Doktorandenbörse

Hier finden Sie die aktuell zu vergebenen Doktorarbeiten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die angegebenen Ansprechpartner:innen

  • Ausschreibung Ernst Jung-Fellowship für Doktorand_innen der Medizin

    Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung fördert humanmedizinische Spitzenforschung durch Preise in einem Gesamtvolumen von derzeitig 540.000 Euro pro Jahr. Damit gehören die Preise zu den Höchstdotierten in Europa.

    Nun möchte die Stiftung ihre Förderung auch auf den wissenschaftlich-medizinischen Nachwuchs ausweiten und ruft daher das Ernst Jung-Fellowship-Programm ins Leben. Mit dem Programm, das zunächst auf Hamburg begrenzt ist, sollen ausgewählte Doktorand_innen der Medizin gefördert werden - mit einem Stipendium in Höhe von 15.000 Euro, das über ein Jahr verteilt monatlich mit 1.250 Euro ausbezahlt wird. Das Geld ist nicht zweckgebunden.

    Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Programm weitere Vorteile, beispielsweise Kontakte zu herausragenden Wissenschaftler_innen in diesem Feld sowie die Teilnahme am Ernst Jung-Symposium für medizinische Forschung, bei dem die Preisträger_innen der Jung-Stiftung ihre ausgezeichnete Forschung vorstellen.

    Bewerbungsfrist: 31. März 2022

    Digitale Bewerbung: https://jung-stiftung.de/fellows/

  • Klinische Doktorarbeit in der Urologie

    Plastisch-rekonstruktive Eingriffe sind ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Abteilung. Für die Behandlung von Verengungen der Harnröhre z.B. als Folge von Unfällen, medizinischen Eingriffen oder Entzündungen, ist unsere Klinik das deutschlandweite Referenzzentrum. Dabei wenden wir unter anderem endoskopische Verfahren zur Behandlung von kurzstreckigen Engstellen an. Bei komplexeren Fällen kommen offen-operative Rekonstruktionsverfahren der Harnröhre z.B. als Mundschleimhaut-Autotransplantation oder Meshgraft- (Spalthaut-) Plastik zum Einsatz. Falls erforderlich, bieten wir auch die Schaffung alternativer Harnableitungsformen (z.B. Mitrofanoff-Stoma) an.

    Wir bieten derzeit ein Projekt für eine klinische Doktorarbeit im Bereich der rekonstruktiven Urologie mit Schwerpunkt Harnröhrenchirurgie an. Vorausgesetzt werden überdurchschnittlich hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von Projekten mit klinisch-statistischen Fragestellungen. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, überdurchschnittlich hohe Motivation, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie mit unseren Patientinnen und Patienten setzen wir als Selbstverständlichkeit voraus. Ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden Nachweise über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS.

    Wir bieten ein freundliches und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine persönliche Einarbeitung, Betreuung und regelmäßige Besprechungen. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. Eine gute Doktorarbeit benötigt Zeit. Wir bevorzugen Studierende, die sich für 6-12 Monate für die Datenerhebung vom Studium freistellen lassen.

    • Bewerbungsfrist: offen

    • Beginn: ab sofort

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS) an a.soave@uke.de

  • Klinische Doktorarbeit in der Urologie

    Die Behandlung urologisch-andrologischer Krankheitsbilder ist ein Schwerpunkt unserer Urologischen Klinik und Poliklinik. Bei der Behandlung der Induratio penis plastica kommen sowohl konservative als auch operative Therapiemöglichkeiten zum Einsatz. Aktuell sind die Erwartungen der betroffenen Patienten an die geplante konservative oder chirurgische Therapie nicht erforscht. Wir bieten derzeit dazu ein Projekt für eine klinische Doktorarbeit an. Vorausgesetzt werden überdurchschnittlich hohe Motivation und Interesse an unserem Forschungsgebiet sowie an der Durchführung von Projekten mit klinisch-statistischen Fragestellungen. Organisationstalent, eigenständiges Arbeiten, überdurchschnittlich hohe Motivation, ein offenes und freundliches Auftreten und Empathie gegenüber unseren Patienten setzen wir als Selbstverständlichkeit voraus. Ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden Nachweise über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS. Wir bieten ein freundliches und aufgeschlossenes Team, enge Zusammenarbeit, eine persönliche Einarbeitung, Betreuung und regelmäßige Besprechungen. Unsere hier zu vergebende Doktorarbeit richtet sich an Studierende der Humanmedizin. ·

