Doktorandenbörse

Hier finden Sie die aktuell zu vergebenen Doktorarbeiten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den angegebenen Ansprechpartner.

  • Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und die Pädiatrische Hämotologie und Onkologie (PHO) forschen an den molekularen Grundlagen der Krebsentstehung, an einer verbesserten Diagnostik sowie an der Weiterentwicklung innovativer Behandlungsoptionen von Krebs im Kindesalter. Gemeinsam mit der PHO schreibt die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. drei Stipendien für Medizindoktoranden/innen aus.

    Wir suchen:

    Hoch motivierte Studenten, die Interesse an einer experimentellen Dissertation haben (1 Jahr / Vollzeit / Start 1.10.2020).

    Aktuelle Themen der Pädiatrischen Onkologie:

    Leukämogenese, Signalnetzwerke, Immuntherapie, Stammzelltransplantation, Hirntumoren, Entwicklungsneurobiologie, Lymphome.

    Interesse?

    Dann schicken Sie Ihre Bewerbung bitte mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnissen (iMed-Zerti kat/Physikum/Abitur) als pdf-Datei bis zum 15. Juni 2020 an Astrid Evert(buero@kinderkrebs-forschung.de), Tel.: 040 42605 1210.

    Auswahlgremium: Prof. M. Horstmann, Prof. I. Müller, Prof. S. Rutkowski, Prof. U. Schül

    Ausschreibung

  • Institut of Neuropathology

    Ausschreibung: 29.01.2020
    Beginning: February 2020

    Research Topic:
    Structure function analysis of prion protein and beta amyloid aggregation, towards novel therapeutics targets.

    Project: In this project, we aim to study in detail, the structural basis underlying the modulatory effects of glycosylated cellular prion protein (PrPC) on the process of Amyloid β (Aβ) aggregation. The objective of the study is to understand the role imparted by the glycans in the PrPC-Aβ interaction. We aim to synthesize eukaryotic PrPC by utilizing Sf9 insect cell culture system. For downstream analysis of Aβ aggregation kinetics, we will employ Small Angle X-ray Scattering (SAXS). The structural data obtained from the study will provide basis to develop novel therapeutic approaches against the Alzheimer’s disease. Extensive preparatory work and expertise as well as all relevant methodological tools are available at the institute.

    Methodology: Cell culture, gene cloning, protein biochemistry, chromatography, cell and molecular biology, mass spectrometery (in collaboration with Institute of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine), and SAXS (in collaboration with Bio-SAXS facility EMBL).

    We offer: Exciting and clearly defined research projects, professional support with regular meetings, participation in seminar / journal clubs of the institute, presentation / discussion of data, intensive insights into the field of neurodegenerative diseases, etc.

    We expect: A candidate with a high level of self-motivation, independent analytical and critical thinking, and good attitude towards teamwork.

    Duration / time: One year of experimental work (full time) and completion of the dissertation.

    The granting of a stipend within the framework of Forschungsförderungsfonds der Medizinischen Fakultät (FFM) is possible for a one-year project.

    Contact: Please send the application (With CV) to: Dr. rer. nat. Mohsin Shafiq, Institut of Neuropathology, Campus Forschung (N27), m.shafiq@uke.de | Tel. 040-7410-58749

  • Institut für Neuropathologie

    Ausschreibung: 12.02.2020
    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Thema:
    Untersuchungen zur pathophysiologischen Relevanz proteolytischer Spaltungen des Prionproteins bei Erkrankungen des ZNS

    Projekt:
    In diesem Projekt werden die biologische Bedeutung und das diagnostische sowie therapeutische Potential des durch die Protease ADAM10 von der Zellmembran freigesetzten Prionproteins im zentralen Nervensystem untersucht. Umfangreiche Vorarbeiten und Expertise sowie alle relevanten methodischen Hilfsmittel sind im Institut vorhanden.

