dr. med. Christoph Waldeyer, E-Mail: c.waldeyer@uke.de , Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

    Dr. med. Fabian Brunner, E-Mail: fa.brunner@uke.de , Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

  • Klinik und Poliklinik für Neurologie

    Bewerbungsfrist: 15.05.2018
    Beginn: ab sofort

    Das Projekt:
    Multiple Sklerose (MS) ist eine demyelinisierende Erkrankung des Zentralen Nervensystem (ZNS) – und die häufigste Ursache einer Behinderung bei jungen Erwachsenen. Die Erkrankung verläuft sehr variabel – während es gutartige Verläufe gibt, bei denen Patienten über Jahre stabil bleiben, kann es durchaus auch zu Beginn der Erkrankung zu großen Einschränkungen kommen. Für Patienten kann ihre ungewisse Zukunft eine große Belastung bedeuten, für Ärzte eine erschwerte Therapieplanung.

    Seit 2003 existiert ein Online analytical processing tool (OLAP), das u.a. Daten von über 800 MS-Patienten, die mehrere Jahrzehnte beobachtet wurden, verwendet, um eine individuelle Langzeit-Prognose für MS-Patienten zu errechnen. Patienten können bestimmte Merkmale der eigenen Erkrankung in eine Maske eingeben und erhalten im Anschluss verschiedene Vorhersagen für ihren zukünftigen Krankheitsverlauf. Dies kann Erleichterung bringen – was passiert aber, wenn eine ungünstige Prognose prophezeit wird? Unterscheidet sich die Wahrnehmung der Patienten von der errechneten Prognose? Und beeinflusst diese Patienten bei zukünftigen Entscheidungen?

    Was wir suchen:
    Wir suchen eine/n motivierte/n Doktoranden/-in, der/die die Effektivität und Handhabbarkeit sowie die psychologischen Auswirkungen des OLAP-Tools auf MS-Patienten in einer klinischen Kohortenstudie untersucht. Er/sie sollte gewillt sein, die Studie konzeptionell mit zu entwickeln und mindestens ein Semester für die Dissertation auszusetzen.

    Was wir bieten:

    • sehr nettes, interdisziplinäres Team
    • zuverlässige direkte Betreuung durch einen Post-Doc
    • Erlernen klinisch-wissenschaftlicher Fähigkeiten
    • wöchentliche interne, thematisch breit gefächerte Fortbildungen

    Bewerbungen (Lebenslauf, Motivationsschreiben) bitte bis zum 15.05.2018 an Dr. Insa Schiffmann (i.schifmann@uke.de) oder Prof. Dr. Christoph Heesen (heesen@uke.de) schicken.

  • Institut für Neuropathologie

    Bewerbungsfrist: 30.09.2018
    Beginn: jederzeit möglich

    Die Arbeitsgruppe Entwicklungsneurobiologie/pädiatrische Neuroonkologie am Kinderkrebszentrum Hamburg sucht laufend engagierte und motivierte Medizinstudenten, die ein ausgeprägtes Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen haben und eine Tätigkeit als forschender Arzt anstreben. Für experimentelle und/oder translationale Projekte suchen vor allem Studenten ab dem 5. Semester, die evtl. auch bereit sind, sich für 1-2 Semester vollständig der Promotion zu widmen. Ggf. unterstützen wir Sie bei der Einwerbung geeigneter Stipendien. Insbesondere dürfen sich Studenten mit dem Berufsziel Pädiatrie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neurologie, Neuropathologie, Pathologie oder Humangenetik angesprochen fühlen.

    Die Arbeitsgruppe besteht aus derzeit 12 Ärzten, Naturwissenschaftlern, technischen Mitarbeitern und Doktoranden. Nähere Informationen zu Arbeitsgruppenmitgliedern und Forschungsschwerpunkten finden Sie unter http://www.kinderkrebs-forschung.de/forschung/ag-schueller/. Doktoranden bieten wir ein angenehmes Arbeitsklima in einem jungen dynamischnen Team, eine engmaschige Betreuung, regelmäßige Labortreffen, Fortbildungsveranstaltungen, Journal-clubs, die Anleitung zu selbstständigem wissenschafltichem Arbeiten sowie das Mitwirken an Publikationen in internationalen Fachjournalen.