    Bewerbungsfrist: offen ·

    Beginn: ab sofort ·

    Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben, Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit Excel und SPSS) an a.soave@uke.de

  • Doktorarbeit im Rahmen einer Mitarbeit im TRUST Register

    Klinisch-experimentelle Doktorarbeit zur Korrelation echokardiographischer und elektroanatomischer Parameter bei Vorhofflimmern-Patienten

    Projekt: Das Projekt sieht eine Mitarbeit in der Patientenrekrutierung, Einschluss (einschließlich Biobanking) und Datenerhebung im rhythmologischen Register „TRUST“ der Abteilung für Elektrophysiologie vor für ein Semester einschließlich Semesterferien vor. Parallel und anschließend soll eine Subkohorte von Vorhofflimmernpatienten im Register gezielter untersucht werden. Hierbei sollen elektroanatomische Maps manuell und mittels Computeralgorithmus hinsichtlich verschiedener elektrophysiologischer Parameter ausgewertet, sowie Echodaten hinsichtlich neuerer Parameter zur Beurteilung der linksatrialen Kontraktilität analysiert werden. Ggf. werden Biomarker in Laborproben gemessen.

    Wir bieten: Es erfolgt eine engmaschige Betreuung, sowie Unterstützung bei der statistischen Auswertung und wissenschaftlichen Diskussion. Es erfolgt zudem eine engmaschige Betreuung beim Schreiben der Arbeit mit dem Ziel einer zügigen Einreichung.

    Anforderungsprofil: Wir erwarten Interesse an Kardiologie, klinischer Elektrophysiologie und Vorhofflimmern, bisher gute Leistungen im Medizinstudium und Engagement darüber hinaus, ggf. Freisemester (einschließlich Semesterferien), sowie ein hohes Engagement und Einsatz für das Projekt.

    Bewerbungen: Bitte mit Abitur- und Physikumszeugnis, sowie Lebenslauf an PD Dr. Andreas Rillig (a.rillig@uke.de) und Julius Obergassel (j.obergassel@uke.de).

  • Sektion Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin Zentrum für Experimentelle Medizin / Institut für Biochemie und molekulare Zellbiologie

    Klinisch-experimentelle Doktorarbeit, individuell betreut, sehr nettes Team!

    Beginn: sofort Dauer: 9-12 Monate Projekt: Der medizinische Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte hat im Bereich der Neonatologie für beeindruckende Entwicklungen gesorgt: das Überleben von kleinsten Frühgeborenen ist seit Jahrzehnten möglich. Jedoch sind viele Aspekte der Langzeitprognose ehemaliger Frühgeborener, insbesondere jenseits des Kindes- und Jugendalters, bis heute unverstanden. Frühgeburtlichkeit wird mit dem vorzeitigen Auftreten alters-bedingter und chronisch-entzündlicher Erkrankungen sowie Erkrankungen der Immunabwehr und des Stoffwechsels, wie z.B. Asthma, Hyperlipidämie und Herzkreislauferkrankungen in Verbindung gebracht. Zudem gibt es Hinweise auf eine vorschnelle Zellalterung nach ehemaliger Frühgeburtlichkeit. Eine wichtige Gruppe von chronischen Erkrankungen im höheren Lebensalter sind Fettstoffwechselstörungen. Hierbei ist ein wichtiger Marker für die Gesundheit des Fettstoffwechsels das sog. „braune“ Fettgewebe, dessen Aktivität im Verlauf des Lebens und bei der Entstehung von bestimmten chronischen Erkrankungen abnimmt. In einem spannenden und innovativen Forschungsansatz untersuchen wir im Rahmen einer klinischen Beobachtungsstudie die Langzeitfolgen von extremer Frühgeburtlichkeit im Erwachsenenalter. Ziel der Studie ist es, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Frühgeburtlichkeit, metabolischer Gesundheit und Zellalterung besser zu verstehen. Langfristig ist das Ziel biologische Marker für den weiteren klinischen Verlauf dieser speziellen Risikogruppe zu identifizieren.