    Methodik: u.a. Zellkultur, Proteinbiochemie, Zell- und Molekularbiologie, Histologie

    Wir bieten: spannende und klar definierte Forschungsprojekte, eine engmaschige und fachlich kompetente Betreuung mit regelmäßigen Besprechungen, Teilnahme an Seminaren/Journal Clubs des Instituts, Präsentation/Diskussion von Daten, intensive Einblicke in das Feld neurodegenerativer Erkrankungen, etc.

    Wir erwarten: ein hohes Maß an Eigenmotivation, selbstständiges analytisches und kritisches Denken, Einbringung eigener Ideen, gute Teamfähigkeit

    Dauer/Zeitaufwand: nach Absprache mind. 9 Monate bis zu einem Jahr experimenteller Arbeit (Vollzeit) plus Anfertigung der Dissertation.
    Die Vergabe eines Stipendiums im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 877 (Kiel/Hamburg) ist bei einem einjährigen Projekt möglich.

    Kontakt: Bewerbung (mit Lebenslauf) bitte an: Dr. rer. nat. Hermann C. Altmeppen, Institut für Neuropathologie, Campus Forschung (N27), h.altmeppen@uke.de | Tel. 040-7410-54424

  • SFB 936 - Multi-Site Communication in the Brain

    Bewerbungsfrist: das ganze Jahr über möglich

    Ausschreibung:
    Im SFB 936 werden kognitive Prozesse und Netzwerke im gesunden und erkrankten Gehirn mit unterschiedlichen Methoden, u.a. fMRI, EEG, MEG, tACS, TMS am Menschen und Tiermodell erforscht (siehe auch www.sfb936.net).

    Wir suchen hoch motivierte Medizinstudenten, die Interesse haben, ihre medizinische Doktorarbeit in einem experimentellen Kontext im Rahmen neurowissenschaftlicher Forschung zu erstellen (für Details siehe auch: http://sfb936.net/open-positions).

    Der SFB 936 bietet Medizindoktoranden Stipendien in Vollzeit für 1 Jahr mit einer Vergütung von 956 € pro Monat. Bewerbungen werden das ganze Jahr über angenommen.

    Bei Interesse melden Sie sich gern bei:
    Dr. Sina A. Trautmann-Lengsfeld, Abteilung für Neurophysiologie und Pathophysiologie (Email: s.trautmann-lengsfeld@uke.de , Tel. 040-7410- 57238).

  • Ausschreibung: 3. Februar 2020

    Bewerbungsfrist: 30. April 2020

    Projekt: Wir untersuchen die Funktion vom Serinprotease-Inhibitor Neuroserpin bei der Entwicklung des Nervensystems (Neurogenese/Synaptogenese) und bei der synaptischen Plastizität, bzw. die Entstehung von neurologischen oder psychiatrischen Störungen in Abwesenheit von Neuroserpin.

    Reumann R, Vierk R, Zhou L, Gries F, Kraus V, et al. (2017) The serine protease inhibitor neuroserpin is required for normal synaptic plasticity and regulates learning and social behavior. Learn Mem 24: 650-659. Hermann M, Reumann R, Schostak K, Kement D, Gelderblom M, et al. (2020) Deficits in developmental neurogenesis and dendritic spine maturation in mice lacking the serine protease inhibitor neuroserpin. Mol Cell Neurosci 102.

    Wir bieten:

    • Das Erlernen von Grundlagentechniken (Zell- und Molekularbiologie, Biochemie, Histologie, Mikroskopie).

    • Spannende und klar umschriebene Forschungsprojekte und eine fachlich kompetente Betreuung in einem internationalen Laborteam, regelmäßige Projektmeetings.

    • Vergabe von Stipendium möglich für einen 1-jährigen Vollzeit-Aufenthalt.

    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Bewerbung (mit CV) bitte an: Dr. Giovanna Galliciotti, Institut für Neuropathologie, Campus Forschung (N27)

    g.galliciotti@uke.de, Tel. 040/7410 54424

  • Doktorarbeit in der kardiologischen Vorhofflimmer-Forschung

    Beginn: sofort

    Bewerbungsfristende: 31.01.2021

    Projekt: Im Rahmen des laufenden klinischen Kohortenstudienprojektes am Universitären Herzzentrum un-tersuchen wir bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Vorhofflimmern bekannte und neue Risikofak-toren für das Auftreten dieser häufigen Erkrankung.