    Bei Interesse kontaktieren Sie bitte den Arbeitsgruppenleiter, Herrn Prof. Dr. med. Ulrich Schüller unter 040/741054968 oder unter u.schueller@uke.de . Bewerbungen fügen Sie bitte neben einem Motivationsschreiben auch alle wichtigen Zeugnisse und einen Lebenslauf bei. Bewerbungsfrist ist der 30.9.2018, Arbeiten können jedoch jederzeit begonnen werden. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!


  • Institut für Tumorbiologie - AG „Personalisierte Krebstherapie"

    Bewerbungsfrist: 30.04.2018
    Beginn: zeitnah

    Es geht um ein Projekt zum Thema zirkulierende Tumorzellen/ liquid biopsy. Regelmäßige Biopsien bei Tumorpatientinnen/en sind häufig schwierig oder nicht durchführbar. Der Stellenwert von nicht-invasive Diagnostik und Therapiemonitoring mittels liquid biopsy nimmt daher immer mehr zu. Liquid biopsy kann nicht nur helfen das Therapieansprechen zu überwachen sondern auch Resistenzentwicklungen zu verstehen und zu kontrollieren und mögliche neue Therapietargets zu identifizieren. Das Projekt bezieht sich vor allem auf Patienten mit Lungentumoren unter Immuntherapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren. Die Arbeitsgruppe ist sowohl in der II. Med. Klinik als auch im Institut für Tumorbiologie angesiedelt. Es besteht ein hoher Bezug zur Klinik und eine Vernetzung mit verschiedenen, anderen Arbeitsgruppen.

    Wir suchen eine motivierte und engagierte Doktorandin oder einen Doktoranden

    • mit starkem Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und
    • mit Bereitschaft mindestens für ein Jahr eine experimentelle Doktorarbeit durchzuführen

    Wir bieten:

    • Eine Doktorarbeit in einem sehr netten, hoch motivierten und internationalen Team
    • Arbeit in einem sehr gut ausgestatteten Labor
    • Regelmäßige Fortbildungen (z.B. Journal Club, Labmeetings)
    • Erlernen von molekularbiologischen und immunbiochemischen Methoden
    • Selbstständige Durchführung des Projektes unter praktischer und wissenschaftlicher Anleitung

    Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Dr. Melanie Janning ( m.janning@uke.de ), gerne mit einem kurzen Anschreiben und einem aktuellen Lebenslauf. Bitte schicken sie uns ihre Bewerbungen bis Ende April 2018. Der geplante Beginn des Projektes ist Frühjahr 2018.

  • Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH, Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

    Beginn: zweite Jahreshälfte 2018

    Projekt:
    Im Rahmen des laufenden klinischen Kohortenstudienprojektes am Universitären Herzzentrum untersuchen wir bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Vorhofflimmern bekannte und neue Risikofaktoren für das Auftreten dieser häufigen Erkrankung.
    Das Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Charakterisierung von klinischen Variablen, Biomarkern, genetischer Variation und experimentellen Markern aus Proteom- und Metabolomanalysen zur Optimierung von neu entwickelten Risikoalgorithmen in der Primär- und Sekundärprävention von Vorhofflimmern in klinischen Kollektiven. Zu diesem Zweck werden verschiedene neue Biomarker in Blut-, Urin- und Gewebeproben bestimmt und mit dem Vorhandensein oder Neuauftreten von Vorhofflimmern untersucht.

    Wir suchen:
    Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor allem die Patientenrekrutierung, Biomaterialgewinnung, Probenverarbeitung und Asservierung, ggf. nach Interesse Messung von Biomarkern mittels klinisch-chemischen und/oder immunologischen Messverfahren. Zudem erfolgt die Dokumentation der Befunde, Dateneingabe und Qualitätskontrolle, Beteiligung an der statistischen Erarbeitung der Ergebnisse und Interpretation der Analysen. Der Einsatzbereich ist neben der Mitarbeit in der kardiologischen Ambulanz, die kardiologischen Normalstationen, das Labor der klinischen Kohortenstudien, das epidemiologische Studienzentrum, sowie in einem Subprojekt ggf. der herzchirurgische OP.