    Wir bieten: Ein klar definiertes, interessantes Forschungsprojekt mit engmaschiger Betreuung und dem Ziel der Publikation. Ein durchdachtes und spannendes Studiendesign. Ein kleines, sehr nettes, hochmotiviertes Team mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung von Doktorarbeiten.

    Ihr Aufgabenspektrum: - Teilnehmerrekrutierung, Vor-und Nachbereiten von Studienvisiten - Betreuung von Studienteilnehmern während der Studienvisite (klin. Untersuchung, Blutentnahme, Aufnahmen mittels Wärmebildkamera gemäß standardisiertem Protokoll) - Studiendokumentation, Datenerhebung und -auswertung - vorausgesetzt werden gute Kenntnisse in MS Word und MS Excel, sowie die Bereitschaft IBM®SPSS® und ggf. weitere Programme und IT-Systeme zu erlernen - bei Interesse besteht die Möglichkeit experimentelle Labormethoden im Bereich der Lipiddiagnostik zu erlernen und anzuwenden

    Kontakt: Anfragen und Bewerbungen (CV, Motivationsschreiben) an Dr. Anna Perez: a.perez@uke.de und Dr. Markus Heine: ma.heine@uke.de

  • Experimentelle Doktorarbeit auf dem Gebiet der Nephrologie (m/w/d)

    III. Medizinische Klinik und Poliklinik für Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie und Transplantationsmedizin

    Bewerbungsfrist: 31.12.2021

    Wir suchen für ein neues wissenschaftliches Projekt mit einem Projektbeginn zum Frühjahr 2022 Doktorandinnen und Doktoranden (m/w/d) für die Durchführung einer experimentellen Doktorarbeit auf dem Gebiet der Nephrologie (AG Grahammer).

    Bewerbungsfrist: 31.12.2021

    Projekt: Podozyten sind spezialisierte Perizyten, die auf der parietalen Seite des glomerulären kapillären Endothels liegen. Zusammen mit den Endothelzellen bilden sie die glomeruläre Basalmembran. Zwischen ihren Fußfortsätzen, bilden Podozyten die Schlitzmembran aus, ein essentieller Bestandteil des renalen Filtrationsprozesses. Die wichtigsten Proteine der Schlitzmembran sind Nephrin, Neph1 und Podocin. Neben ihrer Rolle als physikalische Barriere, gehen von diesen Proteinen eine Vielzahl an Signalen ab. Durch ein Screening wurden zahlreiche Interaktionspartner der Schlitzmembran identifiziert, so auch NPR3, einem Signalrezeptor aus der Gruppe der atrialen natriuretischen Peptiden. Über dessen Funktion ist in Podozyten aktuell wenig bekannt. Das Projekt fokussiert sich darauf, die Rolle von NPR3 in Podozyten besser zu verstehen. Hierzu sind bereits umfangreiche Vorarbeiten vorhanden.

    Wir bieten: Geboten werden eine ausführliche thematische und methodische Einarbeitung sowie eine sehr intensive Betreuung während der Doktorarbeit. Wir fördern Engagement und eigene Ideen. Die konkreten Inhalte der Arbeit und die methodische Ausrichtung werden gemeinsam mit dem Doktorand:in vereinbart.