    Das Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Charakterisierung von klinischen Variablen, Biomar-kern, genetischer Variation und experimentellen Markern aus Proteom- und Metabolomanalysen zur Optimierung von neu entwickelten Risikoalgorithmen in der Primär- und Sekundärprävention von Vorhofflimmern in klinischen Kollektiven. Zu diesem Zweck werden verschiedene neue Biomar-ker in Blut-, Urin- und Gewebeproben bestimmt und mit dem Vorhandensein oder Neuauftreten von Vorhofflimmern untersucht.

    Wir bieten: Die Strukturen der Kohortenstudien sind etabliert, die Projekte seit Jahren am Laufen. Die Betreu-ung erfolgt engmaschig vor Ort durch die Projektleitung. Eine Study Nurse kümmert sich um die Or-ganisation und Betreuung der praktischen Arbeit. Zudem steht in der Arbeitsgruppe ein Team aus Datenmanager, Statistikern und Biostatistikern als Ansprechpartner und beratend zur Verfü-gung. Es wird neben dem Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Blutentnahme einschließlich EKG-Analyse ein breites wissenschaftliches Spektrum im Bereich der kardiovaskulären Epidemiologie geboten. Insbesondere richtet sich die Doktorarbeit damit an Stu-dierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Kardiologie praktisch und theo-retisch interessieren.

    Kontakt: Prof. Dr. med. Renate Schnabel, Klinik für allgemeine und interventionelle Kardiologie (UHZ) Email: r.schnabel@uke.de

    Anforderungsprofil: Wir suchen Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor al-lem die Patientenrekrutierung, Biomaterialgewinnung, Probenverarbeitung und Asservierung, ggf. nach Interesse Messung von Biomarkern mittels klinisch-chemischen und/oder immunologischen Messverfahren. Zudem erfolgt die Dokumentation der Befunde, Dateneingabe und Qualitätskon-trolle, Beteiligung an der statistischen Erarbeitung der Ergebnisse und Interpretation der Analysen. Der Einsatzbereich ist neben der Mitarbeit in der kardiologischen Ambulanz, die kardiologischen Normalstationen, das Labor der klinischen Kohortenstudien, das epidemiologische Studienzentrum, sowie in einem Subprojekt ggf. der herzchirurgische OP.

  • Klinisch-experimentelle Doktorarbeit in der Epileptologie/Neurochirurgie (Epilepsiezentrum Hamburg)


    Thema: Automatische Anfallserkennung mittels künstlicher Intelligenz


    Wir suchen: Die Arbeitsgruppe „Anfallserkennung“ um Herrn Dr. Patrick House sucht ab sofort zwei motivierte und zuverlässige Doktorandinnen/Doktoranden für die Durchführung jeweils einer klinisch-experimentellen Doktorarbeit.


    Projekt:
    Von Patienten des Epilepsiezentrums Hamburg werden Körperbewegungen und Anfälle von hochauflösenden 3D-Kameras aufgenommen und in anonymisierte 3D-Punktwolken umgewandelt. Mit Ihnen soll ein Algorithmus für eine automatische Anfallserkennung mit künstlichen neuronalen Netzwerken erstellt werden. Hierfür müssen die Bewegungen und Anfälle annotiert (markiert) werden, was den praktischen Teil der Doktorarbeiten darstellt. Annotiert wird sowohl am Computer als auch 3-dimensional mit Mixed Reality Brillen (Microsoft HoloLens 2).

    Die Themen der Doktorarbeiten sind „Mixed/Augmented Reality für 4D-Diagnostik und Differenzialdiagnostik von Anfällen“ und „Mixed/Augmented Reality für 4D-Aufklärung von Patienten sowie für Fortbildungen von Studenten und medizinischem Personal in der Neurologie“.