    Wir bieten:
    Die Strukturen der Kohortenstudien sind etabliert, die Projekte seit Jahren am Laufen. Die Betreuung erfolgt engmaschig vor Ort durch die Projektleitung. Eine Study Nurse kümmert sich um die Organisation und Betreuung der praktischen Arbeit. Zudem steht in der Arbeitsgruppe ein Team aus Datenmanager, Statistikern und Biostatistikern als Ansprechpartner und beratend zur Verfügung. Es wird neben dem Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Blutentnahme einschließlich EKG-Analyse ein breites wissenschaftliches Spektrum im Bereich der kardiovaskulären Epidemiologie geboten. Insbesondere richtet sich die Doktorarbeit damit an Studierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Kardiologie praktisch und theoretisch interessieren.

    Beginn und Dauer:
    Der Beginn der aktuellen Doktorandenstelle ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant und es wird von einer Dauer von 12 Monaten ausgegangen für die praktische wissenschaftliche Tätigkeit

    Kontakt:
    PD Dr. med. Renate Schnabel, r.schnabel@uke.de , Klinik für allgemeine und interventionelle Kardiologie (UHZ)

  • Abteilung Virus Immunologie, Heinrich-Pette-Institut, Hamburg

    Bewerbungsfrist: 20.03.2018
    Beginn: 01. April/01. Mai 2018

    Das Projekt:
    Kinder haben im Allgemeinen ein weitaus höheres Risiko für Infektionen als Erwachsene. Darüber hinaus zeigen viele infektiöse Erkrankungen bei Kindern einen schwereren Verlauf, z.B. HIV. Vor kurzem haben wir zeigen können, dass Natürliche Killer Zellen (NK-Zellen) eine der größten Zellpopulationen in der Darmschleimhaut von Kindern darstellen, wohingegen diese bei Erwachsenen im Darm selten sind. Was wir noch nicht wissen ist, ob und wie diese im Gewebe ansässigen NK-Zellen den Körper schon vor Virusinfektionen schützen können.
    Zudem zeigen weitere Studien aus unserer Arbeitsgruppe, dass Immunzellen im Gewebe auch die Entwicklung von Stammzellen in den Darm beeinflussen können. Das Immunsystem und das Darmepithel scheinen sich hierbei gegenseitig in Wachstum und Entwicklung zu beeinflussen. Eine Fehlregulation in diesem „cross-talk“ zwischen NK-Zellen und Stammzellen könnte eine Ursache für spezifische entzündliche Erkrankungen sein, zum Beispiel Infektionskrankheiten oder IBD.

    Neue Technologien ermöglichen es uns nun sog. „Organoide“ oder „mini-guts“ aus humanen intestinalen Stammzellen zu züchten. Diese „Organoide“ erlauben es, die Interaktion von NK-Zellen und Stammzellen in vitro zu untersuchen und auch, wie diese durch virale Infektionen gestört sein kann.

    Mit dieser Studie möchten wir die Interaktion zwischen Lymphozyten und Darmzellen besser verstehen und die Konsequenzen einer fehlerhaften Interaktion, wie z.B. bei Kolitiden oder viralen Infektionen, untersuchen. Hierdurch erhoffen wir uns, neue Angriffspunkte für Therapien für primär inflammatorische, aber auch infektiöse Darmerkrankungen zu etablieren.

    Wir suchen eine(n) Doktorand(in):
    Der/die bereit ist, eine intensive Einarbeitungsphase zum Erlernen der notwendigen Labortechniken zu durchlaufen

    • Der/die Begeisterung daran findet, neue immunologische Konzepte zu entdecken und bereit ist, sich dafϋr ein hohes Maβ an Fachwissen anzueignen
    • Der/die bereit ist, zumindest für ein Jahr eine experimentelle Doktorarbeit durchzuführen

    Wir bieten:

    • das Erlernen von vielfältigen molekularbiologischen Grundlagentechniken im Bereich der Immunologie und Stammzellbiologie in einem sehr gut ausgestatteten Labor mit international renommierter Leitung
    • ein hochmotiviertes, internationales Laborteam und die Möglichkeit regelmäβiger interner Fortbildungen
    • ein HiWi Gehalt

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) bitte zum 20.03.2018 an Dr. Madeleine Bunders ( madeleine.bunders@leibniz-hpi.de ) schicken

  • Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    Beginn: ab sofort möglich
    Bewerbungsfrist: April 2018