    Wir suchen: Wir suchen motivierte medizinische Doktoranen:innen mit Interesse an experimenteller Arbeit. Eine Freistellung für ein Jahr Arbeit im Labor ist erstrebenswert, aber verhandelbar. Wir unterstützen Interessenten:innen beim Erhalt eines entsprechenden Stipendiums.

    Kontakt: Wir freuen uns über Ihre Bewerbungsunterlagen oder eine informelle Kontaktaufnahme, vorzugsweise per Email. Ihre Anfragen richten Sie bitte an Herrn PD Dr. Florian Grahammer (f.grahammer@uke.de) oder Herrn Dr. Bernhard Dumoulin (b.dumoulin@uke.de).

  • Experimentelle Doktorarbeit (Dr.med.) in der Virusimmunologie /Neuroimmunologie

    I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Sektion Infektiologie

    Bewerbungsfrist: Februar 2022

    The Junior Group “Infection and Immune regulation” (head: Angelique Hölzemer) focuses on how chronic viral infections shape our immune responses. The group is part of the Research Department Virus Immunology at the Heinrich-Pette-Institute, which offers the opportunity to perform cutting-edge research in a world-class research environment with excellent technical facilities (http://www.hpi-hamburg.de).

    We are looking for a highly motivated MD candidate for a project aimed at investigating how HIV-1 infection affects the function of human microglia.

    Although HAART has resulted in a drastic reduction of morbidity and mortality in HIV-1 infection, neurological sequelae of HIV-1 infection remain difficult to treat. Microglia as brain resident macrophages are the main immune effector cells in the central nervous system (CNS). In HIV-1 infection, latently infected microglia form the brain reservoir of HIV-1 and in some patients, ongoing replication in the CNS can be detected despite HAART. The investigation of HIV-1 infected microglia has been extremely difficult as access to adult or fetal human brain tissue is very limited. In this project, we will use the novel cerebral organoid technology – multicellular 3D-culture systems from human induced pluripotent stem cells – to address the research question how HIV-1 infection affects the function of human microglia. Main techniques:

    • 3D cerebral organoid cultures
    • multi-parameter flow cytometry and microscopy
    • infection protocols with Human Immunodeficiency virus (HIV)-1
    • functional immunological assays for tissue-immune crosstalk
    • gene-editing technology (e.g. CRISPR/Cas9)
    We are currently offering a full-time experimental MD thesis with the duration of 12 month, starting in January 2022 but later start can be discussed.

    If you have further questions, please contact Dr. Angelique Hölzemer. Close supervision is guaranteed. An interest in basic science, the desire to work experimentally and a high level of motivation and organization are required. If applicable, list references in your CV. Please send applications with a tabular CV, short letter of motivation and proof of grades to leonore.mensching@leibniz-hpi.de and a.hoelzemer@uke.de Website: https://www.hpi-hamburg.de/en/research-teams/research-departments/virus-immunology/subunit-infection-immune-regulation

  • Universitäres Herz- und Gefäßzentrum UKE Hamburg GmbH

    Klinik für KardiologieAusschreibung: Doktorarbeit in der kardiologischen Vorhofflimmer-Forschung

    Bewerbungsfrist: 01.01.2021

    Projekt: Im Rahmen einer klinischen Kohortenstudien am Universitären Herz- und Gefäßzentrum UKE Hamburg untersuchen wir bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Vorhofflimmern bekannte und neue Risikofaktoren für das Auftreten dieser häufigen Erkrankung. Das Ziel des Projektes ist die Identifizierung und Charakterisierung von klinischen Variablen, Biomarkern, genetischer Variation und experimentellen Markern aus Proteom- und Metabolomanalysen zur Optimierung von neu entwickelten Risikoalgorithmen in der Primär- und Sekundärprävention von Vorhofflimmern in klinischen Kollektiven. Zu diesem Zweck werden verschiedene neue Biomarker in Blut-, Urin- und Gewebeproben bestimmt und mit dem Vorhandensein oder Neuauftreten von Vorhofflimmern untersucht.