    Als gesamter zeitlicher Umfang sind ca. zwei Jahre vorgesehen. Sowohl der praktische als auch der theoretische Teil kann in Teilzeit geleistet werden und erfordert keine Freistellung vom Studium. Bis auf regelmäßige Treffen kann die Arbeitszeit frei eingeteilt werden.

    Wir bieten:

    • Engmaschige Betreuung und ausführliche Einführung in die Methodik

    • Doktorarbeit möglich als Monografie mit Co-Autorenschaft oder als
      Publikations-Promotion

    • Positives Ethikvotum bereits vorliegend

    • Inhaltliche Zusammenarbeit mit dem KI Entwicklerteam

    • Mitarbeit an einem zukunftsweisenden, medizinisch sinnvollen Projekt

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung (CV und kurzes Motivationsschreiben)! Diese können Sie bis zum 30.04.2020 direkt an Herrn Dr. House (p.house@eka.alsterdorf.de) schicken.

    Ausschreibung: 21.2.2020
    Beginn: ab sofort / nach Absprache
    Bewerbungsfrist: 30.04.2020

  • Die Abteilung für Infektionsepidemiologie des Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin sucht zwei Medizindoktoranden/innen (m/w/d) für epidemiologische Studien zu tropischen Infektionserkrankungen in Ghana

    Die Stellen schließen einen 9-12 monatigen Auslandsaufenthalt am Agogo Presbyterian Hospital (APH) in derAshanti Region und dem Forschungsinstitut Kumasi Center for Collaborative Research in Tropical Medicine(KCCR) (http://kccr-ghana.org) in Ghana ein.

    Bewerbungsfrist: 30.03.2020 Beginn: möglichst ab Mai/Juni 2020

    Projektbeschreibung: Im Rahmen einer bereits bestehenden Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe Infektionsepidemiologie amBernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem KCCR, werden regelmäßig klinischepidemiologischeStudien am APH in Agogo durchgeführt. Wir suchen jeweils eine/n Doktorand/in für diefolgenden Forschungsgebiete:

    Malaria Birth Cohort Die Aufgabe des Doktoranden ist die Unterstützung bei der Datenerhebung und Betreuung einer longitudinalenGeburtskohorte. Das Ziel der Studie ist es, die Immunitätsentwicklung gegen Malaria-Parasiten über die ersten 12Monate des Lebens zu verfolgen und zu analysieren.

    Aufbau eines krankenhausbasierten Surveillance Systems für Antibiotikaresistenzen Die Aufgabe des Doktoranden ist die Unterstützung bei der Datenerhebung und Betreuung einesSurveillancesystems zu antimikrobiellen Resistenzen. Das Surveillance System wird in mehreren Krankenhäusern inGhana etabliert.

    Die Promotionsthemen innerhalb dieser beiden Forschungsgebiete werden vor Reiseantritt individuell abgestimmt.

    Die Stellen erfordern:

    o Interesse an epidemiologischen Fragestellungen/Themen und Tropenmedizin

    o Kenntnisse der Grundsätze klinischer und epidemiologischer Forschung

    o Grundkenntnisse in statistischen Analysen

    o Bereitschaft sich in statistische Software einzuarbeiten um Analysen selbständig durchzuführen;

    Programmierkenntnisse in Stata, R, oder SAS sind von Vorteil

    o Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

    o Bereitschaft zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in Ghana

    o Verantwortungsbewusstsein, strukturiertes Arbeiten, eigenständiges Problemlösen und Teamfähigkeit

    o Tropentauglichkeit und interkulturelle Kompetenz

    o Relevante Auslandserfahrungen sind von Vorteil

    Reise- und Aufenthaltskosten an den Studienorten in Ghana werden übernommen. Die Einarbeitung und Betreuung der Doktoranden/innen in Ghana und am BNITM findet durch Projektkoordinatoren statt. Die Auswertung der Datenerfolgt am BNITM durch die Doktoranden/innen selbst mit Unterstützung von Seiten der zuständigen Betreuer amBNITM.

    Aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bitte an:

    PD Dr. Daniel Eibach (eibach@bnitm.de); Dr. Johanna Brinkel (brinkel@bnitm.de)

  • Doktorarbeit in der Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin

    Universitäres Herz- und Gefäßzentrum, Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin

    Die Klinik für Gefäßmedizin sucht Doktoranden für den Bereich klinische Versorgungsforschung. Die Versorgungsqualität in der Medizin ist ein Eckpfeiler der deutschen Gesundheitspolitik. Umstritten bleibt, wie sie am pragmatischen erfasst und umgesetzt wird. Als Surrogatparameter gelten die Versorgung in Zentren, regionale Vergleichsuntersuchungen und die Einführung von Mindestmengen. Für die operativen Fächer spielt darüber hinaus die Erfahrung des Operateurs und seines Teams eine bedeutende Rolle. Daten hierzu sind in Deutschland bisher nicht diskutiert worden. Wir suchen Doktoranden zur weiteren Bearbeitung dieses Themas.

    Wir bieten: Spannende und klar definierte Projekte, eine engmaschige und fachlich kompetente Betreuung mit regelmäßigen Besprechungen, Teilnahme an Seminaren der Klinik, Präsentation/Diskussion von Daten.

    Wir erwarten: Ein hohes Maß an Eigenmotivation, selbstständiges analytisches und kritisches Denken, Einbringung eigener Ideen und gute Teamfähigkeit.

    Beginn: ab sofort / nach Absprache

    Kontakt: Bitte senden Sie Ihren CV und ein kurzes Motivationsschreiben an Prof. Dr. E. Sebastian Debus, Direktor der Klinik für Gefäßmedizin: debus@uke.de

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

  • Klinische Doktorarbeit in der Urologie

    Plastisch-rekonstruktive Eingriffe sind ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Abteilung. Für die Behandlung von Verengungen der Harnröhre z.B. als Folge von Unfällen, medizinischen Eingriffen oder Entzündungen, ist unsere Klinik das deutschlandweite Referenzzentrum. Dabei wenden wir unter anderem endoskopische Verfahren zur Behandlung von kurzstreckigen Engstellen an. Bei komplexeren Fällen kommen offen-operative Rekonstruktionsverfahren der Harnröhre z.B. als Mundschleimhaut-Autotransplantation oder Meshgraft- (Spalthaut-) Plastik zum Einsatz. Falls erforderlich, bieten wir auch die Schaffung alternativer Harnableitungsformen (z.B. Mitrofanoff-Stoma) an.

    Wir bieten derzeit ein Projekt für eine klinische Doktorarbeit im Bereich der rekonstruktiven Urologie mit Schwerpunkt Harnröhrenchirurgie an. Vorausgesetzt werden überdurchschnittlich hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von Projekten mit klinisch-statistischen Fragestellungen. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, überdurchschnittlich hohe Motivation, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie mit unseren Patientinnen und Patienten setzen wir als Selbstverständlichkeit voraus. Ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden Nachweise über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS.

    Wir bieten ein freundliches und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine persönliche Einarbeitung, Betreuung und regelmäßige Besprechungen. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    • Bewerbungsfrist: offen

    • Beginn: ab sofort

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS) an a.soave@uke.de

  • Experimentelle Doktorarbeit im Bereich der Immun-Onkologie.