    Inhalt der Arbeit:
    Wir beschäftigen uns mit bösartigen embryonalen zentralnervösen Tumoren des Kindesalters, dazu zählen u.a. die sogenannten embryonalen Tumoren mit mehrschichtigen Rosetten (ETMRs), welche vorwiegend Kinder unter 3 Jahre betreffen und im Mittel Überlebenszeiten von unter einem Jahr bedeuten, und die seltenen Medulloepitheliome des Auges. Beide Tumoren zeigen eine ähnliche Histologie und exprimieren spezifisch den Stamm- und Keimzellmarker Lin28A. Vorarbeiten der Arbeitsgruppe zeigen das Lin28A Zielgene der Wnt und der Shh- Signalwege hochregulieren kann. Diese Signalwege sind dabei essentiell für die Entstehung von ETMR und für die Entstehung von intraokulären Medulloepitheliomen. Ziel der Arbeit ist es die Funktion von Lin28A während der Augen- bzw. Gehirnentwicklung und bei der Entstehung embryonaler Tumoren in vivo anhand von Mausmodellen zu untersuchen.

    Wir suchen eine/n hochmotivierten Studentin/Studenten die/der Interesse und Spaß an experimenteller Laborarbeit hat. Die Arbeiten sind besonders für Studenten/Studentinnen geeignet, die sich für die Fachrichtungen Onkologie, Pädiatrie, Neurologie/Neurochirurgie, Ophthalmologie und/oder Neuropathologie /Pathologie interessieren und Laborexperimentelle Erfahrung sammeln möchten. Es kommen u.a. folgende Methoden zum Einsatz: Arbeit mit Mäusen, Histologie, Immunhistochemie, Immunfluoreszenz, PCR, Western Blot, Zellkultur. Die Mindestdauer des Projektes beträgt 12 Monate. Es wird empfohlen ein Semester für die Arbeit auszusetzen.

    Es erwartet Sie ein junges motiviertes Team und eine intensive Betreuung. Wir sind eine Nachwuchsforschungsgruppe am Institut für Neuropathologie, die neben der Arbeitsgruppenleiterin derzeit aus einer biologisch technischen Assistentin, sowie drei weiteren medizinischen Doktoranden besteht.

    Bei Interesse schicken Sie bitte eine Email mit Lebenslauf und Motivationsschreiben an:
    Dr. Julia Neumann, ju.neumann@uke.de

  • Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

    Bewerbungsfrist: 30.04.2018

    Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des UKE verfügt seit 2013 über die erste W2-Professur für Gerontoanästhesie in Deutschland. Ziel dieses neuen Arbeitsschwerpunktes ist die Erfassung der besonderen Begebenheiten bei der perioperativen Behandlung älterer Patienten und die Entwicklung von Strategien und Therapien, um perioperativ-bedingte Pathologien beim älteren Patienten zu vermeiden und das postoperative Outcome dieser Patientengruppe zu verbessern.

    Dazu führen wir interprofessionell und interdisziplinär am UKE verschiedene klinischen Studien und Forschungsprojekte durch. U.a. befassen wir uns mit:

    • Strukturen zur Verbesserung der präoperativen Vorbereitung älterer Patienten
    • der kognitiven Stimulation älterer Patienten zur Vermeidung von postoperativem Delir
    • der Prähabiliation älterer Patienten mit Frailty durch präoperative Muskelkräftigung
    • dem Umgang von Multimedikation, der Vermeidung von Arzneimittel-bezogenen Problemen und inadäquater Medikation bei älteren Patienten im perioperativen Bereich
    • Auswirkungen von Spinalanästhesie vs. Vollnarkose auf den postoperativen Verlauf älterer Patienten

    In unseren verschiedenen Projekten sind derzeit mehrere Doktorarbeiten zu vergeben. Vorausgesetzt werden hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von klinisch-wissenschaftlichen Studien. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie mit unseren Patienten sollten selbstverständlich sein. Wir bieten ein nettes und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine gründliche Einarbeitung, Supervision und Betreuung sowie regelmäßige Besprechungen.

    Unsere Doktorarbeiten richten sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit geht mit einem gewissen zeitlichen Arbeitsaufwand einher: wir bevorzugen daher Studierende, die sich 12 Monate für die Datenerhebung ihrer Doktorarbeit vom Studium freistellen lassen, mindestens 6 Monate Freistellung setzen wir voraus.

    Ansprechpartnerin: Dr. Cynthia Olotu c.olotu@uke.de


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