    Wir suchen:
    Doktoranden(innen), die alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleiten; darunter vor allem die Patientenrekrutierung, Biomaterialgewinnung, Probenverarbeitung und Asservierung, ggf. nach Interesse Messung von Biomarkern mittels klinisch-chemischen und/oder immunologischen Messverfahren. Zudem erfolgt die Dokumentation der Befunde, Dateneingabe und Qualitätskontrolle, Beteiligung an der statistischen Erarbeitung der Ergebnisse und Interpretation der Analysen. Der Einsatzbereich ist neben der Mitarbeit in der kardiologischen Ambulanz, die kardiologischen Normalstationen, das Labor der klinischen Kohortenstudien, das epidemiologische Studienzentrum, sowie in einem Subprojekt ggf. der herzchirurgische OP.

    Wir bieten:
    Die Strukturen der Kohortenstudien sind etabliert. Die Betreuung der Doktoranden: innen erfolgt engmaschig vor Ort durch die Projektleitung. Eine Study Nurse kümmert sich um die Organisation und Betreuung der praktischen Arbeit. Zudem steht in der Arbeitsgruppe ein Team aus Datenmanagern, Statistikern und Biostatistikern als Ansprechpartner beratend zur Verfügung. Es wird neben dem Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Blutentnahme einschließlich EKG-Analyse ein breites wissenschaftliches Spektrum im Bereich der kardiovaskulären Epidemiologie geboten. Insbesondere richtet sich die Doktorarbeit damit an Studenten:innen, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Kardiologie praktisch und theoretisch interessieren.

    Beginn und Dauer:
    Der Beginn ist für den 01. Februar 2021 geplant, die Dauer für die praktische wissenschaftliche Tätigkeit beträgt 12 Monaten in Vollzeit
    Kontakt: Wir freuen uns über Ihre Bewerbungsunterlagen oder eine Kontaktaufnahme, vorzugsweise per Email. Ihre Anfragen richten Sie bitte an
    Univ.-Prof. Dr. med. Renate Schnabel ( r.schnabel@uke.de)

  • Klinisch-wissenschaftliche Doktorarbeit auf dem Gebiet der anhaltenden Körperbeschwerden

    Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

    Bewerbungsfrist: 31.01.2022

    Dauer: 12 Monate, Verlängerung möglich Wir suchen für die Forschungsgruppe SOMACROSS eine/n medizinische/n Doktorand:in zur Unterstützung der Studienvisite von Patient:innen mit Somatischen Belastungsstörungen in der Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Gebäude O25, UKE).

    Über das Projekt: Projekt 5 ist Teil der Forschungsgruppe SOMACROSS. Die Forschungsgruppe SOMACROSS untersucht in 6 Einzelprojekten, welche Mechanismen und Risikofaktoren dazu führen, dass kurzfristig entstandene Körperbeschwerden bei verschiedenen Erkrankungen chronisch werden. Ziel aller Einzelprojekte ist es, anhaltende Körperbeschwerden früh zu erkennen, gezielt zu behandeln und Konzepte für die Prävention zu entwickeln. Langfristig soll so eine verbesserte medizinische Versorgung und Lebensqualität der Betroffenen geschaffen werden. In Projekt 5 wird untersucht, welche Faktoren bei Patient:innen mit einer Somatischen Belastungsstörung Einfluss auf die Symptompersistenz haben. Hierzu werden unter anderem die somatischen Komorbiditäten der Patient:innen erhoben und die Erwartungen der Patient:innen zu ihrem Symptomverlauf erfragt. Ziel ist es, so den Einfluss somatischer, psychologischer und sozialer Faktoren auf die Chronifizierung von Körperbeschwerden zu ergründen. Weitere Informationen zu unserer SOMACROSS Forschungsgruppe erhalten Sie unter: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychosomatische-medizin-und-psychotherapie/forschung/studien/for-5211-somacross/index.html

    Wir bieten: Wir bieten eine ausführliche thematische und methodische Einarbeitung sowie eine intensive Betreuung während der Doktorarbeit. Die konkreten Inhalte der Arbeit, die Forschungsfrage und die methodische Ausrichtung werden gemeinsam mit dem/der Doktorand:in vereinbart.