    Während der letzten Jahre ist die sogenannte Immuntherapie in den Fokus der Krebstherapie gerückt. In einem gesunden Immunsystem kann die abnorme Expression zellulärer Proteine durch das Immunsystem als entartet erkannt- und eliminiert werden. Während der Karzinogenese können Tumorzellen jedoch Strategien etwickeln, dieser Immunüberwachung zu entgehen, ein Prozess der als Tumor Escape bezeichnet wird (Dranoff, Nature Reviews Cancer 2004(4); Finn, Annals of Oncology 2012(23)).
    Immune Checkpoint Moleküle spielen eine entscheidende Rolle im Tumor Escape. Im gesunden Organismus regulieren sie das Gleichgewicht von aktivierenden und inhibierenden Signalen der T-Zell-Aktivierung, wodurch sie wichtige Faktoren zur Aufrechterhaltung der Eigentoleranz des Immunsystems darstellen. Die inhibitorischen Immune Checkpoint Rezeptoren werden von T-Zellen exprimiert, ihre jeweiligen Liganden von antigen-präsentierenden Zellen, was bei Bindung an die Immune Checkpoint Rezeptoren auf den T-Zellen zur Unterdrückung der Immunantwort führt. Diesen Mechanismus machen Tumorzellen sich durch die Expression von Immune Checkpoint Liganden zu nutze. Bislang sind vor allem Studien zu den Immune Checkpoint Rezeptoren CTLA-4 und PD-1 bei verschiedenen Krebsentitäten veröffentlicht worden. Zudem zeigten spezifische Inhibitoren in ersten klinischen Studien Erfolge, wobei Ipilimumab, ein monoklonaler Antikörper, der sich gegen CTLA-4 richtet, bereits von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Behandlung des Melanoms zugelassen wurde (Pardoll, Nat Rev Cancer 2012(4)). Unsere Arbeiten konzentrieren sich bislang auf die weniger bekannten Immune Checkpoint Liganden PVR und PVRL2, die an den Immune Checkpoint Rezeptor TIGIT auf den Immunzellen binden und somit den Tumor Escape vermitteln können. Wir konnten zeigen, dass die Expression von PVR und PVRL2 mit einer schlechten Überlebensprognose bei AML-Patienten assoziiert ist. Zudem führt die Blockierung von PVR und PVRL2 auf den AML-Zellen zu einer verminderten Lyse der Leukämiezellen durch Immunzellen (Stamm et al, Oral Presentation, 57th ASH Annual Meeting in Orlando 2015).

    Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Identifizierung neuer Immune Checkpoint Rezeptoren sowie der Entwicklung Antikörper-basierter immuntherapeutischer Strategien in der AML und dem Ovarialkarzinom.

    Wir bieten aktuell experimentelle Projekte für die Laufzeit 07/2020 – 06/2021 an. Vorausgesetzt wird ein Interesse an unserem Forschungsgebiet und die Motivation experimentell zu arbeiten. Wir bieten eine enge Zusammenarbeit im Team und Betreuung an, da Betreuerin für erste 6 Monate freigestellt von klinischen Verpflichtungen ebenfalls Vollzeit im Labor arbeitet. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    • Bewerbungsfrist: 15.06.2020
    • Beginn: ab sofort

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Notennachweise) an f.brauneck@uke.de

  • Experimentelle Doktorarbeit:"Die Rolle von ILCs nach allogener Stammzelltransplantation"

    Abteilung Virus Immunologie, Heinrich-Pette-Institut, Hamburg

    Fϋr das Projekt suchen wir zum 1. September 2020 eine Doktorandin / einen Doktoranden mit hohem Interesse an der Bearbeitung einer experimentellen Fragestellung in der Immunologie.

    Das Projekt: Die wichtige Rolle von Immunzellen in Infektionskrankheiten ist seit langer Zeit bekannt. Darüber hinaus haben Studien aus unserer Arbeitsgruppe gezeigt, dass Immunzellen im Gewebe auch die Entwicklung von Gewebe-Stammzellen beeinflussen können. In diesem Projekt untersuchen wir die Rolle von „innate lymphoctes (ILCs)“ nach allogener Stammzelltransplantation in Bezug auf die Entwicklung einer Darm-GvHD. Neue Technologien ermöglichen es uns nun sog. „Organoide“ oder „Mini-Guts“ aus humanen intestinalen Stammzellen zu züchten. Diese „Organoide“ erlauben es, die Interaktion von ILCs und Stammzellen in vitro durch sogenannte Co-Kulturen zu untersuchen. Mit dieser Studie möchten wir die Interaktion zwischen Lymphozyten und intestinalen Stammzellen besser verstehen und nachvollziehen können, wie ILCs gemeinsam mit intestinalen Stammzellen protektiv oder fördernd auf die Entwicklung einer GvHD wirken.