    Wir suchen: Wir suchen motivierte medizinische Doktorand:innen, die Interesse an der Arbeit mit psychosomatischen Patient:innen haben. Ihre Aufgaben sind: Hilfe bei der Patientenrekrutierung, die Vorbereitung der Studienvisite (mit Information und Aufklärung der Patient:innen, Ausgabe von Fragebögen, Erhebung der Vitalparameter, Messung der Herzraten-Variabilität sowie einer Blutentnahme), die Betreuung der Patient:innen während der Studienvisite sowie Hilfe bei der Studiendokumentation. Die Studienvisiten sollen ab Februar 2022 beginnen und werden an 2 Nachmittagen und ggf. einem Vormittag unter der Woche stattfinden.

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben) oder eine Kontaktaufnahme, vorzugsweise per Email. Ihre Anfragen richten Sie bitte an Dr. Anne Toussaint (a.toussaint@uke.de) oder Kristina Blankenburg (k.blankenburg@uke.de).

  • Klinische Doktorarbeit zum Thema pulmonale Hypertonie

    Abteilung für Pneumologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik.

    Bewerbung bis 31.03.2022

    Projekt: Im Rahmen einer sich im Aufbau befindenden klinischen Kohortenstudie mit Sammlung von Biomaterial in der ambulanten und stationären Versorgung von Patienten:Innen mit pulmonaler Hypertonie untersuchen wir bekannte und neue Marker zur Vorhersage des Therapieansprechens, Differenzierung von Erkrankungsausprägungen und Früherkennung einer Erkrankungsprogression. Im Fokus stehen dabei zwei seltene Formen der pulmonalen Hypertonie, die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) und die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH). Ziel des Projektes ist die Kombination von klinischen und experimentellen Variablen zur Optimierung von Vorhersagemodellen.

    Wir bieten: Engmaschige Betreuung vor Ort durch ärztliches Personal und Studienassistenz in einem kleinen Team. Erwerb klinisch praktischer Kenntnisse bei der Patientenrekrutierung und Interpretation anfallender klinischer Befunde, sowie bei der Erhebung von MRT-Befunden des rechten Herzens und Erstellung von Druck-Volumen-Beziehungen. Erlernen von statistischen Verfahren zur selbstständigen Anfertigung der Datenauswertung. Die Doktorarbeit richtet sich insbesondere an Studierende, die sich auch in ihrer weiteren Laufbahn für den Bereich Innere Medizin (Schnittfläche Pneumologie und Kardiologie) interessieren.

    Anforderung: Wir suchen einen Doktoranden:In, der alle Aspekte der Durchführung dieses Projekts begleitet: Rekrutierung von Patienten, Probenverarbeitung und -einlagerung, Datenerfassung und -verwaltung, Qualitätskontrolle, sowie Messung von Biomarkern. Es sollte grundsätzliches Interesse an wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Schwerpunkt der Datenauswertung bestehen. Eine Durchführung der Arbeit studien-begleitend über ca. 12 Monate ist geplant. Primäre Einsatzorte sind die pneumologische Studienzentrale, Normalstation (024) sowie Ambulanz (010). Kontakt: Dr. med. Lars Harbaum, Abteilung für Pneumologie, Email: l.harbaum@uke.de

  • Neurobiologische Grundlagen der Entscheidungsfindung

    Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH), AG Synaptische Informationsverarbeitung,

    Leitung: Prof. Simon Wiegert

    Bewerbungsfrist: 28.02.22 Wie treffen wir Entscheidungen und führen entsprechende Handlungen aus? Wie verarbeitet unser Gehirn Informationen aus unserer Umwelt, die unsere Entscheidungen beeinflussen? Die Entscheidungsfindung wird durch verschiedene miteinander verknüpfte Hirnregionen beeinflusst, welche sensorische und intrinsische Informationen verarbeiten und in einer bestimmten Wahrnehmung akkumulieren. Entsprechend dieser Wahrnehmung werden spezifische Handlungen ausgeführt.

    Die Arbeitsgruppen von Prof. Tobias Donner und Prof. Simon Wiegert untersuchen diese Prozesse gemeinsam in parallelen Ansätzen im Menschen und in der Maus. In der Maus etablieren wir hierzu ein Verhaltensexperiment, bei dem die Tiere lernen, bestimmte Signale über einen gewissen Zeitraum hinweg wahrzunehmen, die zu einer Entscheidung zwischen zwei Alternativen führt. Gleichzeitig zielen wir darauf ab, die Funktion von Netzwerken im prämotorischen Kortex – einer Hirnregion, die für die Planung und Ausführung des entsprechenden Verhaltens verantwortlich ist – zu analysieren und präzise zu manipulieren. Dies erfolgt über optogenetische Methoden und 2-Photonenenmikroskopie. Für die Etablierung der Verhaltensexperimente suchen wir eine:n motivierte:n Kandidaten:in. Die Experimente werden im Labor von Prof. Wiegert stattfinden. Alle nötigen Routinen sind bereits in der Gruppe etabliert und die Betreuung wird durch erfahrene Mitarbeitende beider Arbeitsgruppen gewährleistet.

  • Experimentelle Doktorarbeit Neurologie/Neurophysiologie

    Klinik für Neurologie und Institut für Neurophysiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    Bewerbungsfrist: 01.04.2022 (Bewerbungen werden durchgehend evaluiert)Beginn: März – Mai 2022, Änderungen in Absprache möglich

    Thema:Nicht-invasive Hirnstimulation zur Verbesserung des Motorischen Lernens nach Schlaganfall

    Projekt:Die Studie hat zum Ziel, das motorische Lernen bei chronischen Schlaganfallpatienten mittels nicht-invasiver transcranial alternating current Stimulation (tACS) zu verbessern. Auf Grundlage von Vorstudien, die die neuronalen Veränderungen während einer motorischen Bewegung untersuchen, soll diese Studie die gewonnenen Erkenntnisse nutzen und mittels spezifischer Stimulation das motorische Lernen verbessern. Im Rahmen der Studie wird die Stimulation an jungen gesunden Probanden, älteren Kontrollen und Schlaganfallpatienten durchgeführt. Das langfristige Ziel ist es, über das detaillierte Verständnis der neurophysiologischen Grundlagen des motorischen Lernens und die spezifische Beeinflussung der neuronalen Aktivität mittels Stimulation, die Grundlage für eine individualisierte Therapiemöglichkeit zur Verbesserung der motorischen Funktion nach Schlaganfall zu schaffen.

    Methodik:Klinische Charakterisierung der motorischen Funktion, tACS Stimulation, Verhaltensmessungen, Datenanalyse (Matlab, R)

    Wir bieten: Ein klar definiertes state-of-the-art Forschungsprojekt mit engmaschiger Betreuung und dem Ziel der Publikation; Einblicke in die klinische Grundlagenforschung in einem Kooperationsprojekt zwischen der Klinik für Neurologie und dem Institut für Neurophysiologie; Eingliederung in eine nette Laboratmosphäre des xENI Labors (Neurologie, Leitung Prof. Gerloff) mit gewachsenen Strukturen und mit regelmäßigen Labmeetings.

    Die Vergütung erfolgt als wissenschaftliche Hilfskraft oder über ein Doktorandenstipendium.Das Projekt ist integriert in den SFB 936 ‚Multi-Site Communication in the Brain‘ (https://www.sfb936.net/) mit weitreichenden Vernetzungs- und Fortbildungsmöglichkeiten.