    Wir suchen eine(n) Doktorand(in): · Der/die bereit ist, eine intensive Einarbeitungsphase zum Erlernen der notwendigen Labortechniken zu durchlaufen

    · Der/die Begeisterung daran findet, neue immunologische Konzepte zu entdecken und bereit ist, sich dafür ein hohes Maß an Fachwissen anzueignen

    · Der/die bereit ist, zumindest für ein Jahr eine experimentelle Doktorarbeit durchzuführen

    Wir bieten: · das Erlernen von vielfältigen molekularbiologischen Grundlagentechniken im Bereich der Immunologie und Stammzellbiologie in einem sehr gut ausgestatteten Labor mit international renommierter Leitung

    · ein hochmotiviertes, internationales Laborteam und die Möglichkeit regelmäßiger interner Fortbildungen

    · ein HiWi Gehalt

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) bitte zum 01.08.2020 an Dr. Madeleine Bunders (madeleine.bunders@leibniz-hpi.demadeleine.bunders@leibniz-hpi.de) schicken

  • Klinische Doktorarbeit zum Thema pulmonale Hypertonie

    Abteilung für Pneumologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik; Centrum für pulmonal arterielle Hypertonie Hamburg (CPAHH) im Martin Zeitz Centrum für seltene Erkrankungen.

    Bewerbungsfrist ist der 31.10.2020

    Projekt: Im Rahmen einer sich im Aufbau befindenden klinischen Kohortenstudie mit Sammlung von Biomaterial in der ambulanten spezialärztlichen Versorgung (ASV) von Patienten mit pulmonaler Hypertonie untersuchen wir bekannte und neue Marker für die Vorhersage des Therapieansprechens und Früherkennung einer Erkrankungsprogression. Im Fokus stehen dabei zwei seltene Formen der pulmonalen Hypertonie, die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) und die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH).

    Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Kombination von klinischen und experimentellen Variablen (Metabolomics) zur Optimierung der Vorhersage. Wir bieten: Engmaschige Betreuung vor Ort durch ärztliches Personal und Studienassistenz in einem kleinen Team. Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Interpretation anfallender klinischer Befunde. Erlernen von statistischen Verfahren zur selbstständigen Anfertigung der Datenauswertung. Die Doktorarbeit richtet sich insbesondere an Studierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Innere Medizin (Schnittfläche Pneumologie und Kardiologie) interessieren. Anforderung: Wir suchen einen Doktoranden(In), der alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleitet: Rekrutierung von Patienten, Probenverarbeitung und -einlagerung, Datenerfassung und -verwaltung, Qualitätskontrolle, sowie gegebenenfalls Messung von Biomarkern.

    Es sollte grundsätzliches Interesse an wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Schwerpunkt der Datenauswertung bestehen. Primäre Einsatzorte sind die pneumologische Studienzentrale und Normalstation (024) sowie Ambulanz (010). Kontakt: Dr. med. Lars Harbaum, Abteilung für Pneumologie, Email: l.harbaum@uke.de

  • The Heinrich Pette Institute - Leibniz Institute for Experimental Virology (HPI), is committed to research on the biology of different human viruses, the pathogenesis of viral diseases, and physiological defense reaction of organisms. Our position is to be filled in the research department Virus Immunology (head Prof. Altfeld) in the group of Dr. Christian Körner.

    Project: “Molecular mechanisms underlying the target cell recognition by natural killer (NK) cells”Natural killer (NK) cells represent an integral component of the innate immune system with a critical involvement in antiviral immunity. Nevertheless, the underlying mechanisms how NK cells recognize virus-infected cells are not fully understood. This research project aims to identify molecular patterns that enable NK cells to exert a potent antiviral response against virus-infected and transformed target cells. The information generated in this project may provide crucial information that could be used in novel immunotherapeutic interventions for viral infections and malignancies.

    We offer: Intellectual and practical supervision by postdoctoral research fellows Independent conduction of the experiments of the research project Teaching of state-of-the-art technologies in immunology, virology and cell biology Student assistant salary International environment with English as official language

    We seek: Highly motivated, team-oriented medical students (d/f/m) with interest in immunologyIf you are interested in undertaking a medical doctoral thesis at the Research Department Virus Immunology, please send your application (cover letter and CV as single pdf file) directly to personalabteilung@leibniz-hpi.de. For further information, please visit https://www.hpi-hamburg.de/en/research-teams/research-departments/virus-immunology/subunit-immune-biology-of-nk-cells/ or do not hesitate to contact Dr. Christian Körner (christian.koerner@leibniz-hpi.de).

    Please send your application by October 31, 2020. Anticipated start date of the project is November 2020.

  • Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie

    Experimentelle (med.) Doktorarbeit in der Kinderchirurgie

    Ausschreibung: 30.10.2020

    Beginn: Sommersemester 2021

    Thema: In Erweiterung der AG Morbus Hirschsprung werden zum Sommersemester 2021 zweiDoktoranden mit hoher Eigenmotivation und überdurchschnittlichem Einsatz gesucht. Die Kandidatensollen ein Verfahren zur Isolation des Plexus myentericus und hypertropher Nervenfasen aus demGewebe von Patienten mit Morbus Hirschsprung optimieren und verlässlich etablieren. In einemweiteren Schritt werden aus den zu isolierenden neuronalen Stammzellen, 3D Zellkulturen(Organoide) entwickelt.In einem zweiten Teil der Arbeit soll dann der Frage nach gegangen werden, inwiefern humaneendogene Retroviren (HERV) in der Krankheitspathogenese von Patienten mit Morbus Hirschsprunginvolviert sind. HERV machen ungefähr 8% des humanen Genoms aus. Üblicherweise wird ihnenkeine pathologische Bedeutung beigemessen. Jedoch häufen sich die Hinweise, dass HERV Proteineinsbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen involviert sind. Parallel soll das Blut derPatienten mit der Verdachtsdiagnose von Morbus Hirschsprung auf das Vorliegen von endogenenretroviralen Elementen (HERV K env) hin untersucht werden.

    Methodik: Zellkultur, qPCR, Immunhistochemie, Western Blot, konfokale Mikroskopie und In VivoImaging. Eine Beteiligung an Tierversuchen ist optional. Rahmenbedingungen: Es liegen ausreichendMaterialien / Präparate (human) zum sofortigen Beginn der Dissertation vor. Die Arbeit findet im Labor(Vorbereitung der Präparate), an den entsprechenden Geräten und am Computer (Auswertung derBilder an entsprechender Software) statt. Zusätzlich ist der Doktorand Ansprechpartner bei derAsservierung neuer Morbus Hirschsprung Präparate sowie den dazugehörenden Blutproben.

    Voraussetzung für die Dissertation ist ein Freisemester.

    Bewerbung für ein Stipendium / Teilnahme aneinem SFB möglich.

    Wir bieten: das Erlernen von anspruchsvollen Techniken zur Etablierung eines neues Konzeptes inder Pathogenese des Morbus Hirschsprung. Engmaschige Betreuung, strukturiertes Vorgehen,interne Fortbildung, Möglichkeit zur Präsentation der Ergebnisse auf internen und externenKonferenzen, Tierversuchskurs (optional) und Einblicke in das Feld der Kinderchirurgie / Pädiatrie. Wirerwarten: ein hohes Maß an intrinsischem Interesse, Teamfähigkeit und Freude an der Immunologieund Pathologie. Außerdem Spaß an analytischem Denken und an technisch anspruchsvollemArbeiten inklusive der Softwareauswertung von Bildern. Vorkenntnisse im Labor sind vorteilhaft,jedoch nicht obligat.

    Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Tomuschat, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie,UKE. Wir freuen uns Ihre Bewerbung (CV und kurzes Motivationsschreiben). Bitte senden Sie dieseper Email an c.tomuschat.ext@uke.de.

Ausschreibung von Promotionsarbeiten

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