    Wir erwarten: Hochmotivierte Promovierende mit einem Interesse im Fachbereich der Neurologie/Neurophysiologie, mit Spaß am analytischen Denken, aber auch im Umgang mit Patienten.

    Wir suchen Promovierende, die gerne ein Projekt von der Rekrutierung bis zur Publikation mit vollem Engagement begleiten möchten. Wir setzen keine Programmierfähigkeiten voraus, erwarten aber ein Interesse die Grundzüge erlernen zu wollen (Matlab, R).Wir bevorzugen Promovierende, die sich für 12 Monate zur Patientenrekrutierung, Datenerhebung und Erlernen der Auswertung in Vollzeit der Doktorarbeit widmen.KontaktWir freuen uns über Bewerbungen mit CV und Motivationsschreiben an Frau Dr. Fanny Quandt (f.quandt@uke.de) und Frau Dr. Bettina Schwab (b.schwab@uke.de).

  • Interdisziplinäre experimentelle Doktorarbeit in der Radiologie und Immunologie: Antikörper-basierte Bildgebung und Therapie des Multiplen Myeloms in vivo

    Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin

    Hintergrund: CD38 wird von Zellen des Multiplen Myeloms überexprimiert. Die Markierung von CD38-exprimierenden Myelomzellen in vivo mittels spezifischer Fluorophor-konjugierter Antikörper ist eine viel versprechende Möglichkeit zur nicht-invasiven Bildgebung und Therapie des Multiplen Myeloms und andere hämatologischer Tumoren.

    Ziel Ziel ist es, mit CD38-spezifischen Antikörper-Konstrukten Tumore in vivo mittels Nah-Infrarot-Fluoreszenz-Bildgebung im Mausmodell zu detektieren und zu therapieren. Die Ergebnisse sollen in Zukunft dazu beitragen, das Multiple Myeloms und andere hämatologische Tumore nicht-invasiv bildgebend darzustellen und zu therapieren.

    Wie suchen Doktorand:innen mit einer hohen Motivation für die experimentelle Laborarbeit.

    Aufgabenspektrum In vitro Experimente zur Generation von neuen Antikörper-Konstrukten. Überprüfung dieser neuen Antikörper-Konstrukte in vitro an verschiedenen Zelllinien hinsichtlich ihrer Eignung für die Bildgebung (Bindungseigenschaft) und Therapie (Induktion von Zelltod). Präklinische in vivo Bildgebungs-Analysen von verschiedenen Antikörper-Konstrukten im Mausmodell. Es sollen diejenigen Antikörper-Konstrukte identifiziert werden, die sich am effektivsten für die Bildgebung und/oder Therapie von CD38-exprimierende Lymphomen eignen. Wir bieten: · Klar definierte Fragestellungen und Ziele · Integration in eine engagierte Arbeitsgruppe · Intensive persönliche Einarbeitung und Betreuung · Umfangreiche Vorarbeiten und langjährige experimentelle Erfahrung · Regelmäßige Teilnahme und Präsentation eigener Ergebnisse in Hausseminaren · Beteiligung an resultierenden Publikationen · Möglichkeit zur Präsentation der Ergebnisse auf Kongressen · Einblick in die klinisch-radiologische Tätigkeit in der Radiologie · Kenntniserwerb der molekularbiologischen Arbeit in der Immunologie

    Laufzeit: 9 Monate experimentelle Vollzeit-Labortätigkeit (z.B. 1x Freisemester & 2x Semesterferien)

    Beginn: Herbst 2022.

    Methoden: Molekularbiologie, Proteinbiochemie sowie in vivo Nah-Infrarot-Fluoreszenz-Bildgebung

    Betreuer: PD Dr. Peter Bannas, Radiologie Prof. Dr. Friedrich Koch-Nolte, Immunologie Falls Sie Interesse an dieser Fragestellung und Promotionsarbeit haben, würden wir uns über eine formlose Bewerbung an p.bannas@uke.de freuen.

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